Gestern in der Sendung „Wir ab 4“ des MDR-Fernsehen, ein abstoßender Filmbeitrag, siehe: http://www.mdr.de/mediathek/video202720_zc-f3a64d0e_zs-17950b3d.html und dazu ein abstoßendes Interview mit einem Ostdeutschen der sich in Thailand als Elefanten"führer" hat ausbilden lassen und nun für dekadente westliche Touristen dort kommerzielle Ausflüge auf dem Rücken von Elefanten durchführt.
Daß Elefanten in die Freiheit gehören und nicht in Gefangenschaft, als Zirkustiere, als Arbeitstiere oder zur Belustigung von Touristen, dies hat sich scheinbar beim MDR-Fernsehen noch nicht herum gesprochen, denn sonst hätte man nicht diesen Typen so blauäuig interviewt. Widerlich auch der Satz, daß man laut mit den Elefanten umgehen müsse, sonst würden sie nicht gehorchen, und daß dieser ostdeutsche Elefanten"führer" schön "laut" sein könne (!).
Den Fernsehmachern beim MDR scheint nicht bekannt zu sein, unter welchen Umständen junge Elefanten von den einheimischen „Dresseuren“ zum Gehorsam gezwungen werden, mit schlimmster Tierquälerei und Schlägen, die bis hin zu großen Verletzungen führen, bis den jungen Tieren der eigene Wille gebrochen wird und sie für Touristen eingesetzt werden können.
Übersetzt durch Google-Übersetzer von einer vietnamesischen Seite von Tierschützern, dazu dieses Foto:
"Sie lesen Schreiben - Thailand-Touristen haben Freude mit niedlichen Baby-Elefanten, die so sanft sind. Aber sie wissen es nicht, sie wurden geschlagen, ausgehungert, brutal gefoltert, um die Baby-Elefanten zu zähmen. Sehr grausam!" |
http://www.baomoi.com/Voi-con-bi-danh-dap-tan-nhan-de-phuc-vu-khach/137/8937049.epi
Donnerstag, 12. Juni 2014
Empfehlung: Broschüre "Artgerechte Tierhaltung - Eigene Hühner im eigenen Garten"
Heute bekam ich vom Deutschen Tierschutzbüro den neuesten Newsletter. Diesmal geht es um artgerechte Hühnerhaltung im eigenen Garten. Das Deutsche Tierschutzbüro hat dazu eine informative Broschüre heraus gegeben, siehe obiges Foto. Bestellen kann man die Broschüre hier, siehe: http://www.tierschutzbuero.de/broschuere-artgerechte-tierhaltung-eigene-huehner-im-eigenen-garten.
Tun muß man etwas gegen Tierquälerei, selber Hühner halten, wenn man ein Grundstück hat, und nicht weiterhin Eier aus Qualhaltung, wie Bodenhaltung, kaufen. Das Deutsche Tierschutzbüro schreibt folgendes, dem ich mich nur anschließen kann:
„Millionen von Legehennen fristen ein trauriges, kurzes Leben auf Gitterdraht bei Kunstlicht, Millionen Mast-Küken dösen in Fabrikhallen ihrem baldigen Lebensende entgegen. Diese informative, dennoch kurzweilige Einführung in die artgerechte Hühnerhaltung im eigenen Garten beschreibt die wichtigsten Voraussetzungen, gibt wertvolle Tipps zu Unterbringung und Ernährung der Tiere und erläutert zudem wesentliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rassen. Außerdem werden Anzeichen der häufigsten Krankheiten sowie die richtige Reaktion darauf besprochen. Auch rechtlich relevante Faktoren werden kurz erläutert. Die Broschüre richtet sich vor allem an Laien, die Hühner für den eigenen, nicht-kommerziellen Bedarf aus Freude an den Tieren halten möchten.“
Mittwoch, 11. Juni 2014
Kampf gegen geplanten Monsterschlachthof hat sich gelohnt - Piero Pini gibt auf!
Das war ja heute eine Freude, daß sich mal ein Kampf der fortschrittlichen Bevölkerung gelohnt hat. Piero Pini gibt auf! Er hat aufgrund der vielen Proteste den Bau des geplanten Monsterschlachthofes in Bernburg aufgegeben.
Sie erinnern sich doch noch, liebe Blogleser, und haben doch, das will ich hoffen (!), auch die Petition gegen dieses tierquälerische Vorhabem dieses Italieners unterschrieben, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2014/04/bitte-petition-gegen-geplanten-akkord.html ?
Soll er als Italiener in Italien solche schändlichen Schlachthöfe bauen, da kommt er nach Sachsen-Anhalt und denkt, daß dort die Bevökerung zu allen schändlichen Ansiedlungen schweigt, unter dem Motto „Mit den Ostdeutschen kann man es ja machen, weil die dortigen Obrigkeiten auf so etwas mit Kußhand eingehen, was z.B. in den alten Bundesländern nicht ganz so machbar ist“. Dieser Italiener dachte wohl, es wäre noch Wildwest bei uns, wie in den 90er Jahren, wo man die naiven Ostdeutschen schön über den Tisch ziehen konnte?
Freude also heute bei allen Aktivisten, die gegen den Monsterschlachthof gekämpft haben und weiter kämpfen, denn es bleibt dabei, die Aufklärungskampagne und das Bürgerbegehren findet trotzdem statt, denn dem Bernburger Rathaus ist nicht zu trauen, vielleicht machen sie noch mehr Zugeständnisse und Piero baut dann doch? Denn, und das ist mal wieder typisch für die Obrigkeiten in den neuen Bundesländern, lange Gesichter im Bernburger Rathaus. Der dortige Bürgermeister und sein Wirtschaftsdezernent sprachen davon, daß sie das bedauern, weil damit Arbeitsplätze für Bernburg verloren gingen. Was für eine Demagogie, denn es ist ja bekannt, daß die Fleischindustrie kaum mal Einheimische einstellt, sondern auf billige Arbeiter aus Rumänien setzt. Den Damen und Herren auf dem Bernburger Rathaus ging es wohl eher um entgangene Steuereinnahmen, die dann schön bei den Beamten und Angestellten des dortigen öffentlichen Dienstes, also für sich selber verbraten worden wären?
Sie erinnern sich doch noch, liebe Blogleser, und haben doch, das will ich hoffen (!), auch die Petition gegen dieses tierquälerische Vorhabem dieses Italieners unterschrieben, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2014/04/bitte-petition-gegen-geplanten-akkord.html ?
Soll er als Italiener in Italien solche schändlichen Schlachthöfe bauen, da kommt er nach Sachsen-Anhalt und denkt, daß dort die Bevökerung zu allen schändlichen Ansiedlungen schweigt, unter dem Motto „Mit den Ostdeutschen kann man es ja machen, weil die dortigen Obrigkeiten auf so etwas mit Kußhand eingehen, was z.B. in den alten Bundesländern nicht ganz so machbar ist“. Dieser Italiener dachte wohl, es wäre noch Wildwest bei uns, wie in den 90er Jahren, wo man die naiven Ostdeutschen schön über den Tisch ziehen konnte?
Freude also heute bei allen Aktivisten, die gegen den Monsterschlachthof gekämpft haben und weiter kämpfen, denn es bleibt dabei, die Aufklärungskampagne und das Bürgerbegehren findet trotzdem statt, denn dem Bernburger Rathaus ist nicht zu trauen, vielleicht machen sie noch mehr Zugeständnisse und Piero baut dann doch? Denn, und das ist mal wieder typisch für die Obrigkeiten in den neuen Bundesländern, lange Gesichter im Bernburger Rathaus. Der dortige Bürgermeister und sein Wirtschaftsdezernent sprachen davon, daß sie das bedauern, weil damit Arbeitsplätze für Bernburg verloren gingen. Was für eine Demagogie, denn es ist ja bekannt, daß die Fleischindustrie kaum mal Einheimische einstellt, sondern auf billige Arbeiter aus Rumänien setzt. Den Damen und Herren auf dem Bernburger Rathaus ging es wohl eher um entgangene Steuereinnahmen, die dann schön bei den Beamten und Angestellten des dortigen öffentlichen Dienstes, also für sich selber verbraten worden wären?
Hier die rührselige Mitteilung des Herrn Pini, eines Mannes der sich schämen sollte, bei seinem unmoralischen Gewerbe, so zu schreiben, er sollte mal lieber in sich gehen und an das Leid der Millionen Tiere denken, die in seinen Schlachthöfen industriemäßig nach extrem langen Tiertransporten dort grausam ihr Leben lassen: „Mein Entschluss ist aufgrund der beleidigenden, verbalen und schriftlichen Aussagen, Veröffentlichungen und Aktionen gefasst, die in den letzten Tagen, Wochen und Monaten gegen das Vorhaben [...] und gegen mich persönlich geführt wurden“.
Vor 40 Jahren in Dessau: Spießbürger gegen artgerechte Schweinehaltung
Heute habe ich mal in meiner Fotokiste gekramt und nach Fotos aus dem Jahre 1974 gesucht, Fotos die ich also vor genau 40 Jahren gemacht habe.
Heute ein Foto für die Dessauer, die sich eventuell noch an dieses Schweine-Idyll erinnern können? Diese Mini-Finnhütte, in welcher eine Sau mit ihren Jungen untergebracht war und wo die Tiere auch einen Auslauf nebst Suhle hatten, die hatte ein Herr A..... in der Nähe der Dessauer Kläranlage am Kornhaus in Dessau-Ziebigk auf seinem Stück Land errichtet. Schon zu DDR-Zeiten, ab den 1970er Jahren, wurden Schweine in enge Boxen gesperrt, dies in LPG-Massentierhaltung, Tier-KZ´s pur. Nur wenige Privatleute hielten sich noch Schweine, was allerdings erlaubt war und sogar gefördert wurde, aber die, die Schweine hielten, die hielten sie auch oft nicht artgerecht, oft sogar noch grausamer als in der Massentierhaltung. Da war die Schweinehaltung des Herrn A..... eine große Ausnahme.
Nun war dieses Gebiet Landschaftsschutzgebiet und es dauerte nicht lange und die DDR-Behörden schritten gegen dieses Schweine-Idyll ein. Herrn A..... wurde Verschandelung der Landschaft und Verstoß gegen das Landschaftsschutz-Gesetz vorgeworfen, er mußte letztendlich alles abbauen und die Tierhaltung einstellen. Daß aber die damals extrem stinkende Kläranlage mitten in diesem Gebiet lag, die wirklich viel mehr nicht in dieses Gebiet paßte als sein Tiergehege, dies interessierte nicht.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß es etliche Spießbürger aus Dessau-Ziebigk waren, die in ihrer kleinbürgerlichen Denkweise, mit dem berühmten Bonbon der herrschenden sozialfaschistischen Partei am Revers, von Anfang an sich über diese freie Schweinehaltung ärgerten und sich darüber bei den Behörden beschwerten, so daß die daraufhin dann reagierten. Diese spießbürgerlichen Typen unternahmen nichts dagegen, daß es riesige Schweinmastanlagen der LPG´n in Landschaftsschutzgebieten gab, dort die Tiere grausamst gehalten wurden, aber gegen einen kleinen privaten Schweinehalter, der seine Tiere artgerecht hielt, da trauten sie sich ihr Schandmaul aufzumachen. Gegen LPG´n zu protestieren, das war nicht opportun, gegen einen kleinen Privaten, da konnte man mal „die Sau rauslassen“, unter der Devise „Nach oben katzbuckeln und nach unten treten“!
Dienstag, 10. Juni 2014
Erinnerung an die Klassenlotterie
Vorderseite
Einen interessanten Artikel über die Geschichte der deutschen Klassenlotterien kann man hier lesen: https://www.lotterie.de/Jackpot-Magazin/Entstehung-der-Klassenlotterien.jsp. Von den dort aufgeführten Klassenlotterien habe ich mal ein altes Los aus dem Jahre 1922 für die interessierten Leser meines Blogs eingescannt. Zu diesem Los kam ich wie die Jungfrau zum Kinde dieser Tage. Auf einem Flohmarkt kaufte ich ein mich interessierendes Buch und darin war als Lesezeichen dieses Achtellos der 20. Preussisch-Süddeutschen (246. Preussische) Klassenlotterie.
Rückseite
Viel Freude werden Gewinner der Klassenlotterie im Jahre 1922 nicht gehabt haben, denn auch ein sehr hoher Gewinn war im Jahre 1923 bei der Inflation restlos hin, gab es doch zum Ende der Inflation Briefmarken mit dem Aufdruck „20 Milliarden Mark“, dies für eine einzige Briefmarke. Clever waren die Lotteriegewinner die ihren Gewinn 1922 in Sachwerten oder Gold angelegt hatten, die anderen waren dann genauso arm oder reich wie vor ihrem Lotteriegewinn. Nicht gleich heute oder morgen kann es das auch wieder geben, wenn man sich den aufgeblähten Geldmarkt anschaut, wo die Druckmaschinen von Geldscheinen nicht still stehen und die Europäische Zentralbank laufend in Milliardenhöhe faule Staatsanleihen ankauft. Auf Dauer gut gehen kann so etwas natürlich nicht.
Unten Scans von meinen Inflationsbriefmarken, die ich als Kind von meiner Mutter geschenkt bekam, die diese gesammelt hatte, der höchste dieser Werte war 2 Milliarden Mark auf einer einzigen Briefmarke als Porto.
Bloglinks zu Inflationsbeiträgen und Inflationsobjekten:
Affenhitze: Rättin Frieda beim Relaxen in der Hängematte
Ist das eine Affenhitze - nichts für unsere Ratten! Da hilft nur eins, relaxen in der Hängematte, so wie das Frieda auf dem Foto macht, welches ich gestern geschossen habe. Fehlt bloß noch ein Drink und eine Zigarre (lol)! Spaß beiseite und Vermenschlichung, die Frieda hat sich von einem kleinen Rättchen zu einer mehr als üppigen Rättin gemausert.
Im März 2013 kam die kleine schwarze Ratte Frieda zu uns. Vielleicht erinnern Sie sich noch, werte Blogleser an die für Frieda dramatische Situation? Wenn nicht, hier ist der Bloglink dazu: http://barrynoa.blogspot.de/2013/03/haustiere-als-ostergabe-fur-kinder.html.
So eine kleine war sie damals, wie man auf den Fotos sehen kann und lange Zeit war sie dann später ungefähr gleich groß wie die anderen unseres Rudels. Nun aber, seit einiger Zeit, ist sie fast doppelt so groß und vor allem doppelt so dick wie die anderen. Gesund ist das nicht, aber wie soll man es machen, soll man Frieda etwa extra halten? Das geht natürlich nicht und wer nun was frißt und wieviel von dem dargereichten Futter, das müssen die Ratzendamen unter sich ausmachen. Ich tippe ja eher auf Veranlagung, denn ich kann ehrlich gesagt keinen großen Unterschied beim Fressverhalten z.B. von der kleinen schlanken Ilse und der dicken Frieda sehen.
Ist das nicht auch bei Menschen so, daß einer viel essen kann und wird nicht dicker und ein anderer, der hungert und ist dick wie ein Pfannkuchen?
Montag, 9. Juni 2014
Ausstellung Arkadien-Dietricy im Druckgrafischen Museum Weimar
Lieber Herr Nowack,
am vorletzten Samstag war ich in Weimar, also nicht so weit von Ihnen.
Ich habe dort zusammen mit Herrn Merker vom Druckgrafischen Museum eine kleine Ausstellung aufgebaut über Christian Wilhelm Ernst Dietrich, genannt Dietricy.
Die Ausstellung trägt den Titel: Arkadien-Dietricy.
Er wurde vor 302 Jahren geboren in Weimar und starb vor 240 Jahren in Dresden!
Ich habe eine kleine Sammlung von ihm, die es mir erlaubt, 49 Blätter zum Thema Arkadien auszustellen.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. Juli 2014, hat aber nur Montags und Freitags geöffnet, natürlich auch auf Vereinbarung zu anderen Zeiten möglich.
Ich sende Ihnen mal den Flyer für Ihren Blog mit.
Noch einen schönen Pfingstmontag
Dr. Wolfgang Hönle, Erlangen
Natürlich veröffentliche ich im B.N.-Blog diesen Flyer und hoffe, daß durch diese Veröffentlichung noch ein paar Besucher mehr diese Ausstellung besuchen.
Verwandte Bloglinks:
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