Freitag, 19. Oktober 2018

Herbstlicher Wein

Auch ohne die abgeernteten Weintrauben erfreut mich der Wein, Mitte Oktober, und zwar durch seine leuchtend gelben Blätter, die nun langsam anfangen zu fallen. Wildwachsend hat sich mein Wein bis aufs Bungalowdach ausgedehnt. Na, warum auch nicht?





Montag, 15. Oktober 2018

Schwerste Tierquälerei in der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen bei Stendal



Eine schwer verletzte „downer“ Kuh leidet über Nacht im Schlachthof Blohm bei Stendal. Das Tier wurde vor der versteckten Kamera mit Elektroschocks gequält und mit einem Gabelstapler umher geschleift.
Foto: Soko Tierschutz e.V.

Kaufen Sie auch "regional", beim  "Metzger ihres Vertrauens"? Dann sollten Sie nachfolgendes Video ansehen und dann weiter entscheiden, ob Ihnen der Bissen Fleisch nicht im Halse stecken bleibt oder ob Sie ein Herz aus Stein haben

Hinter der Fassade der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen bei Stendal dokumentierten Tierschützer grausame Vorgänge. Kranke Tiere wurden per Seilwinde in den Tod gezogen, per Gabelstapler umher geschleift, brutal verprügelt und mit Elektroschockern misshandelt. Der Schlachthof ist ein Beispiel für ein Netzwerk, das sich auf „downer“-Tiere aus der Milchindustrie spezialisiert hat. SOKO Tierschutz recherchierte bundesweit und es gelang zwei Schlachtbetriebe und zahlreiche involvierte Viehhändler zu enttarnen.

Das Fleisch wird an einen polnischen Fleischkonzern, eine bayerische Fleischfirma und an Metzgereien der Umgebung verkauft. In der Branche spricht man von Industriefleisch oder dem Fleisch „blauer Kühe“. Es landet in Wurst, Burgern, Kebab und verarbeiteten Produkten.

Die deutsche Milchindustrie produziert im Jahr zehntausende sogenannte „downer“. Die Turbokühe haben ein Ablaufdatum und schon nach 5 Jahren sind diese Tiere fertig. Sie können kaum noch stehen, brechen zusammen oder fressen nichts mehr. Diese Tiere müssten erlöst werden. Da sowohl die Notschlachtung als auch der Abdecker Geld kosten, wird man kreativ und transportiert die Tiere quer durch Deutschland zu den nur Insidern bekannten Schlachthöfen.

SOKO Tierschutz hat Strafanzeige gegen die Beteiligten erstattet und kooperiert mit den Behörden. Die Behörden sind aber auch Teil des Problems, denn an 16 Tagen des versteckten-Kamera-Einsatzes ließ sich kein Kontrolleur blicken. Die Kontrollen werden gerne angemeldet und man ist mit den Überwachern per Du.

„Unsere Forderung ist ein kompletter Umbau der Überwachung und Konsequenzen der Verbraucher. Denn jeder, der Milch konsumiert, hat Teil am Schicksal der Downer-Kühe.“ sagt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.








Sonntag, 14. Oktober 2018

Herbstzauber im Dessauer Krötenhof

Die meisten Besucher der Villa Krötenhof in der Dessauer Wasserstadt beachten selten mal den schönen Garten rund um die Villa. Heute, bei sonnigem Herbstwetter, erscheint der Garten wie verzaubert, siehe nachfolgende Fotos! Sind Sie nicht auch dieser Meinung, werte Blogleser?









Donnerstag, 11. Oktober 2018

Tierschutz: Pamela Anderson läßt sich in einen Käfig einsperren!


Deutsches Tier-KZ der Gegenwart

Die US-Schauspielerin Pamela Anderson hat sich in einen Käfig einsperren lassen. Der frühere «Baywatch"-Star protestierte mit der Aktion in Paris gegen die Haltung von Nutztieren.

"Niemand hält es länger als einige Minuten in einem Käfig aus", sagte die 51-Jährige, die seit Kurzem in Frankreich lebt. "Aber viele Tiere verbringen dort ihr ganzes Leben. Ich verstehe nicht, wie Menschen so brutal sein können."

Leben im Käfig, nur befreit durch den Tod im Schlachthaus

"Ich bin eine 'Käfig-Kämpferin'", stand in weißen Buchstaben auf einem roten Plakat, das Anderson in dem Käfig hochhielt. Sie ließ sich gemeinsam mit dem französischen Tänzer Maxime Dereymez einsperren, mit dem sie in der Fernsehshow "Danse avec les stars" (Tanz mit den Stars) auftritt.

Die Protestaktion wurde von der Naturschutzorganisation CIWF (Compassion in World Farming) organisiert. Sie sammelt derzeit in der EU Unterschriften gegen die Käfighaltung.

Millionen von deutschen Hühnern müssen so leben, die Deutschen schauen weg, empören sich aber moralisch über angebliche "Nazis" (AfD, Pegida)

Es ist mir unverständlich, daß das deutsche Volk nach dem Holocaust weiterhin so brutal gegen Mitlebewesen vorgeht und dieses mal nicht gegen ein paar Millionen, wie die Nazis, sondern hunderte Millionen von Mitlebewesen.

Bauern die so etwas machen, sind genau so schuldig zu sprechen, wie ehemalige KZ-Wächter. Unseren Vorfahren werfen die heutigen Menschen vor, nicht gegen das NS-Regime vorgegangen zu sein, selber aber sind sie keinen Deut besser, indem sie nichts gegen die Tier-KZ´s machen.

Dank dagegen, der Schauspielerin Pamela Anderson!
 



Montag, 8. Oktober 2018

Reiche Quitten-und Apfelernte 2018



Goldener Herbst, wie man auf meinem ersten Foto sehen kann: ein kleiner Kastanienbaum, in meinem Garten vor ein paar Jahren selbst aufgegangen!

Die Hitze des Sommers war unerträglich und vieles in meinem Garten ist verdorrt, so der Rasen. Auch ein Apfel-Quittenbaum ist eingegangen, regelrecht verdurstet. Der direkt daneben stehende Birnen-Quittenbaum hat die Dürrezeit überlebt. Ganz im Gegenteil, die Ernte der köstlichen Früchte war heute ausnehmend reich, siehe nachfolgende Fotos.

Auch mein erst vor ein paar Jahren gepflanzter Apfelbaum von der alten und mittlerweile seltenen Sorte "Schöner von Nordhausen" trug mehr als reichhaltig. Die noch dünnen Äste bogen sich regelrecht unter der Last. Der Geschmack dieses Apfels ist einmalig, kein Vergleich zu den Einheitsäpfeln aus dem Supermarkt. Ich hatte diesen Apfelbaum extra von einer Baumschule besorgen lassen, da ich diese Äpfel aus meiner Kindheit kannte, ein Baum dieser Sorte stand schon in unserem Garten in Dessau-Ziebigk.







Sonntag, 7. Oktober 2018

Zu Besuch bei mir: Dirigent Christian Thielemann



links: Thielemann, rechts: ich - Foto: Neumann

Heute besuchte mich zu einem Plausch über anhaltische Kunst der bekannte Dirigent, und Leser meines Blogs, Christian Thielemann (https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Thielemann).

 
Nun, er kam nicht extra zu mir, sondern er war auf der Fahrt von Berlin nach Dresden. Christian Thielemann ist nicht nur ein überragender Dirigent, sondern auch ein Kenner der anhaltischen Kunst und ein großer Freund des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches mit all seinen kulturellen Schätzen. Es ist oft so, daß große Künstler nicht nur auf ihrem Gebiet bewandert sind, sondern sich auch intensiv mit anderen Dingen beschäftigen und dort Sachkunde erwerben.

 
Der Plausch mit ihm bereitete mir große Freude. Ich hoffe, auch er nahm einige neue Erkenntnisse über die anhaltische Kunst mit.



links: Thielemann, rechts: ich - Foto: Neumann
 

Samstag, 6. Oktober 2018

Schlimmste Folter eines Tieres im Namen Jesu beim Kirchenfest “Cuerpos Santos” !!!

Für die in Spanien und einigen lateinamerikanischen Ländern in den Stierkampfarenen zu Tode gefolterten Stiere ist der Papst Franziskus der Teufel in Menschengestalt. Die Gefühlskälte und Unbarmherzigkeit dieses Papstes, zeigt seine Twitter-Nachricht im Jahre 2015, wo Franziskus postete:

„Die Stierkampfarenen haben keine Dächer,

weil Gott die Stierkämpfe liebt.

Viel Glück allen Toreros!“


siehe:



Absolut widerlich und der Gipfel der Grausamkeit ist das katholische Kirchenfest “Cuerpos Santos”, wo in Medinaceli ein Stier grausamste Qualen erleiden muß. Diese Grausamkeit ist nur mit den Grausamkeiten der Inquisition in vergangenen Jahrhunderten vergleichbar, mit den Folterungen, den Verbrennungen auf den Scheiterhaufen für „Ketzer“ und „Hexen“.

Schlimmste Folter eines Tieres im Namen der Kirche








Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, denn begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleiden muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano. Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen.

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Straßen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt.

Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen. Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie. Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei oft selbst töten. Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoß, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt. Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Nichts konnte diesen Wahnsinn bisher stoppen, weder Tausende von Protestbriefen noch zahlreiche Petitionen. Wichtig wäre es, endlich mal alle Organisationen diesbezüglich an einen Tisch zu setzen um eine einheitliche weltweite Kampagne ins Leben zu rufen, denn nur gemeinsam ist man stark.