Montag, 26. April 2010

Ausflüge mit dem Tanatra-Mobil



Es ist Frühling und die Sonne lockt zu Ausflügen in die grüne Natur. Eine schöne Möglichkeit Ausflüge zu genießen sind Fahrten mit dem Tanatra-Mobil, siehe dazu meine Kolumne vom November vorigen Jahres: http://barrynoa.blogspot.com/2009/11/einweihung-des-tanatra-mobils.html. Wie schon erwähnt kann das Mobil bei der Fa. Hausmeisterservice-und Seniorenbetreuung Steve Neumann, Dessau-Rosslau gebucht werden (SteveNeumannRosslau@yahoo.com). Obige Fotos zeigen das Mobil mit mir als ehrenamtlichen Fahrer, die Seniorin Moni Schwaegergen mit ihrem Hund Buddy und Frau Schwaegergen bei lustiger Unterhaltung mit Seniorenbetreuer Steve Neumann. Frau Schwaegergen war von dem Mobil und dem Service, der ihr und ihrem Hund geboten wurde, begeistert. Neben einem Wunschausflug bietet Neumann den Buchern Essen und Trinken nach individuellen Wünschen direkt von der Bordküche. Es wird sogar ein Erinnerungsvideo auf Wunsch gedreht und es können Erinnerungsfotos gemacht werden. Ideal ist das Mobil für Rückenkranke, denn diese können sich jederzeit auf einer bequemen Liege im Mobil lang machen. Frau Schwaegeren wurden Sonderkonditionen preislich gewährt, damit wurde ihr Einsatz für den Hund Buddy seitens der Fa. Neumann gewürdigt. Dieses arme Tier hat Frau Schwaegergen von Spanien nach Deutschland holen lassen. In Spanien lebte Buddy als Straßenhund ein kümmerliches Leben und er sollte getötet werden. Frau Schwaegergen kaufte ihn frei und müht sich nun um ihn, was sehr schwierig ist, da er Schweres im Leben durchgemacht haben muß, denn er ist extrem scheu und verhaltensauffällig. Normale Ausflüge kann Frau Schwaegergen deshalb nicht unternehmen und so war sie von den individuellen Ausfahrten mit dem Tanatra-Mobil begeistert.

Sonntag, 25. April 2010

Ausflug zum Seebad Aken (Campingplatz Akazienteich)



Er hat sich rausgemausert, der Campingplatz Akazienteich bei Aken (Elbe)! Etwas hochtrabend nennt er sich jetzt „Seebad Aken“. Nun ja, etwas Hochstapelei darf sein und so vollkommen falsch ist der Name ja auch wieder nicht, denn der Akazienteich ist tatsächlich ein See und kein Teich. Auf jeden Fall hat die Anlage jetzt ein südliches Flair bekommen, mit den Schilfschirmen am Strand. Daneben ein Hauch Wildwest mit alten Pferdefuhrwerken und einer Goldgräberbude namens „Goldwaschanlage“. Neben der Gastronomie im Hauptgebäude gibt es auch Grillstände. Die Kultur kommt auch nicht zu kurz und wenn man sich die kommenden Partyprogramme anschaut, das Vergnügen auch nicht! Alles in allem, mir gefiel es heute dort, nicht zuletzt weil die strahlende Sonne tatsächlich die Illusion aufkommen ließ, als wäre man an südlichen Gefilden und nicht in mitteldeutscher Landschaft. Für Interessenten, hier die Homepage des Seebades Aken:
http://www.am-akazienteich.de/  

Samstag, 24. April 2010

Ausflug nach Diebzig (Anhalt)



Nicht sehr weit weg von Aken, hinter Kühren und Lödderitz, liegt im Biosphärenreservat Flußlandschaft „Mittlere Elbe“ das kleine anhaltische Dorf Diebzig. Heute war dies mein Ziel eines kleinen Ausfluges. Die Straße (leider sehr ramponiert) dorthin führte durch wunderbare im ersten Grün stehende Eichenwälder, dem sogenannten Diebziger Busch. Interessant, die am Dorfteich neben der sanierten Kirche stehende moderne Holzplastik. Das Gasthaus „Diebziger Hof“ am Dorfteich lädt zu regionaler Küche ein und macht einen guten Eindruck. Weniger schön, ein Gebäude im Verfall direkt im Zentrum des Dorfes. Bekanntester Bürger Diebzigs war der Theologe und Freigeist Leberecht Uhlich. Viel Interessantes findet man über ihn bei Wikipedia, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Leberecht_Uhlich . Für die Leser des Blogs wieder ein paar Fotos dieses Ausfluges.

In memoriam - Heimbert Ihlefeld

 

Wenige Monate vor seinem 101. Geburtstag ist am 14. April 2010 im Dessauer Marienheim der Dessauer Buchhändler Heimbert Ihlefeld verstorben. Zu Heimbert Ihlefeld hatte ich ein gutes Verhältnis, noch im Juni 2009 besuchte er mich in körperlicher und geistiger Frische in meinem Tanatra-Kunst-Verlag, siehe die Kolumnen:
http://barrynoa.blogspot.com/2009/06/bn-und-heimbert-ihlefeld.html und 
http://barrynoa.blogspot.com/2009/03/bn-und-das-neue-testament.html . Heimbert Ihlefeld liebte die Natur und ich nahm ihn des öfteren mit zu Ausflügen, so noch Ende Oktober vorigen Jahres an den Sollnitzer See mit dem Tanatra-Mobil. Naturbegeistert bewunderte er die dortige Landschaft und die Schönheit von Bäumen und Sträuchern. Heimbert Ihlefeld verband in seinem Leben den Glauben und sein berufliches Engagement für die christliche Literatur (Verlagsbuchhandlung der Inneren Mission) mit Bejahung einer natürlichen Lebensweise die unnatürliche Körperfeindlichkeit ausschloß. So besuchte er noch im hohen Alter die Freibäder unserer Stadt als aktiver Schwimmer und Sonnenbader. Foto: Heimbert Ihlefeld und ich bei seinem Besuch bei mir am 13. Juni 2009

Psalm 90 (89), 10:
"Die Fülle unserer Jahre ist siebzig
und ist Kraft uns beschieden, wir kommen auf achtzig.
Die meisten von ihnen sind Plage und vergebliche Mühe;
rasch enteilen sie, im Flug sind wir dahin."

Erinnerung an den Dessauer Hofjuwelier Otto Heinzelmann (1845-1889)



Auf dem Friedhof III (siehe auch meine anderen diversen Beiträge zu diesem Friedhof) befindet sich das Grab des bekannten Dessauer Hofjuweliers Otto Heinzelmann (1845-1889). Leider hat die Stadt Dessau auch auf diesem Grabstein einen Aufkleber angebracht, daß die „Angehörigen“ den Grabstein sanieren müssen. Daß mittlerweile es keine Angehörigen mehr gibt, dies scheint die Stadt nicht zu interessieren. Es scheint die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung auch nicht zu interessieren, daß es sich bei Otto Heinzelmann um eine herausragende Dessauer Persönlichkeit handelt die seinerzeit als Hofjuwelier des anhaltischen Herzogs weit über die Grenzen Anhalts bekannt war. Mit den letzten Nachkommen der Heinzelmanns war ich befreundet, siehe meine Kolumne: http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/bn-und-lore-und-dieter-harbrucker.html. Lore (geb. Heinzelmann) und Dieter Harbrucker sind seit einigen Jahren tot und um den Grabstein müßte sich eigentlich die Stadt kümmern, wenn sie nur ein wenig geschichtsbewußt wäre. Hofjuwelier Otto Heinzelmann war der Großvater von Lore Harbrucker und neben seinen damals sehr geschätzten Juwelierarbeiten war er verantwortlicher Juwelier für die anhaltischen Orden, die noch heute wegen ihrer Schönheit von Sammlern hoch geschätzt werden. Besonders die Orden die den anhaltischen Bären auf der Mauer zeigen sind unverkennbar. Was allerdings immer wieder falsch dargestellt wird, das ist, daß der Irrtum besteht, als hätte Otto Heinzelmann, oder seine Mitarbeiter, alle anhaltischen Orden selbst angefertigt - dies ist nicht der Fall! Auch wenn auf den Ordensschachteln der Name von Otto Heinzelmann prangt, so war er nur in den wenigsten Fällen deren Hersteller. Wie mir damals Lore Harbrucker erzählte, gab auch ihr Großvater die Orden an diverse Werkstätten in Auftrag, besondere Stücke ausgenommen. Neben dem Foto des Grabsteines mit dem absurden gelben Aufkleber anbei ein Scan eines erst vor kurzem bei ebay versteigerten Schmuckstückes in der Originalschatulle Otto Heinzelmanns und ein Scan des Bruststerns des anhaltischen Hausordens Albrechts des Bären 1. Klasse.

Freitag, 23. April 2010

Tanatra-Archiv von Paraguay nach Deutschland (Dessau)



Dieser Tage sind in etlichen Kisten aus Paraguay das Archiv der Weltloge Tanatra bei mir eingetroffen. Für die Weltloge hatte ich ja schon in der Vergangenheit gearbeitet, sowohl wissenschaftlich wie auch theologisch. Aufgrund der Erfahrungen mit Archiven, schließlich bin ich seit vielen Jahren Leiter des Deutschen Witu-Archives und habe früher den Nachlaß des Kunstwissenschaftlers, Malers und Lyrikers Walter Timmling bearbeitet, betraute man mich mit der ehrenvollen Aufgabe auch das Archiv der Weltloge Tanatra zu verwalten. Zum Archiv gehören die kompletten Ausgaben des „Freitag“, der Zeitung von Tanatra. Obige Fotos von heute zeigen mich in meinem Büro in der Dessauer Turmstraße mit alten Sammelbänden des „Freitag“ aus den 30er Jahren.

Foto-Impressionen vom Dessauer Friedhof III



In Fortsetzung der Beiträge über den Dessauer Friedhof III heute wieder ein paar fotografische Impressionen von dort, siehe die vorherigen Beiträge dazu unter:

http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/geschichtslose-und-kulturlose-stadt.html

http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/graber-auf-dem-friedhof-iii-in-dessau.html

http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/friedhof-iii-dessau-die-grabstatten.html