Das Solbad Wittekind wurde 1846 im Norden des Stadtzentrums von Halle (Saale) errichtet.
Seine Blütezeit erlebte das Bad 1850 bis 1880. Zu den Gästen gehörte 1868 auch Friedrich Nietzsche. 1977 wurde das Bad geschlossen, wobei Teile noch bis 1992 genutzt wurden.
Mein Bäderglas, welches ich mit Oberlicht fotografierte, siehe obige Fotos, so daß das Glas durchscheinend wirkt, stammt aus der Zeit von 1850 bis 1870 und zeigt auf der Schauseite ein handgemaltes Panorama des alten Bades. Diese alten Bauten aus den Jahren 1845/1846 wurden 1923 abgerissen und durch neue nach Entwürfen von Stadtbaurat Wilhelm Jost ersetzt.
Mehr über die Geschichte des Bades Wittekind, siehe hier:
Was meinen Sie wohl, liebe Blogleser, was passiert, wenn Sie ihr Haus oder Ihre Wohnung durch einen Brand verlieren, ob dann der bundesrepublikanische Staat Ihnen in der ersten Not hilft? Was passiert, bzw. was nicht passiert, das zeigte gestern das MDR-Fernsehen in der Sendung „Exakt“, siehe obiges Video.
Eine Familie verlor durch Brandstiftung alles, hatte nur noch die Kleider auf dem Leib, die sie zum Zeitpunkt des Unglücks trug. Hilfe vom Staat? Die sah so aus, daß man der Familie ein Zimmer in einem Asylbewerberheim gab. Spartanisch eingerichtet, 2 Betten, kein Radio, kein Fernseher, nichts weiter - dies für eine 2-köpfige Familie mit Hund. Wer da als blauäugiger Deutscher nun meint, daß diese Unterkunft kostenlos Brandopfern zur Verfügung gestellt wird, der hat sich getäuscht. 900,- Euro kostet so ein schäbiges Zimmer im Monat, so daß das eine Gehalt der beiden Brandopfer allein für die Miete draufgeht.
Ja, diese Brandopfer sind eben halt keine Ausländer! Wären Sie Asylbewerber, dann müßten sie natürlich nichts bezahlen. Dann würden sie auch von deutschen Gutmenschen unterstützt werden, solchen Typen die an Bahnhöfen stehen und Asylanten Teddybären zuwerfen und dabei dümmlich klatschen, ob der Freude, daß Fremde ins Land kommen.
Ja, gab es denn wenigsten etwas zu essen für die deutschen Brandopfer, denn sie hatten ja kein Geld, da alles verbrannt ist? Von deutschen staatlichen Stellen gibt es nichts, so daß den Opfern nichts weiter übrig blieb, als die vielen Kilometer zur Tafel zu laufen (Geld um Fahrscheine zu kaufen hatten sie ja auch nicht und Schwarzfahren kann in dem Unrechtsstaat BRD ins Gefängnis führen!) Dort bettelten sie um Lebensmittel, die sie dankenswerter Weise auch bekamen.
Es bleibt nur zu hoffen, daß es diesen Brandopfern eine Lehre ist, sie sich bei der nächsten Wahl gründlich überlegen, ob sie eine der volksfeindlichen Parteien wählen, welche für die gesellschaftlichen Zustände verantwortlich sind, oder ob sie, wenn mal wieder Fußball-Weltmeisterschaft ist, die bundesdeutsche Fahne an ihrem Balkon aufhängen oder diese Fahne doch lieber in den Müll schmeißen. Für so ein Deutschland muß man nicht noch sein, aber die dümmsten Kälber wählen bekanntlich ihre Schlächter selber.
«Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.
Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.»
Da stritt ich mich mit so einem nicht besonders hellen Kopf, der noch dazu auch im Leben ein notorischer Faulpelz war (fast 3 Jahrzehnte sich in der sozialen Hängematte der BRD ausgeruht, trotz gesundheitlich guter Verfassung), über die Würdigkeit einer Tierschutzorganisation für sie zu spenden oder gar ihr testamentarisch etwas zu vermachen. Da mußte in der langen Reihe von dummen Bemerkungen der Jöhstädter Blogger Wolfgang Herrmann, eine weitere dumme Bemerkung machen:
„Trotz Deiner Bescheidenheit solltest Du aber keineswegs vergessen, auch diese alten Möbel und Betten Deiner Eltern in Deinem neuen Testament der Tierschutzorga Deines Vertrauens zu übereignen, denn Dein altes Inventar wird ganz sicherlich die von Dir testamentarisch bedachte Tierschutzorga gut gebrauchen und für eine ganze Menge Zaster gut verkaufen können!“
Was für ein Depp! Da wollte er nun meine Schlafzimmermöbel in den Dreck ziehen, weil sie aus dem Jahre 1936 stammten und seine Bemerkung, daß die, an eine Tierschutzorganisation vererbt eine ganze Menge Zaster einbringen würden, war natürlich ironisch gemeint, unter dem Motto, der Erbe hätte nur die Kosten der Entsorgung zu tragen, also hätte einen Schaden. Das ist typisch für einen 8-Klassenschüler, der im Leben sich von Bildung fern hielt, daß alte Möbel Plunder seien. Daß das Gegenteil der Fall ist, das ist so einem Menschen noch nicht zu Ohren gekommen. Derartig dumme Menschen haben schon oft alte Barockmöbel zu Feuerholz gemacht und sich etwas neues „wertvolles“ gekauft!
Daß das Schlafzimmer meiner Eltern aus dem Jahre 1936, welches ich immer noch benutze, kein moderner Ramsch ist, dies sieht ein jeder nur halbwegs gebildete Mensch, der das Foto auf meinem Blog sah. Ein Wolfgang Herrmann sah wahrscheinlich das Foto auf meinem Blog und meinte in seiner Unbildung, daß dieses Schlafzimmer ein ähnlich proletenhaftes Möbel sei, wie seine eigenen Möbel. Weit gefehlt! Dieses Schlafzimmer ist eine Einzelanfertigung eines damals bekannten Designers mit kostbarem Holz und bester Verarbeitung, wie man schon an dem Wurzelfurnier sehen kann, dazu die Knöpfe der Nachttische mit Bernstein, also ein Schlafzimmer, was auch heute noch einen guten Preis auf dem Kunstmarkt erzielen würde.
Zu dem Blogger Wolfgang Herrmann kann ich nur sagen: „Schuster bleib bei Deinem Leisten!“
Jürgen Kieser (geb. 1921), der Schöpfer der Mäuse Fix und Fax, ist noch heute bekannt und beliebt, besonders wegen dieser Mäuse, welche die DDR-Kinderzeitschrift „Atze“, siehe obiges Titelbild der „Atze“ aus dem Jahre 1959, so beliebt machte. Weniger bekannt ist heute noch, daß Jürgen Kieser auch viele Titelbilder der „Frösi“ gestaltete, die nicht weniger gut waren. Ein besonders schönes Titelbild der „Frösi“ ist das der Dezemberausgabe aus dem Jahre 1956, wo Kieser in einem Reigen seiner Cartoonfiguren die vergangenen Monate des Jahres Revue passieren läßt, siehe hier:
Wunderbar auch seine Grafik zu „Frösis tönender Sonderausgabe zum 50. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“, siehe unteres Bild. Auf einem Grammophon-Trichter sitzt der Rabe Droll, und dirigiert die Cartoonfiguren Karrandasch, Mäxchen Pfiffig, Atomino und Korbine Früchtchen, alles beliebte Cartoonfiguren in meiner Kindheit in der DDR.
Unter selbsternannten „Tierschützern“ befinden sich leider viele Scharlatane, die Tierschutz hauptsächlich aus Eigennutz und für ihr gesteigertes Ego betreiben. Einer davon ist der Jöhstädter Wolfgang Herrmann, der einen Blog betreibt, in welchem er es sich einfach macht und schon im Netz kursierende Tierschutzberichte einfach kopiert und noch einmal veröffentlicht, eine Arbeit von einer Viertelstunde am Tag. Mit dieser „Arbeit“ meint er nun eine große Nummer im Tierschutz zu sein. Da ein Mäzen von ihm ein Mann ist, der mehr auf der Seite der Kritiker des Systems steht, bringt er auch öfter Artikel in dieser Richtung, hat aber in Wirklichkeit eine ganz andere Einstellung. Als nach der Wende eingetretenes CDU-Mitglied (was er seinen Lesern verschweigt!) ist ihm diese Meinung unbenommen, aber da er die Zuwendungen aus dem eher rechten Bereich nicht verlieren will, so laviert er hin und her. Ab und zu kann er seine eigentlichen Ansichten denn doch nicht verheimlichen, so meinte er vor ein paar Tagen in seinem Blog, daß es sich bei den minderjährigen unbegleiteten Asylanten doch um arme Waisenkinder handeln würde, die der Unterstützung bedürfen. Daß arme Waisenkinder niemals das Geld hätten bis nach Deutschland zu kommen, das ignoriert er. Nun hatte ich versucht, einen offenen Brief seines Unterstützers bei ihm in einem Kommentar unterzubringen, was Herrmann natürlich ablehnte, da dieser offene Brief genau entgegen gesetzt ist, wie die einfältigen Ansichten eines Herrmann. Herrmann schreibt an mich: „Deinen übrigen Text in Deinem Kommentar habe ich mir zu löschen erlaubt, da ich weder Zeit noch Lust habe, weiterhin mit Dir über meine Eltern sowie auch über minderjährige Flüchtlinge eine sinnlose und zeitverschwendende Diskussion zu führen.“ Wohlweislich führt er seine Leser in die Irre, die annehmen müssen, ich selbst hätte einen längeren Text geschrieben, stattdessen hatte ich nur den offenen Brief von Ulrich Dittmann gebracht. Da eventuell Leser der Herrmann-Blogs auch bei mir lesen, möchte ich diesen Text, den Herrmann unter den Tisch fallen läßt, hier bringen:
„Offener Brief von Herrn Ulrich Dittmann an Bundespräsidenten Gauck zu dessen Rede anlässlich des Flüchtlingstages am 20.06.2015: Dem oben stehenden Schreiben von Prof. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann, Pastor i.R. ist absolut beizupflichten. Ergänzend hierzu eine weitere offene Meinungsäußerung : Als “Flüchtlinge” getarnt, Nike-Turnschuhe an den Füßen, Smartphone am Ohr, fluten illegale Asylanten hierher, um sich in der sozialen Hängematte bequem einzurichten. Und prompt verklärt sich glücklich, ob dieser Geschehnisse, das gram-zerfurchte Antlitz unseres Bundespräsidenten und er blökt mit geübter, pastoraler Wichtigkeit seine Willkommens-Weisheiten über die gleichgeschalteten Staats-Fernsehkanäle von ARD und ZDF - die vom Michl-Bürger zwangsfinanziert werden. Schämen Sie sich, schämen Sie sich ganz gewaltig. All das Verhalten ist nur noch ekelerregend, Herr Gauck. Versuchen Sie endlich in Ihren Gehirnwindungen zu speichern, dass Deutsch-Michl es leid ist, überall als dummer Zahlochse angesehen zu werden.
Es ist eine Frechheit des Bundespräsidenten diese Einwanderer aus aller Welt gar mit deutschen Flüchtlingen, die nach dem Krieg mit Nichts in den Westen geflohen sind, zu vergleichen. Dagegen verwehre ich mich entschieden, auch im Namen meiner Eltern und allen Flüchtlingen, die Deutschland nach dem Krieg wieder aus Trümmern aufgebaut haben.
Und dieser von unseren Eltern schwer erarbeitete Wohlstand wird von der heutigen Politikergeneration nun mit vollen Händen verschleudert. Siehe auch endlose, gigantische Zahlungen, resultierend aus einer gescheiterten Europa- und Euro-Politik, die von uns Steuerzahlern zu schleppen ist. So verzockt man Deutschlands Zukunft.
Und dieser von unseren Eltern schwer erarbeitete Wohlstand wird von der heutigen Politikergeneration nun mit vollen Händen verschleudert. Siehe auch endlose, gigantische Zahlungen, resultierend aus einer gescheiterten Europa- und Euro-Politik, die von uns Steuerzahlern zu schleppen ist. So verzockt man Deutschlands Zukunft.
Zu Ihrer Wissenserweiterung sollten Sie sich in diesem Zusammenhang auch den aktuellen Welt-Artikel von Henryk Broder zu Gemüte führen: "Warum wir den Griechen unseren Dank schulden" (Siehe Blogbeiträge vom 27.und 28.Juni 2015) Ulrich Dittmann
Die Nachwelt meint oft, daß in der NS-Zeit die Kunst eine prüde Kunst gewesen sei, was aber nicht der Fall war. Daß Freikörperkultur in der Fotografie eine Selbstverständlichkeit in der NS-Zeit war, das ist bekannt, aber auch die bildende Kunst hatte nichts gegen Nacktheit, ganz im Gegenteil zu heute. Oder würde wohl heute noch ein Maler sich trauen eine angezogene Dame mit einem nackten Jungen zu malen, siehe obiges Bild, welches auf einer Postkarte 10.000 mal reproduziert wurde und versendet wurde? Kaum, denn die Mißbrauchskreischer wären sofort auf den Plan gekommen.
Obiges Bild wurde von Max Colombo, einem Ammerländer Maler gemalt (1877-1970). Ausgedehnte Reisen führten ihn nach Belgien, Schweden, Spanien, Kroatien und immer wieder nach Italien.
Die Dekorationsmalerei des Max Colombo ist eingebettet in die neoklassizistischen Tendenzen des Münchner Jugendstils, wobei er in Franz von Stuck sein Vorbild sah. Mit seiner Kunst machte sich Max Colombo einen Namen, zumal seine Malweise dem Geschmack der Zeit entsprach. Seine Motive fanden als Druckvorlagen, besonders von Postkarten, weite Verbreitung.
Hier ein paar weitere Bilder von ihm, teilweise auf Postkarten reproduziert:
Wie springlebendig und jugendlich war er noch 1983 in der Sendung 1,2 oder 3, siehe:
Diese Sendung gibt es immer noch, statt Schanze mit dem Moderator Elton. Grauenvoll, dieser dröge, dicke Moderator, der so gar nicht für eine Kindersendung paßt!
Michael Schanzes Lied „Hier kommt das Glück“ mochte ich in den 70er Jahren sehr. Es ist so aufmunternd und erfrischend und eigentlich nur von ihm gesungen spricht es mich an.
Hier die Kurzfassung aus dem Spielfilm „Außer Rand und Band am Wolfgangsee" (1971):