Freitag, 19. Oktober 2018

Herbstlicher Wein

Auch ohne die abgeernteten Weintrauben erfreut mich der Wein, Mitte Oktober, und zwar durch seine leuchtend gelben Blätter, die nun langsam anfangen zu fallen. Wildwachsend hat sich mein Wein bis aufs Bungalowdach ausgedehnt. Na, warum auch nicht?





Montag, 15. Oktober 2018

Schwerste Tierquälerei in der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen bei Stendal



Eine schwer verletzte „downer“ Kuh leidet über Nacht im Schlachthof Blohm bei Stendal. Das Tier wurde vor der versteckten Kamera mit Elektroschocks gequält und mit einem Gabelstapler umher geschleift.
Foto: Soko Tierschutz e.V.

Kaufen Sie auch "regional", beim  "Metzger ihres Vertrauens"? Dann sollten Sie nachfolgendes Video ansehen und dann weiter entscheiden, ob Ihnen der Bissen Fleisch nicht im Halse stecken bleibt oder ob Sie ein Herz aus Stein haben

Hinter der Fassade der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen bei Stendal dokumentierten Tierschützer grausame Vorgänge. Kranke Tiere wurden per Seilwinde in den Tod gezogen, per Gabelstapler umher geschleift, brutal verprügelt und mit Elektroschockern misshandelt. Der Schlachthof ist ein Beispiel für ein Netzwerk, das sich auf „downer“-Tiere aus der Milchindustrie spezialisiert hat. SOKO Tierschutz recherchierte bundesweit und es gelang zwei Schlachtbetriebe und zahlreiche involvierte Viehhändler zu enttarnen.

Das Fleisch wird an einen polnischen Fleischkonzern, eine bayerische Fleischfirma und an Metzgereien der Umgebung verkauft. In der Branche spricht man von Industriefleisch oder dem Fleisch „blauer Kühe“. Es landet in Wurst, Burgern, Kebab und verarbeiteten Produkten.

Die deutsche Milchindustrie produziert im Jahr zehntausende sogenannte „downer“. Die Turbokühe haben ein Ablaufdatum und schon nach 5 Jahren sind diese Tiere fertig. Sie können kaum noch stehen, brechen zusammen oder fressen nichts mehr. Diese Tiere müssten erlöst werden. Da sowohl die Notschlachtung als auch der Abdecker Geld kosten, wird man kreativ und transportiert die Tiere quer durch Deutschland zu den nur Insidern bekannten Schlachthöfen.

SOKO Tierschutz hat Strafanzeige gegen die Beteiligten erstattet und kooperiert mit den Behörden. Die Behörden sind aber auch Teil des Problems, denn an 16 Tagen des versteckten-Kamera-Einsatzes ließ sich kein Kontrolleur blicken. Die Kontrollen werden gerne angemeldet und man ist mit den Überwachern per Du.

„Unsere Forderung ist ein kompletter Umbau der Überwachung und Konsequenzen der Verbraucher. Denn jeder, der Milch konsumiert, hat Teil am Schicksal der Downer-Kühe.“ sagt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.








Sonntag, 14. Oktober 2018

Herbstzauber im Dessauer Krötenhof

Die meisten Besucher der Villa Krötenhof in der Dessauer Wasserstadt beachten selten mal den schönen Garten rund um die Villa. Heute, bei sonnigem Herbstwetter, erscheint der Garten wie verzaubert, siehe nachfolgende Fotos! Sind Sie nicht auch dieser Meinung, werte Blogleser?









Donnerstag, 11. Oktober 2018

Tierschutz: Pamela Anderson läßt sich in einen Käfig einsperren!


Deutsches Tier-KZ der Gegenwart

Die US-Schauspielerin Pamela Anderson hat sich in einen Käfig einsperren lassen. Der frühere «Baywatch"-Star protestierte mit der Aktion in Paris gegen die Haltung von Nutztieren.

"Niemand hält es länger als einige Minuten in einem Käfig aus", sagte die 51-Jährige, die seit Kurzem in Frankreich lebt. "Aber viele Tiere verbringen dort ihr ganzes Leben. Ich verstehe nicht, wie Menschen so brutal sein können."

Leben im Käfig, nur befreit durch den Tod im Schlachthaus

"Ich bin eine 'Käfig-Kämpferin'", stand in weißen Buchstaben auf einem roten Plakat, das Anderson in dem Käfig hochhielt. Sie ließ sich gemeinsam mit dem französischen Tänzer Maxime Dereymez einsperren, mit dem sie in der Fernsehshow "Danse avec les stars" (Tanz mit den Stars) auftritt.

Die Protestaktion wurde von der Naturschutzorganisation CIWF (Compassion in World Farming) organisiert. Sie sammelt derzeit in der EU Unterschriften gegen die Käfighaltung.

Millionen von deutschen Hühnern müssen so leben, die Deutschen schauen weg, empören sich aber moralisch über angebliche "Nazis" (AfD, Pegida)

Es ist mir unverständlich, daß das deutsche Volk nach dem Holocaust weiterhin so brutal gegen Mitlebewesen vorgeht und dieses mal nicht gegen ein paar Millionen, wie die Nazis, sondern hunderte Millionen von Mitlebewesen.

Bauern die so etwas machen, sind genau so schuldig zu sprechen, wie ehemalige KZ-Wächter. Unseren Vorfahren werfen die heutigen Menschen vor, nicht gegen das NS-Regime vorgegangen zu sein, selber aber sind sie keinen Deut besser, indem sie nichts gegen die Tier-KZ´s machen.

Dank dagegen, der Schauspielerin Pamela Anderson!
 



Montag, 8. Oktober 2018

Reiche Quitten-und Apfelernte 2018



Goldener Herbst, wie man auf meinem ersten Foto sehen kann: ein kleiner Kastanienbaum, in meinem Garten vor ein paar Jahren selbst aufgegangen!

Die Hitze des Sommers war unerträglich und vieles in meinem Garten ist verdorrt, so der Rasen. Auch ein Apfel-Quittenbaum ist eingegangen, regelrecht verdurstet. Der direkt daneben stehende Birnen-Quittenbaum hat die Dürrezeit überlebt. Ganz im Gegenteil, die Ernte der köstlichen Früchte war heute ausnehmend reich, siehe nachfolgende Fotos.

Auch mein erst vor ein paar Jahren gepflanzter Apfelbaum von der alten und mittlerweile seltenen Sorte "Schöner von Nordhausen" trug mehr als reichhaltig. Die noch dünnen Äste bogen sich regelrecht unter der Last. Der Geschmack dieses Apfels ist einmalig, kein Vergleich zu den Einheitsäpfeln aus dem Supermarkt. Ich hatte diesen Apfelbaum extra von einer Baumschule besorgen lassen, da ich diese Äpfel aus meiner Kindheit kannte, ein Baum dieser Sorte stand schon in unserem Garten in Dessau-Ziebigk.







Sonntag, 7. Oktober 2018

Zu Besuch bei mir: Dirigent Christian Thielemann



links: Thielemann, rechts: ich - Foto: Neumann

Heute besuchte mich zu einem Plausch über anhaltische Kunst der bekannte Dirigent, und Leser meines Blogs, Christian Thielemann (https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Thielemann).

 
Nun, er kam nicht extra zu mir, sondern er war auf der Fahrt von Berlin nach Dresden. Christian Thielemann ist nicht nur ein überragender Dirigent, sondern auch ein Kenner der anhaltischen Kunst und ein großer Freund des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches mit all seinen kulturellen Schätzen. Es ist oft so, daß große Künstler nicht nur auf ihrem Gebiet bewandert sind, sondern sich auch intensiv mit anderen Dingen beschäftigen und dort Sachkunde erwerben.

 
Der Plausch mit ihm bereitete mir große Freude. Ich hoffe, auch er nahm einige neue Erkenntnisse über die anhaltische Kunst mit.



links: Thielemann, rechts: ich - Foto: Neumann
 

Samstag, 6. Oktober 2018

Schlimmste Folter eines Tieres im Namen Jesu beim Kirchenfest “Cuerpos Santos” !!!

Für die in Spanien und einigen lateinamerikanischen Ländern in den Stierkampfarenen zu Tode gefolterten Stiere ist der Papst Franziskus der Teufel in Menschengestalt. Die Gefühlskälte und Unbarmherzigkeit dieses Papstes, zeigt seine Twitter-Nachricht im Jahre 2015, wo Franziskus postete:

„Die Stierkampfarenen haben keine Dächer,

weil Gott die Stierkämpfe liebt.

Viel Glück allen Toreros!“


siehe:



Absolut widerlich und der Gipfel der Grausamkeit ist das katholische Kirchenfest “Cuerpos Santos”, wo in Medinaceli ein Stier grausamste Qualen erleiden muß. Diese Grausamkeit ist nur mit den Grausamkeiten der Inquisition in vergangenen Jahrhunderten vergleichbar, mit den Folterungen, den Verbrennungen auf den Scheiterhaufen für „Ketzer“ und „Hexen“.

Schlimmste Folter eines Tieres im Namen der Kirche








Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, denn begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleiden muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano. Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen.

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Straßen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt.

Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen. Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie. Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei oft selbst töten. Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoß, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt. Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Nichts konnte diesen Wahnsinn bisher stoppen, weder Tausende von Protestbriefen noch zahlreiche Petitionen. Wichtig wäre es, endlich mal alle Organisationen diesbezüglich an einen Tisch zu setzen um eine einheitliche weltweite Kampagne ins Leben zu rufen, denn nur gemeinsam ist man stark.



 

Donnerstag, 4. Oktober 2018

pro jure animalis: Manifest zum Antinatalismus

von „pro jure animalis“, www.pro-iure-animalis.de





Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos:




Liebe Freunde der Tiere,

die Menschheit, nein, das Schicksal des gesamten Planeten steht am Scheidepunkt. Lebten um die Zeitenwende erst rund 170 Millionen Menschen auf der Erde, hat sich heute ihre Anzahl um das 35-fache, auf mehr als sieben Milliarden Menschenwesen, erhöht. Aus dem exponentiellen Wachstum der Erdbevölkerung resultiert eine jährliche Zunahme der Menschenflut von 80 Millionen Menschen; Menschen, die Lebensraum, Wohnungen, Arbeitsplätze und Versorgung benötigen.
 

Bereits im Jahr 2030 ist mit neun Milliarden Menschen, bis zum Ende des Jahrhunderts mit mehr als 12 Milliarden Menschen zu rechnen, die den Planeten wie einen giftigen Schimmel überwuchern werden.
 

Man führe sich zur Verdeutlichung der Wachstumsgeschwindigkeit nur vor Augen, dass ein Paar mit drei Kindern - gleiches Fortpflanzungsverhalten der Kinder und Enkel unterstellt - in zehn Generationen auf 88.572 Menschen anwächst.

Das Wachstum der Menschheit überfordert inzwischen alle ökologischen und politischen Systeme und lässt unseren Planeten in absehbarer Zeit ins Chaos abgleiten.


Antinatalismus ist ein Thema, das in der Geschichte von Denkern schon mehrfach berührt wurde, seine Dringlichkeit erhielt dieser Problemkreis jedoch erst, als die Wachstumskurve der Menschenflut in den exponentiellen Bereich, in den unbeherrschbaren Bereich, überging.
 

Ein Verleugnen, ein Schönreden dieser Entwicklung stellt ein Verbrechen gegenüber bestehendem und künftigem Leben dar, vernichtet es doch jegliche Zukunftsperspektive für eine humane Lebensgestaltung. Muss man die heutige Vernichtung der Lebensgrundlagen nicht vielmehr auch als einen massiven Verstoß gegen die Menschenrechte, die Menschenwürde kommender Generationen bezeichnen und brandmarken?
 

Wer eine friedvolle und weitgehend leidensfreie Welt anstrebt, muss das ungebremste Wachstum der Menschheit ächten, das Anathema, den Bannfluch über die „Lebensspender“ sprechen, die durch fehlende Antizipation der Folgen ihrer Handlungen zu extremen Lebensverächtern werden. Gerade wer die Heiligkeit des Lebens propagiert und anerkennt, darf kein neues Leben, ein Leben, das von Leid getragen wird, produzieren, sondern kann sich einzig und allein nur darum bemühen, bestehende Qual zu verringern.
 

Wer Leben heute noch produziert, ist in letzter Konsequenz Befürworter des Leides, ist Gegner, zumindest aber Verhinderer, eines leidfreien Lebens; wer Leben produziert, toleriert zugleich auch das Leiden, das Sterben und den Tod dieses Lebens.

Hier finden Sie das "Manifest zum Antinatalismus":







Mittwoch, 3. Oktober 2018

Nachtrag zu meinem Blogbeitrag: Die AfD, eine zutiefst natur-und tierfeindliche Partei




Ich habe immer die Naturschützer unterstützt, die sich für die Erhaltung des Hambacher Waldes eingesetzt haben, die sich tapfer den Bütteln des Systems, der Polizei, entgegen gestellt haben, um den herrlichen Wald zu retten, leider wahrscheinlich ohne Erfolg, da die Macht auf Seiten der Naturfeinde liegt. Leider mußte ich nun hören, daß diese Waldschützer auch ideologisch auf Seiten des Systems stehen, dem System, welches sie eigentlich ablehnen müßten, indem sie z.B. einen AfD-Landtagsabgeordneten (Christian Loose), der unvoreingenommen sich bei ihnen informieren wollte, sich ihr Anliegen anhören wollte, in unschöner Weise verjagten.
Da ist also den Waldschützern ein Politiker der Systemparteien lieber als ein AfD-Politiker? Einen Landtagsabgeordneten der Systemparteien hätten sie nicht verjagt, wenn er denn sie besucht hätte, doch so ein Systempolitiker kam nicht zu ihnen, weil solche Systemlinge „Gesetzesbrecher“ nicht besucht hätten. Wenn dann auch noch von den Waldschützern die Antifafahne geschwenkt wird, dann hört für mich die Sympathie für sie auf, was zu Lasten der Natur geht, die der Leidtragende ist.
Ich bin auch kein Fan der AfD und bin gegen vieles was sie propagieren, wie Wiedereinführung des Wehrdienstes (nur für Männer!), das Festhalten am kapitalistischen Ausbeutersystem und damit der Schere zwischen arm und reich, das Festhalten am verbrecherischen Hartz-System, das Festhalten am tierquälerischen System der deutschen Massentierhaltung und, und, und, aber an all dem halten doch auch die Altparteien fest und sie sind weitaus schlimmer darin als die AfD. Die AfD schätze ich nur, weil sie als Partei sich der Umvolkung und Islamisierung entgegenstellt, welche die Systemparteien propagieren. Darum, und nur deshalb, ist die AfD, eine Partei, die sich wohltuend von den Altparteien abhebt.
Tierschützer täten deshalb gut daran, wenn sie sich nicht dem allgemeinen Systembashing anschließen würden, die AfD bekämpfen. Wie schon damals, als Tierschützer vor einem Schächtschlachthof gegen diese Tierquälerei demonstrierten, da luden sie die Systemparteien ein an der Demo teilzunehmen, aber nicht ein einziger aus einer Systempartei kam, nur Pegida und AfD-Leute sagten zu. Die wurden aber mit rüden Worten ausgeladen, daß man sie verjagen würde, wenn sie denn kommen würden. Ja, was soll denn so etwas? Geht es diesen Tierschützern gar nicht in der Hauptsache um die Tiere, sondern um Menschendinge? Da wird freiwillig auf die einzigen Unterstützer verzichtet, die kommen wollten, da werden diese noch beleidigt, als Nazis beschimpft, so daß sie sich aus der Tierschutzarbeit zwangsweise zurück ziehen müssen?
Ähnlich lief es jetzt beim Deutschen Tierschutzbüro ab, welches mit recht sich empörte, daß die AfD einen Antrag gestellt hatte dem Deutschen Tierschutzbüro die Gemeinnützigkeit als Verein abzuerkennen, weil sie illegal in Ställe eindringen um dort Tierquälerei zu dokumentieren. In einem großen Blogbeitrag stellte ich mich auf die Seite des Deutschen Tierschutzbüros und damit auf die Seite der Tiere und verurteilte die AfD. Nun erfuhr ich durch einen AfD-Mann die Hintergründe, daß das Deutsche Tierschutzbüro seit langem nichts weiter zu tun hat, als gegen die AfD Stimmung zu machen, und dies weit vor dem Antrag der AfD auf Aberkennung der Gemeinnützigkeit. So lehnte das Deutsche Tierschutzbüro jeglichen Kontakt mit der AfD ab, sowohl bei Aktionen wie auch sonst und das Deutsche Tierschutzbüro verschickte nun auch Newsletter mit Grafiken wo aufgeordert wird die AfD nicht zu wählen (das AfD-Logo mit durchgestrichenem Kreuz).
Es geht dem Deutschen Tierschutzbüro allerdings nicht um die Tierfeindlichkeit der AfD, sondern einzig und allein, weil man deren gesellschaftspolitischen Standpunkt bekämpft. Würde es dem Deutschen Tierschutzbüro darum gehen, die Tierfeindlichkeit dieser Partei anzuprangern, da müßten sie zuallerst solche Grafiken gegen die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD in ihren Newslettern versenden, denn nicht die AfD ist schuld an der derzeitigen Tierquälerei, sondern diejenigen Parteien die Deutschland regieren. Die Landwirtschaftsministerin Klöckner ist z. B. der gleichen Meinung wie die AfD, daß Tierschützer nicht in Stallungen eindringen dürfen und sie drohte mit harten Maßnahmen gegen solche Tierschützer. Doch, daß das Deutsche Tierschutzbüro ebenso wie sie es mit der AfD machen, Aufrufe gegen die CDU machen, dies ist mir nicht bekannt. Das Deutsche Tierschutzbüro katzbuckelt vor den Systemparteien, aber gegen die AfD hetzt man, fühlt sich stark dabei, weil angeblich auf der richtigen Seite. Dies sogar, obwohl man weiß, daß die AfD die einzigste Partei ist, die das Schächten ablehnt. Wie kann man denn so einen Verbündeten gegen solch eine Tierquälerei zum Feind erklären? Einfach widerlich und absolut nicht im Interesse der Tiere.
Solche Tierschutzorganisationen biedern sich dem System an, welches für das Tierleid verantwortlich ist, das lehne ich ab. Spenden würde ich für derartige Organisationen nicht. Solche Organisationen haben es geschafft, daß die AfD nicht mit Tierschutzorganisationen zusammen arbeitet und immer mehr in die Ecke abdriftet, wo die Tiergegner sitzen (Nutztierhalter, Jäger), da sie von denen unterstützt wird.


Sonntag, 30. September 2018

Anthropologe David Graeber: Ein Drittel aller Tätigkeiten sind „Bullshit-Jobs“

Gert Meyer-Schulze schrieb in „Compact“, dem derzeit einzigen gegenüber den Systemmedien alternativen Magazin einen interessanten Artikel, den ich hier übernehmen möchte.
  
https://www.compact-online.de/anthropologe-david-graeber-ein-drittel-aller-taetigkeiten-sind-bullshit-jobs     


Gert Meyer-Schulze

Anthropologe David Graeber: Ein Drittel aller Tätigkeiten sind „Bullshit-Jobs“

Es ist ein Merkmal des (neoliberalen) Kapitalismus, dass er die Arbeit, den Job, die Erwerbstätigkeit von der Sinnfrage entkoppelt hat. Die Politik und ihre Arbeitsämter prügeln das Klientel noch in die albernsten Beschäftigungen – Hauptsache, die Arbeitslosenstatistik ist gesenkt. Die propagierte „Leistungsgesellschaft“ fragt nicht nach dem inhaltlichen Wert der geforderten „Leistung“. Was Umsatz generiert, ist gerechtfertigt.

Jetzt hat der Anthropologe und ehemalige Occupy-Aktivist David Graeber, dessen Geschichte der Schulden („Schulden: Die ersten 5000 Jahre„, 2011) internationales Aufsehen erregte, in seinem neuen Buch „Bullshit-Jobs – vom wahren Sinn der Arbeit” den ökonomischen Augiasstall ausgemistet: Überflüssige Tätigkeiten, von Graeber als „Bullshit Jobs“ bezeichnet, sind jene, deren Wegfall niemand bemerken würde. Nach zahlreichen Interviews, bei denen viele Befragte nicht mal den Sinn ihrer eigenen Tätigkeit erklären konnten, zog der Anthropologe sein Fazit: Ein Drittel aller Jobs sind gesellschaftlich sinnlos.
Dazu zählen so tolle Berufe wie Personalentwickler, Kommunikationskoordinatoren, Strategieberater oder alle Tätigkeiten im PR-Büro der Universität Oxford. Da stellt sich die Frage, inwieweit der heutige Kapitalismus eine effiziente Produktivität hervorbringt – eine, die der Gesellschaft von wirklichem Nutzen ist. Im Interview mit kontrast.at betont Graeber, wie sehr der Mensch seine selbstgeschaffenen Freiräume mit dem inneren Zwang zur puren Tätigkeit zerstört.

„Es wird ja viel darüber gesprochen, dass Roboter unsere Jobs übernehmen werden. Und vielleicht ist das ja schon längst der Fall – aber anstatt ein erfülltes Leben zu führen, erfinden wir immer neue sinnlose Jobs und Tätigkeiten – vor allem im Dienstleistungssektor“, moniert Graeber. Das Ansteigen prekärer Jobs (COMPACT berichtete) steigere keine Produktivität, sondern senke sie sogar. Leider habe der Arbeitsfetischismus jedoch alle politischen Lager befallen.
„Die Linke und die Rechte finden gemeinsam eines immer sehr wichtig: Das Schaffen von Arbeitsplätzen. Die Forderung nach weniger Jobs wäre politischer Selbstmord. Man kann nicht einmal anklingen lassen, dass es vielleicht Jobs gibt, die einfach sinnlos sind. Das klingt in unseren Ohren fast wie Ketzerei.“

Graeber weiß: „Um Bullshit-Jobs aus der Welt zu schaffen, sollte man Menschen in eine Situation bringen, in der sie keine Bullshit-Jobs mehr annehmen müssen.“ Bleibt die Frage nach dem Wie. Eine derzeit populäre Antwort ist das bedingungslose Grundeinkommen. Aber dessen Einführung würde bereits eine weitreichende Abkehr vom Arbeitsfetischismus voraussetzen.

B.N.: 

Da denkt Graeber denn doch nicht weiter als über den eigenen bourgeoisen Tellerrand, wenn er nicht in Betracht zieht, daß das kapitalistische System die Wurzel des Übels ist. 

Solange es eine ungleiche Vermögensverteilung gibt und einzelnen Kapitalisten die Produktionsmittel gehören und die Masse der Menschen nur ihre eigene Arbeitskraft haben, die sie den Kapitalisten verkaufen müssen, um leben zu können, da kann man herum doktorn wie man will und wird nicht zu einem Resultat kommen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde den Druck auf die Menschen zwar mildern und ist darum zu begrüßen, würde aber am System nichts ändern. Ändern könnte nur ein Ende des Kapitalismus durch eine Revolution (von selber wird er nicht abtreten) und eine kommunistische Gesellschaft, die natürlich nicht mit den sozialfaschistischen Systemen des ehemaligen Ostblocks zu tun haben darf. 

Freitag, 28. September 2018

Schildbürgerliche Patientenschikane in punkto Überweisungsschein


Sehr zu empfehlen, die Bücher von Julius Hackethal, unter anderem dieses

Haben Sie das schon gewußt, liebe Blog-Leser, daß seit ein paar Jahren Patienten immer mehr unter sinnlosem Bürokratismus zu leiden haben, da nur noch Überweisungen in Krankenhäuser von Fachärzten ausgestellt werden sollen? 

Bei meinem Bekannten sieht es so aus, daß er für jeden Krankenhausaufenthalt und für jeden Termin in der ambulanten Sprechstunde des Krankenhauses einen Überweisungsschein eines niedergelassenen Chirurgen benötigt, auch wenn er immer nur wegen seiner Beschwerden von seinem Hausarzt behandelt wird. Dessen Überweisungsschein wird nicht anerkannt, jedenfalls nicht vom Anhaltischen Diakonissen-Krankenhaus in Dessau. Wird er im Krankenhaus behandelt, muß er mindestens den Überweisungsschein eines Chirurgen nachreichen. Da wird dann auch gleich mal per Schreiben gedroht, eine Privatrechnung zu schicken, wenn nicht innerhalb von 2 Tagen (!) der Überweisungsschein eintrifft. Wie der kranke Patient zum Chirurgen kommen soll, ob das Geld für ein Taxi vorhanden ist, da wird nicht gefragt. Der Hausarzt ist vollkommen außen vor, obwohl er die ganze Arbeit hat mit der Behandlung vor und nach dem Krankenhausaufenthalt. Der Chirurg unterschreibt nur den Überweisungsschein sonst nichts. Was dafür an unnützem Honorar anfällt, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Wer sich so etwas ausdenkt, der handelt patientenfeindlich, wenn man nur mal an alte gebrechliche Leute denkt, die krank sind und neben den Wegen zu ihrem behandelnden Hausarzt außerdem noch zu einem Facharzt müssen, nur um sich dort einen Überweisungsschein abzuholen.

Wer denkt, zu einem Facharzt zu gehen, wäre ein Vergnügen, der war noch nicht in der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis in der Dessauer Gutenbergstraße. Ich rief dieser Tage für meinen Bekannten wegen eines Termins dort an, fragte ob Frau Dr. ... noch am Nachmittag da wäre. Statt einer Antwort, bläffte mich die Dame am Telefon an, daß ich mich doch gefälligst mit meinem Namen zu melden hätte. Als ich den verdattert nannte, wollte sie gleich in der Kartei nachsehen. Ich wies sie darauf hin, daß sie da gar nicht nachschauen braucht, da es nicht um mich gehen würde, sondern um einen Bekannten. Einen Termin gab es natürlich nicht, sondern sie verwies auf die Vormittagssprechstunde am nächsten Tag. 

Da ich meinen Bekannten dort hinfuhr, war ich mit dabei, als das Theater dort abgezogen wurde. Statt nur zur Kenntnis zu nehmen, daß wir nur einen Überweisungsschein haben wollten, fragte die Dame am Tresen in äußerst pampiger Art ob mein Bekannter blutverdünnende Medikamente nehmen würde und legte ihm ein Schriftstück vor mit einer ominösen Datenschutzerklärung, die er zu unterschreiben hätte. Einwürfe, daß er nur einen Überweisungsschein haben wolle, ignorierte die Dame und schickte meinen Bekannten in den Wartebereich. Auf meine Vorhaltung, daß er da doch nicht etwa stundenlang warten solle, wie ein normaler Patient der in die Sprechstunde wolle, wo er doch bloß einen Schein haben wolle, reagierte die Dame hysterisch. Daß der Kunde (Patient) König ist, davon hat diese Person wohl noch nie etwas gehört. Man kommandiert, meint mit Patienten könne man es ja machen, die sind ja auf den Arzt angewiesen. 

Nach Wartezeit von einer Stunde wurde mein Bekannter zum Zimmer der Ärztin gerufen, wo diese ihm an der Tür besagten Schein huldvoll reichte, Dauer 30 Sekunden! Daß dies alles eine einzige Schildbürgerei ist, wo der Patient von oben herab wie ein Kindergartenkind um 1920 behandelt wird, das ist den Verantwortlichen dort scheinbar gar nicht bewußt. Die Machtfülle die das Gesundheitswesen hat, wird gnadenlos ausgekostet.

Besonders lachhaft in dieser Gemeinschaftspraxis, der Aufsteller mit dem Datenschutz, daß man diskret Abstand zum Vorpatienten nehmen soll. Als wir mit der „Dame“ am Tresen diskutierten, mischte sich der direkt neben uns stehende und mithörende nach uns kommende Patient ein, ohne daß die Tresendame ihn auf den Datenschutz aufmerksam machte. Einfach lachhaft das ganze Getue mit dem Datenschutz, wenn andere Patienten mithören können und ihren Senf in private Patientenangelegenheiten dazu geben können. 

In den 90er Jahren war ich selbständig mit einem Laden und hatte auch zeitweise Personal. Wenn ich solch Personal beschäftigte hätte, wären mir die Kunden davon gelaufen, aber solche Typen hätte ich sowieso nicht angestellt, völlig ausgeschlossen! Da hieß es, der Kunde ist König, und dummfrech den Kunden gegenüber werden, ist nicht.  

In dieser besagten Gemeinschaftspraxis war das vor rund 10 Jahren noch anders, als ich meine Mutter dort öfter hinfuhr und sie von dem Chirurgen Herrn Bundz behandelt wurde, Auch waren die Mitarbeiterinnen damals nett und fürsorglich. Auch gab es diesen Bürokratismus damals noch nicht so krass. Schade, daß diese Zeiten scheinbar vorbei sind.

Mittwoch, 26. September 2018

Für das jüdische Kapparot-Sühneritual werden Hühner gequält! Peta2 verlangt aber in ihrer Petition dagegen eine Handynummer!

Gern hätte ich die Petition von peta2 gegen das widerliche, brutale jüdische Fest „Kapparot-Sühneritual (Kappores-Fest) zum Jom-Kippur-Feiertag“, wo Hühner im Namen der Religion gequält und brutal getötet werden, unterschrieben, siehe:

https://action.peta2.com/page/2875/action/1utm_source=peta2::E-Mail&utm_medium=Alert&utm_campaign=0918::veg::peta2



doch neben der Unterschrift und meiner Email-Adresse verlangt peta2 meine Handy-Nummer. Ohne diese Handynummer wird meine Unterschrift nicht angenommen. Was sollen denn diese unseriösen Methoden, eine Handynummer zu verlangen? Ja, nimmt denn diese bourgeoise Bagage an, daß jeder ein Handy besitzt? Ich habe z.B. keines und wenn ich eines hätte, würde ich doch nicht die Handynummer weggeben. Was soll das? Steht wirklich bei dieser Organisation der Tierschutz im Mittelpunkt, hier die im Namen einer Religion gequälten Hühner, oder sind eben doch andere Interessen im Spiel?  

Montag, 24. September 2018

Die AfD, eine zutiefst natur-und tierfeindliche Partei




Die willfährigen Büttel des kapitalistischen Unrechtsstaates, die Polizei: geschützt durch Helme, bewaffnet mit Knüppeln und Pfefferspray, wohingegen dem Volk noch nicht einmal Vermummung gestattet wird.

Foto: Kathrin Henneberger/Twitter
 
 


Heimat ist ein kostbares Gut, daß geschützt werden muß!

(Björn Höcke)



Welche Heimat meint die AfD? Etwa nur die Betonstädte und Industrieanlagen und die deutschen Spießbürger und das kapitalistische Ausbeutersystem? Es scheint so, denn wie sich in letzter Zeit die AfD positioniert hat, da entwickelt sie sich zu einer natur-und tierfeindlichen Partei. Wir ehemaligen DDR-Bürger kennen noch das offizielle Lied der Kinder und Jugendlichen „Unsere Heimat“, wo es heißt:

Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese,
das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft
und die Tiere der Erde
und die Fische im Fluß sind die Heimat.
Und wir lieben die Heimat, die schöne
und wir schützen sie,
weil sie dem Volke gehört,
weil sie unserem Volke gehört.“

Vorbei die Zeit im Osten, wo die Wälder, die es zu schützen gilt, dem Volk gehörten, sondern Privatbesitz von Kapitalisten sind, welche von den Bütteln des Staates, den Polizisten, mit brutaler Härte (Wasserwerfer, Pfefferspray) verteidigt werden, damit sie abgeholzt werden.

Der Hambacher Wald ist eines der letzten großen Buchenwälder Deutschlands. Tausende Jahre war Deutschland ein großes Gebiet der Buchen. Fichten und Kiefern wurden erst von den Menschen angepflanzt und sind nicht arttypisch für Deutschland. Daß sich Naturschützer für die letzten Reste ursprünglicher Natur einsetzen, ist mehr als ehrenwert und wenn ich gesund wäre und jung, dann wäre ich dabei bei den Waldbesetzern.

Wenn Braunkohle abgebaut werden muß, dann sollte man lieber Orte abreißen, so wie das die DDR gemacht hat. Natur ist wichtiger als eine sich stets und ständig ausbreitende Menschheit, welche die Natur kaputt macht mit Versiegelung der Landschaft. Was uns Deutsche von unseren südlichen Nachbarn jahrhundertelang unterschied, das war die tiefe Verbundenheit mit dem Wald. Deutsche Seele und deutscher Wald gehörten untrennbar zusammen. Nicht der monotone unnatürliche Nutzwald ist gemeint, sondern der urtümliche natürliche deutsche Wald, wie der Hambacher Wald einer ist, mit Buchen und 200 Jahre alten Eichen. Der heutige überfremdete, der Natur ebenfalls entfremdete deutsche Dumm-Michl hat diese Einstellung verloren, wie man beim Hambacher Wald sieht, sonst würden nicht nur über 5.000 Menschen am vergangenen Samstag bei strömendem Regen gekommen sein um die Waldschützer zu unterstützen, sondern entschieden mehr.

Da regt sich der deutsche Michl über die Länder der Dritten Welt auf, die aus Dummheit ihre Wälder abholzen und selber macht er das auch, nur damit die Kapitalistenbande von RWE fette Gewinne einfahren kann. Meine Hochachtung gilt den Waldschützern, die seit 5 Jahren den Wald schützen. auch wenn ihr Einsatz vergebens war, so sind sie doch das moralische Gewissen echter Deutscher. Die Polizei dagegen, war, wie immer, Büttel der Herrschenden und zu jeder Schandtat bereit, wenn sie nur den Befehl dazu hat und jedem System in knechtischer Weise dienend. Wenn einst der Islam in Deutschland die Oberhand hat, dann würden diese Typen islamische Interessen gegenüber den Deutschen mit Gewalt durchsetzen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Statt nun sich einzureihen in die Schar der Waldschützer, da hetzt die AfD gegen solche, steht auf der Seite der Abholzer des deutschen Waldes, ist damit zutiefst antideutsch. So die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch:

Hambacher Forst: AfD gegen Klima-Nazis und Öko-Extremisten

MdB Storch:
"
Während man Bürger, die gegen Merkels Migrationspolitik auf die Straßen gehen, pauschal als "Hetzer" aburteilt, werden Linksextremisten, die Polizeibeamte mit Steinen beschmeißen, weiterhin als "Aktivisten" bezeichnet. Auch Öko-Extremismus ist zu bekämpfen."
https://twitter.com/Beatrix_vSto…/status/1040223459467517952 



Das sieht dieser Natur-und Tierfeindin und Volksfeindin von Storch ähnlich, die schon mehrmals unangenehm auffiel, besonders als sie als Europaabgeordnete Tier-KZ´s für Kaninchen absegnete. Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) und in Berlin eine der beiden Landesvorsitzenden votierte am 14.03.2017 bei der Abstimmung im Plenum in Straßburg zum Thema „Nutz“-Kaninchen in der Landwirtschaft / tierquälerische Batteriekäfig-Haltung erst gegen den verwässernden Alternativ-Bericht der konservativen EVP-Fraktion, dann gegen die verbindliche Gesetzgebung für die Branche und zuletzt gegen den gesamten Bericht des EU-Abgeordneten Eck, der unter anderem zum Ziel hatte, das extreme Leiden der Kaninchen in der Massentierhaltung mit einem Verbot der Batteriekäfig-Haltung zu vermindern.



Genau so ekelhaft, der jetzige Fall betreffs der Tierfeindlichkeit der AfD. Das Deutsche Tierschutzbüro schrieb im neuesten Newsletter darüber, daß die AfD verlangt massiv gegen Tierschützer vorzugehen, die Mißstände in den Tier-KZ´s aufzeigen:

„Schon mehrfach fielen Parteien damit auf, dass sie ihre Arbeit gegen uns und andere Tierrechtsorganisationen richteten. Auch die Alternative für Deutschland (AfD) ist da keine Ausnahme, was man wieder sehr deutlich an einer Kleinen Anfrage der Partei aus dem Landtag von Nordrhein-Westfalen aus dem Juli diesen Jahres sieht, die am Ende nur ein Ziel gehabt hat: uns und unsere Arbeit für die Tiere zu untergraben und uns mundtot zu machen!

Die AfD bezieht sich dabei auf die gleiche Thematik, die auch schon die FDP und CDU in diesem Jahr bespielt haben: die Anerkennung unsererseits als eingetragener Verein und die Aberkennung unserer Gemeinnützigkeit. Dabei geht die AfD noch plumper und populistischer vor, als es FDP und CDU schon vorgemacht haben. Die AfD fordert von der Regierung in Nordrhein-Westfalen Informationen darüber ein, wie diese unsere Arbeit einschätzen würde und ob sie uns als anerkannten Tierschutzverein aberkennen würden. Warum das Ganze? Die AfD begründet es, neben schwammigen und vorgeschobenen Formalitätsgründen, mit Kritik an unseren Aktionen, mit denen wir auf das Leid der Tiere aufmerksam und gegen die Massentierhaltung mobil machen. Und darüber hinaus erneut mit dem Thema der Verbreitung von Videomaterialien aus Stallungen, mit denen wir Skandale aus der Nutztierindustrie ans Licht bringen.
 
Foto: Deutsches Tierschutzbüro
 
Den reinen Aktionismus der Partei sieht man schon an den fehlerhaften und widersprüchlichen Formulierungen der Anfrage. Auch die AfD spricht, wie z.B. Vertreter der CDU, fälschlicherweise von Stalleinbrüchen, obwohl es sich bei dem Einstieg von Aktivisten in Stallungen im Höchstfall nur um Hausfriedensbrüche handelt. Die Verbreitung von Materialien wie diesen ist ein Aspekt unserer Arbeit. Nur damit können wir immer wieder Skandale in der Massentierhaltung aufdecken, die sonst nicht ans Licht kämen, da die staatlichen Kontrollen weiterhin eindeutig nicht ausreichend und zu lasch sind. Grausame Fälle wie das Schweinehochhaus wären nie in dieser Art und Weise an die Öffentlichkeit gekommen, wenn wir kein Videomaterial hätten veröffentlichen können. Und ohne solche Aufnahmen würde ein öffentliches Umdenken bei der Thematik noch viel länger auf sich warten.

Foto: Deutsches Tierschutzbüro

Die AfD hat scheinbar auch nicht mitbekommen, dass die ähnlichen Anfragen der FDP in Niedersachsen, Baden-Württemberg und im Bundestag zu dem Ergebnis kamen, dass nun auch von der Regierung in Nordrhein-Westfalen an die AfD übermittelt wird: Es gibt keinen Grund, um uns oder auch anderen Tierrechtsorganisationen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen! Denn wie in der Antwort festgehalten wird: „Erkenntnisse über eine nicht sachgerechte Aufgabenerfüllung des Vereins ‘Deutsches Tierschutzbüro e. V.’ in diesem Sinn liegen nicht vor.“ Würde der AfD das Recht der Tiere auf ein leidfreies Leben am Herzen liegen, hätten sie dies gar nicht hinterfragt, sondern eher Anfragen gestellt, die die Probleme hinterfragen, die unsere Arbeit so notwendig machen! Doch die AfD ist eher auf populistischen Aktionismus aus und will ganz offensichtlich Tierrechtsorganisationen wie uns mundtot machen.“


Mir fiel schon öfter auf, daß die AfD natur-und tierfeindlich eingestellt ist, und  außerdem einen üblen Polizeistaat propagiert mit ihrer Hochachtung für die Büttel des Systems, die Polizei.

Wes Geistes Kind AfD-Mitglieder und AfD-Anhänger oft sind, zeigte sich auch bei der Diskussion bei „Compact“ zum Thema Hambacher Wald. Zu feige, unter einem Klarnamen zu schreiben, hetzen diese Typen gegen diejenigen, die den deutschen Wald verteidigen, siehe:

Jeder hasst die Antifa:

Warum so ein aufhebens und viel Polizei bei der Räumung,ein Paar kräftige Holzfäller mit Kettensägen an die Bäume und die sogenannten Aktivisten oder besser gesagt Ökoterroristen fallen runter wie überreife Pflaumen.

 
Andor:

Dieser eifrige Blocker wäre ohne Fremdverschulden gestorben,
verkünden die Lügenmedien.
Halleluja!
Das ist, wie kann es anders sein, eine unverschämt Lüge.

Schuld am tragischen Tod sind die linksgrün versifften
"Aktivisten", die illegal den Wald besetzten und ohne gesunden
Menschenverstand, ohne amtliche Baugenehmigung, ohne
Sicherheitsvorkehrungen und notwendiger Unfallvorsorge,
die sogenannten Baumhäuser bauten.

Jeder rechtschaffende Bürger, der so etwas auf seinem
privaten Grundstück macht, bekommt die ganze Härte des
demokratischen Rechtsstaates zu spüren und nicht erst,
wenn jemand beim freien Fall aus luftiger Höhe zufällig stirbt.

Die linken "Umweltschützer" genießen allerdings Narrenfreiheit
und am Ende sind die Polizisten wieder schuld und natürlich
jene gierigen Kapitalisten, die dafür sorgen, dass der Deutsche Strom hat.

willi:

Torsten Mann hat ein aufschlussreiches Buch über die Kommunisten, ääähh Grünen geschrieben: Rote Lügen in grünem Gewand.

Rumpelstielz:

Warum ein Dummpfosten der rot/grünen Journaille bei Baumhausens einen Besuch abstattet bleibt ein Rätsel. Jedenfalls hatten die Baumbewohner nicht absturzsicher konstruiert. Verkehrswegesicherungspflicht und so. Andererseits kommt einem klammheimlich Freude auf – weil ein Klimabekloppter weniger da ist. Der Klimawahn fordert seine Opfer.

Jeder hasst die Antifa:

Wenn man die Filmberichte von dort sieht,Vermummte mit Antifaflagge die auf Polizei und Abgordneten jagt machen, dann wundert es niemanden wenn es dort Tote gibt, die Grünen Weltverbesserer sind eben sehr Militant in ihrer Toleranzausübung.


brokendriver:

Wer mit der Gefahr spielt, kommt darin um….

Viele Deutsche dürfen nicht mal ein Gartenhäuschen auf ihrem Grundstück aufstellen weil

die Baugenehmigung fehlt…..

 
Paul:

Diese Idioten werden huldvoll als "Aktivisten" bezeichnet – es sind geistesgestörte Kriminelle.

 
Gabi:

Früher galten Wälder als undurchdringliche Hindernisse für Roboter. Für jene der Konkurrenz sind sie es wohl immer noch (ein BD-Roboter an der Leine, wie lächerlich ist das denn?):
Jedes Jahr kommt es weltweit zu zahlreichen Unfällen in Wäldern. Nur Menschen, die außerhalb von Wäldern keinen Job fanden, wurden notgedrungen zu Waldarbeitern. Um alle Gefahren zu beseitigen, gehören Baumerntemaschinen zu den wichtigsten Produkten im Segment "Naturbewältigung" der Himmelsnetz AG:

Willi:

Diese Umwelt-Terroristen haben einfach Baumhäuser gebaut OHNE BAUGNEHMIGUNG.

Das kommt dann dabei raus!


DerSchnitter_Maxx:

Das grüne, nutzlose, antideutsche, Geschmeiß … war schon immer geistesgestört – und ihre pathologische Mission ist es, andere Geistesgestörte zu finden … um noch mehr geistesgestörte, nutzlose, Mission durchzuführen … !



Einfach nur widerlich, diese Meinungen, aus ihnen spricht der deutsche Biedermanngeist, der schon einmal, die Welt ins Unglück stürzte. Typisch spießbürgerlich in Reinkultur, dieser Willi:

Diese Umwelt-Terroristen haben einfach Baumhäuser gebaut OHNE BAUGNEHMIGUNG.
Das kommt dann dabei raus!

Ja, ohne Baugenehmigung, das geht gar nicht, da empört sich der deutsche spießbürgerliche Biedermann. Ist es eigentlich schade um solcherart Deutsche, daß sie durch die Umvolkung allmählich aussterben werden???


Freitag, 21. September 2018

Undank ist der Welten Lohn

Als Schüler der 4. bis 6. Klasse gab ich einem Mitschüler aus meiner Klasse Nachhilfeunterricht. Das war damals so üblich, daß die Lehrer innerhalb der Klasse etwas bessere Schüler verpflichteten Nachhilfe für schwächere Schüler zu geben.

Dieser Mitschüler war ein schmächtiges Kerlchen, total unterernährt und vernachlässigt, er kam aus einer Familie mit 8 Geschwistern. Die Lehrer nahmen damals keine Rücksicht auf die Familienverhältnisse und besonders ein brutaler Sportlehrer verlangte von diesem Jungen die gleiche sportliche Leistung wie von einem wohlgenährten Schüler. Ja es ging sogar soweit, daß dieser Sportlehrer diesen Hänfling sogar gegen den besten Boxer der Klasse boxen ließ. Das Ergebnis war klar, nach wenigen Sekunden lag Horst auf dem Boden, zusammengeschlagen von einem weit überlegenem Gegner. Ich kann mich noch gut an das Grinsen dieses brutalen Lehrers erinnern, übrigens einem durch und durch sich kommunistisch gebenden Lehrers, der uns mit seinen SED-Parolen drangsalierte und dadurch das Gegenteil erreichte. Ich jedenfalls war abgestoßen von der SED und trat auch später nie in diese sozialfaschistische Partei ein, deren Mitglieder, wie dieser Lehrer, an SA-Leute erinnerten.

Der Nachhilfeunterricht fand bei mir zuhause statt und es gab nicht nur Nachhilfeunterricht, sondern immer auch viel zu essen, da Horst immer Hunger hatte. Dann durfte er im Wohzimmer meiner Eltern, wo der Fernseher stand, zusammen mit mir Fernsehen gucken, das Kinderprogramm, den Film von Professor Flimmrich. Horst´s Eltern hatten in den 60er Jahren natürlich keinen Fernseher und so war es für Horst immer eine Freude, dieser Nachhilfenachmittag.


Vor einiger Zeit klingelte es bei mir, es war dieser Horst. Nach über 55 Jahren hatte er meine Adresse heraus bekommen und besuchte mich. Die Freude war auf beiden Seiten. Er erzählte mir, daß er alte DDR-Indianerfiguren aus den 50er Jahren sammle und durch meinen Blog erfahren hatte, daß ich meine alten Indianer und Cowboys noch hatte, siehe:
 
 
Er würde die Indianer gerne kaufen, hätte aber kaum Geld. Da ich mich schlecht von meinem alten Kinderspielzeug trennen kann, sagte ich ihm, daß ich diese nicht abgeben würde. Nun bettelte er aber, ob ich ihm nicht doch welche geben könne, als er sie sah, als ich sie hervor gekramt hatte. Er würde mir auch gern im Garten helfen, da er das gut kann. Da ich gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe bin und eine Hilfe gebrauchen kann, ließ ich mich breitschlagen und er konnte sich eine stattliche Anzahl von Indianern aussuchen. Er versprach mir, daß er ein paar Tage später dann kommen würde und als Gegenleistung Gartenarbeiten machen würde. Wir gingen in den Garten und besprachen die Arbeit.

Auf Horst warte ich heute noch! Auch die Telefonummer, die er mir nannte, stimmte nicht. Da war ich einem mittlerweile betrügerischem Horst herein gefallen. Wer weiß was ihn in den vergangenen über 55 Jahren geprägt hatte, daß er so ein Verhalten jetzt an den Tag legt. Vergessen war die jahrelange Unterstützung durch mich und meine Eltern.

Alte Filmaufnahen aus meiner Kindheit in Dessau-Ziebigk 1958/59


Donnerstag, 20. September 2018

"Aufstehen"?

Das Wort „links“ stand früher für „fortschrittlich“, für „gerecht“, gegen „Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“. Heute ist dieser Begriff diskreditiert, ähnlich dem Begriff „National-Sozialismus“, welcher bis 1918 ein Begriff war, der einen Sozialismus nationaler Prägung meinte, ähnlich dem späteren Sozialismus in der Volksrepublik Albanien. Durch die NSDAP mit ihren Verbrechen und ihrer antisozialistischen Politik ist dieser Begriff auf ewig diskreditiert. Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff „links“, da er heute für Gruppen und Parteien gebraucht wird, die alles andere sind als das was früher unter links verstanden wurde: Antifa mit SA-Methoden, Partei „Die Linke“, eine durch und durch volksfeindliche sozialfaschistische Partei und dann noch angebliche „Linke“ in den bürgerlichen Parteien SPD und Grüne, die nicht mal mehr sozial sind, sondern nur noch kapitalistisch und volksfeindlich sind mit ihrer Umvolkungspolitik und den vielen anderen spinnerten bürgerlichen angeblich fortschrittlichen Zielen, angefangen von der Genderei, der Förderung von Ganztagsschulen und Kinderkrippen und damit der Kollektivierung der Kindheit und vieler anderer gegen die Freiheit und den Fortschritt gerichteter Zielstellungen. Was bei all diesen angeblich „Linken“ fehlt, ist der Wille die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse zu beseitigen, damit enttarnen sie sich selber als Reaktionäre.

Aus diesem Grund, sehe ich keinen Erfolg bei Sahra Wagenknechts Bewegung „Aufstehen“, die weit, weit entfernt ist von „Wacht auf verdammte dieser Erde!“. Sie kommt 10 Jahre zu spät, die „linken“ Kräfte haben jegliche Reputation verspielt. Will etwa die Wagenknecht weiterhin bei der sozialfaschistischen Partei „Die Linke“ eine herausragende Funktion ausüben und außerdem in der Bewegung „Aufstehen“ sein? Das macht sie unglaubwürdig. Sie hätte aus der Partei „Die Linke“ austreten müssen und „Aufstehen“ als Partei gründen müssen, dann wäre ein Schuh draus geworden. Jetzt aber, wo sie sich zu Chemnitz auf die Seite der Volksfeinde gestellt hat, ist sie beim Volk unten durch. Anders wäre es gewesen, wenn sie in Chemnitz zusammen mit der AfD, mit Pegida und dem Volk marschiert wäre, als Linke, die an der Seite des Volkes steht. Dann wäre sie glaubwürdig gewesen. Statt dessen stimmte sie ein in das Geheul der Volksfeinde und hetzte gegen die AfD und die Demonstranten, siehe:



Ich übernehme hier mal zwei Artikel aus dem marxistischen Lager zur Bewegung „Aufstehen“, einmal den von der von mir sehr geschätzten KPD/ML und einmal den von mir nicht geschätzten Revisionisten Dr. Kurch, der noch vor kurzer Zeit durch seine Ausfälle gegen Antirevisionisten und für sein Eintreten für Multikulti und den Islam auffiel (kein Wunder als ehemaliger SED-Funktionär und Stasi-Mitarbeiter und damit zu den sozialfaschistischen Cliquen an der Macht in der DDR gehörend). Was aber bei Dr. Kurch mir sehr auffiel, daß seine ursprüngliche Euphorie für Multikulti verflogen scheint, er also lernfähig ist.

 
 
Aufstehen – eine neue Piratenpartei oder eine Trendwende in der Linken?

Sahra Wagenknecht will die linken Wutbürger sammeln. Es gibt sie in Massen – nicht nur die rechten. Viele ehrliche Linke sind enttäuscht über die Phrasen des pseudolinken Blocks „gegen Rechts“ von SPD, Grüne ,Linke und Gewerkschaften unter Führung der CDU und der Kapitalistenverbände. Man faselt von von Toleranz, Gender, Vielfalt, bunter und weltoffener Gesellschaft. Man findet sie ausgerechnet bei der einfältigen Vielfalt der Asowschen Bataillons und den Banderafaschisten der Ukraine, der Toleranz des zionistischen Folter- und Apartheidstaates und bei der bunten weltoffenen Gesellschaft Saudi-Arabiens und unterstützt sie politisch, wirtschaftlich und militärisch.

Im Inland haben diese „Linken“ den Sozialabbau vorangetrieben wie nicht einmal die CDU und selbst „Die Linke“ hat sich daran beteiligt wo sie an der Macht war. Sie fördern eine neoliberale Einwanderungspolitik und sabotieren den Lohnkampf. Die Unterschicht reibt sich die Augen. Wo kommen plötzlich die hunderttausende organisierten und freiwilligen Helfer für die Migration her? Wohlfahrtsorganisationen,Sozialarbeiter, Sicherheitsfirmen. Sozialarbeiter, Lehrer, Polizisten, Baufirmen usw.

Wer hat früher in diesem Ausmaß an die Obdachlosen, Alleinerziehenden. Alten, Pflegefälle gedacht, für die nie Geld da war? Da gab es keine Kampagne von oben. Die waren ja alle selbst schuld an ihrem Elend.

Die Sprecher von „Aufstehen“ Sahra Wagenknecht (Linke), Ludger Vollmer (Grüne), Monika Lange (SPD) haben selbst jahrelang die Politik ihrer Organisationen mitgetragen. Aber es ist gut, daß sie jetzt die Kritik nach außen tragen. Ludger Vollmer geißelt den Verrat der Grünen, die früher einmal pazifistisch und sozial, jetzt kriegerisch und neoliberal seien.

Monika Lanke, Oberbürgermeisterin der SPD von Flensburg und Konkurrentin von Andrea Nahles fordert die Rücknahme der schändlichen Agenda 2010 von Rot-Grün mit ihrer Hartz IV-Reform. Sahra Wagenknecht kritisiert die Politik der offenen Grenzen und die Lifestyle-Politik von Kipping und Konsorten und will mehr auf die Arbeiterinteressen und sozialen Interessen orientieren. Das ist alles noch sehr vage und halb. Trotzdem ist gut, daß diese Kritik jetzt wieder organisatorisch an die Öffentlichkeit getragen wird.

Nicht die Einheit der Linken, sondern die Spaltung der Linken ist notwendig.um im Klassenkampf voranzukommen. Wir brauchen keine Linke, die hinter der Regenbogenfahne der offenen Grenzen läuft und Deutschland und Volk ist Scheiße ruft.

Einige revolutionäre Klugscheißer, die das Volk jahrzehntelang ohne Erfolg belehren, kritisieren, daß „Aufstehen“ wäre nur linker Sozialdemokratismus. Das ist es auch. Dennoch ist es ein Fortschritt, daß nach Jahrzehnten Fragen der Arbeiterklasse, Solidarität, Klassenbewußtsein wieder diskutiert werden. Das ist überhaupt erst die Grundlage, auf der revolutionäre Politik in die Massen hineingetragen werden kann.

Die Weise wie die Macher das Projekt aufziehen wollen, erinnert allerdings mehr an die Piratenpartei. Diskussionen im Internet, die Kernpunkte sehr vage. Man müßte Ortsgruppen und langfristig eine Partei aufbauen und sich nicht an zu vielen Projekten verzetteln. Man kann eine Bewegung auch von oben aufbauen, wenn die Basis da ist und die Unzufriedenheit vorhanden. Die AfD hat es vorgemacht mit zuerst Euro und EU, dann Migration. Gelingt dies nicht, war es wieder nur heiße Luft.



Dr. Kurch: https://opablog.net

„aufstehen“, so viel ist sicher…

… traf von Anfang an auf großes Interesse. Nach kurzer Zeit hatten sich mehr als 100.000 Bereitwillige gemeldet. Vor zwei Wochen dann der offizielle Start. Ein Gründungsaufruf, der sich ausdrücklich nicht als Programm, sondern als „eine Gesinnung“ versteht, sparte nicht mit der Kritik am globalisierten Finanzkapitalismus und seinen Hauptakteuren und präsentierte einen dicken bunten Strauß guter Wunschvorstellungen.
 
„aufstehen“, so viel ist sicher…
… formulierte sogleich überzeugend, was jetzt Not tut: „Aufstehen ist auch keine neue Partei, sondern eine überparteiliche Sammlungsbewegung, in die jede und jeder sich einbringen kann, die oder der die in diesem Gründungsaufruf benannten Ziele unterstützt. Ein detaillierteres Programm wird sich Aufstehen in einem transparenten Diskussionsprozess selbst erarbeiten. Bei uns hat jede Stimme Gewicht. Wir setzen auf eine neue Nähe und direkte Kommunikation…. Wir wollen aufklären, Diskussionen organisieren und im Ergebnis für unsere gemeinsamen Forderungen gesellschaftlichen Druck entfalten.“
Was seitdem passiert ist für mich eine einzige Enttäuschung.

„aufstehen“, so viel ist sicher…
… vermeidet in geradezu grotesker Weise jede Diskussion außerhalb der im Gründungsaufruf zu Recht als „Enteigner unserer Privatsphäre“ bezeichneten Facebook & Co. Eine unter fragwürdigen Bedingungen mittels der US-amerikanischen Software pol.is durchgeführte Meinungsbefragung wird penetrant als „Diskussion“ bezeichnet.

„aufstehen“, so viel ist sicher…
… hat bisher eine Unmenge Schaum geschlagen. Dabei ist fast unbeachtet geblieben, dass Sahra Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende der Linken am 10.9.2018 ein politisches Statement abgegeben hat, das in wichtigen Teilen hinter den eigenen Gründungsaufruf zurückfällt.
Insbesondere vermied sie jedes klare Wort zur von Merkel hausgemachten Migrationskrise in der BRD und zur Verteidigung AUFGESTANDENER Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger.

Meine Enttäuschung nach zwei Wochen „aufstehen“ ist erheblich, und die Zeit geht zu Ende, in der ich bereit bin, die Standarderklärung: „Wir sind total überwältig von der gewaltigen Massenresonanz.“ hinzunehmen.

Update 17.9.2018
Das “ Aufstehen Team“, dessen Stellung und Zusammensetzung mir nicht bekannt ist, hat gestern eine Mail geschickt. Das ist vermutlich eine Rundmail an alle. In der Mail wird u. a. der BRD-Rüstungshaushalt und seine massive Steigerung angeprangert und es wird eine erste Aktion dagegen angekündigt. Diese wird, vermute ich, wohl im Umfeld des 3. Oktober stattfinden.

Ich halte diese Orientierung für völlig richtig. Unter anderem ist sie auch nützlich, um die gutmeinenden aber unkritischen/romantischen Aktivisten einer „Willkommenskultur“ um jeden Preis, wie sie u.a. hier – https://www.unteilbar.org/wir/erstunterzeichnende/ -zu finden sind, auf den Boden echter politischer Kämpfe zu führen.Ich muss aber anmerken, dass diese angekündigte erste Aktion von „aufstehen“ auf völlig konventionelle Weise zustande kommt; ohne Basisdiskusssion. Ein Aufruf von oben, dem die Aktivisten möglichst zahlreich folgen sollen.