Freitag, 31. August 2018

Barbarische Schächtfleischerei eines Jordaniers in Chemnitz?

Was ist bloß seit der Wende aus dem schönen Karl-Marx-Stadt geworden? Chemnitz heißt jetzt (wieder) diese Stadt und als ich mir gestern die Hetzsendung der ARD "Brennpunkt" zu den Vorfällen aus Chemnitz anschaute, da zeigte das Fernsehen eine lange Ladenzeile nur von Ladenbesitzern ausländischer Herkunft.

Besonders widerlich ein Fleischereigeschäft eines Jordaniers, wo ein großes Schild prangte: Halal!


roter Pfeil: Halal-Werbung weist darauf hin, daß die Tiere ohne Betäubung barbarisch geschlachtet wurden


Es ist widerlich und grauenvoll, daß in Deutschland so etwas gestattet ist, denn Halal bedeutet nicht mehr und nicht weniger, daß das Fleisch von Tieren stammt die einen qualvollen Tod erleiden mußten. Sie wurden ohne Betäubung geschlachtet, was nach dem deutschen Tierschutzgesetz streng verboten ist. Nur, was nützt so ein Verbot, wenn es eine massenweise Ausnahmeregelungen gibt, im Namen der Religionen der Moslems und der Juden? Deren Religion steht also in Deutschland über den sonst allgemeinen Gesetzen, einfach nur widerlich und grauenvoll!

Dieser jordanische Fleischer (was will der überhaupt in Deutschland, Jordanien ist doch ein sicheres Herkunftsland?) wurde von dem Hetzsender ARD auch noch bemitleidet, weil er sich angeblich seit ein paar Tagen in Chemnitz nicht mehr auf die Straße traut. Kein Bedauern der Sendung dagegen mit dem von einem Syrer und einem Iraker ermordeten Deutschen, geschweige denn Mitleid mit den gemarterten Tieren, deren Fleisch dieser Jordanier in Chemnitz verkaufen darf.


 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 30. August 2018

Eigenheimbesitzer: Zunahme von kitschigen Steinwüsten kontra Natur und Tierwelt

Da lobe ich mir denn doch die Spießbürger alter Zeiten, die in ihre Vorgärten und Gärten Gartenzwerge hinein stellten. Die waren zwar kitschig, waren aber nicht naturfeindlich. Der Spießbürger von heute meidet Gartenzwerge, er macht aus Vorgärten und Gärten Steinwüsten, wo kein Krümel Erde mehr zu sehen ist, siehe hier:


Edle Steine werden auf die Erde gekippt und mit deutscher Akkuratesse Muster gelegt. Weder Vögel, Kröten noch Insekten können mehr an solchen naturfeindlichen Orten leben. Daß in Deutschland die Insektenbestände um rund 80 % zurück gegangen sind und die Vögel dramatisch abgenommen haben, interessiert die Naturfeinde nicht, und das ist nicht nur auf die industrielle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und ihrem Chemieeinsatz zurück zu führen, sondern eben auch auf den Naturfrevel der Spießbürger, die ihre Vorgärten und Gärten zu naturfeindlichen Wüsten umgestalten, dabei noch wetteifern, wer denn den luxuriösten Vorgarten oder Garten hat.

Daß mit den Insekten, die Vögel aus Nahrungsmangel sterben, Igel und Kröten keine Nahrung mehr finden, das interessiert diese egoistischen Typen nicht, mit ihrem Besitz meinen sie, können sie machen was sie wollen. Leider verbieten unsere Gesetze solches Tun nicht und so sägen die  Deutschen den Ast ab auf dem sie sitzen, denn ohne eine intakte Natur wird der Mensch auf Dauer auch nicht existieren können.

Wenn schon der kleine Eigenheimbesitzer diesen Naturfrevel jetzt verstärkt betreibt, wie soll dann eine Wende in der Landwirtschaft zurück zur Natur durchgesetzt werden? Deutschland schafft sich ab, schrieb Sarrazin, dabei vergaß er die ständig zunehmende Versiegelung der Landschaft zu erwähnen.

Wenn nun ein paar Unwissende meinen, daß es doch noch genügend Wälder gäbe, das wäre doch Natur genug, dann zeigt das nur Unkenntnis, denn über 95 % der deutschen Wälder sind reine Nutzwälder in Monokultur, von Natur kann keine Rede mehr sein.

Im Gegensatz zu den Naturfrevlern  ist mein Garten tier-und naturfreundlich, das Ergebnis neben vielen Vögeln auch die Heimat von Eichhörnchen, Igeln, Kröten, Fröschen und Insekten, siehe nachfolgende Fotos:
 
Mein Vorgarten: Heimstatt von Hirschkäfern

"Mein" Hirschkäfer

"Mein" Igel

Große Kröte in meinem Garten

Kleine Kröte in meinem Vorgarten
 
Hummeln, Bienen und Schmetterlinge tummeln sich gern an meinen Disteln

Liebespiel von Libellen an meinem Teich

"Meine" wundervollen Libellen
 
Ganzjährig füttere ich "meine" Spatzenschar (auf meinem Stallgebäude) mit Hühnerfutter. Als Heimstatt haben sie eine großartige imposante Brombeerhecke in die sich kein Raubtier oder Katze verirren kann. Auch die Spatzen sind rar geworden - bei mir nicht!
 
 


Wie ein vogelfreundlicher Garten aussieht, das kann man auch hier nachlesen:




Daraus: „Der Lebensraum unserer Vögel schwindet zunehmend: Immer mehr Flächen werden betoniert, die industrielle Landwirtschaft setzt auf Monokulturen und in vielen Gärten wird viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit gelegt
...Ein vogelfreundlicher Garten sei keine Frage des Geldes und einfach anzulegen, sagt der Ornithologe Peter Berthold vom Max-Planck-Institut
.... Zum vogelfreundlichen Garten gehören Bäume, Stauden, Sträucher und Kräuter, damit die Vögel nicht nur unterschiedliche Nahrungsquellen, sondern auch genügend Rückzugsmöglichkeiten in allen "Etagen" finden. Sträucher, die Beeren tragen, wie Eberesche oder Sanddorn, bieten sich zum Beispiel an, um nur zwei Arten zu nennen. Auch zapfentragende Nadelgehölze mit ihren Samen und Obstbäume sind gute Futterquellen für Vögel. Zu empfehlen ist zudem eine vogelfreundliche Hecke aus geeigneten Pflanzen und artenreiche Blumenwiesen
...Vor allem ist es wichtig, im Garten die Natur regieren zu lassen....Extra aufgerichtete Reisighaufen können für eine ganze Reihe von Vögeln ein sicherer Rückzugsort sein - etwa für Rotkehlchen und Amseln
....Viele Futterquellen in der freien Natur gibt es nicht mehr. Unter anderem, weil die industrielle Landwirtschaft seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus ihren Monokulturen verbannt - wichtige Nahrungsquellen für Vögel. Ornithologe Berthold rät deshalb, Vögel das ganze Jahr über zu füttern - selbst im Sommer.

 
Bloglinks zum Thema:




 

Wolfgang Eggert (Compact) über die Ereignisse in Chemnitz

Gestern schrieb in „Compact-online“ Wolfgang Eggert einen sehr guten Artikel über die Ereignisse in Chemnitz (https://www.compact-online.de/chemnitz-ueberfahrenes-gewissen), den ich hier kopiere. Was ich vorher nicht wußte, daß die Chemnitzer Bürgermeisterin Ludwig (SPD), die sich so über „rechte Straftaten“ im Fernsehen erregt, „in der Fußgängerzone einen Behinderten überfuhr (tot!!!); für die Todesfahrt gab es – ohne Vorstrafenvermerk versteht sich – ein bescheidenes Bußgeld in 90 Tagessätzen. Anschliessend durfte sie wieder Gas geben, politisch auf Bewährung.“



Wolfgang Eggert:


Zwei Hitlergrüßer, drei Beinahe-Schlägereien, vier Bengalos, ein halbes Dutzend zwischen Antifa-Radikalinskis und Hooligans hin- und hergeworfene Knallfrösche. Soweit der Nebenschauplatz des Tausende Köpfe zählenden Bürgerprotests, der sich gegen die jüngste TodMesserung in Chemnitz erhob.

Die sogenannten Ausschreitungen, an denen sich die bürgerfeindliche deutsche Medienlandschaft in immer verstiegeneren Schlagzeilen berauscht, entsprechen in etwa dem, was man jedes zweite Wochenende in irgendeinem Fußballstadion bewundern kann – ein Fass macht darüber schon lange niemand mehr auf.

Hier, in Chemnitz, ist das eine andere Sache. Weil das zugrundeliegende Ereignis ein politisches ist und weil die Protestierenden etwas abbilden, was nicht abgebildet werden DARF, jedenfalls nicht POSITIV: Den um sich greifenden Unmut über eine krachend dahin gehende Sicherheit im öffentlichen Raum, hervorgerufen durch Merkels Bereicherungspolitik. So werden Knallfrösche zu Bomben, eine Hooligan-Minderheit übernimmt als „Rechte Armee“ den ganzen Demonstrationszug, die Gesichter zeigen nicht Sorge sondern Hass, eine Kranzniederlegung für die Opfer findet gar nicht erst statt, demnächst werden mitgeführte Protestler-Dackel dem zitternden Masseblattleser als zähnefletschende Kampfhunde präsentiert.

Im Prinzip war diese Reaktion vorauszusehen, und der halbwegs wache politische Beobachter hat sich längst daran gewöhnt. Zur Langeweile gesellt sich Abgestossensein. Im Ergebnis lassen immer mehr Leser Merkels ErziehungsJournallie links liegen. Die Anonymität verstärkt diesen Trend noch: Artikel und Zeitungen haben immer seltener ein Gesicht, die Journalistenschaft versteckt sich und zieht es vor, Druckerschwärze und nicht fassbare Stimmen für sich lügen zu lassen. Der Veräppelte würde den faulen Apfel zwar liebend gern zurückwerfen, leider bleibt ihm die Fratze seines Folterers verborgen.

Anders verhält es sich in der Politik, in der das Prinzip „Gesicht zeigen“ nolens volens zum Geschäft gehört. Wer gewählt werden will, muss sich auch zeigen. Das ist gut für den Untertan, denn er weiss zumindest dem Umriss nach, mit wem er es zu tun hat. Zu diesem Vorteil des Wählers gesellt sich ein eindeutiger Nachteil des sogenannten Volksvertreters, der sich im Prinzip an dem orientieren muss, was das Volk WILL.

Mag sein, dass der eine oder andere Volkstribun nun gern „liefern“ würde, Fakt ist aber dass er das nicht kann, denn die globalistische Plutokratie hat Tabus und ungeschriebene Gesetze aufgestellt, an die sich der parlamentarische Hampelmann, will er nicht von den Erziehungsmedien zerpfückt werden, nun mal zu halten hat. Und, verflucht nochmal, das betrifft gerade die Themen, die die Menschen am meisten bewegen: Grenzen- und Sicherheitsabbau, Migration, Islamisierung, Umvolkung. Jeder dieser Punkte unterliegt der Weltstaatsbegeisterten Zensorenschaft.

Hier erklärt sich, warum Politiker geradewegs gegen die emotionalsten Kern-Interessen des Volkes anzureden haben und das auch tun. Bis hin zu Aussagen, die auf den ersten Blick karrieristisch selbstmörderisch wirken, es aber nicht sind, weil die Systemkollegenschaft in den Medienhäusern den scheinbar Wahnsinnigen postwendend zum Heiligen erklärt.

Am direktesten fassbar sind diese geistigen Amokläufe bei Bürgermeistern, die im Thementurnus Migrationsgewalt die unmittelbarste Verantwortung verwalten und tragen. Den Anfang machte hier in der Rückschau die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Massenvergewaltigungen von Köln erst verschwieg, dann bagatellisierte und schliesslich mit einem vorgeblichen Fehlverhalten der Opfer in Verbindung stellte: demnächst einfach eine Armlänge Abstand zu Fremden halten, dann geht Dir auch keiner an die Wäsche, so Rekers Wunderratschlag.

Haarsträubende Rat-Haus-Ansagen ans dumme Fußvolk gibts seitdem im Wochentakt. Jüngstes Beispiel ist nun die Chemnitzer Stadtobere Barbara Ludwig (SPD), die die Proteste gegen eine abendliche Serienabmesserung „unerträglich“ findet, die anlassbietende Abschlachtung eines Opfers durch vorbestrafte und nicht abgeschobene Migranten aber anscheinend dermassen kalt lässt, daß sich in ihren medial inflationierten Empörungsauslassungen nichts darüber findet.

Reker wurde von der Merkelpresse als Opfer eines angeblichen Messerattentats seliggesprochen. Im Juni 2016 erhielt sie für ihre Flüchtlingshinwendung den Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren. Frau Ludwig hat ihre Belohnung bereits dadurch erhalten, dass die Erziehungsmedien seit Jahr und Tag beharrlich ausblenden, daß die SPD-Bürgermeisterin in der Fußgängerzone einen Behinderten überfuhr; für die Todesfahrt gab es – ohne Vorstrafenvermerk versteht sich – ein bescheidenes Bußgeld in 90 Tagessätzen.

Anschliessend durfte sie wieder Gas geben, politisch auf Bewährung. Funktioniert sie – und ihre Auswürfe nach den Chemnitzer Messerungen weisen darauf hin – dann steht auch einem Ehrenvorsitz beim ADAC nichts im Wege. Wer einwendet, so weit könne es wohl nicht kommen, der rufe sich das Beispiel Wolfgang Schäuble (CDU) in Erinnerung: Erst Geldkofferempfänger bei illegalen Finanzschiebereien eines Waffenhändlers. Und danach: Bundesfinanzminister! Mit einem pikantem Plädoyer für die Umvolkug. Man brauche diese, so der Konrad-Lorenz-Preis verdächtige Schäuble, weil die Deutschen sonst an Inzucht degenerieren würden.

Es lebe die offene Anstalt BRD! Merkel – ebenfalls mit einigem Vorleben und dem Vernehmen nach auch Akteneintragungen gesegnet – könnte das Land mit Hilfe des IS offen bombardieren, in Schutt und Asche legen. Die Medien müssen nur schreiben, es handele sich um eine Kernsanierug „wegen der vielen Bausünden“, das Volk riefe „Hosianna“. Wir leben in verrückten Zeiten. Ganz sicher im Westen. Zum Glück immer weniger im Osten. Dort kennt man seine Pappenheimer.

Mittwoch, 29. August 2018

Mal wieder "Hart aber unfair" mit dem Lichtblick Tuba Sarica

                                                                             Foto: WDR/Dirk Borm

Eine großartige Rezension bei „Yahoo-Nachrichten“ über die ARD-Sendung „Hart aber fair“, die besser den Namen ändern sollte, in „Hart aber unfair“, da bewußt von der Redaktion immer die Systemlinge in der Mehrheit bei den Diskutierenden sind. Oppositionelle, wie etwa den Herausgeber des „Compact-Magazins“ oder Vertreter von Pegida, werden gleich gar nicht eingeladen.
 
So war es auch am letzten Montag, als nur die Bloggerin und Autorin Tuba Sarica den 4 eingeladenen Systemlingen Kontra gab. Nur weil sie eine Türkin ist, hat man ihr erlaubt, solche Aussagen öffentlich zu tun. Einer DEUTSCHEN, hätte man anschließend die Haare geschoren und den Kopf mit einem Hakenkreuz versehen. Wenn die Systemlinge und deren Sprachrohre in den Medien eines nicht ausstehen können, dann ist es ein in Deutschland lebender Ausländer, der nicht in das Multikultigeheul einstimmt.

Hier der Yahoo-Artikel:

Die Bloggerin und Autorin Tuba Sarica sorgte bei “Hart aber Fair” mit ihren Aussagen über Deutschtürken und einem Hitler-Özil-Satz für Aufsehen.

Zwei Monate nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland wollte Frank Plasberg die Özil-Debatte in seiner Sendung „Hart aber fair“ aufarbeiten. Das Thema lautete daher: „Özil und die Folgen – Steckt in jedem von uns ein kleiner Rassist?“ Dabei fiel ein Gast mit seinen Aussagen besonders auf: die Deutschtürkin Tuba Sarica.

Bei Plasberg sagte die Bloggerin über Özil: „Er ist Mitläufer einer faschistischen Regierung.“ Eine Rassismus-Debatte lenke ihrer Meinung nach von den Tatsachen ab, nämlich dass Özil vor seinem Foto mit Erdoğan in Deutschland praktisch allseits beliebt war. „Jeder hat ihn doch gern gemocht.“

Sie finde es manipulativ, wenn man nun so tue, als sei die gesamte deutsche Gesellschaft fremdenfeindlich. Deutschland sei schön und lebenswert. Dass es Rassismus in der Bundesrepublik gibt, bestritt Sarica keineswegs. Doch ihrer Meinung nach gehe dieser vielmehr von Deutschtürken aus, die mit ihrer Deutschlandfeindlichkeit auffallen, so die 30-Jährige.

Vor allem mit einer Aussage verstörte die Bloggerin jedoch das Podium: Sie verglich die Zustände in der heutigen Türkei mit dem Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus – und sagt über Mesut Özil und Ilkay Gündoğan, die sich vor der WM mit Erdoğan in London fotografieren ließen. „Wenn sie in den 30ern gelebt hätten und deutsch wären, hätten sie auch Hitler die Hand gegeben“, so die Bloggerin. Özil schaue gerade zu, wie sich „die schreckliche dunkle Vergangenheit“ Deutschlands in einem anderen Land wiederhole.

Doch wer ist die Frau eigentlich, die mit derart provokanten Aussagen von sich reden macht?

Einigen Zuschauern dürfte Saricas Buch ein Begriff sein, das bereits im Mai im Heyne Verlag erschien. Der Titel: „Ihr Scheinheiligen! – Doppelmoral und falsche Toleranz – die Parallelwelt der Deutschtürken und die Deutschen“. Aus der Flut islamkritischer Bücher sticht das Werk deshalb heraus, weil sich eine Migrantin selbst kritisch mit ihrem Umfeld auseinandersetzt.

Doch die Themen Integration und Islam stehen schon länger auf der Agenda von Sarica, die an der Universität Köln Germanistik und Medienkulturwissenschaft studiert hat. Auf ihrem Blog „weltbewohner.com“ finden sich insgesamt 19 Beiträge, die im Zeitraum von zwei Jahren erschienen sind, und zwar zwischen Juni 2016 und Juni 2018.

Bereits in ihrem ersten Blogeintrag setzte sie sich, ohne Özils Namen zu nennen, kritisch mit dem Fußballer auseinander. Unter dem Titel „Die Nationalhymne tut dir nichts“ konstatierte Sarica, dass sich einige Jungs der DFB-Elf „mit Händen und Füßen weigern“ würden, die Nationalhymne mitzusingen. Der Artikel zielt klar auf den gebürtigen Gelsenkirchener Özil ab, dessen Eltern bereits in Deutschland zur Welt kamen und der zwischen 2009 und 2018 für die deutsche Nationalmannschaft spielte, ohne jedoch einmal die Hymne mitgesungen zu haben.

Özil gestand in einem Interview einmal, während der Hymne deshalb nicht mitzusingen, weil er die Zeit zum Beten nutze. Sarica schreibt darüber auf ihrem Blog: „Ist es denn so schwer, die Zähne auseinander zu bekommen, um etwas zurückzugeben? Einen kleinen Beitrag zu leisten, den die Menschen so sehr brauchen? Ist das nicht wichtiger als zu beten?“

In einem weiteren Text schrieb Sarica: „Die Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit ist in geradezu jeder durchschnittlichen muslimischen Familie präsent.“ Und über deutschtürkische Erdoğan-Unterstützer befindet sich pauschal: „Ja, der Deutschtürke, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Nazikeule schwingt, unterstützt und verehrt heute, im 21. Jahrhundert, ein antisemitisches Staatsoberhaupt.“

Auch teilweise skurrile Anekdoten lieferte die 30-Jährige auf ihrem Blog. Wenn es etwa um das Thema Ernährung geht, würden viele Türken eine merkwürdige Doppelmoral an den Tag legen: „Wenn ich meiner Mutter sage, ich ernähre mich zum Teil rohvegan, dann ist sie empört und bezeichnet das als Schnapsidee. Wenn ich es anders, weniger ‚neuartig‘ formuliere und ihr sage, dass ich Speisen mit Datteln, statt mit industriell verarbeitetem Zucker süße, dann folgt eine Predigt darüber, wie wundervoll es sei, dass Allah uns eine solch nahrhafte Frucht geschenkt und Prophet Mohammed sie empfohlen hat.“

Ein weiteres Beispiel der Autorin: „Wenn ich zu einem Besuch bei meiner Mutter eine Avocado als Zutat zum gemeinsamen Kochen mitbringe, dann erntet diese Avocado solch despektierliche Blicke, dass ich mich fast im Nachhinein bei der Avocado für die Herablassung entschuldigen muss. Erst wenn eine muslimische Ärztin in einer TV-Sendung im türkischen Fernsehen von den Vorteilen einer Avocado spricht, dann wird sie mit Freude und Respekt in den türkischen Speiseplan aufgenommen.“

So schräg diese Begebenheiten klingen – Sarica zufolge handelt es sich dabei um ein häufig anzutreffendes Muster unter vielen Muslimen: „Erst wenn Dinge einen muslimischen Zusammenhang haben, sind sie gut.“

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos: Antinatalismus und existenzielle Skepsis

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos:

Liebe Freunde der Tiere,

nahezu alle globalen Problemkreise für Natur, Tier- und Menschenwelt resultieren aus dem ungebremsten Wachstum der Spezies Mensch und sind die Wirkung eines anthropozentrischen Denkens und Verhaltens. Klimawandel mit allen Facetten, Vermüllung von Land und Meer, Wasserknappheit, Artensterben, Abholzung der Urwälder sowie Völkerwanderungen aus Armut, Wirtschaftskriege und lokale Verteilungskämpfe sind nur einige Beispiele, die in der Kausalkette auf Überbevölkerung als Ursache zurückzuführen sind.

Wir haben Ihnen zu diesem Themenkomplex einige exemplarische Sichtweisen zusammengestellt, um die Tragweite und Brisanz dieses Tabuthemas zu verdeutlichen. Auch unsere Lücken-Presse schweigt bisher staatskonform beharrlich.

Wer sich mit Antinatalismus bei Mensch und Tier näher befassen möchte, findet weitere Einführungsartikel hier: https://www.pro-iure-animalis.de/index.php/antinatalismus.html 

Weitere Literaturstellen und eine nahezu lückenlose Zusammenstellung aller Argumentationspunkte können in dem Standardwerk von Karim Akerma (www.akerma.de): Antinatalismus, Ein Handbuch, epubli 2017, 736 Seiten, nachgelesen werden.

Wir wünschen einen interessanten Gedankenstreifzug.

Ich meine ganz und gar nicht, dass die Fortpflanzung eine Pflicht ist oder dass die Welt ohne sie einen Verlust erleiden würde. Stell dir vor, jegliche Fortpflanzung würde eingestellt, diese würde nur bedeuten, dass es keinerlei Zerstörung mehr gibt.

(Mohandas Gandhi, The Collected Works of Mahatma Gandhi (Electronic Book), New Delhi, Publications Division Government of India, 1999, Bd. 26: 24 JANUARY, 1922–12 NOVEMBER, 1923, S. 369)

Es ist wirklich unglaublich, wie nichtssagend und bedeutungsleer, von außen gesehen, und wie dumpf und besinnungslos, von innen empfunden, das Leben der allermeisten Menschen dahinfließt. Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die vier Lebensalter hindurch zum Tode, unter Begleitung einer Reihe trivialer Gedanken. Sie gleichen Uhrwerken, welche aufgezogen werden und gehen, ohne zu wissen warum; und jedesmal, dass ein Mensch gezeugt und geboren worden, ist die Uhr des Menschenlebens aufs Neue aufgezogen, um jetzt ihr schon zahllose Male abgespieltes Leierstück abermals zu wiederholen, Satz vor Satz und Takt vor Takt, mit unbedeutenden Variationen.

(Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung)

F i n a l e . — Die Welt versinkt. Nicht nur unter den steigenden Meeren, mehr noch unter der steigenden Menschenflut. Das exponentielle Wachstum der menschlichen Spezies hat jegliche Beherrschbarkeit hinter sich gelassen; das Boot ist am Sinken, das Schöpfen ist eine Vergeblichkeit geworden, das Zweckloseste überhaupt.
Ein täglicher Zuwachs von netto ca. 200.000 Essern weltweit ist der Vernichtungswirkung einfallender Heuschreckenschwärme weit überlegen.
Sucht man eine, nein, d i e apokalyptische Zahl, dann ist es die neue Konstante des Untergangs – 200.000 menschliche Individuen zusätzlich, täglich, bis zum bitteren Ende, bis zum tödlichen Ende.

(Gunter Bleibohm, Widerrede I, S. 158)

An meiner eigenen persönlichen Position soll kein Zweifel bleiben. Ich halte die Bedingungen menschlichen Lebens für schlechthin unzumutbar.
Intelligente Lebewesen mit einem Todesurteil für eine befristete Zeit ins Leben zu rufen, sie schwersten Leiden auszusetzen, ihre Existenz vom Verzehr anderer Organismen abhängig zu machen, sie isoliert und ohne Perspektive als Entwicklungsform auszuprobieren und ins Leere laufen zu lassen, ihnen eine Moral zu geben ohne jede Chance, schuldlos zu bleiben, ihr Scheitern und ihren Untergang auch als Kollektiv fest zu programmieren – das sind Konditionen, die auch durch eine gehörige Zugabe spontaner Lebensfreude nicht annehmbar werden. Dies fordert ein Nein zum Leben geradezu heraus.

(Martin Neuffer, Nein zum Leben)


Wer aber vollends die Lehre meiner Philosophie in sich aufgenommen hat und daher weiß, dass unser ganzes Dasein etwas ist, das besser nicht wäre, und welches zu verneinen und abzuweisen die größte Weisheit ist, der wird auch von keinem Dinge, oder Zustand, große Erwartungen hegen, nach nichts auf der Welt mit Leidenschaft streben, noch große Klagen erheben über sein Verfehlen irgend einer Sache; sondern er wird von Plato‘s „Auch ist keine menschliche Angelegenheit es wert, dass man sich sehr darum bemüht“ durchdrungen sein.

(Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit, S. 110)

D a n a e r g e s c h e n k . — Jeder von uns ist hinausgejagt worden in das Leben mit der stillen Maßgabe der Eltern: „Jetzt bist du da, du kannst nicht mehr zurück, sieh zu, wie du klar kommst, wie du die Aufgaben löst, die dich erwarten. Wir haben dich am Ufer des Lebens ausgesetzt, wie du zurückkommst aus diesem Leben, das alles geht uns nichts mehr an, das ist dein Problem.“
Das Ganze nennt man das Geschenk des Lebens, ein Danaergeschenk der bösartigsten Sorte, ein Geschenk, auf das so mancher hätte gut verzichten wollen.

(Gunter Bleibohm, Widerrede II, S. 56)

Wir schonen die Eltern, anstatt sie anzuklagen lebenslänglich des Verbrechens der Menschenzeugung, sagte er gestern. ... sie haben mich, ohne mich zu fragen, erzeugt und sie haben mich, wie sie mich erzeugt und in die Welt gestürzt hatten, unterdrückt, sie haben das Erzeugungsverbrechen an mir begangen und das Unterdrückungsverbrechen.

(Thomas Bernhard, Alte Meister)

Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weinet nicht über mich, sondern weinet über euch selbst und über eure Kinder.
Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäugt haben!

(Lk 23, 28-29)

W e l t . — Ich bin in eine andere Welt hineingeboren worden. Die Welt, die ich demnächst verlassen werde, ist verändert, ist nicht mehr meine Welt. Was einst groß war, ist klein geworden, was einst schön war, ist hässlich geworden, was einst Geist war, ist Stumpfsinn geworden, was einst Individualität war, ist Masse geworden, was einst Natur war, ist Müll geworden, was einst Freiheit war, ist demokratische Diktatur geworden. Was ich zurücklassen werde, ist ein stinkender, versinkender Planet, ist eine Erde, von der ich rechtzeitig fliehen konnte, bevor mir die Verzweiflung den Atem nimmt.

(Gunter Bleibohm, Widerrede I, S. 158)

Es ist wichtig, die Fortpflanzung zu entmutigen, denn die Furcht, dass die Menschheit erlösche, hat keine Grundlage: was auch geschieht, es wird immer genug Blöde geben, die nichts besseres wünschen, als sich fortzusetzen, und wenn selbst sie sich schließlich entziehen, so wird sich immer irgendein widerliches Paar finden, das sich dafür opfert. Es geht nicht so sehr darum, den Hunger aufs Leben zu bekämpfen, als die Lust auf „Nachkommenschaft“. Die Eltern, die Erzeuger, sind Provokateure oder Irre. Dass noch die letzte Missgeburt die Gabe besitzt, Leben zu geben, „auf die Welt zu bringen“ – gibt es Demoralisierenderes?
Die kriminelle Aufforderung der Genesis: „Wachset und mehret euch“, konnte nicht aus dem Munde des guten Gottes gekommen sein. Seid selten, hätte er vermutlich empfohlen, wenn er mitzureden gehabt hätte. Niemals hätte er ferner jene unheilvollen Worte hinzufügen können: „Und macht euch die Erde untertan“. Man sollte sie sogleich ausmerzen, um die Bibel von der Schmach zu reinigen, sie aufgenommen zu haben. Das Fleisch wuchert immer mehr wie ein Ganggrän auf der Erdkruste. Es vermag sich keine Grenzen zu setzen, es wütet trotz allen üblen Erfahrungen, es hält seine Niederlagen für Eroberungen, es hat niemals etwas gelernt.


(Emil Cioran, Die verfehlte Schöpfung)

Vor allem stellt die grandiose Lebensverschwendung der Natur das in unserer Sittlichkeit tief verankerte Prinzip der Ehrfurcht vor dem Leben oder gar der Heiligkeit des Lebens von Grund auf in Frage. Eine Schöpfung, die ihren „Betrieb“ und ihre evolutionäre Weiterentwicklung ausschließlich über den Weg einer permanenten Massenvernichtung aller ihrer lebenden Geschöpfe betreibt, lässt nicht gerade darauf schließen, dass sie dem einzelnen Lebewesen – und sei es vernunft – und empfindungsbegabt – irgendeinen Eigenwert zuerkennt.
Wenn Rückschlüsse vom Verhalten eines Systems auf die Intentionen seines Urhebers, in welchem Maße auch immer, überhaupt Aufschluss geben können, so lässt sich für unseren Kosmos daraus nur die Hypothese gewinnen, dass sein Schöpfer dem individuellen Leben keinen besonderen Rang, sondern im Gegenteil völlige Gleichgültigkeit hat zuteil werden lassen.

(Martin Neuffer, Nein zum Leben)

Herzliche Grüße

für pro iure animalis

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Dienstag, 28. August 2018

Chemnitz: Eine Stadt in Trauer


Als vor vielen Jahren ein Schwarzer im Dessauer Stadtpark von rechtsgerichteten deutschen Jugendlichen ermordet wurde, da gab es spontane Demos, an denen auch die Politiker dran teilnahmen. Sogar eine Stele wurde für den Ermordeten im Stadtpark errichtet und jahrelang wurde seines Todes in Ehren gedacht. Und, nun, wenn ebenfalls ein farbiger mit deutschem Pass ermordet wird, mit 27 Messerstichen von einem jungen Iraker und einem jungen Syrer ermordet wird, da soll die Bevölkerung keine Demos veranstalten, soll nicht empört sein über die „Goldstücke“ einer Merkel? Da werden die machtvollen Demos der Bürger in Chemnitz als „rechtsextremistisch“ diffamiert?

Man fragt sich sowieso, warum irakische und syrische junge Männer im wehrpflichtigen Alter sich hier in Deutschland aufhalten und nicht in ihren Heimatarmeen dienen, die noch immer gegen Reste des IS und anderer Terroristen kämpfen, oder warum sie sich nicht am Wiederaufbau ihrer Heimat beteiligen?

Fragen über Fragen?

aus Chemnitz berichtet Martin Müller-Mertens

aus: https://www.compact-online.de/trauer-traenen-und-der-hass

Trauerbekundung der Chemnitzer Bürger (Foto: Compact/MMM)


 
Chemnitz: Eine Stadt in Trauer, in Tränen – und der Hass der Linken (Pseudolinken!)

„27 Messerstiche, das muss man sich mal vorstellen. Der ist abgeschlachtet worden!“ Schon auf dem Leipziger Hauptbahnhof ist die Mordnacht von Chemnitz Tagesgespräch. Das Gemetzel hat Sachsen erschüttert. Die Bürger Sachsens jedenfalls. Denn Chemnitz‘ Stadtpolitik interessierte sich nur für ein paar Fußball-Hools, die am Sonntag ihrer Wut freien Lauf ließen.

Am Montag blickte nun ganz Deutschland auf Chemnitz. Angemeldet von der Lokalpartei Pro Chemnitz sollte ein Trauermarsch Daniel Hillig gedenken, der keine 48 Stunden zuvor dem Blutrausch eines Merkel-Gastes zum Opfer fiel. Für die Chemnitzer ist das Maß nun voll: Deutsche stehen auf gegen das begonnene Schlachten. Zeitgleich mobilisierte, was sich selbst „Chemnitz Nazifrei“ nennt. Wer Nazi ist, bestimmen natürlich die bunten Straßentrupps.
Chemnitz. 220.000 Einwohner. Eine alte Industriestadt, deren im Krieg zerbombtes Zentrum noch bis 1990 in weiten Teilen eine Brache war. Nun stehen hier Menschen wie zur Ehrenwache um ein Ensemble aus Blumen und Kerzen. Einander Unbekannte verharren im Gespräch. Ein Satz ist immer wieder zu hören: So kann es nicht weitergehen.
„Wir haben ja im selben Haus gearbeitet. Das war so ein ganz ruhiger und besonnener“, sagt eine Passantin, die Daniel gut kannte. Sie stockt, als sie von der Familie erzählt. Zwei Töchter, die eine fünf Jahre alt, die andere kleiner. „Mit der habe ich ja auch schon rumgealbert.“

Deren Mutter ist nun Witwe.

Viele der Chemnitzer hier am Tatort sind wütend auf die etablierte Politik. „Wenn ein Deutscher einen Syrer erstochen hätte, was glauben Sie, wer alles hier wäre. Die Oberbürgermeisterin, der Ministerpräsident. Aus Berlin sowieso“, meint ein Mann. Ein anderer tobt über die Medien, für ihn Kollaborateure mit Blut an den Händen.

Eine Frau erklärt, nun AfD wählen zu wollen. „Die Stadt ist gespalten als Folge dieser Politik. Es gibt die, die trauern, aber auch die da drüben, die das alles gut finden, was hier passiert“, sagt ein weiterer Chemnitzer.

Die Trauerdemo sehen die Passanten unterschiedlich. Viele wollen selbst hingehen. „Weil es reicht, weil man sich nicht nur vor dem Fernseher aufregen darf“, meint ein Mann. „Weil die doch recht haben. So geht’s doch nicht weiter“, sagt eine Frau.

Andere haben Vorbehalte. Eine junge Frau, wie das Opfer offenbar ebenfalls mit Wurzeln auf Kuba, bricht in Tränen aus. Mit Daniel war sie gut befreundet. Dass die Politik sich über die Tumulte vom Sonntag echauffiert, den Mord an einem Deutschen zugleich kaum erwähnt, macht sie fassungslos. Mit der Demo am Abend hat sie dennoch ein Problem.

„Er war schwarz und deutsch. Die Rechten sollen nicht rumlaufen und sagen, dass das Opfer weiß war“.

Sogar ein junger Mann mit „FCK AFD“ – Shirt hat sich eingefunden. Im Angesicht der Blumen, all der Trauer, wirkt er kleinlaut, fast peinlich berührt. Vielleicht wird er nachdenken. Vielleicht wird er auch krakeelen. Dort hinten, wo Sachsens Polizei gerade Wasserwerfer in Stellung bringt.

Seine Freunde haben sich unterdessen am Park vor der Stadthalle eingefunden. Manche vermummt, manche in Refugee-welcome-Banner gehüllt. Ein Happening ohne Selbstzweifel, ohne Fragen und mit wenig Pietät. Immerhin: Den Mord auch noch zu preisen, wagen sie nicht.

„Alerta, Alerta, Antifaschista“ grölen sie in den Abend. Berüchtigte Antifa-Fotografen schwärmen aus. „Ich bin froh, dass ich hier nicht wohne“, giftet einer von ihnen. Die Chemnitzer dürften darüber auch nicht böse sein.

Was genau in der Nacht auf Sonntag geschah, ist weiter unklar. Fakt ist: 27 Stiche mordeten den 35-jährigen Daniel. Zwei Russlanddeutsche wurden schwer verletzt. Dass die Messermigranten zuvor Frauen belästigten, dass die Opfer helfen wollten, dementierte die Polizei.

Doch in Chemnitz glauben nur wenige den Beteuerungen der Behörde. Zu oft wurde staatlicherseits vertuscht. Allerdings kursiert auch eine zweite Version. Demnach wurden die Deutschen überfallen, als sie an der nahen Sparkasse Geld holen wollten. Bewiesen ist bislang nichts.

Chemnitz hat sich verändert, seit Angela Merkel 2015 die Grenzen öffnete. Immer mehr arabische Geschäfte machen sich breit, beklagt der örtliche AfD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Oehme. Er erzählt auch von Barbara Ludwig, der SPD-Oberbürgermeisterin. Dass sie nach ihrem Amtsantritt 2006 den Mitarbeitern das Führen von Doktortiteln auf Visitenkarten verboten habe, da sie selbst keinen besitzt. Ändern werde sich nur etwas mit anderen politischen Mehrheiten, sagt Oehme und hofft auf die Landtagswahlen im kommenden Jahr.

Wenig später am sogenannten Nischel, dem gigantischen Karl-Marx-Monument. Bis zu 5.000 Menschen haben sich versammelt.

Schweigend, trauernd, wütend. Über die „Merkelsau“ erregt sich ein aufgewühlter Vater. Dass schon Heinrich Himmler den Islam toll fand, betont ein anderer. Vielleicht 100 Meter lang ist der Aufzug der Schockierten. Der Hass der Vielfalt-SA schallt ihnen von der gegenüberliegenden Straßenseite aus teils vermummten Gesichtern entgegen. „Deutschland ist Scheiße. Ihr seid der Beweis.“ Und: „Wir sind die Mauer, das Volk muss weg.“

Und, ja, irgendwo zwischen den tausenden Trauernden sind dann auch jene, auf die die Kameras von GEZ-TV und Co erwartungsfroh zielen. Schlägertypen mit Hitlergrüßen, den Hintern schon mal entblößt. Ordner und Polizei bringen sie zur Räson, drängen einige aus der Demo. „Nur, weil ich den Arm gehoben habe“, beschwert sich einer lallend und mit glasigen Augen. Er ist jetzt draußen, doch die Medienmeute hat die gewünschten Bilder.

Während etwa im Life-Ticker einer sächsischen Tageszeitung das Schlachten eines Deutschen schon nur noch eine „tödliche Messerstecherei“ ist, fliegen aus dem linken Aufmarsch Flaschen und Feuerwerkskörper. Verletzte werden ins Krankenhaus gebracht. Später wird auch aus der Trauerkundgebung etwas fliegen – und es binnen Minuten auf Titelseiten schaffen.

Gegen 21:00 Uhr ist der Trauermarsch zu Ende. Die Veranstaltung hatte sich verspätet, weil wegen der vielen Teilnehmer zusätzliche Ordner gefunden werden mussten. Die Späher der Lügenpresse schwärmen aus, hoffen auf eine fliegende Faust in irgendeiner Gasse. Vielleicht werden sie sogar fündig, wer weiß. Das Wichtigste ignorieren sie: Die Tränen von Chemnitz.

Montag, 27. August 2018

Meine "Frösis" bei Guillaume Podrovnik

2014 war bei mir der französische Filmemacher Guillaume Podrovnik (http://www.podrovnik.com) zu Gast und interviewte mich, siehe:



http://barrynoa.blogspot.com/2014/06/heute-bei-mir-im-haus-ein-fernsehteam.html.

Sein Film kam dann 2015 heraus und wurde auch bei Arte/Deutschland gezeigt, siehe:


Neben den Interviews zu „Pif“ interessierte sich Podrovnik auch für meine Sammlung an „Frösis“, der bekannten Kinderzeitschrift aus der DDR. In den Heften blätternd, war Podrovnik begeistert von dieser Zeitschrift, so daß er einige Hefte fotografierte und in seinem Blog den französischen Lesern vorstellte, siehe:


Auch ich blätterte heute mal wieder in alten „Frösi"-Zeitschriften und stellte fest, daß mir die liebsten Hefte die waren, deren Titelbilder von Jürgen Kieser oder Willy Moese (http://barrynoa.blogspot.com/2015/06/erinnerung-willy-moese-1927-2007.html) gezeichnet waren. Hier ein paar Titelbilder der "Frösi", oben ein altes Foto, welches mich als Kind auf meinem Balkon zeigte, eine „Frösi“ lesend. 
 
 










 


Weitere Blogbeiträge zur "Frösi":

http://barrynoa.blogspot.com/2010/02/die-bildgeschichten-in-der-frohlich.html


Sonntag, 26. August 2018

Nachruf zum Tode von Dr. Peter Posse, Dessau

Am 19.8.2018 starb im Alter von 75 Jahren der bekannte Dessauer Arzt und Kunstfreund Dr. Peter Posse. Die Dessauer Kunst-und Antiquitätenfreunde verlieren einen bis zu seinem Tod rührigen Kunstkenner, der durch sein Wissen, besonders der anhaltischen Kunstgeschichte, viel zur Erhaltung des anhaltischen Kulturgutes beitrug.

Ich kannte Dr. Posse seit den 1970er Jahren als Arzt und als Kunstkenner, von dem ich mir oft Rat in Kunstfragen holte, da Dr. Posse ein ungeheures Wissen über die anhaltische Kunst hatte. Auch als Arzt war er beliebt, da er, im Gegensatz zu vielen Hausärzten heutzutage, unermüdlich Hausbesuche machte, was für viele Patienten eine große Erleichterung war, da das lange Sitzen im Wartezimmer, wenn man eh schon krank war, vermieden wurde.

Die Anteilnahme von uns Dessauer Kunstfreunden gilt seiner Frau, die ihn zeitlebens in seiner Kunstbegeisterung unterstützte, und seiner Tochter.


Familie Posse bei einem Fest 1978 von mir damals fotografiert, x1=Dr. Posse, x2=seine Gattin, x3=seine Tochter
(Foto durch Anklicken vergrößern)

Dr. Peter Posse bei mir zu Besuch, links meine Wenigkeit (2012)

Bei mir zu Besuch zu einer Fachsimpelei, links: Museologe und Fachbuchautor Hans-Joachim Mellies, Mitte: Kunsthändler Steve Neumann, rechts: Dr. Peter Posse (2012)
 

Samstag, 25. August 2018

Verschwiegene und vergessene Dessau-Törtener Geschichte

Schwarz-Weiss-Denken ist weit verbreitet, unter den Menschen. Je weiter die Zeit des Nationalsozialismus zeitlich entfernt ist, desto hysterischer reagiert die öffentliche Meinung auf vermeintliche und echte Nazis. Während in den 60er und 70er Jahren alle möglichen NS-Funktionäre noch hohe Ämter bekleiden konnten, ein Richter, der noch wenige Tage vor der Kapitulation Soldaten zum Tode verurteilte, weil sie sich geringfügiger Vergehen schuldig gemacht hatten, Ministerpräsident eines Bundeslandes werden konnte, ja ein langjähriges NSDAP-Mitglied gar Bundeskanzler werden konnte, da jagt man jetzt alte und kranke weit über 90jährige alte ubedeutende NS-Männer. Hat man extra abgewartet, bis alle hohe Funktionen in der Bundesrepublik inne habenden alten Nazis ausgestorben sind, um nun die letzten übriggebliebenen alten unbedeutenden Nazis desto mehr zu jagen und nun da fast alle tot sind, sich desto mehr über den NS-Staat zu erregen?

In der DDR war es so, daß nur alte Kommunisten geehrt wurden, Nazis waren per se böse. Daß dies oft nicht der Wahrheit entsprach, das wurde ignoriert. In meinem Heimatort Dessau-Törten gab es in der NS-Zeit einen Ortsgruppenleiter der NSDAP, Elze mit Namen (Vorname mir nicht bekannt), der in der Bevölkerung sehr beliebt war, und das nicht nur bei Nazis. Mein Großvater war SPD-Anhänger und machte aus seiner Meinung keinen Hehl. Seine 3 Töchter, eine davon meine Mutter, durften nicht BDM-Mädel werden und dies sagte er auch diesem Elze, mit dem man offen diskutieren konnte. Elze nahm das so hin und tolerierte das, ging weiterhin freundschaftlich nachbarschaftlich mit meinem Großvater um. Als 1945 die Amis Törten unter Beschuß nahmen, welcher 14 Tage lang andauerte, da forderten fanatische NS-Leute die Törtener auf sich zum Volkssturm zu melden. Kaum einer befolgte das, außer ein paar jungen Burschen, die alle in den letzten Kämpfen um Törten fielen. Mein Großvater und der Mann seiner Schwester versteckten sich im Keller, was natürlich auch kein richtiges Versteck war, wenn die Nazis nachgeschaut hätten. Elze wußte von meinem Großvater, daß der sich nicht gemeldet hatte, aber er unternahm nichts, ließ meinen Opa in Ruhe und mit ihm viele Törtener die sich nicht zum Volksstrum gemeldet hatten, obwohl auf Nichterscheien die Todesstrafe stand.
 
Dieser Elze war nach Reden meiner Großeltern ein feiner Mensch, überhaupt nicht rabaukenhaft, sondern ein Schöngeist, Vegetarier dazu und Lebensreformer. Als die Nazis den Törtener Kommunistenführer Karl W. 1933 ins KZ steckten, da setzte sich Elze für dessen baldige Freilassung ein und sorgte auch dafür, daß er bis zum Ende des NS-Regimes nicht weiter beheligt wurde. Gedankt hat es ihm dieser W. nicht. Denn als die Amis Dessau verließen und die Russen einmarschierten, hatte er nichts weiter zu tun als diesen Elze bei den Russen als NSDAP-Ortsgruppenleiter zu denunzieren. Ohne eine Schuldhaftigkeit von Elze zu prüfen, holten ihn die Russen ab und er kam nie wieder. Ob er in Sibirien verreckte oder in einem Lager in der SBZ, das hat nie jemand erfahren. Hinter vorgehaltener Hand fanden das die Törtener, auch die NS-Gegner, alle mehr als ungerecht, zumal dieser Kommunistenführer aus seinem kleinen schäbigen Haus in das stattliche, nicht ausgebombte Haus, von Elze einzog. Die Russen enteigneten Elze und das Haus bekam dieser W. mit allem was drin war. Elzes Frau und seine Tochter mußten über Nacht ihr Haus verlassen, durften nichts mitnehmen, alles von den Möbeln, über Hausrat und Wäsche, gehörte nun diesem W. Dessen Frau gab sogar vor Nachbarn an, daß sie nun einen ganzen Schrank voller Bettwäsche besitzen würden und keinen Hunger kennen würden, in der Hungerszeit nach dem Krieg, da sie von den Russen gut versorgt würden, da ihr Mann ja ein alter verdienter Kommunist gewesen sei.
 
Besonders die eine Tochter des W. kehrte nun die feine Dame heraus und sie war es auch, die nicht weiter im Sozialismus leben wollte. Sie zog es oft nach Westberlin und dort lernte sie in den 50er Jahren einen reicher Fleischermeister kennen, der mehrere Geschäfte hatte. Während normale DDR-Bürger nur illegal die DDR verlassen konnten, da bekam diese Dame die legale Ausreisemöglichkeit in den Westen und konnte nun diesen Kapitalisten heiraten. Großes Aufsehen erregte sie immer in Törten, als sie in den 50er bis 70er Jahren ihren Vater besuchte, aufgetakelt in großem protzigen Auto und die reiche Westbürgerin heraus kehrend, keine Spur von kommunistischer Gesinnung. Die Bürger mußten gute Mine zum ekelhaften Spiel machen, da W. auch als alter Mann vom Staat immer noch hoch geehrt wurde als Opfer des Faschismus (OdF) und VVN (Vereinigung der Verfolgten des NS-Regimes).

Donnerstag, 23. August 2018

Meine Mokkatasse aus dem Jahre 1957 von der Leningrader Juwelierfabrik (Ленинградский ювелирный завод)

 

 


Bei einem Besuch in Leningrad im Jahre 1963 (Ostsee-Kreuzfahrt mit der "Völkerfreundschaft") brachte mein Vater als Souvenir von dort eine kleine Mokkatasse mit. Sie stammte aus der weltberühmten Leningrader Juwelierfabrik (Ленинградский ювелирный завод) und sie trägt das Manufakturzeichen ЛЮ7 (Stempel der Leningrader Juwelierfabrik des Jahres 1957). Die Tasse war damals sehr teuer, aber sie ist es auch wert, denn einmal besteht sie aus 916er Silber und wunderbaren Emailarbeiten, die typisch und einmalig für russische Silberarbeiten sind.

Die Emailarbeiten dieser Tasse sind nicht, wie die meisten sonst im russisch-folkloristischen Stil, sondern im Stil der Moderne der 50er Jahre, auch bekannt als Stromlinienstil (https://de.wikipedia.org/wiki/Stromlinien-Moderne). Dieser Stil zeichnete sich durch kräftige Farben aus, wie die Emailarbeiten auf der Tasse, aber eben auch durch die stromlinienförmige Formgebung. Herausragende Beispiele sind der Nierentisch oder auch die Fernsehtruhe „Kuba“, 1957, und der französische Fernseher "Panoramic 111" aus dem Jahre 1957, siehe nachfolgende Fotos, darunter auch mein Transistorradio „Sternchen“ (1959) mit dem typischen 50er-Jahre Schriftzug und ein kleiner Hocker aus den 50er Jahren, eines der wenigen Möbelstücke aus dem Besitz meiner Eltern, die vom 50er-Jahre-Stil von uns aufgehoben worden sind.