Dienstag, 17. Juli 2018

Des Igels und der Hühner Labsal: Wassermelone



Im Sommer gebe ich meinen Hühnern immer eine Wassermelone zur Erfrischung. Die Hühner sind begeistert, mit großem Eifer fressen sie diese und schlürfen genüßlich das süße Wasser. Man merkt ihnen deutlich an, daß es ihnen schmeckt. So soll es sein, nicht nur wir Menschen brauchen ab und mal Leckereien. Gegen Abend kommt dann unser Igel und schnurstracks steuert er die Melone an und auch er tut sich gütlich. Es wird ihm guttun, denn in der Trockenheit, die seit vielen Wochen herrscht, wird er im Garten nur wenig Nahrung finden, da muß man als Gartenbesitzer und Tierfreund schon ein wenig helfen.




Hier weitere Blogbeiträge „meines“ Igel:




https://barrynoa.blogspot.de/2014/07/ein-neuer-igel-im-garten.html
 

 

Montag, 16. Juli 2018

Heinrich Seidel (1842-1906): Bei Goldhähnchens


Mehr durch Zufall stieß ich vor ein paar Jahren auf Heinrich Seidels Roman „Reinhard Flemmings Abenteuer zu Wasser und zu Lande“, wahrscheinlich angesprochen durch den Schutzumschlag mit der abenteuerlich anmutenden Illustration einer Bootsüberfahrt zu einer Insel. Deshalb bilde ich auch in meinem Scan den ganzen Schutzumschlag ab, da dieser in der Gesamtansicht mich zum Kauf dieses Buches anregte. Fahrten zu Inseln oder Aufenthalte auf kleinen Inseln haben immer etwas faszinierendes für mich, ich denke da nur an Stevensons „Schatzinsel“ oder Greulichs „Robinson spielt König“. Nun ist es bei Seidel zwar nicht die weite Welt wo die Reise hingeht, sondern nur die mecklenburgische Seenplatte, wo mitten in einem See eine geheimnisvolle, aber auch heimelige Insel liegt, auf der sich gut leben läßt. Dies liest sich wunderbar in der Schilderung plattdeutschen Alltagslebens in der Zeit von vor über 100 Jahren.

Heinrich Seidel (1842-1906): https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Seidel war auch bekannt wegen seiner zauberhaften Gedichte. Seidels „Frühlingsgedicht“ hatte ich vor ein paar Jahren schon mal in einem Blogbeitrag verwendet, wo ich meinen Garten im Frühling vorstellte, siehe:
 

 
 
Zauberhaft finde ich auch Seidels Gedicht „Bei Goldhähnchens“:

Bei Goldhähnchens war ich jüngst zu Gast!
Sie wohnen im grünen Fichtenpalast
In einem Nestchen klein
Sehr niedlich und sehr fein.

Was hat es gegeben? Schmetterlingsei,
Mückensalat und Gnitzenbrei
Und Käferbraten famos –
Zwei Millimeter groß.

Dann sang uns Vater Goldhähnchen was,
So zierlich klang's wie gesponnenes Glas,
Dann wurden die Kinder besehn:
Sehr niedlich alle zehn!

Dann sagt' ich: »Adieu!« und: »danke sehr
Sie sprachen: »Bitte, wir hatten die Ehr',
Und hat uns mächtig gefreut
Es sind doch reizende Leut'!
 

 
Goldhähnchen, mir unbekannter Fotograf
 
Es ist doch beachtenswert, daß in einer Zeit des Mangels und des Hungers, 1946, dieses Gedicht in einem kleinen Gedichtbüchlein des „Knabe-Verlages“, Weimar, veröffentlicht wurde (Grafiken von Hertha Ruhrmann). In dieser Zeit dürstete man nicht nach trivialer reißerischer Literatur, sondern nach Poesie, die das Leben erhellte. Heute liest leider die dumpfe Masse kaum noch stimmungsvolle Gedichte, in einer Zeit der Reizüberflutung und der Oberflächlichkeiten. Ja, wer kennt heute überhaupt noch Goldhähnchen, diese heimische Vogelart, von der es zwei Arten in Deutschland gibt, die Sommergoldhähnchen und die Wintergoldhähnchen? Mittlerweile sind diese Vögel, wie viele andere Wildtiere, besonders Vögel und Insekten, fast ausgerottet in Deutschland, da der Mensch, die mißratene Dornenkrone der Schöpfung, sich immer mehr ausbreitet und die Tier-und-Pflanzenwelt kaputt macht.

Sonntag, 15. Juli 2018

Rainer Langhans irritiert NDR-Moderatorin Bettina Tietjen durch Äußerung zur Rolle der Justiz

Gestern hatte NDR-Moderatorin Bettina Tietjen zwei interessante Gäste auf dem Sofa der Sendung „DAS“: Gisela Getty und Rainer Langhans, zwei Ikonen der 68er Bewegung!

Es gab eine Szene die wahrscheinlich dem NDR nicht so recht war, als Langhans berichtete, daß sein rechtsgerichteter Vater Stolz auf ihn war, als er als Linker damals den „schwarzen Krähen“, der Justiz, ordentlich Kontra gegeben hatte. Tietjen, die ich ansonsten mag, fragte: „Warum?“

Langhans antwortete darauf, daß es ja die Justizleute gewesen seien, die im 3. Reich durch ihre Urteile die Menschen ermordet hatten und nach dem Krieg dafür nie zur Rechenschaft gezogen worden sind.

B.N.: Das traf allerdings nur für den Westen zu, wo sogar ein Richter der noch wenige Tage vor der Kapitulation Leute zum Tode verurteilt hatte, Ministerpräsident eines Bundeslandes werden konnte: Hans Filbinger (CDU)! Im Osten wurden die alten NS-Richter aus ihren Ämtern entfernt und mußten sich wegen ihrer Urteile in der NS-Zeit verantworten!

Langhans: „Wer hat denn je diesen Juristen etwas anhaben können? Weil auch Leute, die rechts waren und sind (!) von diesen Juristen immer geschurigelt wurden und werden (!). Die regieren uns ja bis heute!“

Tietjen, ganz erschrocken, daß die deutsche Justiz auch heute Leute schurigelt, warf gleich ein, daß man das ja nicht verallgemeinern könne. Langhans blieb bei seiner Äußerung und drückte dies auch mit einer Geste aus. Tietjen wechselte schnell das Thema.

Es ist doch sagenhaft, daß die Moderatoren des deutschen Fernsehens immer darauf bedacht sind, ja nicht anzuecken, immer ganz brav korrekt das herrschende System verteidigen. Abstoßend! Tietjen weiß wahrscheinlich nicht, daß die Justiz in unserem Land als dritte Gewalt schalten und walten kann wie sie will, ohne demokratisch kontrolliert zu werden und daß die Justiz schon immer eine Klassenjustiz war und weiterhin ist. Langhans hat das erkannt und wenn er auch heute kein Revolutionär mehr ist, auch Gisela Getty ist das schon lange nicht mehr, spätestens seit ihrem Weggang von der KPD/ML, so war dieser Einwurf von Langhans doch mutig und fortschrittlich.


Hier die besagte Szene:



Samstag, 14. Juli 2018

Schrittmacherball 1969 in Leipzig - Tummelpatz der Cliquen an der Macht der DDR


Sie geht noch immer tadellos, meine Uhr aus dem Jahre 1969, die ich gebraucht gekauft hatte. Das ist kein Wunder, denn sie ist von Glashütte und das sagt alles. Das besondere an ihr ist der Aufdruck auf dem Zifferblatt: „Interhotel „deutschland“ Leipzig - Schrittmacherball 17. - 19. Januar 1969“.
„Schrittmacher“, das war eine dieser vielen Kampagnen der SED um noch mehr aus den Werktätigen der DDR heraus zu holen. Schrittmacher sollten Werktätige sein, die durch Neuerungen, durch Materialeinsparungen, durch neue Technik und durch höhere Arbeitsleistungen die Planziele der Wirtschaft erreichen und möglichst überbieten sollten. Um dieser Kampagne, die 1967 startete, ein Gesicht zu geben, da erkor man einen jungen Volkskammerabgeordneten der FDJ-Fraktion, der strammer SED-Genosse war, dazu aus, die Kampagne zu starten. Man tat so, als wenn es seine Idee gewesen wäre.
Bernd Schröder, Abgeordneter der Volkskammer der DDR, Ingenieur im BKW, Bez. Halle, während seiner Diskussionsrede 1967, zur theoretisch-propagandistischen Konferenz "Jugend und Roter Oktober", wo er die Schrittmacher-Bewegung vorstellte.
Fotograf: Ernst Hübsch

Mit großem Brimborium wurde diese Schrittmacherbewegung propagiert, dazu gab es Konferenzen in den Bezirken, die zum Teil mit einem „Schrittmacherball“ endeten. Da tummelten sich dann kaum echte Rationalisierer, sondern SED-Bonzen und sonstige Cliquen an der Macht. Auch im Bezirk Halle fand 1969, ein paar Tage später (22.-23.1.) als der Schrittmacherball in Leipzig, eine Konferenz der Schrittmacher statt, an der sage und schreibe 700 Vertreter sozialistischer Brigaden sowie leitende Partei-, Wirtschafts- und Gewerkschaftsfunktionäre teilnahmen, alles unter dem Motto zu Ehren des 20. Jahrestages der Gründung der DDR. Das normale Volk mußte derweil arbeiten, während die SED-Schmarotzer und Cliquen an der Macht sich auf Konferenzen herum trieben und es sich wohl sein ließen bei Bällen in Interhotels.
 
Spätestens seit 1960 war die DDR vom Aufbau des Sozialismus abgewichen, war revisionistisch entartet, nur kleinbürgerliche Karrieristen wurden noch Mitglied der SED, um an die Futtertröge der DDR zu kommen und sie plapperten die hohlen Phrasen der Herrschenden nach, wo es um das Wohl des Volkes ging, in Wahrheit aber man das Wohl der SED-Bonzen im Sinn hatte.

Die Schrittmacherbewegung mündete nach ein paar Jahren ihres Bestehens in das „Neuererwesen“ ein. Jeder Betrieb hatte einen Neuererbeauftragten der Verbesserungsvorschläge entgegen nahm und prüfte und dann eventuell mit Prämien bedachte. Diese Neuererbeauftragten waren bei etwas größeren Betrieben hauptberuflich tätig. Von Spontaniät war von Anfang an keine Rede. Die Orden und Auszeichnungen wurden nicht an die klügsten Köpfe und tüchtigsten Arbeiter ausgeteilt, sondern an SED-Leute, die der Staatspropaganda nach dem Mund redeten. Daß so ein System noch über 30 Jahre (von 1960 an) bestehen konnte, war nur dem Druck und Terror der Herrschenden zu verdanken und natürlich den Panzern der Russen.
 
 

Freitag, 13. Juli 2018

BRD: Faschismus als Antifaschismus getarnt


Vergleicht man den RAF-Prozess vor rund 45 Jahren mit dem NSU-Prozess, der nach 5 Jahren Dauer und 50 Millionen Euro Kosten jetzt zu Ende gegangen ist, dann wird deutlich, daß die Bundesrepublik Deutschland noch faschistischer geworden ist. Es ist pervers, daß dieser Staat sich als Rechtsstaat ausgibt, mit dem Anspruch gegen Faschismus vorzugehen, selbst aber immer mehr faschistische Methoden anwendet. Waren die Rechtsanwälte im RAF-Verfahren noch geachtete Bürger, die ihrer Pflicht als Verteidiger der Angeklagten ungehindert nachkommen konnten und die später in höchste Staatsämter kamen, so Schily Bundesinnenminister und Ströbele langjähriger Bundestagsabgeordneter, so liefen die Verteidiger von Beate Zschäpe Spießruten durch die Hetzsystempresse. Morddrohungen von Gutmenschen gegen diese Verteidiger waren an der Tagesordnung und eine der drei Pflichtverteidigerinnen wurde wegen ihres Zschäpe-Mandates aus ihrer Kanzlei entlassen.

Daß in einem Rechtstaat es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, daß jeder Angeklagte auch einen Rechtsanwalt an seiner Seite haben kann und dieser nicht behelligt wird bei seinem Job, egal wen er vertritt, dies zählt in der heutigen Bundesrepublik Deutschland nicht mehr. Das erinnert fatal an die Nazizeit, als ebenfalls Rechtsanwälte, die z.B. Kommunisten vor Gericht vertraten, selber von der Presse und staatlichen Organen behelligt wurden, so daß Angeklagte es immer schwerer hatten, einen Rechtsanwalt zu finden, der sie vor Gericht vertrat.

Daß der Prozess gegen Beate Zschäpe ein Schauprozess war, wo ein mildes Urteil schon vor der Beweisaufnahme völlig ausgeschlossen war, durch die Vorverurteilung durch die Systemmedien und die Politik, dies merkte man von Anfang an. Man hätte sich die 5 Jahre und die 50 Millionen Euro sparen können!


Eines ist auch Fakt, wenn Ausländer, Asylanten oder Islamisten Deutsche ermorden oder Banküberfälle begehen, dann gibt es keinen 5 Jahre dauernden Schauprozess von 50 Millionen Euro Kosten, mit einer Medienpräsenz ohnegleichen, dann kehrt man solche Verfahren gerne schnell unter den Tisch. Aber wenn es um Nazis geht, dann stürzen sich alle Systemmedien darauf wie die Geier, merkwürdig in einem Land, wo nach dem Krieg jahrzehntelang ehemalige Nazis an den Schalthebeln des Staates saßen, ja wo sogar ein Nazi Bundeskanzler werden konnte (Kanzler Kiesinger, NSDAP-Mitglied). Jetzt erst, wo alle alten Nazis weggestorben sind, da macht man auf Antifaschismus und die Hysterie gegen Nazis wird sogar auf ganz normale rechtsgesinnte Bürger ausgedehnt. Auch das erinnert einen an etwas, an die Hexenjagden vor ein paar hunderten Jahren, als zum Schluß der Hysterie ganz normale Bürger der Hexenjagd zum Opfer fielen.

Der deutsche Multikultipöbel war froh mal wieder eine „Hexe“ vor sich zu haben, an der man die eigene politische Korrektheit plakativ vor sich hertragen konnte und Abscheu zeigen konnte. Als neue "Hexe“ mußte Beate Zschäpe herhalten. Das alte Gesetz „Im Zweifel für den Angeklagten“ galt nicht mehr, wenn es sich um rechtsradikale Terroristen dreht.

Als eines der wenigen Presseorgane Deutschlands legte das „Compact-Magazin“ des Altlinken Jürgen Elsässer den Finger in die Wunden, den Ungereimtheiten, des Prozesses. Hochinteressant! Aber diese Fakten sind den Mainstreamdeutschen ja nicht bekannt, wenn sie nur Systemmedien konsumieren.

Hier der aufschlußreiche Beitrag über den Prozess bei "Compact" von Jürgen Elsässer:
Zschäpe zu lebenslänglich verurteilt. AfD-Abgeordnete kritisieren Urteil:

https://www.compact-online.de/zschaepe-zu-lebenslaenglich-verurteilt-afd-abgeordnete-kritisieren-urteil/


Sonderausgabe zum NSU von COMPACT. Zitiert wird aus unveröffentlichtem Aktenmaterial. Das auch garantiert nicht zur Beweisführung im Prozess gegen Beate Zschäpe verwendet worden ist.
 

Sie wurden angefeindet, bedroht, gedemütigt - und doch gaben die Anwälte Heer, Stahl und Sturm ihr Bestes. Eine TV-Doku zeigt, wie der NSU-Prozess die Verteidiger von Beate Zschäpe an ihre Grenzen brachte: 
   
 

Sonntag, 8. Juli 2018

Edler "Weinbrand-Edel" (DDR-Produkt)

2011 schrieb ich einen Blogbeitrag, wo es um den Dessau-Ziebigker Jugendklub ging, einem äußerst libertären Klub zu DDR-Zeiten, und wo ich auch den „Weinbrand-Edel“ erwähnte“, siehe:

 
 
Dieser Weinbrand war wirklich im wahrsten Sinne des Wortes edel, denn ab und an trank ich auch ein Glas dieses edlen Getränkes, welches nicht billig war (0,35 l: 13,90 Mark, 0,7 l: 27,00 Mark). Schon das Etikett gefiel mir und der Geschmack war spitzenmäßig. Ich hatte es bedauert, daß dieses edle Getränk nach der Wende vom Markt verschwand. Unverständlich!
 
 
Ich freute mich als ich dieser Tage eine alte 0,7 l-Flasche Weinbrand-Edel käuflich erwerben konnte, siehe Foto. Weinbrand hält sich, ist also noch trinkbar! Ist das Etikettendesign nicht toll, die roten Trauben und dazu das schwungvolle „Edel“ im Kontrast, das Reife ausdrückende „Weinbrand“ in alten Lettern? Die Goldmedaille von der Leipziger Messe war verdient für dieses edle Getränk. Wie das meiste Gute aus DDR-Zeiten - weg! 

Samstag, 7. Juli 2018

Die häßliche Fratze der Sozialdemokratie: Die Armen ärmer, die Reichen reicher!

Das Volk fordert mit Recht: „Merkel muß weg!“ Dabei wird vergessen, daß die volksfeindlichste Regierungspartei die SPD ist. Es müßte also richtiger „Merkel, Nahles, Scholz und Co. müssen weg!“ heißen.

Es ging in der Systemmedienlandschaft unter, was z.B. der Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) auf der gestrigen Bundespressekonferenz auf die Frage eines Korrespondenten antwortete. Die Frage war, daß es doch verwundert, daß ausgerechnet ein sozialdemokratischer Finanzminister das Kindergeld erhöht, er aber dafür sorgt, daß die Ärmsten der Armen, Kinder in Hartz-4-Familien, von dieser Erhöhung ausgeschlossen werden, da die Kindergelderhöhung sofort wieder mit dem Hartz-4-Satz verrechnet wird. Widerlich das süffisante heimtückische Lächeln von Scholz, der zur Antwort gab, daß Hartz-4 eine Vollversorgung sei. Da bewahrheitete sich mal wieder der alte Spruch „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“


Die entlarvende Antwort von Scholz auf die Frage, warum die Erhöhung des Kindergeldes für Hartz-4-Kinder nicht gilt:



Da findet es also ein sozialdemokratischer Finanzminister und Vizekanzler in Ordnung, daß z.B. Millionäre aus Steuermitteln mehr Kindergeld bekommen, aber Hartz-4-Empfänger in die Röhre gucken müssen. Aber was kann man von einem Sozialdemokraten auch anderes erwarten, der als regierender Oberbürgermeister von Hamburg aus Steuermitteln über eine Milliarde für eine Elbphilharmonie ausgab, in einer Stadt wo es überproportional viele Obdachlose gibt, die auf den Straßen Hamburgs verrecken. Statt nun diesen Scholz niederzubrüllen, da machen das die Volksfeinde der sogenannten Opposition von Grünen, Linken und Antifa mit der AfD, haben die zum Feind auserkoren und machen gemeinsame Sache mit der SPD, einfach nur widerlich.

Daß mittlerweile die AfD die einzigste Partei ist, der man keine Volksfeindlichkeit vorwerfen kann, trotz vieler Unzulänglichkeiten, ist eigentlich eine traurige Sache. Widerlich, wie die Typen von Grünen und Linken immer gegen Redner der AfD pöbeln, die nur das sagen, was Fakt ist, so die Rede des AfD-Bundestagsabgeordneten Uwe Witt (Uwe Witt ist Gründer der Alternativen Vereinigung der Arbeitnehmer, AVA) bei der Haushaltsdebatte des Bundestages in dieser Woche. Diese Pöbler - was für ein asoziales Pack! Widerlich, ungebildet und ungezogen! Dagegen geht es ja in der Rütli Schule noch ordentlich zu.


Großartig, die Rede des Abgeordneten der AfD, Witt, der den Finger in die dreckigen Wunden unseres unsozialen Staates legte, was die Volksfeinde natürlich sehr erregte, so sagte z.B. Witt, daß es Millionen von Armen in unserem Land gibt, arm gemacht durch Hartz-4, zu verantworten durch CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP in vergangenen und jetzigen Regierungen, um die man sich zuallererst kümmern muß, ehe man Millionen von Fremden ins Land läßt.


Witt deckte auch auf, daß der Regelsatz von Hartz-4 systematisch von der Regierung herunter gerechnet wurde. Er müßte nämlich, ginge es mit rechten Dingen zu, statt 416 Euro, 571 Euro betragen!
 
Witt: „So spart man im Jahr 25 Milliarden Euro, auf den Schultern der Einkommensschwächsten“!

Witt: „Die Regierungsparteien haben dafür gesorgt, daß die Kluft zwischen arm und reich  heute wieder genau so groß ist, wie vor 100 Jahren!“

Hier seine Rede:






Freitag, 6. Juli 2018

Uwe Steimle von Volksfeinden diffamiert und gehetzt

Im Februar diesen Jahres entzog man dem beliebten Kabarettisten Uwe Steimle die Schirmherrschaft über die Ökumenische Friedensdekade der deutschen Kirchen. Er war nominiert gewesen, weil er sich immer wieder gegen Krieg und für ein gutes Verhältnis mit Rußland eingesetzt hat. Jetzt hat Steimle den Grund für den Rauswurf genannt: Weil er ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Ami go home“ getragen hat.






Im Interview mit Moritz Schwarz von der Jungen Freiheit sagte Steimle:



Steimle: Sehen Sie, der Hauptgrund für den Entzug der Schirmherrschaft war, daß ich ein T-Shirt mit einem Aufdruck der Zeitschrift COMPACT getragen habe, auf dem stand „Ami go home“. Wer zu jung ist, um es zu wissen: Das war eine Losung der Linken und der Friedensbewegung bis 1989. Und da bekomme ich zu hören: Ja, bis 1989 sei das links gewesen – aber heute sei das …

Schwarz: Was? … Rechts?

Steimle: Sehen Sie, das ist, was ich meine. Was heute rechts ist, war gestern vielleicht links und umgekehrt. Das zeigt die Absurdität dieser Aufteilung. Welchen Sinn ergibt sie noch? Daher sage ich: Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Steimle! Spaß beiseite, am Ende hieß es dann, der Hauptgrund sei, daß das Hemd von COMPACT war. Aber eben das wollte ich provozieren – das gebe ich zu –, nämlich zu prüfen: Was zählt heute wirklich, der Inhalt „Ami go home“, der über jeden Zweifel erhaben ist, oder das Etikett? Das Ergebnis ist eine Niederlage für unsere Debattenkultur. Es zählt nicht der Inhalt, also das Argument, sondern das Etikett. Tja, offenbar bin ich politisch altmodisch. Aber manchmal ist ja, wer nur lange genug altmodisch ist, irgendwann wieder modern.“

Nach dem JF-Interview gab es erneuten Druck auf Steimle, die grün-pseudolinken Hetzmedien wollten einen Rausschmiss durch seinen Haussender MDR bewirken. Doch dazu kam es nicht, der MDR hat sich zwar inhaltlich von Steimle abgesetzt, aber steht zu seinem Quotenbringer. Ohne die Sendungen „Steimles Welt“ könnte der MDR einpacken, trifft doch darin Steimle den Nerv der ehemaligen DDR-Bürger. Ich jedenfalls bin ein großer Fan von Uwe Steimle, siehe:





Steimle sollte froh sein, die Schirmherrschaft über dieses Kirchenfest aberkannt bekommen zu haben, denn seit die Kirche besteht, ist sie wie ein Chamäleon, paßt sich immer den Mächtigen an, ja war und ist so gut wie immer Teil der herrschenden Ausbeuterschicht. Mit diesen widerlichen Typen möchte man doch nichts zu tun haben.

Kluge und mutige Sätze von Uwe Steimle, die natürlich das volksfeindliche Pack in unserem Land auf die Palme bringt, welches nun gegen Steimle hetzt was das Zeug hält, ihn gar einen Antisemiten nennt. Immer dann wenn diese Volksfeinde keine vernüftigen Argumente finden, dann titulieren sie kluge Menschen als Antisemiten, als Nazis, als Rechtsradikale.

Uwe Steimle:
 
 


„Die Wahrheit ist eben, dass wir keine eigene Politik haben, weil wir ein besetztes Land sind. Ich dachte lange, Demokratie heißt, daß die Regierung für das Volk da ist. Irrtum. Jene, die mit der Regierung nicht einverstanden sind, sind wahlweise ‘Rechte’, ‘Nazis’, ‘rechte Nazis’ – oder sie kommen eben aus Dresden.Wir Sachsen sind vielleicht die letzten Deutschen überhaupt, denn wir haben uns nie vorschreiben lassen, wie wir zu denken haben. Wir waren schon immer freie Geister. Und vielleicht schieben sie uns ja deshalb gerne in eine bestimmte Ecke, weil sie fürchten, wir könnten wieder loslaufen. Diesmal gleich bis Berlin. Zeit wäre es.“
„Inzwischen weiß jeder, dass etwa Atlantikbrücke-Mitglied Claus Kleber der Karl-Eduard von Schnitzler der BRD ist, zusammen mit seiner Marionetta Slomka“

„Die deutschen Regierungsverantwortlichen sekundieren den USA bei ihrer Kriegspolitik, selbst wenn sie diese ablehnten“

„USA und Israel zetteln Kriege an und wir dürfen die Sch. bezahlen. Was passiert hier?“

Dieser letzte Satz Steimles empörte das kriegstreiberische und grün-pseudolinke Gesocks besonders. Man setzte, wie so oft, Judentum und die aggressive Politik des Staates Israel gleich und man wirft nun Steimle vor ein Antisemit zu sein.



Hochsommer, doch DDR-Alberna-Nußöl gibt es nicht mehr

Es ist mal wieder Hochsommer und damit Badezeit. Wie vermisse ich doch das wunderbar riechende „Alberna Nußöl“, welches es in meiner Kindheit und Jugend in der DDR gab und welches ich natürlich verwendete. Mit diesem Geruch verbinde ich erst richtigen Hochsommer, es bräunte tatsächlich und roch sagenhaft gut!

Wie so vieles, ja wie so alles, gibt es das nicht mehr. Es ist einem, als wenn man in ein fremdes Land ausgewandert wäre, dieses Leben jetzt in der BRD. So gut wie alles, woran man hing, gibt es nicht mehr. Statt des wunderbaren Nußöls als Sonnenschutzmittel gibt es jetzt künstliche Sonnencreme, welche der Umwelt extrem schaden. Dies passiert dann, wenn man eingecremt baden geht.

Auf Hawai hat man jetzt alle diese Sonnencremes verboten, weil die vielen Badegäste eingecremt ins Wasser gingen und dadurch Fauna und Flora des Meeres stark geschädigt wurden. All dieser Westdreck taugt nichts, mit dem natürlichen alten DDR-Nußöl wäre das nicht nötig, dieses Verbot.

Hier ein paar alte Werbungen des unnachahmlichen Alberna Nußöls aus den 50er und 60er Jahren:
 
 
 

Donnerstag, 5. Juli 2018

Vor 55 Jahren: Juli-Heft von "Atze"

Das habe ich mich schon als Kind gefragt, ob Atze nun ein Tierfreund ist, oder das Gegenteil? Macht er nun bei dem auf der Luftmatratze schwimmenden Jungen eine Angel an, oder macht er die Angel des Jungen ab?

Als Leser der Zeitschrift „Atze“ interessierte mich das, da ich als Kind mich sehr für Tierschutzfragen interessierte und 1963 begann im Dessauer Tierschutzaktiv (Leiter Herr Allner) mitzuarbeiten.

Hier die besagte Titelseite des Juli-Heftes von 1963, gezeichnet, wie so oft, von Jürgen Kieser, dem bekannten Schöpfer der Mäuse Fix und Fax.

 

Mittwoch, 4. Juli 2018

Neue Leser-Emails



Heute mal wieder ein paar Leser-Emails zu Blogbeiträgen:



Hallo Bernd bin zufällig auf deinen Beitrag

Mit den Streichölzern aus Coswig gestoßen.Habe letztens im Keller nämlich eine alte Streicholzschachtel gefunden auf der stand DZA Werk Coswig.

Da ich damit nix anfangen konnte hab ichs mal gegoogelt und bin bei dir rausgekommen.

Sende dir mal 2 Bilder von der Schachtel

Vielleicht ist es ein recht seltenes Bildchen.

Hoffe du kannst was damit anfangen,

MfG André H.....




B.N.:

Vielen Dank, lieber Herr Heinze!

So selten ist diese Schachtel allerdings nicht. Interessant ist natürlich der Slogan „Deutsche an einen Tisch“. Heute wird gern vergessen, daß nicht die DDR an der Spaltung Deutschlands nach 1945 Schuld hatte, sondern einzig und allein Westdeutschland. Bis tief in die 50er Jahre hinein setzte die DDR auf ein einheitliches Deutschland, doch die Spalter im Westen wollten das nicht. Die Politik der Bundesregierung unter Konrad Adenauer zielte auf eine Westintegration ab. Das heißt, daß die Bundesrepublik in die westliche Staatengemeinschaft eingegliedert wurde und sich an die Westmächte band, also an das westliche Europa und die USA. Dies geschah bis 1955 politisch, militärisch und wirtschaftlich. Der Westen führte eine Separatwährung ein und die Bundesrepublik wurde gegründet. Der Osten wurde gezwungen nachzuziehen und auch eine eigene Währung einzuführen und ebenfalls eine Republik zu gründen. 1950 versuchte der Osten den Westen zu überzeugen doch noch ein einheitliches Deutschland zu gestalten. Der Westen lehnte ab. Stalin bot sogar an auf den Aufbau des Sozialismus in der DDR zu verzichten, wenn ein einheitliches Deutschland neutral und entmilitarisiert werden würde. Auch das lehnte der Westen ab. Die Spalter Deutschlands saßen eindeutig im Westen, das ist nicht zu leugnen, da kann jetzt im Nachhinein noch so sehr die Demagogenmaschinerie laufen.





Lieber Bernd

Ich habe auf der einen Seite des Gartens auch eine "Regina Zindler".Die schneidet mir auch immer jeden Zweig ab, der dem Maschendrahtzaun zu nahe kommt.Zuletzt ließ sie sogar ein Prachtexemplar von einem Apfelbaum, der immer viele Äpfel hatte, fällen.Die polnischen Gärtner, die sie beauftragte, schüttelten den Kopf, daß sie sowas durchführen mußten. Jetzt hat sie nur noch eine braune Wiese, während bei mir die Schmetterlinge fliegen und sich jedes Jahr ein Igel wohlfühlt.

Grüße

Franz P....



Sehr geehrter Herr Nowack, sehr gut haben Sie geschrieben. Ich habe ebenfalls einen Garten der für die Tiere ist. Meine Nachbarn aber, die haben nur Öde, kein Lebensraum für Tiere. Egoistisches Gesindel, das! Es wird immer schlimmer, meistens nur kahler Rasen, Swimmingpool und keine Bäume mehr. Die äffen die USA nach, bei denen ist das so. Deutsche und Amis sind ein widerliches Volk, die haben einen Sauberkeitswahn, wollen ihre Gärten nur für sich als Wohnzimmer draussen. Am liebsten noch den Wald fegen und alles Getier und alle wilden Pflanzen ausrotten.

Viele Grüße

Ihre Birgit K....



Herr Nowak, Wollen sie etwa einem Hausbesitzer vorschreiben wie er seinen Garten zu gestalten hat, oder wie darf ich das verstehen? Tiere haben genug Platz im Wald, da brauchen sie nicht die Hausgärten, die für den Menschen da sind. Punkt! Aus!

Ingolf


B.N.:

Werter Ingolf! Sie scheinen mir ein hoffnungsloser Speziesist und Egoist zu sein, trotzdem eine kurze Widerrede von mir. Welche Wälder meinen Sie? Etwa die 99 % Wirtschaftswälder in Deutschland, die nur ganz wenigen Arten von Tieren Lebensmöglichkeiten bieten? Nein, in den deutschen Wäldern kann kaum ein Tier leben, das ist großer Unsinn was sie schreiben. Ach, und Sie selbst brauchen also auch keinen Sauerstoff, den Bäume schenken?


Zu: http://barrynoa.blogspot.com/2018/07/dessauerin-steffi-lemke-mdb-grune.html

Lieber Herr Nowack, Sie schreiben mir aus dem Herzen. Mir gefallen auch die Reden der AfD-Leute sehr gut, sie sprechen mir aus dem Herzen. Früher habe ich immer die Linken gewählt, mache ich nicht mehr, die sind auch nicht besser als die Grünen oder die anderen, wobei die Grünen die schlimmsten sind. Die haben es nämlich voran getrieben, dass sich reiche Leute eine goldene Nase verdienen mit ihren Solar auf ihren Dächern. Wir einfachen Mieter müssen das durch immer höhere Strompreise bezahlen, damit die immer reicher werden. Herr Bernhardt von der AfD hat ja gesagt, dass in Deutschland weltweit die höchsten Strompreise sind, die keiner von den Armen mehr bezahlen kann. Sogar in Syrien kostet der Strom nur 10 Prozent wie in Deutschland.
 
Vor zwei Jahren haben sie mir im November den Strom abgestellt. Ohne Licht hätte ich noch leben können, aber ich habe die drei Wochen so gefroren, dass ich eine schwere Bronchitis bekam. Meine Gasetagenheizung funktioniert nämlich nur wenn Strom an ist. Hätte mich nicht mein Bruder in seiner Wohnung aufgenommen, wäre ich krepiert. Der AfD-Mann sagte, dass es 350 000 Deutschen im Jahr so geht.
 
Warum ich keinen Strom bezahlen konnte? Ganz einfach, weil das Jobcenter mir drei Monate kein Geld gab, nur weil ich bei dem Gauner und Ausbeuter .... (B.N.: dieser Passus aus Datenschutzgründen von mir gelöscht) nicht mehr auf Arbeit ging. Das Jobcenter meinte, ich hätte dieses Arbeitsverhältnis mutwillig aufgegeben, das bei den Zuständen dort? Die Jobcenterangestellten können überhaupt nicht mitreden, wie Ausbeuter mit uns umgehen. Die hätten keine drei Tage bei den ausgehalten. Die mir die Sperre gegeben hat, hat nebenberuflich ein Amt in der Gewerkschaft. Schöne Gewerkschaft, die für sich selber immer mehr Geld und gute Arbeitsbedingungen erkämpft und uns Volk das Geld wegnimmt, wo wir dann hungern und frieren müssen. Gewerkschaften, Grüne und Linke müssten verboten werden, das ist meine Meinung!

Soll sie brüllen, dies grüne Abgeordnete, Hunde bellen auch, aber die Karavane zieht weiter und läßt sich nicht einschüchtern von diesen Feinden.

Herzlichst Ihr

Karl-Heinz W.....

Dienstag, 3. Juli 2018

Dessauerin Steffi Lemke (MdB Grüne) pöbelt gegen Marc Bernhard (MdB AfD)

Heute ärgere ich mich, daß ich in den 1990er Jahren mich im Bundestagswahlkampf für die Dessauer Grüne Steffi Lemke engagierte, sogar ihre Plakate auf Pappen klebte und dergleichen Dinge mehr. Damals fand ich Steffi Lemke und ihre politischen Ansichten gut und ich freute mich, als sie in den Bundestag einzog. Entsetzt bin ich jetzt, Jahrzehnte später, was aus Steffi Lemke geworden ist. Nicht nur sie ist dem Volk so fern geworden, wie man ferner nicht sein kann, sondern auch ihre Grüne Partei, die sich zu einer volksfeindlichen Partei entwickelt hat. 

Da sprach der Bundestagsabgeordnete der AfD, Marc Bernhard, sehr kluge Worte in der heutigen Haushaltsdebatte des Bundestages und mit haßverzerrtem Gesicht pöbelte ununterbrochen Steffi Lemke gegen ihn. Sie hörte überhaupt nicht zu was Bernhard sagte, sondern sie quatschte ununterbrochen pöbelnd in seine Rede hinein. Widerlich! Was aus einem Menschen doch so werden kann. Enttäuschend! 

Es ist mir klar, daß die volksfeindliche Grüne Partei es nicht gerne hört, so wie von Bernhard vorgetragen, daß jedes Jahr 350 000 Deutschen der Strom abgestellt wird, während 54 Milliarden Euro für Griechenland und 50 Milliarden für "Flüchtlinge" von Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Es ist den Grünen auch peinlich zu hören, wie von Bernhard vorgetragen, daß allein für die Errichtung eines einzigen Windrades ein immenser Aufwand betrieben wird, an Stahl-und Betonverbrauch und damit verbundenen Umweltschäden und daß Deutschland das Weltklima absolut nicht retten kann, bei seinem Anteil von nur 0,09 % Anteil an Umweltschäden weltweit. 

Ich bin mit vielem nicht einverstanden, was die AfD macht, aber in der heutigen Zeit ist sie mehr als notwendig, weil die anderen Parteien im Bundestag blind und taub sind für die Realität.

Hörens-und sehenswert, die Rede von Marc Bernhard (AfD), mitsamt der pöbelnden Stimme von Steffi Lemke (Grüne): 

Sonntag, 1. Juli 2018

Regina Zindlers gibt es überall in Deutschland

Es ist sagenhaft, mit was für kleingeistigem Kram sich der deutsche Spießbürger beschäftigt. Statt sich Gedanken zu machen, wie er selbst ökologisch etwas beitragen kann, zu mehr Sauerstoff in der Luft durch viele Bäume und Sträucher im eigenen Garten oder daß die heimischen Tiere, die in den letzten Jahren rasant abgenommen haben (Insekten um 80 %!) im eigenen Garten eine Lebensgrundlage finden, da pflastern Spießbürger lieber ihren Garten, roden Bäume und Sträucher und verwandeln ehemals intakte Gärten in Fußballfelder.


Nachbars Garten, Originalton Nachbar: Ihre Zweige nehmen mir die Sonne weg (dies wo die Sonne aus der anderen Richtung scheint und sein direkt (ohne Absprache mit mir) an der Zaungrenze von ihm errichtetes Gewächshaus mir tatsächlich die Sonne wegnimmt!)

Dieser Tage sprach mich dieser Nachbar an, daß doch Zweige von mir die auf sein Grundstück rüberreichten ihm die Sonne nehmen würden. Sonne für sein Fußballfeld? Man kann nur mit dem Kopf schütteln über soviel Kleinkariertheit. Ich habe es unterlassen ihn über die Wichtigkeit von Bäumen und Sträuchern aufzuklären, daß ohne Pflanzen die Erde tot wäre und daß auf seinem Grundstück, weder ein Igel, noch Vögel, noch Insekten, noch anderes Getier Nahrung und Heimstatt finden können, so wie das bei mir in meinem tierfreundlichen und ökologisch vorbildlichen Garten der Fall ist, siehe die vielen Beiträge in meinem Blog mit vielen Fotos.


Da ragten nun ein paar Zweige von mir über den Zaun zu ihm und die mußten weg, so der Nachbar, der wahrscheinlich keine andere Sorgen hat als so etwas. Ja, es gibt eben Menschen denen die Natur ein Graus ist, die nicht begreifen, daß sie damit den Ast absägen auf dem auch wir Menschen letztendlich sitzen. Zum Opfer dieser Naturfeindlichkeit fielen etliche größere Zweige meiner Haselnuß, die er absägte, dabei tief in meinem Grundstück seine Säge ansetzte.


Nun auf meinem Grundstück von ihm abgeschnittenen Zweige meiner Haselnuß. Die Haselnüsse vor der Ernte unbrauchbar gemacht und dabei noch mein Rhabarber lädiert.

Die Nüsse an diesen Zweigen waren noch nicht reif und können damit nun nicht mehr unserem Eichhörnchen dienen, welches sich jeden Herbst die Nüsse holte. Selber habe ich von meinen Nüssen nie gegessen, weil ich die lieber dem Eichhörnchen gönnte, denn die heimischen Tiere haben es nötiger als wir Menschen. Aber so ein Denken ist dem deutschen Spießbürger natürlich fremd, Hauptsache sein eigenes Krämchen ist sauber und geleckt, was interessiert solche Typen ob unsere heimischen Tiere überleben können.


Oh, da ragte doch tatsächlich noch ein ca. 30 cm langer Nadelbaumzweig von mir beim Nachbarn rüber! Der mußte natürlich von diesem auch noch entfernt werden und über die Mauer auf meinen Stuhl geschmissen werden. Ja, 40 cm darf so ein Zweig natürlich nicht über die Grenze ragen, nöööööch?


Können Sie sich noch an das Lied "Maschendrahtzaun-Knallerbsenstrauch" von Stefan Raab erinnern, liebe Blogleser! Jeder lachte über die Spießbürgerlichkeit dieser Regina Zindler. Aber Regina Zindlers gibt es massenweise und wenn man die zum Nachbarn hat, dann gute Nacht und armseliges Deutschland, kann man da nur sagen.