Dienstag, 16. Januar 2018

Typisch "Dreckslochland": Pläne der CDU, CSU und SPD in punkto Armutsrentner



Darauf haben sich die 3 Volksfeind-Parteien CDU, CSU und SPD in ihren Sondierungsgesprächen geeinigt:

Bürger, die Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen, Angehörige gepflegt haben, sollen nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente von zehn Prozent oberhalb der Grundsicherung erhalten. Diese 10 % mehr über der Armuts-Sozialhilfe, Grundsicherung genannt, sollen sie nicht etwa bedingungslos bekommen, sondern nur, wenn sie sich jährlich der entwürdigenden Bedürftigkeitsprüfung der deutschen Ämter unterziehen, das heißt, sie dürfen weder mehr als 5.000 Euro an Gesamtvermögen haben, noch irgendwelche Zuwendungen von Dritten bekommen, also wirklich bitterarm sein.

Was für volksfeindliche Parteien sind doch CDU, CSU und SPD und sie werden auch immer noch vom deutschen Dumm-Michl gewählt?

Wie viel besser geht es doch da den Schweizern. Dort müssen Rentner nicht im Alter Flaschen sammeln oder in die Suppenküche essen gehen, wie hunderttausende Armutsrentner in Deutschland, die 35 Jahre und mehr in ihrem Leben hart gearbeitet haben, sondern es gibt dort eine steuerfinanzierte Grundrente für jeden Schweizer Rentner von umgerechnet 965,- Euro im Monat. Diese Grundrente ist dazu nur eine Säule von dreien, denn fast jeder Schweizer bekommt noch eine Betriebsrente und da in der Schweiz die Arbeitnehmer immer gut verdient haben, haben über 75 % noch eine zusätzliche private Rente.

Schon immer waren die Schweizer ein klügeres und humaneres Volk als die Deutschen, das hat uns die Geschichte gelehrt. Wenn Trump El Salvador und Haiti als „Dreckslochländer“ bezeichnet, so hätte er ruhig auch Deutschland so bezeichnen sollen, denn wenn eins der reichsten Länder der Welt, wie Deutschland, wo sich die Millionäre und Milliardäre tummeln, so dreckig mit seinen Rentnern umgeht, dann hat es diese Bezeichnung verdient.

Wir sind leider vom Regen in die Traufe gekommen, denn in der DDR gab es eine Mindestrente, die ohne Bedarfsprüfung ausgezahlt wurde. Die reiche BRD gibt lieber Milliarden für angebliche Flüchtlinge aus, statt für arme deutsche Rentner - ein widerlicher Staat, diese Bundesrepublik Deutschland.  


Montag, 15. Januar 2018

Erinnerung an Ettore de Maria Bergler (1850-1938)


Ettore de Maria Bergler (1850 in Neapel –1938 in Palermo) bezaubert uns noch heute mit seinen Jugendstilbildern, siehe Abbildung oben. Aber auch seine Landschaftsbilder und realistischen Figurenbilder gefallen mir, vermitteln sie doch uns Nordlichtern den leichten südlichen Flair Italiens.

Ganz besonders mag ich das Bild „Die Ruinen des Tempels von Jupiter von Syrakus“ aus dem Jahre 1891, siehe erstes Bild der nachfolgenden Abbildungen.




 

Dienstag, 2. Januar 2018

Alpha-Jazznacht zum Jahreswechsel mit „Spyro Gyra“


Wie jedes Jahr ist das Fernsehprogramm an den Feiertagen und zwischen den Feiertagen unerträglich gewesen. Eine Ausnahme gab es und zwar bei dem Sender Alpha am Silvesterabend, die Alpha-Jazznacht zum Jahreswechsel.

Es gab einen Mitschnitt aus der 46. Internationalen Jazzwoche in Burghausen aus dem Jahre 2015 mit „Spyro Gyra“. Großartig, diese Musiker um Saxophonist Jay Beckenstein und wenn man diese Musik mit all der minderwertigen Trivialmusik vom Schlage Helene Fischers und Konsorten vergleicht, dann wird einem klar, was höchste Musikkultur ist und was Schund für den Pöbel ist.

Jazz macht frei und Trivialmusik verblödet!

In über 4 Jahrzehnten haben Spyro Gyra konsequent an ihrer Fusion- & Jazzrock-Melange gekocht. Saxophonist Jay Beckenstein trägt seine Melodielinien durch die jeweiligen Stimmungen - ob scharf expressiv rockend oder flauschig weich malend, sogar innerhalb der Stücke.

Wunderbarer Weise kann man dieses Konzert auch auf youtube hören - ein Genuß sondersgleichen!



Montag, 1. Januar 2018

Lafontaine fordert neue linke Sammlungsbewegung

Ein hochinteressanter Artikel von Martin Müller-Mertens im „Compact-Magazin-online“ vom 31.12.17. Leider sind die Kommentare zu diesem Artikel, der rechtsradikal eingestellten Kommentatoren, wie immer negativ gegenüber jeglichem Linkssein eingestellt. Mit derlei rechtsradikalen, bis hin zu faschistischen Kommentaren, begibt sich "Compact" in eine Ecke, die von der Mehrheit des deutschen Volkes mit Recht abgelehnt wird.  


Martin Müller-Mertens:

Es war ruhig geworden um Oskar Lafontaine – doch zum Jahreswechsel meldet sich der frühere SPD-und Linken-Vorsitzende zurück. In gleich mehreren Interviews fordert er die Bildung einer neuen Partei.

Wir brauchen eine linke Sammlungsbewegung, eine Art linke Volkspartei, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun“, so Lafontaine in der gerade erschienenen Ausgabe des Spiegel. Auch eine Begründung hat der saarländische Linken-Fraktionsvorsitzende parat: „Das Parteiensystem, so wie es heute besteht, funktioniert nicht mehr.“ Als Vorbilder nannte er dabei den Kurs des britischen Labor-Vorsitzende Jeremy Corbyn und den französischen Ex-Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon .

Nur auf den ersten Blick mag Lafontaine damit durchaus auf Parteilinie liegen – immerhin hatte auch die Führung um die Vorsitzende Katja Kipping immer wieder öffentlich von linken Mehrheiten mit SPD und Grünen geträumt. Doch Äußerungen Lafontaines in der Neuen Osnabrücker Zeitung zeigen, dass es dem Politiker weniger um ein sogenanntes gesellschaftliches emanzipatorisches Projekt – mit Gender- und Migrationskult – sondern um eine Rückbesinnung auf die ökonomische wie soziale Frage geht.

Die SPD kann sich nicht erneuern, solange ihre führenden Politiker im neoliberalen Denken gefangen sind“, sagte er dem Blatt. Er kritisierte, „dass die SPD die Rente nicht verbessern, sondern das jetzige miese Niveau nur stabilisieren will. Zudem gehe sie über das das so genannte Betriebsrentenstärkungsgesetz den Irrweg der Privatisierung der Rentenversicherung weiter. „Das ist eine Todsünde der Sozialdemokratie.“

Bereits unmittelbar nach der Bundestagswahl, bei der die Linke ihre Oppositionsführerschaft – im Falle einer Großen Koalition an die AfD – abgeben musste, hatte Lafontaine den Kurs seiner Partei scharf kritisiert. Auch im September pochte er auf eine Rückkehr der sozialen Frage, statt ein Festhalten am Asylkult: „Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind."

Die Erfahrung in Europa lehrt: "Wenn diese Menschen sich nicht mehr durch linke bzw. sozialdemokratische Parteien vertreten fühlen, wählen sie in zunehmendem Maße rechte Parteien“, schrieb er seinerzeit in einem Beitrag auf Facebook – und löste innerhalb der Linken umgehend eine überwiegend gegen ihn geführte Debatte in der faktischen Parteizeitung Neues Deutschland aus.

Harten Widerspruch erhielt Lafontaine insbesondere von Linken-Altmeister Gregor Gysi, der seinem einstigen Co-Vorsitzenden – wohl nicht zu Unrecht – auch eine Annäherung an AfD-Wähler vorwarf. „Wenn man mehr soziale Gerechtigkeit will, darf man nicht gegen andere Arme, sondern muss man gegen ungerechtfertigten Reichtum kämpfen. Wechselten wir in dieser Frage unsere Politik grundsätzlich, dann verlören wir viele derjenigen, die uns 2017 gewählt haben, und gewönnen nur wenige hinzu. Meines Erachtens bedeutete dies auch unser Ende als linke Partei“, so Gysi Ende September im Neuen Deutschland.

Unklar ist dabei, ob der inzwischen 74-jährige sich selbst als Anführer einer neuen Sammlungsbewegung ins Spiel bringen will, oder eine Art politisches Vermächtnis formuliert. Unzweifelhaft dürfte Lafontaine vor allem seine Ehefrau, die Co-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Sahra Wagenknecht, bei seinem Äußerungen im Blick haben.

Die Politikerin vertritt vergleichbare Positionen zu denen des Saarländers. Innerhalb ihres Parteiestablishments gilt sie jedoch als weitgehend isoliert und überstand nach der Bundestagswahl offenbar nur mit Mühe einen Versuch der Parteiführung, die Macht der Fraktionsspitze massiv zu beschneiden