Donnerstag, 21. März 2019

Unrechtsstaat BRD: Team Wallraff deckt schreckliche Menschrechtsverletzungen in deutschen Psychiatrie-Kliniken auf

Walter Timmling (1897-1948): In der Psychiatrie

Sagenhaft was sich so in dem Unrechtsstaat Bundesrepublik Deutschland abspielt! Und die Mehrheitsbevölkerung verschließt die Augen vor dem Unrecht, ja ganz im Gegenteil, große Bevölkerungsteile orten das Unrecht dort ein, wo es gar kein Unrecht gibt und kämpfen gegen die AfD oder Pegida, denen sie Faschismus vorwerfen, obwohl sie selber oft Faschisten sind, die ein System bewahren wollen, welches Massenobdachlosigkeit kennt, welches Tier-KZ´s kennt, in denen Millionen von Tieren schmachten, wo es bettelarm und superreich gibt oder wo Senioren ein elendes Leben in Pflegeheimen fristen müssen, mit 4,80 Euro für Essen für den ganzen Tag. 

Noch schlimmer sieht es in den bundesdeutschen Psychiatrien aus. 

Undercoverreporter des “Team Wallraff” haben deutsche Psychiatrien genauer unter die Lupe genommen und schockierende Mißstände dokumentiert. Aller Ehren wert, daß der Sender RTL sich dieses Themas angenommen hat. 

Dem Sender wurde mit juristischen Konsequenzen gedroht, wenn sie den Beitrag senden."So viele Anwaltsschreiben haben wir noch nie bekommen”, schreibt der investigative Journalist Günter Wallraff auf Facebook. Gemeint ist die aktuelle “Team Wallraff”-Folge, die am Montagabend bei RTL ausgestrahlt wurde. Im Fokus: die Zustände in deutschen Psychiatrien. Das habe “viele nervös” gemacht. Am Tag des Sendetermins seien deswegen bis zum Mittag 26 Abmahnungen und andere juristische Androhungen bei RTL eingegangen, wird ein RTL-Sprecher in der “Bild” zitiert.

Über ein Jahr lang haben die Reporter des “Team Wallraff” recherchiert und undercover als Pflegepraktikanten in Psychiatrien gearbeitet. Das Fazit fiel vernichtend aus. Zu den teilweise extremen Mißständen sollen mangelnde Hygiene, unzureichend betreute oder schlecht behandelte Patienten und überfordertes sowie barsches Personal gehören.

Diese Szenen werden die TV-Zuschauer so schnell nicht vergessen: Pfleger brüllen Patienten an, schlagen ihnen die Tür vor der Nase zu, fesseln sie ans Bett. Die RTL-Sendung "Team Wallraff - Reporter undercover" war am Montagabend nichts für schwache Nerven.

In einer Einrichtung für Jugendliche und Erwachsene in der Eifel wurden Bewohner  in einen "Deeskalationsraum" eingesperrt  – ohne Fenster, ohne Toilette und ohne Notknopf. Zu sehen war, wie einzelne Patienten unzureichend betreut, sehr lange allein gelassen oder von ihren Pflegern sediert wurden.

In einer Jugendhilfe- und Wohneinrichtung für Menschen mit psychischen Problemen fand man zum Beispiel im Keller eine Art Gummizelle ohne Tageslicht vor. Bewohner sollen als Strafmaßnahme in dieses “Deeskalationszimmer” gesperrt worden sein.
Reporterin Stefanie Albrecht berichtete als Praktikantin in einem Klinikum von menschenunwürdigen Zuständen. Drei Männer sollen auf der Akutstation mit Gurten fixiert worden sein. Laut einer Kollegin könne das bei einzelnen Patienten bis zu acht Wochen lang geschehen.

Weiter wird von Patienten berichtet, die nicht therapiert, sondern einfach nur ruhiggestellt werden, von Betten auf dem Flur und dem Untermischen von Beruhigungsmitteln in Lebensmittel, obwohl die Patienten sich gegen suchtmachende Medikamente ausgesprochen hatten. Auch vom unfreundlichen Ton seitens des Personals ist die Rede, von einer aggressiven Atmosphäre, Überlastung und Übergriffen.

Wenn man eher aus Versehen dort landet und noch nicht krank ist,wird man es spätestens dort. Aber der bundesdeutsche Michel klagt lieber über Menschenrechtsverletzungen in Rußland oder der Türkei. Den eigenen Staat sieht er als Staat der Menschenwürde an! Was für ein Irrtum und was für eine Überheblichkeit! Erst wenn ein deutscher Michel selber mal wegen einer Depression dort landet, und sein Bett im Flur aufgeschlagen wird und er wochenlang statt ärztlicher Betreuung, brutal behandelt wird, dann schreit er auf, da denke man nur mal an den Fall Mollath, der viele Jahre zu Unrecht zwangsweise in der Psychiatrie ein Martyrium erlitten hat.

Nadine Horn schreibt auf Facebook:
"Ich kenne diverse Psychiatrien und rate jedem dringend davon ab, sich dorthin zu begeben!!! Ich habe dort Zustände gesehen....... Alles was gesagt wird, stimmt. Würde gern Namen nennen, darf ich nicht.Lest euch Bewertungen auf klinikbewertungen.de durch und GLAUBT den negativen Beiträgen.Unterlassene Hilfeleistung, Gewalt von Pflegern gegen Patienten, willkürliche Fixierungen und Zwangsmedikation, Erpressung, Erniedrigung, Leugnung von Nebenwirkungen, Verdrehung von Aussagen,.........Ich musste im Gang schlafen.Absolute Willkür und Abhängigkeit vom Arzt und seiner Meinung und Laune. Hygiene nicht vorhanden.2 Minuten sehe ich die Sendung und weine.... Weil ALLES genau so war.... Weil mir die Leute unfassbar Leid tun.9 von 10 Psychiatrien sind so.......Und bezüglich Fixierung :Es wird eben NICHT nur durch Richter entschieden. Es wird NICHT überwacht.Willkür durch Pflegepersonal." 

Dany schreibt dazu:
Ich glaube einige Leute wissen nicht was eine " Psychiatrie " ist.!!!!! Dort werden nicht Kriminelle untergebracht! Jeder von uns kann dort landen! Überarbeitung, Stress, Panik,Angst/ Essstörungen sind die alltäglichen Diagnosen. Bei älteren Menschen Verwirrtheit, Demenz u.s.w. Wie hier schon erwähnt liegt es oft an Personalmangel oder ungelernte Hilfskräfte. Das soll aber nicht heißen das es okay ist Menschen unwürdig zubehandeln! Wo bleibt hier die Menschenwürde???? Es müsste viel mehr Journalisten wie Herr Wallraff geben die den Mut haben diese negativen Verhältnisse aufzuklären! Patienten werden stundenlang auf einem Toilettenstuhl gesetzt nur damit sie nicht einnässen. Es fehlt an Zeit Patienten Mahlzeiten zu füttern, dafür werden sofort Magensonden gelegt! Ich habe selber so Missstände erlebt als meine Mutter in einem Pflegeheim lag,durch einen Schlaganfall, halbseitig gelähmt war, und eine Schwester meine Mutter im Rollstuhl unbekleidet wie sie war mit einem Schlauch kaltes Wasser abgespritzt hat das war das duschen! Meine Mutter starb 10Tage später an einer Lungenentzündung, ohne auf mein Bitten einen Facharzt einzuschalten! Ich habe das Pflgeheim, die Schwester angezeigt. Das Ergebnis war, angeblich war die Schwester überfordert und eine Strafe von 500 Euro musste das Heim an eine gemeinnützige stiftung zahlen. Keine Entschuldigung nichts! Das Heim gibt es immer noch, und ich möchte nicht wissen was hinter den Mauern dort passiert.

Thomas:
Ich durfte auch mal einige Wochen dort verbringen,das erste was geschah war das man so mit mit Medikamenten vollgepump wurde,das man fast wie Ich vom Hocker fiel...Ich habe einige Frauen gesehen die einfach ohnmächtig wurden und umfielen durch die zum Teil sehr starken Medikamente....man konnte sich auch nicht miteinander mitteilen,was zum Teil sehr geholfen hätte....zum Teil Brotlose kunst,den keiner kann den anderen in den Kopf sehen,kein noch so schlaues Genie....

Peter V:
jeder Asylant der seine Papiere "entsorgt" und kriminell wird ,hat in diesem Siedlungsgebiet mehr Rechte und eine viel mächtigere Lobby als Kranke und Altenheimbewohner..Merkel ,du …....

Gerhard:
Haben das selbst erlebt in Mühlhausen / Thüringen. Eine ältere Dame aus unserer Verwandtschaft wurde dort eingeliefert, wegen Verhaltensweisen die bei Demenz auftreten. Das war aber nur einmalig. Als wir sie besuchten , habe ich die Frau nicht wiedererkannt. Sie sass in einem Stuhl , der für Krankenhäuser typisch ist und hatte unter sich gemacht. Die Pfütze blieb über eine Stunde dort liegen und die Dame in ihrem Urin sitzen. In der 1 Stunde , wo wir dort waren , hat sie 3x Medikamente bekommen , aber alles Andere blieb so , wie es war. Wir wollten sie ja gerne wieder mit nach Hause nehmen, das hat man uns aber verweigert.

Dienstag, 19. März 2019

Von hübschen Ranunkeln und klugen Veilchen


Bekanntlich ist der Vorfrühling in Mitteldeutschland recht durchwachsen, also Kälte und Regen wechseln sich mit wärmerem Wetter ab. Da sieht es mit der Blumenpracht noch etwas mau aus. Da meine Ranunkeln noch in Töpfen im Haus stehen, blühen sie schon und warten auf wärmeres Wetter um nach draußen gepflanzt zu werden. 

Ranunkeln mag ich sehr, aber auch die etwas unscheinbaren Veilchen, die ich wegen der Hühner im Garten leider nur noch im Topf wachsen lassen kann. Veilchen waren ja um 1900 sehr beliebt, auch Veilchensträuße schenkte man sich. Heute ist man nicht mehr bescheiden, es müssen bombastische Sträuße sein! Schade! 


Was an Veilchen interessant ist, daß sie sehr kluge Pflanzen sind, trotz ihrer Kleinheit. Kluge Pflanzen? Ja, kann man es denn anders als Klugheit bezeichnen, wie sie ihren Samen mit einer Zuckerlösung versehen, was Ameisen anlockt, welche die Samen wegschleppen und damit zur Verbreitung der Veilchen beitragen? 

Noch vor 100 Jahren sprach man den Tieren Intelligenz ab, heute noch den Pflanzen, was sich aber ändert, besonders durch die Erkenntnisse über das Sozialverhalten der Bäume, welche uns Peter Wohlleben in seinen Büchern und seinen Vorträgen vermittelt, siehe dazu:



http://barrynoa.blogspot.com/2017/09/die-vernichtung-des-letzten-baumes-in.html

Alle Tiere werden dem Leben gegenüber gleich geboren und haben die gleichen Existenzrechte. Es ist purer Zufall und eine Laune der Natur, in einer menschlichen Hülle in das Leben geworfen zu werden und purer Zufall andererseits, das Leben als Schwein durchleiden zu müssen. Die Endzeit für Tiere hat begonnen, die Tierwelt steht vor der völligen Versklavung oder Ausrottung. Diese Menschheit, die ihr eigenes Wachstum bis heute nicht ächtet, die die Erde mit einer ins grenzenlos wachsenden Menschenschicht überzieht, unter der das Leben aller Geschöpfe des Planeten Erde erstickt, hat jeden ethischen Anspruch verwirkt.

Dr. Gunter Bleibohm


Nicht nur die Tierwelt steht vor der völligen Versklavung und Ausrottung, sondern auch die Pflanzenwelt ist den Menschen nicht heilig. Menschen, die irrigerweise meinen, sie wären die Krone der Schöpfung, obwohl sie nur die Dornenkrone der Schöpfung sind in ihrer Überheblichkeit, Dummheit und ihrem Hang zu immer stärkerer Ausbreitung auf der Erde und damit Verdrängung der Tier-und Pflanzenarten auf der Erde. 

B.N.

Montag, 18. März 2019

Peter Kraus zu seinem heutigen 80. Geburtstag


Peter Kraus hat heute Geburtstag: 80 Jahre! Und noch immer ist er „for ever young“ in seiner jugendlichen Art! Obwohl ich kein Schlagerfan bin, so mag ich dennoch Peter Kraus, den ich schon als 7jähriger im Radio gern hörte. 


Das bei uns DDR-Kindern-und Jugendlichen beliebte "Sternchen"

Mein Hi-Sonic, womit ich auch Peter Kraus hörte, beide Radios habe ich heute noch

Kraus gehörte ja zu den wenigen westlichen Schlagersängern, die in den 60er Jahren auch in der DDR auftraten. Sagenhaft, im Jahre 2014, als 75jähriger, nahm er sein Video und Lied „Lila Wolken“ auf, eben „for ever young“!:

Steimles Welt "Unvergessen" - tatsächlich unvergessen und großartig!


Mit ihrem 312er-Wartburg begeben sich der Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle und der Fernsehmann Micha Seidel auf die Suche nach Bewahrenswertem unserer mitteldeutschen Heimat. Wenn ich auch sonst des bundesdeutschen Volksverblödungsfernsehens ziemlich überdrüssig bin, so schätze ich die Sendung „Steimles Welt“ über alle Maßen, siehe dazu auch:

http://barrynoa.blogspot.com/2015/11/kleine-weie-friedenstaube.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/02/heimatverbunden-und-groartig-uwe.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/10/uwe-steimle-und-michael-seidel-bewahrer.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/12/steimles-welt-ddr-welt-kulturerbe.html

Von den politicall-correctness-Bürgern wurde Steimle und die Sendung schon des öfteren angefeindet, siehe: 

http://barrynoa.blogspot.com/2018/07/uwe-steimle-von-volksfeinden-diffamiert.html

weil Steimle und Seidel sich das auszusprechen trauen, was das Volk denkt, sich aber nicht zu sagen traut, weil die faschistoiden Pseudolinken in Deutschland ein Klima des Meinungsterrors geschaffen haben, was den Meinungsterror der SED-Sozialfaschisten weit übertrifft. 

Gestern gab es mal wieder eine neue Sendung von „Steimles Welt“ mit dem Titel „Unvergessen“. Ja, die Bilderstürmer und bundesrepublikanischen Ideologen wollen ja uns Mitteldeutschen unsere Traditionen vergessen lassen, um uns ihre antinationale und unsoziale Westunkultur aufzuzwingen, ähnlich den Weißen, die früher andere Nationen kolonialisierten. Steimle und Seidel machen dem aber einen Strich durch die Rechnung und schauen den Mitteldeutschen aufs Maul und lassen sich ihr Maul nicht verbieten, wenngleich in der gestrigen Sendung nur ganz wenige politische Spitzen drin waren, was auch Steimle mit vielsagenden Worten und Blicken andeutete. Aber dennoch, der Satz saß:

Wir verblöden hier am offenen Hirn, aber nur ein Volk was dumm ist, kann man auch richtig ausbeuten. Aber wir wollten ja nichts politisches, kannst Du das rausschneiden!

Also Steimle muß sich vor den linken Inquisitoren hüten, darf den Bogen nicht überspannen, sonst setzt der MDR die Sendung ab, was von den Unfreiheitlichen des öfteren schon gefordert wurde. Diese Unfreiheitlichen bezeichnen sich selber als Linke, sind aber faschistoide Pseudolinke, die einem echten Linken (Steimle ist Linker!) das Maul verbieten wollen. Da aber eine große Mehrheit der Mitteldeutschen Steimle verehrt, traut man sich (noch) nicht an heran, läßt ihn weiterhin im Fernsehen auftreten. 

Highlights aus der gestrigen Sendung:  

Sie begrüßten den Erfinder des Nagetusch-Anhängers Manfred Nagetusch und erinnern an das Nagetusch-Treffen 2018 in Dresden. Großartig, dieser Nagetusch-Anhänger aus den 50er Jahren, der jeden West-Campinganhänger in den Schatten stellte. 
Extra zum Jubiläum von Rimski–Korsakov erklang der „Hummelflug“. Gespielt auf der Tuba von dem genialen Prof. Jörg Wachsmuth. 

Ja und mein persönliches Highlight war, daß Steimle und Seidel das Lied vom Mittelmaß sangen - einfach großartig und so typisch für die derzeitige deutsche Gesellschaft.

Bitte unbedingt anhören!!!!!!!!!:


Hier die gesamte gestrige Sendung:

 

Sonntag, 17. März 2019

Von den faschistoiden Pseudolinken nicht mehr gelesen: Ernest Borneman und Wilhelm Reich

Immer greifbar halten, für jung und alt, die Bücher von Ernest Borneman und Wilhelm Reich

Daß die westliche, ehemals libertäre Gesellschaft, sich zu einer reaktionären extrem prüden Gesellschaft entwickeln würde, dies sah der große Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Ernest Borneman (https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bornemann) schon 1990 in einem Interview mit dem Zukunftsforscher Robert Jungk, wo er Fragen zur Sexualpolitik in der Zukunft beantwortete, voraus, siehe Teile des Interviews in diesem Blogbeitrag:
http://barrynoa.blogspot.com/2018/02/prof-dr-ernest-borneman-sah-1990-die.html

1931 schloß sich Borneman der von dem marxistischen Psychoanalytiker Wilhelm Reich gegründeten und geleiteten „Reichsverband für proletarische Sexualpolitik“ an, einer Unterorganisation der KPD. Er beriet Jugendliche in sexuellen Fragen und verschaffte ihnen Verhütungsmittel und Unterkünfte zum masturbieren.

Wilhelm Reichs epochales Buch „Massenpsychologie des Faschismus“( http://www.berndsenf.de/pdf/Die%20Massenpsychologie%20des%20Faschismus.pdf )deckte die inneren Triebkräfte des Faschismus auf. Reich analysiert darin grundlegende Zusammenhänge zwischen autoritärer Triebunterdrückung und faschistischer Ideologie und welche Rolle die autoritäre Familie und die Religion dabei spielen. Reich vertrat die Ansicht, daß organisierte faschistische Bewegungen durch irrationale Charakterstrukturen des modernen Durchschnittsmenschen hervorgebracht würden, dessen primäre biologische Bedürfnisse und Antriebe seit Generationen unterdrückt worden seien: Die Zwangs-Familie als Keimzelle des Staates schaffe die Charaktere, die sich der repressiven Ordnung, trotz Not und Erniedrigung, unterwerfen. 

Würde mehr Reich und Borneman gelesen werden, dann würde das Volk erkennen, daß nicht etwa die AfD, oder einzelne Politiker, wie Höcke und Poggenburg, den faschistoiden Weg eingeschlagen haben, sondern Parteien wie die SPD, die Grünen und die Linken und die von ihnen dominierten pseudolinken unfreiheitlichen Bewegungen, die allesamt in einer Art Massenhysterie, das sind, was sie vorgeben zu bekämpfen. 

Es bewahrheitet sich immer mehr der Spruch des Sozialisten Silone: 

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»“

Typisch für das kleinbürgerliche Verhalten von Wilhelm Pieck, dem späteren Präsidenten der DDR, siehe auch: http://barrynoa.blogspot.com/2019/03/der-verrat-von-pieck-und-ulbricht-am.html und http://barrynoa.blogspot.com/2019/03/leserzuschrift-zum-blogebeitrag-der.html, er betrieb 1933 (Als wenn 1933 nichts wichtigeres zu tun gewesen wäre!!!) das Ausschlußverfahren von Reich aus der KPD mit der Begründung: "Wir Marxisten beschäftigen uns mit der Produktion, Reich aber mit der Konsumtion" (gemeint waren die individuellen Bedürfnisse). Die Beschäftigung mit individuellen Bedürfnissen - und gar noch mit sexuellen - lenke die Massen nur vom Klassenkampf ab.“ 

Ist der Faschismus nur die Herrschaft reaktionärer Cliquen und die Folge von Verhetzung durch falsche Führer? Oder liegt die Ursache tiefer in der psychischen Struktur der Menschen? Diese Frage hat der Psychoanalytiker Wilhelm Reich untersucht und ist zu dem Schluß gekommen, dass der Faschismus keineswegs eine typisch deutsche Charaktereigenschaft ist, sondern vielmehr in jedem Erdenbürger wirkt. Die Menschenmassen seien infolge Jahrtausende alter sozialer und erzieherischer Verunstaltung versteift und freiheitsunfähig geworden. Als Ergebnis des Aufeinanderprallens vom Trieb nach lustvollem Erleben und versagender Außenwelt ist nach Reich eine charakterliche Panzerung zu konstatieren, welche sich im zwischenmenschlichen Bereich als Lieblosigkeit, Rücksichtslosigkeit und Gewaltbereitschaft manifestiert. Natürliche schöpferische Impulse können nicht mehr zur Geltung gelangen und pervertieren stattdessen in Hass gegen das Lebendige.

Im Kapitalismus stehen die Bedürfnisse der Menschen im Dienste einer chaotischen Wirtschaft. Die Mehrheit der Erdbevölkerung lebt in realer Not und illusionärer Befriedigung. In "Die Massenpsychologie des Faschismus" entwirft Reich hinaus die Vision einer sozialistischen Gesellschaft, die ohne Repression auskommt, weil sie den Menschen mit seinen Bedürfnissen achtet und nicht ändern, sondern nur befreien will, was naturgegeben ist. 

Auch interessant: http://barrynoa.blogspot.com/2010/09/bn-und-herbert-marcuse-1898-1979.html

Samstag, 16. März 2019

Leserzuschrift zum Blogbeitrag "Der Verrat von Pieck und Ulbricht am deutschen Volk" und zum Roter-Morgen-Artikel "100 Jahre Versailler Vertrag""

Ein Kommentar zu einem Blogbeitrag (http://barrynoa.blogspot.com/2019/03/der-verrat-von-pieck-und-ulbricht-am.html), den ich den werten Lesern nicht vorenthalten möchte:

In Ihrem Blogbeitrag "Der Verrat von Pieck und Ulbricht" schreiben Sie von der dicken Frau, welche nach der Vertreibung nur noch Haut und Knochen war: So erging es auch der Oma meiner Frau. Sie hieß Berta mit Vornamen und wurde ( analog des im 1. Weltkrieg eingesetzten Steilfeuergeschützes ) die "Dicke Berta" genannt. Sie verstarb nach Ihrer Vertreibung aus Niederschlesien ( Kreis Löwenberg ) in einem Dorf im Landkreis Zwickau im Jahre 1948 an Diabetes und Entkräftung, einer Ihrer Enkel an Zuviel Desinfektionsmitteln.

Und nun zum Beitrag des RM "100 Jahre Versailler Vertrag": Ich zitiere:" Wir Kommunisten ( wiederum zitiert nach "Der Roten Fahne" vom 24.8.1930) erklären, daß wir keine gewaltsame Angliederung eines Volkes oder eines Volksteiles an andere nationale Staatsgebilde, daß wir keine Grenze anerkennen, die ohne die Zustimmung der werktätigen Massen und der wirklichen Mehrheit der Bevölkerung gezogen ist."

Durch die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als "Friedensgrenze" bereits im Jahre 1950 haben Ulbricht und Konsorten grob gegen das Postulat der Roten Fahne gehandelt! Wieder ein Beweis für den Unterschied zwischen Sozialismus und modernem Revisionismus!
Mit freundlichen Grüßen
ein westdeutscher Blogleser

Der Blogleser bezieht sich in seinem zweiten Absatz auf den Artikel des „Roten Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML „100 Jahre Versailler Vertrag“, den ich der Verständlichkeit der Zuschrift hier wiederhole:



100 Jahre Versailler Vertrag

Vor 100 Jahren, im Mai 1919 wurde im Schloß Versailles bei Paris der Versailler Vertrag ausgehandelt.

Der erste Weltkrieg war ein imperialistischer Krieg auf beiden Seiten. In Deutschland und Österreich-Ungarn fand der Junker- und Militäradel angesichts des Erstarkens sowohl der Bourgeoisie als auch der Arbeiterklasse im Krieg eine Flucht nach vorn, um ihre Privilegien und Klassenherrschaft zu retten. Dabei wurden sie von den Kapitalisten der Schwerindustrie unterstützt, die an der Aufrüstung von Marine und Heer ein großes Geschäft witterten und auch an Rohstoffen (Kohle, Eisen und Erdöl) interessiert waren.

Die Entente-Imperialisten Großbritannien und Frankreich hatten Interesse an der Niederschlagung des Deutschen Reiches, das eine schnelle, nachholende kapitalistische Entwicklung durchgemacht und somit sich zu einem ernsten Konkurrenten auf dem Weltmarkt anschickte. Nebenbei konnte man die deutschen Kolonien an sich reißen.
Mit dem Versailler Vertrag wurde Deutschland eine jahrzehntelange Knechtschaft durch Reparationszahlungen aufgezwungen, so daß es nicht mehr auf die Füße kommen sollte. Große Gebiete wurden abgetrennt, sowohl agrarische als auch das oberschlesische Industriegebiet. Das Ruhrgebiet wurde besetzt, das Saarland abgetrennt. Letztlich führte dieser imperialistische Raubvertrag in großen Teilen der Bevölkerung zu einem nationalistischen Revanchismus, der wiederum zum Aufstieg der NSDAP beitrug und schließlich in den Zweiten Weltkrieg führte.


Die Kommunistische Internationale und die KPD verurteilten die Barbarei des Versailler Vertrags.


Lenin, 5. Juni 1920: ..Der imperialistische Krieg 1914 – 1918 hat die Verlogenheit der bürgerlich-demokratischen Phrasen vor allen Nationen und vor den unterdrückten Klassen der ganzen Welt besonders klar aufgedeckt, indem er praktisch vor Augen führte, daß der Versailler Vertrag der vielgepriesenen „westlichen Demokratien“ eine noch brutalere und niederträchtigere Vergewaltigung der schwachen Nationen ist als der Brest-Litowsker Vertrag der deutschen Junker und des Kaisers. Der Völkerbund und die ganze Nachkriegspolitik der Entente enthüllen diese Wahrheit noch deutlicher und schärfer, wodurch sie überall den revolutionären Kampf sowohl des Proletariats der fortgeschrittenen Länder als auch aller werktätigen Massen der kolonialen und abhängigen Länder stärken und den Zusammenbruch der kleinbürgerlich-nationalen Illusionen beschleunigen, daß ein friedliches Zusammenleben und eine Gleichheit der Nationen unter dem Kapitalismus möglich seien.

Ernst Thälmann:“ Das räuberische Diktat von Versailles bedrückt die Werktätigen des besiegten Deutschland mit einer zermalmenden Last des Elends, mit verdoppelter Ausbeutung unter der Hungerpeitsche der deutschen Kapitalisten und der gleichzeitigen Tributknechtschaft für das internationale Finanzkapital, für die Siegermächte von Versailles. Das räuberische Versailler Diktat unterdrückt zahllose Millionen in Elsaß-Lothringen, West- und Ostpreußen, Posen, Oberschlesien, Südtirol, ohne sie zu befragen, durch brutale Annexion. Es preßt sie unter die Herrschaft des imperialistischen Frankreich und seiner Vasallenstaaten, des faschistischen Polen, der Tschechoslowakei, unter die Gewalt Belgiens und Litauens oder die faschistische Barbarei Mussolinis.“

August 1930: „ Nur wir Kommunisten kämpfen sowohl gegen den Youngplan als auch gegen den Versailler Raubfrieden, den Ausgangspunkt der Versklavung aller Werktätigen Deutschlands. Ebenso wie gegen alle internationalen Verträge, Vereinbarungen und Pläne (Locarnovertrag, Dawesplan, Youngplan, deutsch-polnisches Abkommen usw.), die aus dem Versailler Friedensvertrag hervorgehen. Wir Kommunisten sind gegen jede Leistung von Reparationszahlungen, gegen jede Bezahlung internationaler Schulden.
Wir erklären feierlich vor allen Völkern der Erde, vor allen Regierungen und Kapitalisten des Auslandes, daß wir im Falle unserer Machtergreifung alle sich aus dem Versailler Frieden ergebenden Verpflichtungen für null und nichtig erklären werden, daß wir keinen Pfennig Zinszahlungen für die imperialistischen Anleihen, Kredite und Kapitalanleihen in Deutschland leisten werden.

Wir führen und organisieren den Kampf gegen Steuern und Zölle, gegen die Verteuerung der Mieten und Gemeindetarife, gegen Lohnabbau, Erwerbslosigkeit und alle Versuche, die Lasten des Youngplans auf die werktätige Bevölkerung in Stadt und Land abzuwälzen.
Die Faschisten ( Nationalsozialisten) behaupten, sie seien gegen die vom Versailler Frieden gezogenen Grenzen, gegen die Abtretung einer Reihe deutscher Gebiete von Deutschland. In Wirklichkeit aber unterdrückt der Faschismus überall, wo er an der Macht steht, die von ihm unterworfenen Völker ( in Italien die Deutschen und Kroaten, in Polen die Ukrainer, Weißrussen und Deutschen, in Finnland die Schweden usw.). Die Führer der deutschen Faschisten, Hitler und seine Helfershelfer, aber erheben nicht ihre Stimme gegen die gewaltsame Angliederung Südtirols an das faschistische Italien. Hitler und die deutschen Nationalsozialisten schweigen über die Nöte der deutschen Bauernbevölkerung Südtirols, die unter dem Joch des italienischen Faschismus stöhnt. Hitler und seine Partei haben hinter dem Rücken des deutschen Volkes einen schmutzigen Geheimvertrag mit der italienischen Faschistenregierung abgeschlossen, auf Grund dessen sie die deutschen Gebiete Südtirols bedingungslos den ausländischen Eroberern ausliefern. Mit dieser schändlichen Tat haben Hitler und seine Partei die nationalen Interessen der werktätigen Massen Deutschlands in gleicher Weise an die Versailler Siegermächte verkauft, wie es die deutsche Sozialdemokratie seit zwölf Jahren unausgesetzt getan hat.

Wir Kommunisten erklären, daß wir keine gewaltsame Angliederung eines Volkes oder eines Volksteiles an andere nationale Staatsgebilde, daß wir keine einzige Grenze anerkennen, die ohne die Zustimmung der werktätigen Massen und der wirklichen Mehrheit der Bevölkerung gezogen ist.

Wir Kommunisten sind gegen die auf Grund des Versailler Gewaltfriedens durchgeführte territoriale Zerreißung und Ausplünderung Deutschlands.
Die Faschisten (Nationalsozialisten) behaupten, ihre Bewegung richte sich gegen den Imperialismus. In Wirklichkeit aber treffen sie Abkommen mit den Imperialisten (England, Italien). Sie wenden sich gegen den Freiheitskampf der Kolonialvölker (Indien, China, Indochina), verlangen für Deutschland Kolonien und hetzen zu neuen Kriegen, vor allem zur Intervention gegen die Sowjetunion, das einzige Land, dessen siegreiche Arbeiterklasse sich gegen alle Überfälle des Weltkapitals, gegen alle Raubzüge der Versailler Imperialisten siegreich mit Waffengewalt verteidigt hat. Überall, wo der Imperialismus unterdrückte Volksmassen knechtet, würgt und niederschießt, wirken die deutschen Faschisten durch ihre Vertreter mit: in China durch die Kapp-Putschisten Wetzel und Kriebel, in Südamerika durch die Militärmission des General Kuntz, in Österreich durch den Liebknecht-Mörder Pabst.

Wir Kommunisten sind die einzige Partei, die sich den Sturz des Imperialismus und die Befreiung der Völker von der Macht des Finanzkapitals zum Ziele setzt. Deshalb fordern wir die werktätigen Massen Deutschlands auf, vor allem gegen den Feind im eigenen Lande, für den Sturz der kapitalistischen Herrschaft und für die Aufrichtung der Sowjetmacht in Deutschland zu kämpfen, um den Versailler Friedensvertrag zu zerreißen und seine Folgen zu beseitigen...

Die Rote Fahne vom 24. August 1930

Freitag, 15. März 2019

KPD/ML: „Aufstehen“ verliert das Zugpferd

Sehr zutreffend, die Bewertung der KPD/ML zum Rückzug Sahra Wagenknechts aus der Bewegung "Aufstehen"

aus "Roter Morgen": http://rotermorgen.info



Aufstehen“ verliert das Zugpferd

Wie ein Paukenschlag schlug die Meldung der bürgerlichen Presse (FAZ) bei den Aktivisten von „aufstehen“ (auch als „Wagenknecht-Bewegung“ bekannt) ein, daß sich Sahra Wagenknecht aus der Spitze dieser Bewegung zurückzieht. Viele sind sauer darüber, daß man als sogenannte basisdemokratische Organisation dies aus der Presse erfahren mußte.

Sahra Wagenknecht gibt auch als Grund Krankheit und beruflichen Stress an und sicher war der Spagat zwischen „aufstehen“ und Partei Die Linke sehr schwierig und kräftezehrend.
Sie will auch den Fraktionsvorsitz der Partei Die Linke aufgeben.

Sie hat die „aufstehen“-Bewegung deswegen gegründet, um die soziale Frage wieder in den Vordergrund zu stellen statt neubürgerlicher Identitätspolitik und die Politik der „offenen Grenzen“ kritisiert. Dafür hat sie 170 000 Sympathisanten gewonnen und eine Parteigründung wäre auch denkbar gewesen. 

Wahrscheinlich hat sie für die Führung dieser Bewegung, Prominente aus den Altparteien wie Ludger Vollmer die falschen Leute gewählt, die programmatisch in der Vergangenheit nichts geliefert hatten. In ihrem Sinne könnte am ehesten Fabio de Masi weitermachen. Jedoch ist er auch Mitglied der Europäischen Linken (EL), die an die Möglichkeit einer Reformierung der EU glaubt.

Sehr schnell driftete die neue Bewegung in einen Abklatsch der Grünen ab. Statt die soziale
Frage in den Vordergrund zu stellen und eine Antwort auf die Masseneinwanderung zu geben, wurde der Kampf gegen die Auto-Industrie und die Braunkohle in den Vordergrund gestellt und die Industriearbeiter verprellt. Kleinbürgerliche Buntwesten statt proletarische Gelbwesten.

Die Hauptaktivitäten von „aufstehen“ sind jetzt die Unterstützung der Schulschwänzer-Bewegung „Friday for future“. Einem einzelnen Schulschwänzer droht die Vorführung durch die Polizei.

Das Massen-Schulschwänzen dagegen genießt den Beifall der Medien, Steinmeiers und der Parteien SPD, Grüne und der Die Linke.
Man stelle sich ein Schulschwänzen gegen die NATO oder für die hungernden Kinder im Jemen, Gaza und Syrien vor. Da gäbe es Polizei-Knüppel und Tränengas und Pogromhetze durch Parteien und Lügenpresse. Aber mit der Klimahysterie kann man die Jugend von den wirklichen Problemen auf ungefährliche Bahnen ablenken.

Deutschland scheint sich in einem freiwilligen „Morgenthau-Wahn“ zu befinden ( Morgenthau war der amerikanische Finanzminister, der Deutschland 1945 in ein armes Agrarland umwandeln wollte.) Ausstieg aus Atomenergie, Steinkohle, Braunkohle, Diesel und Benzin.

Wo soll der Strom für die E-Mobilität herkommen aus der Steckdose? Von französischen Atomkraftwerken und polnischen Kohlekraftwerken? Nur mehr wetterabhängige Windräder und Solarzellen? Mit den Solarzellen werden Unmengen an Natur- und Agrarflächen zugepflastert. Inzwischen ist die deutsche Solarzellen-Industrie pleite und die Solarzellen werden in China mit Kohlestrom für Deutschland hergestellt.
Schon heute ist der Strompreis in Deutschland relativ hoch und die Industrie denkt ans Abwandern.

Wir wollen eine alternative sozialistische Gesellschaft. Eine sozialistische Gesellschaft braucht eine autarke, dezentrale Energieversorgung.Das steht für uns im Vordergrund und nicht 0.01 % weniger CO2 im Weltmaßstab. Die letzten Sozialismusversuche in Albanien, Äthiopien und jetzt Venezuela sind zu einem bedeutenden Teil an der Erpreßbarkeit gescheitert. 

B.N.:

Noch ein paar Bemerkungen zur Vita von der Wagenknecht:

Sahra Wagenknecht ist die Tochter eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter. Der Vater lernte ihre in der DDR lebende Mutter als West-Berliner Student kennen. Ihre Mutter arbeitete für den staatlichen Kunsthandel der DDR.

Noch zu DDR-Zeiten (Frühsommer 1989) trat sie der revisionistischen SED bei!!! Hätte das eine wirkliche Kommunistin getan, der sozialfaschistischen und volksfeindlichen SED beizutreten? Wohl kaum! Entweder man hat sich in dieser Zeit einer Bürgerbewegung angeschlossen oder der KPD/ML. 

Auch nach der Wende blieb sie bei der SED (später SED-PDS, PDS, Die Linke), obwohl ihr der Weg zur KPD/ML offenstand (persönliche Vorteile als gut bezahlte Berufspolitikerin, Karrierismus?). Sie entschied sich für den bourgeoisen Revisionismus und gegen den Marxismus-Leninismus. 

Obwohl sie keinen Kontakt zu ihrem iranischen Vater hatte, änderte sie die amtliche Schreibung ihres Vornamens entsprechend der persischen Schreibweise (زهرا) ab. Zwei Herzen wohnten anscheinend in ihrer Brust, die deutsche und die iranische. 

Neben ihrer Parteimitgliedschaft bei den Linken ist sie auch Mitglied der volksfeindlichen Gewerkschaft verdi!!! Das muß zu denken geben! 

Eine Vorzeigelinke, gar eine linke Ikone, ist sie aus all diesen Gründen absolut nicht, sondern sie paßt gut in die bürgerliche Parteienlandschaft, wird auch von der Bourgeoisie mit Glacé-Handschuhen, als eine der Ihren, angefaßt, wie auch schon Gregor Gysi. 

Vergleicht man die Wagenknecht mit dem 2017 verstorbenen wirklichen Kommunisten Günter Ackermann, dann zeigt sich wo die Wagenknecht in Wirklichkeit steht: auf der anderen Seite der Klassenkampffront. Insofern ist es nicht schade, daß das pseudolinke bourgeoise Projekt „Aufstehen“ gescheitert ist.