Dessau ist eine Stadt im Grünen und geprägt durch die Auen an Elbe und Mulde. Besonders die Mulde ist der Stadt sehr nahe, sie schlängelt sich von Süd nach Nord an der Stadt entlang.
Mein heutiger Fotospaziergang ging ein Stück an der Mulde entlang und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern es sind nur ein paar Impressionen, besonders für Blogleser die Dessau nicht kennen.
Für die Dessauer sind das Grün, sind Elbe und Mulde eine Selbstverständlichkeit, die keine weitere Beachtung findet. Wir Dessauer werden von der Natur verwöhnt, das kann man getrost sagen, ohne Lokalpatriot zu sein.
Sonntag, 11. September 2016
Samstag, 10. September 2016
Plädoyer für Kokosblüten-Zucker
Ich bin immer auf der Suche nach veganen/vegetarischen Lebensmitteln und da bin ich in letzter Zeit bei dem Discounter „Penny“ oft fündig geworden. „Penny“ wirbt auf Plakaten für seine Marke „Naturgut“, die viele vegane Lebensmittel führt, siehe auch: http://vegan-tagein-tagaus.blogspot.de/2014/10/neu-bei-penny-natur-gut-bio-gemuse.html.
U.a. gibt es bei dieser Marke bei „Penny“ auch Kokosblüten-Zucker. Ich kannte den bisher noch nicht, bin aber begeistert, er schmeckt köstlich. Heute gab es bei mir zu Mittag Quarkkeulchen (nicht vegan, aber vegetarisch) bestreut mit diesem wundervollen Kokosblüten-Zucker - ein einmaliger Genuß!
Sollten Sie einen „Penny"-Markt in der Nähe haben, so empfehle ich diese Leckerei mal zu probieren. Außerdem soll Kokosblüten-Zucker, im Gegensatz zu normalem Zucker, noch sehr gesund sein, siehe hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosbluetenzucker.html
Oben ein Foto so einer Packung, vorhin von mir fotografiert, vor einer meiner Palmen.
Benno Pludra und Wolfgang Wandelt: "Heiner und seine Hähnchen", DDR 1976
Daß muß man der DDR lassen, die Kinderbücher waren sehr gut, ganz im Gegensatz zu dem Schund den es in Westdeutschland gab. Einer der bekanntesten Kinderbuchautoren der DDR war Benno Pludra (1925-2014). Unzählige Kinderbücher stammten von ihm, sein anrührendstes ist zweifellos „Bootsmann auf der Scholle“, siehe dazu: http://barrynoa.blogspot.de/2013/02/bootsmann-auf-der-scholle.html .
Darin war die DDR groß, Kinder zur Tierliebe zu erziehen und darum waren viele Kinderbücher mit diesem Thema befaßt, siehe auch: http://barrynoa.blogspot.de/2015/11/ddr-erinnerung-die-kleinen.html, so auch „Heiner und seine Hähnchen“ von Benno Pludra, erstmalig 1962 erschienen.
1976 erschien diese Geschichte noch einmal als Fotobuchgeschichte, erzählt von Benno Pludra und fotografiert von dem bekannten Fotografen Wolfgang Wandelt (1936-1996). Die Story ist einfach:
Heiner, ein kleiner Junge im Vorschulalter, der an der Ostsee lebt, kümmert sich um seine 3 Hähnchen, die im Gegensatz zu heute nicht in einem Tier-KZ leben müssen, sondern in freier Haltung. Damit sie es schön sauber in ihrem Stall haben, wo sie nur zum Schlafen hinein gehen, geht er zum Strand, um frischen Sand zu holen. Dort nimmt er erstmal ein Bad in der Ostsee und schwimmt und taucht wie ein Fisch, natürlich nackt, denn FKK war zu damaliger Zeit in der DDR das normalste der Welt, auch für Kinder und Jugendliche, ganz im Gegensatz zu heutiger Zeit, wo FKK für Kinder und Jugendliche tabu ist und ein Kinderbuch mit FKK-Fotos nicht mehr erscheinen dürfte. Aus diesem Grund dürfen auch die FKK-Seiten des DDR-Kinderbuches in heutiger Zeit nicht mehr gezeigt werden, die perversprüde USA lassen schön grüßen!
Weil es am Strand neben dem Baden auch noch so viel zu sehen gibt, es Begegnungen mit verschieden Tieren gibt die am Strand leben, kommt Heiner lange nicht zurück und schläft dann auch noch am Strand ein. Da werden die Hähnchen unruhig und machen sich auf und suchen ihn. Am Strand finden sie ihn und alles ist wieder gut. Und was das schönste für die Hähnchen ist, es gibt dort Unmassen an schönem weißen Sand, was die Hähnchen sehr freut, denn Heiner schaufelt seinen mitgebrachten Eimer voller Sand und es geht gemeinsam nach Hause.
Diese Geschichte ist deshalb so wertvoll, weil darin Hähnchen als liebenswerte Freunde dargestellt werden, nicht, wie heutzutage, als seelenlose Brathähnchen oder als Chicken Nuggets bei McDonalds, die angeblich nur zum Essen da sind.
Ein paar Seiten aus dem Buch:
Donnerstag, 8. September 2016
Wolfgang Gerhardt - neuer Bundespräsident?
Beim gestrigen Staatstrauerakt zum Tod von Walter Scheel erinnerte Wolfgang Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für die Freiheit und früherer FDP-Vorsitzender, daß Scheels Mut, seine Überzeugung und seine Lebensart die Bundesrepublik positiv geprägt haben. Mit dem Bundespräsidenten a.D. sei "ein erfolgreicher Außenminister und Bundespräsident und ein außergewöhnlich lebensbejahender und froher Mensch verstorben", erklärte Gerhardt.
Wolfgang Gerhardt ist ein Mann von Format und ich bedauerte es damals, als er als Bundesvorsitzender der FDP abgelöst wurde und die FDP nach ihm einen einseitig wirtschaftsliberalen Kurs einschlug.
Bundespräsident Gauck tritt nicht noch einmal zur Wahl zum Bundespräsidenten an. Wolfgang Gerhardt wäre meiner Meinung nach, wie kein zweiter, prädestiniert dieses Amt auszuüben.
Wolfgang Gerhardt ist ein Mann von Format und ich bedauerte es damals, als er als Bundesvorsitzender der FDP abgelöst wurde und die FDP nach ihm einen einseitig wirtschaftsliberalen Kurs einschlug.
Bundespräsident Gauck tritt nicht noch einmal zur Wahl zum Bundespräsidenten an. Wolfgang Gerhardt wäre meiner Meinung nach, wie kein zweiter, prädestiniert dieses Amt auszuüben.
Dienstag, 6. September 2016
Achtloser Umgang mit Früchten der Natur
Heute besuchte ich die ornithologische Ausstellung im Weinbergschlößchen des Landschaftsparks Großkühnau. Dabei fiel mir die Kornelkirschen-Hecke auf, die den Park zur Straßenseite begrenzt. Die Kornelkirschen sind reif und kein Bürger pflückt sie! Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, daß so eine köstliche Frucht am Strauch vergammelt. Scheinbar geht es den Bürgern in Deutschland zu gut und es muß sich keiner mehr die Mühe machen Früchte zu pflücken und aus den Kornelkirschen z.B. köstliche Marmelade zu kochen. Ich selbst muß mir keine Kornelkirschen in freier Natur pflücken, da ich selber einen kleinen Kornelkirschenbaum im Garten habe und den abernte. Hätte ich aber selber keinen, so hätte ich gepflückt.
Schön gepflegt sind die Weinterrassen am Weinbergschlößchen, aber wie ich von der Ausstellungsaufsicht erfuhr, hat der Pächter, der sich mächtig mit dem Weinanbau abquälen muß, Pech, denn im vorigen Jahr wurde sein Wein von Dieben geplündert. Was für ein Pack, Wildfrüchte die jeder pflücken kann, die werden nicht gepflückt, aber Weintrauben werden im großen Maßstab geklaut?
Es gibt im Landschaftspark Kühnau genügend Apfelbäume, deren Äpfel derzeit abfallen. Auf dem Erdboden liegen Unmassen an Äpfeln und keiner hebt sie auf. Es ist ein Skandal, da gibt es nun genügend Hartz-IV-Empfänger die genügend Zeit haben, die aber zu faul sind Fallobst aufzuheben. Stattdessen kaufen sie Äpfel im Supermarkt. Solange das so ist, daß Hartz-IV-Empfänger es nicht nötig haben sich einen Schrebergarten zuzulegen um ihr eigenes Obst und ihr eigenes Gemüse anzubauen und solange sie es nicht nötig haben freiliegendes Obst aufzusammeln, solange sind die Hartz-IV-Sätze entschieden zu hoch und statt jedes Jahr immer mehr die Sätze zu erhöhen, sollte man massiv die Sätze kürzen.
Zu DDR-Zeiten gab es jedenfalls diese Verschwendung nicht! Entweder wurde Fallobst zur Lohnmosterei (in Dessau z.B. die Fa. Stolle) gebracht, wo man dann für gebrachte Äpfel Apfelsaft bekam oder ich erinnere mich noch an die Futterkübel, die jedes Haus gestellt bekam, wo Küchenabfälle und nicht gebrauchtes Obst geschmissen wurden. Die Kübel wurden dann abgeholt und es wurden städtische Schweine damit gefüttert. Heute bekommen die Schweine in den Tier-KZ´s keinen einzigen Apfel zu fressen, von Grünzeug ganz zu schweigen, dafür Soja welches man aus Übersee einführt. Nebeneffekt, die dortige Bevölkerung leidet Hunger, weil die Anbauflächen dort für Futter für unser Vieh genommen werden. Abartig dieses System!
Kornelkirschenhecke am Landschaftspark Großkühnau
reife Kornelkirschen
ein paar Kornelkirschen auf meiner Hand
Schön gepflegt sind die Weinterrassen am Weinbergschlößchen, aber wie ich von der Ausstellungsaufsicht erfuhr, hat der Pächter, der sich mächtig mit dem Weinanbau abquälen muß, Pech, denn im vorigen Jahr wurde sein Wein von Dieben geplündert. Was für ein Pack, Wildfrüchte die jeder pflücken kann, die werden nicht gepflückt, aber Weintrauben werden im großen Maßstab geklaut?
Blick von oben auf die Weinterrassen
Blick nach unten
Weinstock
Blick von unten auf die Weinterrassen
Es gibt im Landschaftspark Kühnau genügend Apfelbäume, deren Äpfel derzeit abfallen. Auf dem Erdboden liegen Unmassen an Äpfeln und keiner hebt sie auf. Es ist ein Skandal, da gibt es nun genügend Hartz-IV-Empfänger die genügend Zeit haben, die aber zu faul sind Fallobst aufzuheben. Stattdessen kaufen sie Äpfel im Supermarkt. Solange das so ist, daß Hartz-IV-Empfänger es nicht nötig haben sich einen Schrebergarten zuzulegen um ihr eigenes Obst und ihr eigenes Gemüse anzubauen und solange sie es nicht nötig haben freiliegendes Obst aufzusammeln, solange sind die Hartz-IV-Sätze entschieden zu hoch und statt jedes Jahr immer mehr die Sätze zu erhöhen, sollte man massiv die Sätze kürzen.
Apfelbaum im Landschaftspark
überall herunter gefallene Äpfel
drei der köstlichen Äpfel
Zu DDR-Zeiten gab es jedenfalls diese Verschwendung nicht! Entweder wurde Fallobst zur Lohnmosterei (in Dessau z.B. die Fa. Stolle) gebracht, wo man dann für gebrachte Äpfel Apfelsaft bekam oder ich erinnere mich noch an die Futterkübel, die jedes Haus gestellt bekam, wo Küchenabfälle und nicht gebrauchtes Obst geschmissen wurden. Die Kübel wurden dann abgeholt und es wurden städtische Schweine damit gefüttert. Heute bekommen die Schweine in den Tier-KZ´s keinen einzigen Apfel zu fressen, von Grünzeug ganz zu schweigen, dafür Soja welches man aus Übersee einführt. Nebeneffekt, die dortige Bevölkerung leidet Hunger, weil die Anbauflächen dort für Futter für unser Vieh genommen werden. Abartig dieses System!
alte DDR-Werbung zum Sammeln für Küchenabfälle
Montag, 5. September 2016
Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Ergebnis "besorgniserregend"
Am Tag der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern machten die beiden Kirchen mit ihrer Sendung „Freisprecher“ noch einmal Druck im Fernsehen auf die christlichen Wähler, ja nicht AfD zu wählen. „Ist es unchristlich AfD zu wählen?“ hieß die Hetzsendung und Tenor der Sendung war, daß es unchristlich ist AfD zu wählen (http://www.frei-sprecher.de/)!
Ausgerechnet am Wahltag, wenn das nicht unerlaubte Einmischung ist? Ausgerechnet die Kirchen preisen sich als tolerante Menschenrechtler, vergessen ihre eigene dreckige Vergangenheit mit Ketzerverbrennungen, Anbiedern an Hitler, ihre Jahrhunderte währende Kumpanei mit den Mächtigen und ihr ausbeuterischer und schamloser Umgang mit Heimkindern in Westdeutschland und, und, und!
Ausgerechnet am Wahltag, wenn das nicht unerlaubte Einmischung ist? Ausgerechnet die Kirchen preisen sich als tolerante Menschenrechtler, vergessen ihre eigene dreckige Vergangenheit mit Ketzerverbrennungen, Anbiedern an Hitler, ihre Jahrhunderte währende Kumpanei mit den Mächtigen und ihr ausbeuterischer und schamloser Umgang mit Heimkindern in Westdeutschland und, und, und!
Nach der Wahl weitere Hetze gegen die AfD. So schrieb die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland in einer Pressemitteilung zur Wahl:
Es sei besorgniserregend, "dass populistische und fremdenfeindliche Parolen in so großem Maße verfangen haben.“
aus:
Daß die Kirchen etwas gegen Populismus haben, ist klar, denn Populismus heißt letztendlich „auf das Volk hören“, aber Fremdenfeindlichkeit der AfD zu unterstellen ist Demagogie vom Feinsten. Gerade in den Monaten der ungebremsten Zuwanderung aus islamischen Ländern nach Deutschland im vorigen Jahr, wo über eine Million Zuwanderer nach Deutschland strömten, da verhielten sich die Kirchen unchristlich, denn sie begrüßten diejenigen, die es körperlich und finanziell geschafft hatten, den weiten und beschwerlichen Weg über die Balkanroute zu schaffen. Die Schwachen, die Armen, die Kranken, die Verletzten blieben in Syrien, um die scherten sich die Kirchen nicht. Hilfe und Aufnahme nur für die Starken, ein ganz unchristlicher Zug!
Stattdessen wurden deutsche Bürger, die junge kräftige Männer aus Syrien, als die gerade nicht bedürftigen Asylsuchenden ansahen, als Rechtsradikale und Unbarmherzige beschimpft. Gerade um die zu uns in Massen gekommenen jungen Männer, mit dicker Brieftasche, um die teuren Schlepper zu bezahlen, da kümmerten sich die Kirchen, wohlwissend, daß ein Großteil von ihnen Drückeberger vor dem Armeedienst in Syrien waren, ein Armeedienst der dringend notwendig ist, um den IS besiegen zu können.
Nein, die Kirchen haben kein Recht sich als barmherzige Christen aufzuspielen. Einmischen in die Politik, zugunsten der Herrschenden, das können die Kirchen, aber sich einsetzen für die wirklich Schwachen, die Ausgebeuteten, die Schwächsten der Schwachen - da kommt nichts!
Wann gab es je eine Presseerklärung der Nordkirche zu den Tier-KZ´s, dem millionenfachen Quälen von Tieren in der Massentierhaltung? Nein, dazu schweigen die Kirchen, wie sie auch schon in der NS-Zeit geschwiegen haben zu den Menschen-KZ´s der Nazis.
Wahlnachlese Mecklenburg-Vorpommern speziell zum schlechten Abschneiden der Partei "Die Linke"
Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern ist gelaufen und ich bin zufrieden, zufrieden besonders deshalb, weil es die Wähler geschafft haben die Grünen aus dem Landtag rauszuhalten, sind sie doch mit Abstand derzeit die größten Volksfeinde.
Dann ist erfreulich, daß die Partei „Die Linke“ unter allen Systemparteien die größten Verluste zu verzeichnen hat, ist doch Spitzenkandidat Holter ein Demagoge und Hetzer, wie man schlimmer nicht sein kann. Am Wahlabend hetzte er munter weiter, ohne Rücksicht auf Anstand, und polterte in der Runde mit einem AfD-Vertreter, daß seine Partei der AfD die Biedermeiermaske vom Gesicht reissen würde, wo die häßliche Fratze des Hasses zum Vorschein kommen würde (wortwörtlich). Dabei verzerrte sich sein eigenes hasserfülltes Gesicht tatsächlich zu einer Fratze. Daß die Wähler gerade ihm seine Maske vom Gesicht herunter gerissen haben, und sich darunter kein wahrhaft linker Politiker zeigt, sondern ein kleinbürgerlicher Biedermann, der nur eines im Sinn hat, wieder an die Futtertröge von Geld und Macht in Schwerin zu kommen (Holter war schon einmal Minister in einer Koalition mit der SPD), das scheint er völlig ausgeblendet zu haben, typisch für einen alten SED-Genossen, der nach der Wende weiter wie Fett oben in der Suppe schwimmen will.
Was für ein mieser Typ (SED-Parteisekretär und Studium an der Parteihochschule der KPdSU in Moskau!!!) dieser Helmut Holter war und ist, zeigt seine Biografie:
Aus Wikipedia:
Interessante Kommentare zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern und da zum schlechten Abschneiden der Partei „Die Linke“, denen ich oft voll zustimme:
Dann ist erfreulich, daß die Partei „Die Linke“ unter allen Systemparteien die größten Verluste zu verzeichnen hat, ist doch Spitzenkandidat Holter ein Demagoge und Hetzer, wie man schlimmer nicht sein kann. Am Wahlabend hetzte er munter weiter, ohne Rücksicht auf Anstand, und polterte in der Runde mit einem AfD-Vertreter, daß seine Partei der AfD die Biedermeiermaske vom Gesicht reissen würde, wo die häßliche Fratze des Hasses zum Vorschein kommen würde (wortwörtlich). Dabei verzerrte sich sein eigenes hasserfülltes Gesicht tatsächlich zu einer Fratze. Daß die Wähler gerade ihm seine Maske vom Gesicht herunter gerissen haben, und sich darunter kein wahrhaft linker Politiker zeigt, sondern ein kleinbürgerlicher Biedermann, der nur eines im Sinn hat, wieder an die Futtertröge von Geld und Macht in Schwerin zu kommen (Holter war schon einmal Minister in einer Koalition mit der SPD), das scheint er völlig ausgeblendet zu haben, typisch für einen alten SED-Genossen, der nach der Wende weiter wie Fett oben in der Suppe schwimmen will.
Was für ein mieser Typ (SED-Parteisekretär und Studium an der Parteihochschule der KPdSU in Moskau!!!) dieser Helmut Holter war und ist, zeigt seine Biografie:
Nach dem Abitur 1971 inHalle (Saale), absolvierte Holter ein Studium in Moskau, welches er 1976 als Diplomingenieur für Betontechnologie beendete. Danach war er als Technologe und ab 1979 als Produktionsleiter im VEB Beton Nord im Bezirk Neubrandenburg tätig. Von 1981 bis 1985 war er hier Sekretär der SED-Betriebsorganisation. 1985 begann er ein postgraduales Studium an der Parteihochschule der KPdSU in Moskau, das er 1987 als Diplom-Gesellschaftswissenschaftler abschloss. Anschließend war er bis 1989 in der Abteilung Bau/Verkehr/Energie bei der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg tätig.
1973 wurde Holter Mitglied der SED. Von 1991 bis 2001 war er Landesvorsitzender der PDS in Mecklenburg-Vorpommern sowie von 2000 bis 2002 Mitglied des PDS-Parteivorstandes. 2016 führt Holter, wie bereits 2011, Die Linke als Spitzenkandida in den Landtagswahlkampf.
Daß viele Menschen und potentielle WählerInnen die LINKE vielleicht nur noch wegen Sarah Wagenknecht als wählbar ansehen, darauf kommen die AnpasserInnen und UmfallerInnen mit der überaus flexiblen Wirbelsäule gar nicht.
.... Holter, nach Äußerungen von Wagenknecht:
„Ich hoffe, niemand aus meinem wahlkämpfenden Landesverband lädt diese Genossin zu irgendwas ein.“
die überaus kluge, analytisch brillante und rhetorisch sichere Politikerin Wagenknecht und Fraktionsvorsitzende ignorieren, fertigmachen und öffentlich mobben(!) - um dann - NICHTS zu haben - außer der Anbiederung an SPD & Consorten?
Tja, liebe GenossInnen - dafür braucht es die LINKE eben nicht.
Eine echte LINKE Alternative mit Wagenfelds Positionen und ihren Konzepten scheint so 'gefährlich' zu sein, daß nichts unversucht bleibt, um diese zu verhindern - sogar von innen heraus.
„Ich hoffe, niemand aus meinem wahlkämpfenden Landesverband lädt diese Genossin zu irgendwas ein.“
die überaus kluge, analytisch brillante und rhetorisch sichere Politikerin Wagenknecht und Fraktionsvorsitzende ignorieren, fertigmachen und öffentlich mobben(!) - um dann - NICHTS zu haben - außer der Anbiederung an SPD & Consorten?
Tja, liebe GenossInnen - dafür braucht es die LINKE eben nicht.
Eine echte LINKE Alternative mit Wagenfelds Positionen und ihren Konzepten scheint so 'gefährlich' zu sein, daß nichts unversucht bleibt, um diese zu verhindern - sogar von innen heraus.
Die Linke hat das perfide Spiel hinter der CDU und Merkel stehender Politstrategen mit den syrischen Flüchtlingen nicht durchschaut und für den Wähler völlig unverständlich versucht, auf der Merkelklaviatur linke Töne erklingen zu lassen.
Es ist die bislang gravierendste politische Fehlleistung der Linken gleich nach der unverkennbaren Tendenz, in Regierungsbeteiligungen ihr politisches Gesicht jeweils nahezu vollständig zu verlieren.
Es ist die bislang gravierendste politische Fehlleistung der Linken gleich nach der unverkennbaren Tendenz, in Regierungsbeteiligungen ihr politisches Gesicht jeweils nahezu vollständig zu verlieren.
Das Problem der Linken ist durch die Torten-Attacke gegen Sarah Wagenknecht bestens symbolisiert. Der Durchmarsch der West-Kommunisten, die nie etwas mit Arbeitern und Familien zu tun hatten, und das praktische Ausschalten der vielleicht scharfsinnigsten Politikerin (trotz Stalinistenvergangenheit) hat viele Normalbürger von ihrer alten Linkspartei entfremdet. In Berlin herrschen freilich andere Verhältnisse. Wer lebt da schon von seiner Hände Arbeit? Da kann die Linkspartei weitermachen wie gehabt, man wird sie wählen.
Eben hat die LINKE angekündigt, die AfD vor sich "herzutreiben". Das sollte sie lieber mit der Regierung machen, denn dass ist die Aufgabe der Opposition. Sie haben nix verstanden.
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