Mittwoch, 5. August 2020

Dr. Gunter Bleibohm: Zitate aus seinen Büchern (34)



Die Welt braucht eigentlich nur diese obigen 3 Bücher von Dr. Gunter Bleibohm, dem so einzigartigen genialen Philosophen, der ganze Heerscharen von einfältigen „Denkern“ in den Schatten stellt. In loser Reihe möchte ich Zitate aus seinen Büchern bringen, die nicht leicht verdaulich sind, die aber im Gegensatz zu dem üblichen sonstigen Mummenschanz was an Philosophie den Menschen vorgesetzt wird, ungeschminkte und ungeschönte Realität sind.

Menschenwürde“ betrachtet nur ein Teilsegment allen Lebens, aller Arten und ist damit nur ein Ausschnitt aus allen denkbaren Lebensformen. Es ist der letzte Baustein im Fundament des Anthropozentrismus und Förderer eines vernichtenden Artenrassismus bis hin zum Genozid ganzer Spezies.

Menschenwürde“ trennt den Menschen von allen anderen Arten, schreibt sich selbst als Kulminationspunkt, Ziel und Zweck allen Seins fest und ist damit als generelles philosophisches Konstrukt untauglich. Seine Verwendung trotz besseren Wissens und gerade wegen seiner Ignoranz anderen Lebensformen gegenüber ist täuschend, unmoralisch und ethisch verwerflich.

Menschenwürde“ unterstellt menschliche Vernunft, von der die Evidenz seit Jahrhunderten lehrt, dass sie in der Menschenwelt ein seltenes Gut darstellt und nur partiell anzutreffen ist. Es wird ferner nicht begründet, warum tierliche Lebewesen grundsätzlich von einer Vernunft ausgeschlossen sein sollen und warum tierliche Vernunft mit menschlicher Vernunft kongruent sein soll oder gar sein muss.

Jede Lebensform hat aber ihre eigene Vernunftform und es ist ein Zeichen der beschränkten menschlichen Weltsicht, gedanklich allen Wesen das menschliche Denkschema überzustülpen und es dort vorauszusetzen.




Dienstag, 4. August 2020

Dr. Gunter Bleibohm: Zitate aus seinen Büchern (33)


Die Welt braucht eigentlich nur diese obigen 3 Bücher von Dr. Gunter Bleibohm, dem so einzigartigen genialen Philosophen, der ganze Heerscharen von einfältigen „Denkern“ in den Schatten stellt. In loser Reihe möchte ich Zitate aus seinen Büchern bringen, die nicht leicht verdaulich sind, die aber im Gegensatz zu dem üblichen sonstigen Mummenschanz was an Philosophie den Menschen vorgesetzt wird, ungeschminkte und ungeschönte Realität sind.

Das Menschengeschlecht, wie es jetzt ist und wahrscheinlich lange noch sein wird, hat seinem größesten Teil nach keine Würde; man darf es eher bemitleiden als verehren. (Johann Gottfried Herder, Briefe zur Beförderung der Humanität. Zwei Bände, Berlin und Weimar: Aufbau, 1971)

Der Begriff der „Menschenwürde“ ist die jüngste Kernformel aus dem Vokabular des Anthropozentrismus und wurde gesetzlich erstmals – aber nur vereinzelt – in Texten des 20. Jahrhunderts, nachhaltig und dominierend erst durch die Aufnahme in die Charta der Vereinten Nationen von 1945 und im deutschen Grundgesetz 1949, formuliert.

Er dient heute dazu, innerhalb der menschlichen Spezies Handlungen zu werten, zu bewerten, die menschliche Spezies gegenüber allen lebenden Arten aufzuwerten, ihr ein moralisch-ethisches Alleinstellungsmerkmal zuzugestehen und führt im Umkehrschluss dazu, dass alle anderen Spezies dadurch niedriger gestellt, d.h. abgewertet werden.

Menschenwürde ist somit die Initialzündung für ausufernd praktizierten Artenrassismus.

Montag, 3. August 2020

Ein abwechslungsreiches Berufsleben, welches keine Last sondern Lust war

Daß aus meinem ehemaligen Schulkameraden Axel später mal nichts werden würde, das wußte ich schon als Kind. Obwohl Axel aus einem gutbügerlichen Hause stammte, war er schon als Kind eher eine trübe Tasse, allerdings mehr schüchtern und gehemmt, aber nicht proletenhaft. Dieser Tage telefonierte ich mit ihm, fand ihn im Telefonbuch, wollte ihm sagen, daß er auf den Fotos auf meinem Blog als Mitschüler zu sehen ist. Ich war erstaunt, statt eines schüchternen Menschen, wie ich ihn von früher kannte, einen prollhaften, sehr gewöhnlich sprechenden Typen am Telefon vorzufinden. Das Arbeiterleben, welches er eingeschlagen hatte, hatte ihn wahrscheinlich geprägt. Garantiert waren seine Eltern unglücklich darüber. Er hatte wohl 40 Jahre in der gleichen Fabrik als Arbeiter gearbeitet, sich nie zu höherem qualifiziert, nie mal etwas neues angefangen. Die letzten Jahre BRD, waren wohl mit ABM und so ausgefüllt, aber näheres erwähnte er nicht. Da wir uns weit über 50 Jahre nie wieder begegnet waren, fragte er auch nach meiner beruflichen Laufbahn. So richtig schlau wurde er nicht daraus, was ich in Kurzform sagte, aber ich hatte keine Lust lang und breit alle meine beruflichen Aktivitäten aufzuzählen, da ich merkte, daß er in einem ganz anderen Milieu war als ich. 

Ich bin immer wieder erstaunt, daß viele Menschen sich immer mit dem begnügten was sie hatten, nie den Drang hatten auch beruflich immer wieder etwas neues auszuprobieren. Eines stand für mich nach einer Lehre als Industriekaufmann im VEB Waggonbau Dessau fest, daß ich nie in einer Fabrik arbeiten wollte, auch nicht als Angestellter im Büro. Allein schon der Rhythmus der festen Arbeitszeit von früh bis zum späten Nachmittag mit vorgeschriebenen Pausen und dann dieser Arbeiter-Kollektivismus, widerten mich an. Ganze 14 Tage arbeitete ich da noch, genau die Zeit der Kündigungsfrist nach Abschluß der Lehre, was die Abteilung wo ich arbeitete sehr enttäuschte. Die hatten gedacht, daß ich da für viele Jahre bleiben würde, vielleicht dann noch ein Fernstudium als Ökonom machen und in die SED eintreten, doch da hatten sie die Rechnung ohne mich gemacht. Ein Fernstudium machte ich zwar später noch, aber eines was mich interessierte: Literatur!

50 Jahre liegen zwischen beiden Fotos von mir, links als junger Bildreporter bei der LDZ und in diesem Jahr bei der Begutachtung von antikem Schmuck (Grauenvoll wie häßlich man im Alter aussieht!):



Daß ich nach meinem Start in das Berufsleben von der Industrie als Bildreporter zur Liberaldemokratischen Zeitung ging, darüber habe ich hier schon öfter geschrieben, siehe: 
http://barrynoa.blogspot.com/2008/01/altes-bn-als-reporter-bei-der-ldz-teil.html,
http://barrynoa.blogspot.com/2008/01/altes-bn-als-reporter-bei-der-ldz-teil_21.html, http://barrynoa.blogspot.com/2009/10/altes-bn-als-reporter-bei-der-ldz-teil.html. Es war zwar wenig Geld, was ich verdiente, da nicht fest angestellt, sondern als Freiberufler arbeitete, aber es machte mir riesigen Spaß, zumal ich auch ab und an Aufträge von anderen Publikationen bekam, wie den "Dessauer Informationen" und dem Jugendmagazin „Neues Leben“, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2008/01/altes-bn-und-neues-leben.html und
http://barrynoa.blogspot.com/2008/02/das-mdchen-liane.html .

Nach ein paar Jahren lechzte ich nach mehr Geld und nahm eine Stelle an als Sachbearbeiter für Investitionen im Handel. Da war ich zwar nicht unfrei, mit eigenem Büro, abseits von dem des Chefs und konnte auch, durch die Besuche in Verkaufsstellen, mich öfter aus dem Büro entfernen, aber auf die Dauer war das nichts für mich. Da bot mir Frau Kroker, sympathische Leiterin des Kreiskabinetts für Kulturarbeit, an, doch in der Kultur zu arbeiten, das würde doch viel besser zu mir passen. Nach einem Jahr Einarbeitung im Kreiskulturhaus „Maxim Gorki“ als Veranstaltungsleiter bekam ich mein erstes Klubhaus der Werktätigen als Klubhausleiter, erst ein kleines, dann wurden die Klubhäuser größer, bis hin zum Theaterleiter des Fortschritt-Kinos in Dessau, wo ich über 20 Beschäftigte unter mir hatte.

An diesen Arbeitsstellen schätzte ich, daß ich selber bestimmen konnte, wann ich zur Arbeit kam, was ich machte, natürlich immer an die Zeit von Veranstaltungen gebunden, die meistens am Abend stattfanden. Aber das gefiel mir, besonders der Kontakt zu Kulturschaffenden. Arbeit im Sinne von Last war das für mich nicht, sondern es war eine Lust dort wirken zu können, siehe: 
http://barrynoa.blogspot.com/2014/02/altes-als-klubhausleiter-im-klubhaus.html und http://barrynoa.blogspot.com/2008/06/bn-im-jahre-1980.html . Eigentlich war das in meinem ganzen Berufsleben so, von wenigen Ausnahmen abgesehen, daß ich mit großer Freude die Arbeit machte.

An eine befristete Stelle denke ich gern zurück. Als Dessau das Bezirkstanzfest des Bezirkes Halle ausrichten mußte, suchte die Abteilung Kultur beim Rat der Stadt Dessau Organisatoren für das Fest. Man sprach mich an, ob ich Interesse hätte und ich sagte zu. Es war eine schöne Zeit, allerdings nur 5 Monate lang. Ich mietete im Kreisjugendklubhaus ein Büro an, welches separat zu erreichen war, engagierte Mitstreiter und organisierte das Fest, welches im Tiergarten stattfand. Ein zweites kleines Minibüro richtete ich mir in einem kleinen Wohnwagen ein, den wir im Tiergarten stehen hatten. Es war eine tolle Zeit und das Fest lief später bestens ab. Auch da hatte ich freie Hand was die Arbeitszeit anlangte, nur alle 14 Tage ging es zum Rapport zur Abteilung Kultur.

Aber ich war nie geldgierig, sondern schmiß sogar gut bezahlte Stellungen hin, nur um etwas neues zu beginnen, was mir noch mehr Freude machte, so z.B. die Stelle als Privatsekretär einer Kunstwissenschaftlerin, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2008/02/charlotte-timmling-und-bn.html oder die Mitarbeiterstelle, 4 1/2 Jahre lang, beim einzigen damaligen Antikhandel in Dessau, beides Stellen, die nur mäßig bezahlt wurden, aber viel  Freude und Freizeit mit sich brachten, so bei der Kunstwissenschaftlerin nur ein paar Stunden am Nachmittag und ebenso beim Antikhandel. Nebenher konnte ich schreiben und fotografieren. 

Einmal konnte ich allerdings einem gutbezahlten Angebot nicht widerstehen und nahm die Stelle eines Leiters der Allgemeinen Verwaltung in einem Großhandel an. Das Geld stimmte, aber die Arbeit gefiel mir dennoch nicht und kurzerhand machte ich mich wieder freiberuflich, freiberuflicher Bibliothekar auf dem Dorf, an zwei bis drei Tagen je ein paar Stunden Öffnungszeit, dazu ein paar Wochenstunden Bücher aus der Stadtbibliothek holen, dazu noch bei Bedarf zwei alte Herren betreuen, die Verfolgte des NS-Regimes waren, sie zu Veranstaltungen fahren und sehen, daß es ihnen an nichts fehlte. All diese Arbeiten waren mit viel Freizeit verbunden und kein Chef konnte einen kommandieren. Das war mir wichtiger als ein paar Mark mehr in der Tasche. 

Dann kam die Wende und die Stadtbibliothek zahlte kein Honorar mehr. Es hieß also sich neu zu erfinden. Es folgten einige Jahre mit einer Verkaufsgalerie mit angeschlossener Videothek und Spielothek, die ich mutig aufmachte, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2010/07/1990-die-neue-gewerbefreiheit-mit.html . Die Miete für das große Objekt stieg später ins unermeßliche, so daß ich den Absprung wagte und in die Amalienstraße als reines kleines Antikgeschäft umzog, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2010/06/die-dessauer-amalienstrae-und-nowacks.html

Als die ganze Häuserzeile abgerissen wurde, meldete ich mich arbeitslos. Nach nur drei Wochen bot mir das Arbeitsamt eine auf ein Jahr befristete Mitarbeiterstelle in der Bahnhofsmission an. Ablehnen war kaum möglich, da man jede Stelle annehmen mußte und die Stelle war auch nicht schlecht, da zwar an feste Arbeitszeiten gebunden, aber dennoch sehr interessant und etwas ganz anderes als ich vorher gemacht habe. Die soziale Arbeit mit Obdachlosen habe ich nicht bereut und mir die Augen geöffnet über das ungerechte BRD-System.

Als das Jahr vorbei war, machte ich einen Antikhandel in Roßlau auf, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2009/09/bn-und-sein-kunst-und.html. Auch diese Zeit hat mir sehr gut gefallen, war so meine Welt. Das Haus in dem mein Geschäft war, wurde verkauft und ich machte den Laden nach ein paar Jahren dicht und ich machte im „Kiez“ mein „Atelier für aktive Kunst“ auf, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2008/03/bn-und-sein-atelier-im-kiez.html und gründete nach einiger Zeit einen kleinen Kunstverlag, ein reines 1-Mann-Unternehmen, wo ich vornehmlich meine eigenen Bücher, Publikationen und Grafiken vertrieb, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2008/12/der-tanatra-kunst-verlag-empfiehlt_15.html

Ja und nun bin ich seit einigen Jahren Rentner und vertreibe mir die Zeit mit meinem Blog und als ehrenamtlicher Schätzer für Schmuck, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2020/06/freude-edlem-schmuck.html

Auf jeden Fall hat mir dieses abwechslungsreiche Berufsleben viel besser gefallen, als jahrzehntelang in einem Büro zu sitzen oder gar als Arbeiter in einer Fabrik zu arbeiten und auf die Kommandos eines Chefs hören zu müssen. Aber die Menschen sind unterschiedlich und was ich als Last empfunden hätte, sehen andere als selbstverständlich an und finden es gut. Mir wäre so ein Berufsleben uninteressant gewesen. Auf Arbeit zu gehen und dies als Last zu empfinden, dazu ist das Leben zu kurz. Arbeit muß Freude machen, so  habe ich es gehalten. 

Sonntag, 2. August 2020

Zweierlei Maß: Ausländer und linke Chaoten dürfen sich über Corona-Regeln hinwegsetzen, Deutsche nicht!


Was für ein volksfeindliches System, dieses BRD-System! Da wurde gestern von den Bütteln des Systems, der Polizei, eine Demo von Regimegegnern in Berlin aufgelöst, weil diese gegen die Corona-Vorschriften verstoßen hatten (Mundschutztragen, 1,50 Meter Abstand halten). Die Demo, die in Berlin ebenfalls in der Corona-Zeit stattfand, wo deutsche linke Chaoten um diesen us-amerikanischen Neger einen Hype machten, wo ebenfalls die Corona-Regeln nicht eingehalten wurden, die wurde von der Polizei aber nicht aufgelöst. 

Was für ein verkommenes Land dieses Multikultiland BRD ist, zeigte sich vorgestern in Essen, wo die dortigen Behörden eine Beerdigung mit 800 Personen genehmigte, wo die Vorschrift bei Beerdigungen eine Höchstgrenze von 150 Personen vorschreibt. Auch da schritt man nicht ein, als man sah, daß keine Masken getragen wurden, wie es Vorschrift gewesen wäre und auch der Abstand nicht eingehalten wurde. Weshalb genehmigte man dies, schritt nicht ein, wie gegen Regimegegner? Ganz einfach, es handelte sich um eine muslimische Beerdigung eines hohen arabischen Clan-Chefs, und denen gewähren die Deutschen Narrenfreiheit und eine kriminelle Parallelgesellschaft. Die schon immer hier lebenden Deutschen dürfen sich nicht rühren, werden bei geringsten Verstößen aller Art hart bestraft, wohin gegen die Ausländer, besonders die Muslime, Narrenfreiheit haben. 

Was für ein volksfeindlicher Staat, diese Bundesrepublik Deutschland!


Lesenswert:

https://kielerpatrioten.wordpress.com/2016/05/23/auslaenderhochburg-kiel-der-vorhof-zur-multikulti-hoelle/

Samstag, 1. August 2020

Vorbildlich: Baden-Württemberg verbietet Schotter-und Kiesgärten

Vorab: 

http://barrynoa.blogspot.com/2019/04/uber-die-naturfeindlichen-garten-des.html


Sie nehmen rasant zu, die naturfeindlichen Gärten des Grauens der widerlichen deutschen Spießbürger (Steine statt Erde), Foto: anonym 

Endlich! Baden-Württemberg geht voran! Baden-Württemberg will Schotter-und Kiesgärten verbieten!

Die Landesregierung brachte am Donnerstag ihren Gesetzentwurf für mehr Artenschutz ins Parlament ein. Dieser sieht unter anderem vor, daß Schottergärten im Interesse des Artenschutzes und der Artenvielfalt vermieden werden sollen. 

Schottergärten in Baden-Württemberg seien bislang schon nicht zulässig, teilte das Umweltministerium mit. Sie seien aber in Mode gekommen, da sie als pflegeleicht gelten. "Daß die Schottergärten eigentlich verboten sind, ist den meisten nicht bekannt", erklärte ein Sprecher. Das Verbot solle in der Gesetzesnovelle klargestellt werden. 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte Stein- und Kiesgärten schon vor etwa einem Jahr als "fürchterlich" bezeichnet. Dem stimme ich voll zu, denn auch in meiner Nachbarschaft gibt es immer mehr Schotter-Vorgärten. Besonders neureiche Bürger aus der bildungsfernen Arbeiterschicht finden diese Vorgärten „schön“, typisch für deren Mangel an Umweltbewußtsein und Naturverständnis und deren proletenhafte Vorliebe für spießerhaften Kitsch. 

Bereits existierende Schottergärten müßten im Zweifel beseitigt oder umgestaltet werden, sagte der Ministeriumssprecher weiter. "Wir setzen vor allem auf Kooperation, die Einsicht der Eigentümer und die Überzeugungskraft der Verwaltung vor Ort." Grundsätzlich müsse der Hauseigentümer von sich aus Schottergärten beseitigen. Sonst drohten Kontrollen und Anordnungen. 

Der Gesetzentwurf sieht unter anderem auch vor, daß der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel bis 2030 um 40 bis 50 Prozent reduziert werden soll. Die geplanten Änderungen kamen mit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ins Rollen, gegen das vor allem Landwirte Sturm gelaufen waren. 

Redner der grün/schwarzen Regierungskoalition sprachen im Landtag von einem Meilenstein für Naturschutz und Landwirtschaft. Die SPD-Abgeordnete Gabi Rolland sagte, ihre Fraktion werde dem Gesetzentwurf zustimmen. Der AfD-Politiker Udo Stein lehnte den Gesetzentwurf ab. Die AfD schießt sich damit einmal mehr ins Aus und zeigt, daß sie derzeit die naturfeindlichste und tierfeindlichste Partei in unseren Parlamenten ist. Einst war sie ein Hoffnungsträger, das ist vorbei.

Der Landtag in Stuttgart wird das Gesetz noch vor der parlamentarischen Sommerpause beschließen.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn auch Sachsen-Anhalt nachziehen würde und diese Gärten des Grauens endlich verbieten würde.