Samstag, 20. Juli 2019

Nichts Neues in der BRD: Quälereien in deutschem Tier-KZ (Milchviehbetrieb im Allgäu)

Gutes aus dem Blog „Gutes Karma“
(https://guteskarmatogoblog.wordpress.com/2019/07/16/was-hat-man-dir-so-alles-beigebracht):


Man hat dir beigebracht, dass Töten falsch ist – aber einzig dann, wenn Menschen getötet werden.

Man hat dir erzählt, dass Serienkiller gefährliche Menschen sind – aber die Jagd ist ein Sport. 

Man hat dich gelehrt, dass Auschwitz das Böse war – aber Schlachthäuser und Pelzfarmen sind akzeptabel.

Man erklärte dir, dass Gefängnisse der Bestrafung dienen – aber Zoos und Zirkusse wären ein guter Ort für Tiere.

Sie haben dir viel beigebracht.
Wäre es nicht endlich an der Zeit für dich, eigenständig zu denken???


Tierquälerei im großen Milchviehbetrieb Bad Grönenbach



Der deutsche Dumm-Michel greift im Supermarktregal gern zu Milch aus dem Allgäu und in seiner Dummheit meint er, daß er Milch von glücklichen Kühen bekommt. Daß die Realität in Deutschland eine andere ist, das decken am laufenden Band Tierschützer, wie z.B. die Soko Tierschutz auf, Organisationen die den deutschen Bauern schon lange nicht passen und die kriminalisiert werden sollen. Aber nicht die Tierschützer sind die Kriminellen, sondern die Tier-KZ-Besitzer, von der deutschen Bevölkerung ehrfurchtsvoll „Bauern“ genannt.

Z.B. einer der wohl größten Milchviehbetriebe Deutschlands im Unterallgäu hat Tiere über Wochen hinweg gequält und mißhandelt. Aufgedeckt haben diese Mißstände die Tierschützer vom Verein „Soko Tierschutz“ aus Augsburg, siehe obiges Video.

Friedrich Mülln von Soko Tierschutz:

Dort werden Tiere systematisch misshandelt. Kranke Tiere, die nicht mehr stehen können, kämpfen liegend tagelang mit dem Tod. Sie werden teilweise zweimal am Tag mit Zangen zum Aufstehen gezwungen und stürzen sofort wieder auf den Boden. Sie werden geschlagen, verletzt, gequält. Manche Tiere werden mit einem Bolzenschussgerät „getötet“ – dabei ist diese Methode eigentlich nur zur Betäubung der Tiere gedacht.

Was für ein schändliches Land, diese Bundesrepublik, wo nach Auschwitz so etwas wieder möglich ist. Da werden Schulklassen nach Auschwitz gekarrt und Krokodilstränen um die dort umgebrachten Menschen geweint und die Nazis verdammt und in den Heimatstädten der Schüler gibt es Tier-KZ´s mit solchen Quälereien? 

Wenn die AfD eine Veranstaltung macht, dann gehen Gutmenschen voller Empörung auf die Straße, dieselben Gutmenschen läßt das Leid in den derzeitigen Tier-KZ´s kalt. 

Und die bourgeoisen Schulschwänzer demonstrieren jeden Freitag gegen CO2, gegen das Tierleid in den deutschen Tier-KZ´s demonstriert diese Bagage nicht, Tierleid läßt diese hartherzigen Jugendlichen kalt, so wie den Deutschen in der NS-Zeit das Leid der Juden nicht leid getan hat. Was für eine minderwertige Moral! Widerlich!

Freitag, 19. Juli 2019

Mein Oleander wird 50, die Kapuzinerkresse gratuliert!

Man glaubt es kaum, aber mein Oleander wird in diesem Jahr 50! Es ist immer sehr schwierig ihn über den Winter zu bringen, da er wegen seiner Größe und Schwere viel Plackerei bedeutet und er im Bungalow seine Zweige wegen der niedrigen Deckenhöhe beugen muß. 

Aber mit seinen 50 Jahren hat er es bis jetzt gut überstanden, wenngleich er manches Jahr seine ganze Kraft gegen Blattläuse aufbringen mußte, zum Glück ist er dieses Jahr von ihnen verschont. Hier die Fotos von dem Jubilar:





Aber auch an kleinen Blumen erfreue ich mich, so an meinen Blüten der Kapuzinerkresse, von denen ich zwei in meine, ebenfalls sehr kleine, Lieblingsvase gesteckt habe. Ob sie wohl dem Oleander zu seinem 50. Geburtstag gratulieren? Neben dem edlen Frauenkopf aus der Zeit um 1900  (Alabaster) machen sich die zwei kleinen Blüten doch gut, oder? 





Auch Cicely Mary Barker hat die Kapuzinerkresse für ihre entzückenden Elfenbilder genutzt, siehe hier:




Cicely Mary Barker (28. Juni 1895 - 16. Februar 1973) ist die wohl bekannteste Elfenmalerin. 

Mehr zu ihr und zu anderen Elfenmalerinnen, siehe hier: 

http://barrynoa.blogspot.com/2009/02/bn-und-sybille-von-olfers-und-ernst.html
http://barrynoa.blogspot.com/2015/06/von-elfen-und-blumen.html
http://barrynoa.blogspot.com/2018/12/zsauberhafte-elfen-von-cicely-mary.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/07/cicely-mary-barkers-1895-1973.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/08/es-ist-brombeerzeit.html

Donnerstag, 18. Juli 2019

Erinnerung an den wunderbaren "Klipps-Kaffee"





Ja, der gute alte Klipps-Kaffee aus Bremen, den immer meine Oma Martha aus Balge bei Nienburg (Weser) ab den 1950er bis in die 1970er Jahre kaufte und den wir in dieser Zeit von ihr geschickt bekamen. 

Dieser Kaffee war eine wirklich gute Marke, reiner kolumbianischer Hochlandkaffee, den es leider nicht mehr gibt. Ich las im Internet den Beitrag eines Kaffeetrinkers, der es auch bedauerte, daß es diesen Kaffee so nicht mehr gibt! Reine Kaffees gibt es eh jetzt selten, der Kaffeemarkenmarkt wird ja hauptsächlich von Mischungen dominiert - schade!

Oma Martha schickte den Klipps-Kaffee in normalen Packungen, ungemahlen. Mit einer Handmühle mahlten wir den Kaffee. Das duftete immer wundervoll. Die auf dem ersten Foto abgebildete Klipps-Kaffee-Dose war eine Ausnahme, da sie aber eine Dose war, hob ich sie auf und sie konnte überleben. 

Ich fand den Kaffeepflanzer mit seinem Hut mit breiter Krempe als Markenzeichen für Klipps sehr gelungen. Jedes Paket Klipps-Kaffee enthielt ein kleines Sammelkärtchen. Leider habe ich davon kein einziges aufgehoben.
Toll fand ich auch den Aufsteller mit dem Elefanten, den hätte ich als Kind gern gehabt, habe ihn aber nie bekommen.

Zu dem Sammelgebiet Blechbüchsen, hier ein Bloglink:

http://barrynoa.blogspot.com/2010/07/nostalgie-zwei-alte-kaffeebuchsen.html

Mittwoch, 17. Juli 2019

Wie lange noch???? Ein Appell!

Aufgenommen im Juli 2019; es erinnert daran, wie es sein muss, lebendig begraben zu sein.

Niemals darf ein solcher Anblick ’normal‘ gelten; zwei so wunderbare Geschöpfe verbringen ihr ganzes Sein in einem derartigen Gefängnis und wir sollen es als ‚artgerecht‘ hinnehmen? Übrigens: auch auf diesem Stall prangt ein Gütesiegel!

Wie in der Gruft, ein anderer Vergleich fällt nicht ein.


Von RespekTiere e.V. (gekürzt):
...
Gebannt, in mich gekehrt, stehe ich irgendwo im oberösterreichischen Innviertel vor einem Stall und habe Mühe die Fassung zu behalten. Ja, es gibt schlimmere Anblicke, es ist mir völlig bewusst, als den des mit traurigen Augen nach mir schielenden Stieres, aber trotzdem berüht mich sein Schicksal auf eine ganz und gar niederschmetternde Art und Weise. Denn so sehr ich mich dagegen auch wehren möchte, im Innersten weiß ich es: niemand wird sich je seiner erbarmen, kein Gesetz kümmert eine solche Haltung. Sie ist rechtens, auch wenn das Recht in diesem Falle gegen den Verstand geht. Gegen das Leben selbst.

Das hier ist nämlich keine Tierquälerei, nicht im Sinne des ‚besten Tierschutzgesetzes der Welt‘. Ja, wir haben alles schon erlebt, Ketten, Nasenring, Hornanbindung, Beinfesseln, usw.; und ja, all diese Maßnahmen sind wohl Ausgeburten eines kranken Geistes, hochgradig absurd, pervers. Aber zu obigen Foto gibt es einen Unterschied: man kann dagegen vorgehen, kann anprangern, kann die Pein abstellen, beenden. Das wird uns hier nicht gelingen; weil unsere Gesellschaft eine solche Haltung nicht als ‚Tierqual‘ erkennt. Und dieses Faktum alleine ist das wirklich Erschütternde des Momentes…
...
Gibt es etwas Beschämenderes als den Gedanken, wir sind zu einer herzlosen, gefühlskalten Gemeinschaft mutiert, welche tierliches Leid beharrlich ignoriert, und damit einen Fortschritt im Umgang mit dem Mitgeschöpf geradezu torpediert? Warum lässt unsere Gesellschaft etwas Derartiges zu? Warum gibt sie zwar vor, auf einem ach so menschlichen Weg zu sein, heftet sich ‚Humanität‘ in sämtlichen Bereichen an die längst zerschlissenen Fahnen einer verlorenen Barmherzigkeit, andererseits aber schafft sie es nicht, den Schwächsten der Schwachen auch nur einen Hauch von Rechten zuzugestehen?


Warum lässt sie zu, dass wir, Mensch, dermaßen mit den uns so hilflos Ausgelieferten verfahren? Dass wir, die wir sie beschützen sollten, zu deren schlimmsten Albtraum geworden sind, zu nimmersatten Parasiten an der Nährnadel des Lebens? Wie Figuren schieben wir sie dorthin, wo wir sie ge- und verbrauchen; auf einem Schlachtfeld ohne jede Ehre waten wir in Blut, die eine, unsere, Seite übermächtig, die andere, die, wo die Tiere ob unserer Grausamkeit in Schrecken erstarrt sind, ohnmächtig.

Wir, die Hirten, wir, der Schöpfung höchster Stufe. Vielleicht stimmt das auch so, zumindest mit den Augen der Wissenschaft betrachtet, das anthropozentrische Weltbild mit der Muttermilch aufgesogen. Man kann, mag, soll über eine derartig hochtrabende Feststellung streiten, an einer anderen, angelehnten, umso niederschmetternderen, jedoch besteht dann überhaupt kein Grund zum Disput: die vermeintlich höchste Stufe der Evolution ist nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viel eher deren tiefster Fall. Ein Fall ins Bodenlose. Die Dornenkrone der Schöpfung.
..
Der Anblick dieses Stieres in einem insgesamt eigentlich gar nicht so üblen Stall, er hat mich mitten ins Herz getroffen. Den Boden unter den Füßen weggezogen. Vielleicht gerade darum, um den Kreis zu schließen, weil das Furchtbare hier nicht so direkt auf uns einprasselt. Es ist ein hintergründiges, nur auf den zweiten Blick erkennbares.

Aber bitte betrachtet dieses Wesen, wie es da in seinem Gefängnis liegt, in einem kaum körpergroßen Loch, auf purem Beton-Spaltenboden. Aufstehen und sich niederlegen, darauf sind seine Möglichkeiten beschränkt. Will er sich drehen, wird’s schon schwierig. Eingesperrt, entwürdigt, gedemütigt. Schmerz ist es, der aus seinen Augen spricht. Seelenschmerz, und körperlicher noch dazu. Und gerade weil einen derartigen Anblick dennoch so viele Menschen als „normal“ empfinden, löst er in mir etwas Ungeahntes aus, eine Regung, die kaum in Worte zu fassen ist.

2019 steht auf dem Kalender, vergessen wir es nicht. Das 3. Jahrtausend nach Christus. Und wieweit haben wir in all der Zeit, in der wir auf diesem Planten wüten, die Tierhaltung revolutioniert, „humaner“ gemacht? Das hier vor den eigenen Augen ist es, was wir geschafft haben, das ist das schändliche Ergebnis. Nach tausenden von Jahren des Zusammenlebens, der Domestikation. Weiter sind wir nicht gekommen. Die Wahrheit ist eine bittere; wir haben uns in Bezug auf unseren Umgang mit den Tieren keinen Deut von der Barbarei entfernt. Unfassbar traurig.

Es wird Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen. Keine Verzögerung mehr, kein Glaube an Worte, die doch nie erfüllt werden. Lasst uns gemeinsam die Stimme erheben, einen Wind entfachen, zum Orkan gesteigert! JETZT ist der beste Zeitpunkt, die größte Schande der Menschheit auszutilgen. JETZT helfen wir den Tieren, JETZT lassen wir keine Ausreden mehr zu, JETZT beenden wir unser Schweigen. Keine Stunde ist besser dafür geeignet als das JETZT!!!


Und wenn unsere Stimme alleine nicht genügt, dann, wenn keine andere Wahl bleibt, weil weder der Gesetzgeber die nötigen Schritte einleitet, noch die Behörde ihre Arbeit tut, wenn die Tierhalter und all jene, welche am Leid der Tiere ihr blutiges Geld verdienen, sich gegen uns stellen – und das wird passieren, passiert doch schon seit Jahren – dann zerren wir die TäterInnen unbarmherzig wie sie selber sind an die Öffentlichkeit, und stellen sie an den sozialen Pranger! Zumindest das sind wir ihren Opfern schuldig.

Denn das Schweigen ist ein belangloses nicht; es ist der Bruder der Unmenschlichkeit, zusammen sind sie eine Glut, vom Bösen entfacht, welche den letzten Funken von Ehre in uns erstickt. Lassen wir es nicht zu. Nicht länger. Schweigen zu einer Untat, von der man weiß, ist die allgemeinste Art der Mitschuld!

Wissen Sie, was es ausmacht, dass gerade dieses Bild für mich persönlich ein derart erschütterndes ist? Weil es in seiner Veröffentlichung keine Konsequenzen mit sich bringen wird, weil der Tierhalter unantastbar bleibt. Weil das Gesetz eine solche Haltung billigt, ihr keinerlei Tierqual unterstellt. Weil viel zu viele Menschen dahinter nicht den Wahnsinn erkennen, welchen wir tagtäglich über die Tiere ergießen. Weil Mütter mit ihren Kindern vor diesem Stall stehen, und von Tierliebe sprechen, dabei nicht die Enge, nicht die Ohnmacht sehen; weil sie nicht das Flehen und Bitten in den Augen der Gequälten bemerken, viel lieber den Kopf senken, und den Blickkontakt vermeiden. Würden sie alle sich nur einen Augenblick Zeit nehmen und das eingepferchte Individuum als das annehmen, was es ist – nämlich ein Teil der Schöpfung, der genau wie wir nur in Frieden leben möchte, der genau wie wir fühlt und genau wie wir zum Leiden fähig ist – dann könnten, müssten alle Dämme brechen.

Ganzer Text, siehe hier: https://wolodja51.wordpress.com/2019/07/17/wie-lange-noch-ein-appell/comment-page-1/#comment-11767

B.N.:

Gerade heute hat mir ein Bekannter am Telefon von seinen Erlebnissen in den bayerischen Alpen berichtet, wo er Urlaub auf dem Bauernhof gemacht hatte. Dieser Bauer hatte ein paar Kühe und einen Bullen, die Kühe wurden im Frühjahr zurecht gemacht, ihnen wurden kitschige Blumenkränze auf die Hörner gesetzt und sie bekamen Glocken um und dann kam der Almauftrieb unter vielen hunderten Touristen mit Blasmusik, Läuten der Glocken und Segnungen der Kirchenpaffen. Das deutsche Pack, was zuschaute, war voll des Lobes über diese „Idylle“ und alle waren sich einig, so sollte Viehhaltung stattfinden. Ja, waren diese Typen, darunter auch etliche aus Tierschutzvereinen, blind und schwerhörig? Hörten sie nicht das Wehklagen des Bullen, der mitbekam, daß seine Herde raus durfte und er als einzigstes Tier allein zurück bleiben mußte, zurück bleiben mußte in seinem engen Verlies? Tagelang wehklagte dieser Bulle und das mit Recht über diese Schändlichkeit.

Auf Nachfrage beim Bauern, bekam mein Bekannter zur Antwort, daß Bullen nicht auf die Alm kämen, das wäre schon immer so, da zu gefährlich für die Senner dort oben und für die Touristen, welche die Almen besuchen.

All diese Touristen und Wanderer sind des Lobes voll über die prachtvollen Kühe und sie loben die „gute“ Tierhaltung. Es ist widerlich, daß dieses Pack nie danach fragt, wo denn eigentlich die Kälbchen sind, denn ohne ein geborenes Kälbchen gibt auch die beste Almkuh keine Milch. Danach wird nicht gefragt! Zur Antwort käme dann nämlich, daß die ins Dorf kämen in Kälberaufzuchtställe, eingepfercht, getrennt von den Müttern.

Als ich heute das Foto des Bullen oben in seinem engen Verlies sah, da mußte ich sofort an die heutige Geschichte meines Bekannten denken und meine Abscheu gegenüber Bauern steigert sich immer mehr. Ich wünsche jedem Viehbauern das was diese Kreaturen ihren Tieren antun und den den Almauftrieb bejubelnden Touristen wünsche ich das Gegenteil vom Besten.

Montag, 15. Juli 2019

Das "See"-Abenteuer eines jungen kleinen Sperlings

Bekanntlich füttere ich eine große Sperlingsschar und zur Zeit sind sehr viele junge Sperlinge darunter. Die sind noch sehr unbeholfen und Gefahren lauern überall, nicht nur vom schießwütigen Nachbarn. 

Vorhin saß ein kleiner junger Sperling auf den Wasserpflanzen, sein Gefieder war schon naß geworden, so daß er sich nicht traute aufzufliegen. Letzten Endes: Ende gut alles gut! 

Ein wenig durchnäßt erreichte er das rettende Ufer, allerdings nicht das nahe Ufer, sondern halb schwimmend, halb mit den Flügeln schlagend, durchquerte er den ganzen Teich und hüpfte dort ans Ufer. Ich ließ mir natürlich nicht entgehen, den kleinen Spatzenmatz zu fotografieren und ich wünsche ihm, daß er gut durchs Leben kommt. An Nahrung meinerseits soll es ihm nicht fehlen. 




Samstag, 13. Juli 2019

Pferde"sport" ist üble Tierquälerei

Tierqual durch Reißen am Pferdegebiß

Heute im Fernsehen, in der Sendung „Quarks“, mal wieder Schandtaten der Deutschen an den Tieren. 

Widerlich die vielen Deutschen, die entweder Nutztierhalter, Schlachter, Jäger, Angler, Fischer oder Reiter sind. Reiter soll es in Deutschland 4 Millionen geben - entsetzlich! Und diese Typen geben sich nach Außen hin noch als Tierfreunde, als wenn es einem Pferd gefallen würde, daß auf seinem Rücken ein Mensch sitzt. 

Derzeit läuft in Aachen mal wieder das Internationale Reitturnier CHIO und jede Menge perverse Zuschauer erfreuen sich an dieser Tierquälerei. Tierquälerei ist es, wenn Pferde gegen ihre Lebensweise gezwungen werden über hohe Hindernisse zu springen oder wenn sie bei der Dressurreiterei abnorme Schrittweisen vorführen müssen, dabei so gut wie immer durch Schmerzen gequält, sei es duch die Sporen oder durch Reißen am Gebiß. 

„Quarks“ zeigte unverblümt was die Tiere für Qualen über sich ergehen lassen müssen, dafür gebührt „Quarks“ großer Dank. Ob es was nützt? Ich glaube kaum! Immer mehr Kinder wollen reiten, zu 80 % sind es kleine Mädchen, denen es Spaß macht ein Pferd zu dominieren. Unter dem Deckmantel der Tierfreundlichkeit können diese kleinen menschlichen Bestien ein Lebewesen kommandieren. Während die Jagd und die Nutztierhaltung bei vielen Deutschen als tierfeindlich erkannt werden, hat die Reiterei noch immer den Nimbus der Tierliebe - pervers hoch drei! 

Es sind besonders die bourgeoisen Wohlstandsgören die sich ein Pferd wünschen, dieses oft auch bekommen, oder zumindestens Stunden mit einem Leihpferd nehmen. Es sind oft dieselben verkommenen Subjekte, die am Freitag die Schule schwänzen und bei Fridays for Future mitlaufen. 

Schon die Karl-May-Filme mit Pierre Brice widerten mich an, wurden doch dort die Pferde nicht als fühlende Mitlebewesen behandelt, sondern als Verkehrsmittel. Wer sich für derartige widerlichen Filme, ebenso Wild-West-Filme, begeistern konnte und noch immer begeistert, der kann kein Freund der Tiere sein, sondern ist nicht besser als ein Jäger oder Nutztierhalter.   

Hier die sehenswerte und aufrüttelnde Sendung:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-pferde--warum-wir-sie-lieben-und-trotzdem-quaelen-100.html

Schildbürgerland Bundesrepublik Deutschland

Postkarte um 1900: Die Schildbürger

Was für ein Schildbürgerland, diese Bundesrepublik Deutschland! Hier ist die bourgeoise Wohlstandsjugend vollends verblödet, demonstriert an jedem Freitag für den Klimaschutz und meint damit die Feindbilder: Auto, Heizung und Kohle. Es geht ihnen um die Reduzierung von CO2, dem sie als absolutes Feindbild die derzeitigen Klimaschwankungen zuschreiben, was nicht stimmt, aber das interessiert sie nicht, da auch der Mainstream in das gleiche Horn tutet. 

Obwohl bekannt ist, daß nicht Kohle, Heizung, Autos, Flugezeuge und Schiffe das meiste CO2 in die Luft pusten, sondern die Massentierhaltung, fordern diese „Klimaschützer“ nicht etwa das Ende der Nutztierhaltung, sondern sparen den größten CO2-Verursacher aus. Die bourgeoise Jugend will eben nicht auf Steaks, auf Milch, auf Eier verzichten und etwa vegan leben, dies obwohl diese Typen im Fernsehen schon oft gesehen haben, wie die 780 Millionen Nutztiere, die jährlich in Deutschland geschlachtet werden, leben müssen: erbärmlich in Tier-KZ´s. Dieselben Typen besuchen Auschwitz und sprechen hohle Worte, daß sich das nie wieder wiederholen soll. Daß in ihrer Nachbarschaft Millionen von Tieren in Tier-KZ´s gehalten werden und für den Gaumenkitzel der Bundesdeutschen sterben müssen, zu großen Teilen jetzt auch aus religiösen Gründen ohne Betäubung geschlachtet werden, das rührt dieses jugendliche kaltherzige Pack nicht.

Neulich im Netz zu lesen: Ein Rechter mischte sich dieser Tage unter die Fridays-for Future-Jugend, demonstrierte mit und kam ins Gespräch mit diesen Dumpfbacken, die alle sonst stundenlang auf ihrem Smartphone klimpern. Er mahnte an, daß bei Verzicht auf Smartphones ein großer Dienst für die Umwelt getan würde, da die Kobaltgewinnung weite Landstriche auf Jahrzehnte kaputt macht und arme Kinder für die Gewinnung schuften müßten. Reaktion: Schulterzucken und kreischen: „Kohle muß weg“! 

Am meisten war der Rechte geschockt, als nach der Demo die Greta-Jünger zu großen Teilen zu McDonalds gingen und sich dort nicht etwa Veggie-Burger reinzogen, sondern Fleisch-Burger. Die Bemerkungen des Rechten, daß durch Fleischkonsum das meiste CO2 in die Luft gepustet wird, das ignorierten diese ignoranten Jugendlichen. 

Was der Rechte nicht sagte, daß die Nutztierhaltung noch viel schädlicher ist, da durch sie Methangas produziert wird, ein wirklich schädliches Gas, überhaupt nicht zu vergleichen mit dem harmlosen CO2. Außerdem werden allein für Futtermittel über die Hälfte der gesamten Weltanbaufläche genutzt und täglich Wälder gerodet, die der Größe des Saarlands entsprechen. Dabei wird CO2 in solchen Mengen frei, daß der Autoverkehr Peanuts sind. Daß durch die anfallende Gülle die Böden und das Grundwasser vergiftet werden, das wären wirkliche Gründe um an einem Freitag die Schule zu schwänzen und zu demonstrieren.

Dankbar nehmen die Schildbürgerthesen der Schüler die Berater der Regierung auf und die SPD macht ihrem Namen als Arbeiterverräterpartei mal wieder alle Ehre und man fordert eine CO2-Steuer, nicht etwa für die Landwirtschaft, sondern ausschließlich für Benzin, Diesel, Kohle, Heizöl. Alles in allem waren die damaligen Schildbürger aus Schilda noch vernünftiger als der deutsche Dumm-Michel heutzutage.