Freitag, 19. Juli 2019

Mein Oleander wird 50, die Kapuzinerkresse gratuliert!

Man glaubt es kaum, aber mein Oleander wird in diesem Jahr 50! Es ist immer sehr schwierig ihn über den Winter zu bringen, da er wegen seiner Größe und Schwere viel Plackerei bedeutet und er im Bungalow seine Zweige wegen der niedrigen Deckenhöhe beugen muß. 

Aber mit seinen 50 Jahren hat er es bis jetzt gut überstanden, wenngleich er manches Jahr seine ganze Kraft gegen Blattläuse aufbringen mußte, zum Glück ist er dieses Jahr von ihnen verschont. Hier die Fotos von dem Jubilar:





Aber auch an kleinen Blumen erfreue ich mich, so an meinen Blüten der Kapuzinerkresse, von denen ich zwei in meine, ebenfalls sehr kleine, Lieblingsvase gesteckt habe. Ob sie wohl dem Oleander zu seinem 50. Geburtstag gratulieren? Neben dem edlen Frauenkopf aus der Zeit um 1900  (Alabaster) machen sich die zwei kleinen Blüten doch gut, oder? 





Auch Cicely Mary Barker hat die Kapuzinerkresse für ihre entzückenden Elfenbilder genutzt, siehe hier:




Cicely Mary Barker (28. Juni 1895 - 16. Februar 1973) ist die wohl bekannteste Elfenmalerin. 

Mehr zu ihr und zu anderen Elfenmalerinnen, siehe hier: 

http://barrynoa.blogspot.com/2009/02/bn-und-sybille-von-olfers-und-ernst.html
http://barrynoa.blogspot.com/2015/06/von-elfen-und-blumen.html
http://barrynoa.blogspot.com/2018/12/zsauberhafte-elfen-von-cicely-mary.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/07/cicely-mary-barkers-1895-1973.html
http://barrynoa.blogspot.com/2017/08/es-ist-brombeerzeit.html

Donnerstag, 18. Juli 2019

Erinnerung an den wunderbaren "Klipps-Kaffee"





Ja, der gute alte Klipps-Kaffee aus Bremen, den immer meine Oma Martha aus Balge bei Nienburg (Weser) ab den 1950er bis in die 1970er Jahre kaufte und den wir in dieser Zeit von ihr geschickt bekamen. 

Dieser Kaffee war eine wirklich gute Marke, reiner kolumbianischer Hochlandkaffee, den es leider nicht mehr gibt. Ich las im Internet den Beitrag eines Kaffeetrinkers, der es auch bedauerte, daß es diesen Kaffee so nicht mehr gibt! Reine Kaffees gibt es eh jetzt selten, der Kaffeemarkenmarkt wird ja hauptsächlich von Mischungen dominiert - schade!

Oma Martha schickte den Klipps-Kaffee in normalen Packungen, ungemahlen. Mit einer Handmühle mahlten wir den Kaffee. Das duftete immer wundervoll. Die auf dem ersten Foto abgebildete Klipps-Kaffee-Dose war eine Ausnahme, da sie aber eine Dose war, hob ich sie auf und sie konnte überleben. 

Ich fand den Kaffeepflanzer mit seinem Hut mit breiter Krempe als Markenzeichen für Klipps sehr gelungen. Jedes Paket Klipps-Kaffee enthielt ein kleines Sammelkärtchen. Leider habe ich davon kein einziges aufgehoben.
Toll fand ich auch den Aufsteller mit dem Elefanten, den hätte ich als Kind gern gehabt, habe ihn aber nie bekommen.

Zu dem Sammelgebiet Blechbüchsen, hier ein Bloglink:

http://barrynoa.blogspot.com/2010/07/nostalgie-zwei-alte-kaffeebuchsen.html

Mittwoch, 17. Juli 2019

Wie lange noch???? Ein Appell!

Aufgenommen im Juli 2019; es erinnert daran, wie es sein muss, lebendig begraben zu sein.

Niemals darf ein solcher Anblick ’normal‘ gelten; zwei so wunderbare Geschöpfe verbringen ihr ganzes Sein in einem derartigen Gefängnis und wir sollen es als ‚artgerecht‘ hinnehmen? Übrigens: auch auf diesem Stall prangt ein Gütesiegel!

Wie in der Gruft, ein anderer Vergleich fällt nicht ein.


Von RespekTiere e.V. (gekürzt):
...
Gebannt, in mich gekehrt, stehe ich irgendwo im oberösterreichischen Innviertel vor einem Stall und habe Mühe die Fassung zu behalten. Ja, es gibt schlimmere Anblicke, es ist mir völlig bewusst, als den des mit traurigen Augen nach mir schielenden Stieres, aber trotzdem berüht mich sein Schicksal auf eine ganz und gar niederschmetternde Art und Weise. Denn so sehr ich mich dagegen auch wehren möchte, im Innersten weiß ich es: niemand wird sich je seiner erbarmen, kein Gesetz kümmert eine solche Haltung. Sie ist rechtens, auch wenn das Recht in diesem Falle gegen den Verstand geht. Gegen das Leben selbst.

Das hier ist nämlich keine Tierquälerei, nicht im Sinne des ‚besten Tierschutzgesetzes der Welt‘. Ja, wir haben alles schon erlebt, Ketten, Nasenring, Hornanbindung, Beinfesseln, usw.; und ja, all diese Maßnahmen sind wohl Ausgeburten eines kranken Geistes, hochgradig absurd, pervers. Aber zu obigen Foto gibt es einen Unterschied: man kann dagegen vorgehen, kann anprangern, kann die Pein abstellen, beenden. Das wird uns hier nicht gelingen; weil unsere Gesellschaft eine solche Haltung nicht als ‚Tierqual‘ erkennt. Und dieses Faktum alleine ist das wirklich Erschütternde des Momentes…
...
Gibt es etwas Beschämenderes als den Gedanken, wir sind zu einer herzlosen, gefühlskalten Gemeinschaft mutiert, welche tierliches Leid beharrlich ignoriert, und damit einen Fortschritt im Umgang mit dem Mitgeschöpf geradezu torpediert? Warum lässt unsere Gesellschaft etwas Derartiges zu? Warum gibt sie zwar vor, auf einem ach so menschlichen Weg zu sein, heftet sich ‚Humanität‘ in sämtlichen Bereichen an die längst zerschlissenen Fahnen einer verlorenen Barmherzigkeit, andererseits aber schafft sie es nicht, den Schwächsten der Schwachen auch nur einen Hauch von Rechten zuzugestehen?


Warum lässt sie zu, dass wir, Mensch, dermaßen mit den uns so hilflos Ausgelieferten verfahren? Dass wir, die wir sie beschützen sollten, zu deren schlimmsten Albtraum geworden sind, zu nimmersatten Parasiten an der Nährnadel des Lebens? Wie Figuren schieben wir sie dorthin, wo wir sie ge- und verbrauchen; auf einem Schlachtfeld ohne jede Ehre waten wir in Blut, die eine, unsere, Seite übermächtig, die andere, die, wo die Tiere ob unserer Grausamkeit in Schrecken erstarrt sind, ohnmächtig.

Wir, die Hirten, wir, der Schöpfung höchster Stufe. Vielleicht stimmt das auch so, zumindest mit den Augen der Wissenschaft betrachtet, das anthropozentrische Weltbild mit der Muttermilch aufgesogen. Man kann, mag, soll über eine derartig hochtrabende Feststellung streiten, an einer anderen, angelehnten, umso niederschmetternderen, jedoch besteht dann überhaupt kein Grund zum Disput: die vermeintlich höchste Stufe der Evolution ist nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viel eher deren tiefster Fall. Ein Fall ins Bodenlose. Die Dornenkrone der Schöpfung.
..
Der Anblick dieses Stieres in einem insgesamt eigentlich gar nicht so üblen Stall, er hat mich mitten ins Herz getroffen. Den Boden unter den Füßen weggezogen. Vielleicht gerade darum, um den Kreis zu schließen, weil das Furchtbare hier nicht so direkt auf uns einprasselt. Es ist ein hintergründiges, nur auf den zweiten Blick erkennbares.

Aber bitte betrachtet dieses Wesen, wie es da in seinem Gefängnis liegt, in einem kaum körpergroßen Loch, auf purem Beton-Spaltenboden. Aufstehen und sich niederlegen, darauf sind seine Möglichkeiten beschränkt. Will er sich drehen, wird’s schon schwierig. Eingesperrt, entwürdigt, gedemütigt. Schmerz ist es, der aus seinen Augen spricht. Seelenschmerz, und körperlicher noch dazu. Und gerade weil einen derartigen Anblick dennoch so viele Menschen als „normal“ empfinden, löst er in mir etwas Ungeahntes aus, eine Regung, die kaum in Worte zu fassen ist.

2019 steht auf dem Kalender, vergessen wir es nicht. Das 3. Jahrtausend nach Christus. Und wieweit haben wir in all der Zeit, in der wir auf diesem Planten wüten, die Tierhaltung revolutioniert, „humaner“ gemacht? Das hier vor den eigenen Augen ist es, was wir geschafft haben, das ist das schändliche Ergebnis. Nach tausenden von Jahren des Zusammenlebens, der Domestikation. Weiter sind wir nicht gekommen. Die Wahrheit ist eine bittere; wir haben uns in Bezug auf unseren Umgang mit den Tieren keinen Deut von der Barbarei entfernt. Unfassbar traurig.

Es wird Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen. Keine Verzögerung mehr, kein Glaube an Worte, die doch nie erfüllt werden. Lasst uns gemeinsam die Stimme erheben, einen Wind entfachen, zum Orkan gesteigert! JETZT ist der beste Zeitpunkt, die größte Schande der Menschheit auszutilgen. JETZT helfen wir den Tieren, JETZT lassen wir keine Ausreden mehr zu, JETZT beenden wir unser Schweigen. Keine Stunde ist besser dafür geeignet als das JETZT!!!


Und wenn unsere Stimme alleine nicht genügt, dann, wenn keine andere Wahl bleibt, weil weder der Gesetzgeber die nötigen Schritte einleitet, noch die Behörde ihre Arbeit tut, wenn die Tierhalter und all jene, welche am Leid der Tiere ihr blutiges Geld verdienen, sich gegen uns stellen – und das wird passieren, passiert doch schon seit Jahren – dann zerren wir die TäterInnen unbarmherzig wie sie selber sind an die Öffentlichkeit, und stellen sie an den sozialen Pranger! Zumindest das sind wir ihren Opfern schuldig.

Denn das Schweigen ist ein belangloses nicht; es ist der Bruder der Unmenschlichkeit, zusammen sind sie eine Glut, vom Bösen entfacht, welche den letzten Funken von Ehre in uns erstickt. Lassen wir es nicht zu. Nicht länger. Schweigen zu einer Untat, von der man weiß, ist die allgemeinste Art der Mitschuld!

Wissen Sie, was es ausmacht, dass gerade dieses Bild für mich persönlich ein derart erschütterndes ist? Weil es in seiner Veröffentlichung keine Konsequenzen mit sich bringen wird, weil der Tierhalter unantastbar bleibt. Weil das Gesetz eine solche Haltung billigt, ihr keinerlei Tierqual unterstellt. Weil viel zu viele Menschen dahinter nicht den Wahnsinn erkennen, welchen wir tagtäglich über die Tiere ergießen. Weil Mütter mit ihren Kindern vor diesem Stall stehen, und von Tierliebe sprechen, dabei nicht die Enge, nicht die Ohnmacht sehen; weil sie nicht das Flehen und Bitten in den Augen der Gequälten bemerken, viel lieber den Kopf senken, und den Blickkontakt vermeiden. Würden sie alle sich nur einen Augenblick Zeit nehmen und das eingepferchte Individuum als das annehmen, was es ist – nämlich ein Teil der Schöpfung, der genau wie wir nur in Frieden leben möchte, der genau wie wir fühlt und genau wie wir zum Leiden fähig ist – dann könnten, müssten alle Dämme brechen.

Ganzer Text, siehe hier: https://wolodja51.wordpress.com/2019/07/17/wie-lange-noch-ein-appell/comment-page-1/#comment-11767

B.N.:

Gerade heute hat mir ein Bekannter am Telefon von seinen Erlebnissen in den bayerischen Alpen berichtet, wo er Urlaub auf dem Bauernhof gemacht hatte. Dieser Bauer hatte ein paar Kühe und einen Bullen, die Kühe wurden im Frühjahr zurecht gemacht, ihnen wurden kitschige Blumenkränze auf die Hörner gesetzt und sie bekamen Glocken um und dann kam der Almauftrieb unter vielen hunderten Touristen mit Blasmusik, Läuten der Glocken und Segnungen der Kirchenpaffen. Das deutsche Pack, was zuschaute, war voll des Lobes über diese „Idylle“ und alle waren sich einig, so sollte Viehhaltung stattfinden. Ja, waren diese Typen, darunter auch etliche aus Tierschutzvereinen, blind und schwerhörig? Hörten sie nicht das Wehklagen des Bullen, der mitbekam, daß seine Herde raus durfte und er als einzigstes Tier allein zurück bleiben mußte, zurück bleiben mußte in seinem engen Verlies? Tagelang wehklagte dieser Bulle und das mit Recht über diese Schändlichkeit.

Auf Nachfrage beim Bauern, bekam mein Bekannter zur Antwort, daß Bullen nicht auf die Alm kämen, das wäre schon immer so, da zu gefährlich für die Senner dort oben und für die Touristen, welche die Almen besuchen.

All diese Touristen und Wanderer sind des Lobes voll über die prachtvollen Kühe und sie loben die „gute“ Tierhaltung. Es ist widerlich, daß dieses Pack nie danach fragt, wo denn eigentlich die Kälbchen sind, denn ohne ein geborenes Kälbchen gibt auch die beste Almkuh keine Milch. Danach wird nicht gefragt! Zur Antwort käme dann nämlich, daß die ins Dorf kämen in Kälberaufzuchtställe, eingepfercht, getrennt von den Müttern.

Als ich heute das Foto des Bullen oben in seinem engen Verlies sah, da mußte ich sofort an die heutige Geschichte meines Bekannten denken und meine Abscheu gegenüber Bauern steigert sich immer mehr. Ich wünsche jedem Viehbauern das was diese Kreaturen ihren Tieren antun und den den Almauftrieb bejubelnden Touristen wünsche ich das Gegenteil vom Besten.

Montag, 15. Juli 2019

Das "See"-Abenteuer eines jungen kleinen Sperlings

Bekanntlich füttere ich eine große Sperlingsschar und zur Zeit sind sehr viele junge Sperlinge darunter. Die sind noch sehr unbeholfen und Gefahren lauern überall, nicht nur vom schießwütigen Nachbarn. 

Vorhin saß ein kleiner junger Sperling auf den Wasserpflanzen, sein Gefieder war schon naß geworden, so daß er sich nicht traute aufzufliegen. Letzten Endes: Ende gut alles gut! 

Ein wenig durchnäßt erreichte er das rettende Ufer, allerdings nicht das nahe Ufer, sondern halb schwimmend, halb mit den Flügeln schlagend, durchquerte er den ganzen Teich und hüpfte dort ans Ufer. Ich ließ mir natürlich nicht entgehen, den kleinen Spatzenmatz zu fotografieren und ich wünsche ihm, daß er gut durchs Leben kommt. An Nahrung meinerseits soll es ihm nicht fehlen. 




Samstag, 13. Juli 2019

Pferde"sport" ist üble Tierquälerei

Tierqual durch Reißen am Pferdegebiß

Heute im Fernsehen, in der Sendung „Quarks“, mal wieder Schandtaten der Deutschen an den Tieren. 

Widerlich die vielen Deutschen, die entweder Nutztierhalter, Schlachter, Jäger, Angler, Fischer oder Reiter sind. Reiter soll es in Deutschland 4 Millionen geben - entsetzlich! Und diese Typen geben sich nach Außen hin noch als Tierfreunde, als wenn es einem Pferd gefallen würde, daß auf seinem Rücken ein Mensch sitzt. 

Derzeit läuft in Aachen mal wieder das Internationale Reitturnier CHIO und jede Menge perverse Zuschauer erfreuen sich an dieser Tierquälerei. Tierquälerei ist es, wenn Pferde gegen ihre Lebensweise gezwungen werden über hohe Hindernisse zu springen oder wenn sie bei der Dressurreiterei abnorme Schrittweisen vorführen müssen, dabei so gut wie immer durch Schmerzen gequält, sei es duch die Sporen oder durch Reißen am Gebiß. 

„Quarks“ zeigte unverblümt was die Tiere für Qualen über sich ergehen lassen müssen, dafür gebührt „Quarks“ großer Dank. Ob es was nützt? Ich glaube kaum! Immer mehr Kinder wollen reiten, zu 80 % sind es kleine Mädchen, denen es Spaß macht ein Pferd zu dominieren. Unter dem Deckmantel der Tierfreundlichkeit können diese kleinen menschlichen Bestien ein Lebewesen kommandieren. Während die Jagd und die Nutztierhaltung bei vielen Deutschen als tierfeindlich erkannt werden, hat die Reiterei noch immer den Nimbus der Tierliebe - pervers hoch drei! 

Es sind besonders die bourgeoisen Wohlstandsgören die sich ein Pferd wünschen, dieses oft auch bekommen, oder zumindestens Stunden mit einem Leihpferd nehmen. Es sind oft dieselben verkommenen Subjekte, die am Freitag die Schule schwänzen und bei Fridays for Future mitlaufen. 

Schon die Karl-May-Filme mit Pierre Brice widerten mich an, wurden doch dort die Pferde nicht als fühlende Mitlebewesen behandelt, sondern als Verkehrsmittel. Wer sich für derartige widerlichen Filme, ebenso Wild-West-Filme, begeistern konnte und noch immer begeistert, der kann kein Freund der Tiere sein, sondern ist nicht besser als ein Jäger oder Nutztierhalter.   

Hier die sehenswerte und aufrüttelnde Sendung:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-pferde--warum-wir-sie-lieben-und-trotzdem-quaelen-100.html

Schildbürgerland Bundesrepublik Deutschland

Postkarte um 1900: Die Schildbürger

Was für ein Schildbürgerland, diese Bundesrepublik Deutschland! Hier ist die bourgeoise Wohlstandsjugend vollends verblödet, demonstriert an jedem Freitag für den Klimaschutz und meint damit die Feindbilder: Auto, Heizung und Kohle. Es geht ihnen um die Reduzierung von CO2, dem sie als absolutes Feindbild die derzeitigen Klimaschwankungen zuschreiben, was nicht stimmt, aber das interessiert sie nicht, da auch der Mainstream in das gleiche Horn tutet. 

Obwohl bekannt ist, daß nicht Kohle, Heizung, Autos, Flugezeuge und Schiffe das meiste CO2 in die Luft pusten, sondern die Massentierhaltung, fordern diese „Klimaschützer“ nicht etwa das Ende der Nutztierhaltung, sondern sparen den größten CO2-Verursacher aus. Die bourgeoise Jugend will eben nicht auf Steaks, auf Milch, auf Eier verzichten und etwa vegan leben, dies obwohl diese Typen im Fernsehen schon oft gesehen haben, wie die 780 Millionen Nutztiere, die jährlich in Deutschland geschlachtet werden, leben müssen: erbärmlich in Tier-KZ´s. Dieselben Typen besuchen Auschwitz und sprechen hohle Worte, daß sich das nie wieder wiederholen soll. Daß in ihrer Nachbarschaft Millionen von Tieren in Tier-KZ´s gehalten werden und für den Gaumenkitzel der Bundesdeutschen sterben müssen, zu großen Teilen jetzt auch aus religiösen Gründen ohne Betäubung geschlachtet werden, das rührt dieses jugendliche kaltherzige Pack nicht.

Neulich im Netz zu lesen: Ein Rechter mischte sich dieser Tage unter die Fridays-for Future-Jugend, demonstrierte mit und kam ins Gespräch mit diesen Dumpfbacken, die alle sonst stundenlang auf ihrem Smartphone klimpern. Er mahnte an, daß bei Verzicht auf Smartphones ein großer Dienst für die Umwelt getan würde, da die Kobaltgewinnung weite Landstriche auf Jahrzehnte kaputt macht und arme Kinder für die Gewinnung schuften müßten. Reaktion: Schulterzucken und kreischen: „Kohle muß weg“! 

Am meisten war der Rechte geschockt, als nach der Demo die Greta-Jünger zu großen Teilen zu McDonalds gingen und sich dort nicht etwa Veggie-Burger reinzogen, sondern Fleisch-Burger. Die Bemerkungen des Rechten, daß durch Fleischkonsum das meiste CO2 in die Luft gepustet wird, das ignorierten diese ignoranten Jugendlichen. 

Was der Rechte nicht sagte, daß die Nutztierhaltung noch viel schädlicher ist, da durch sie Methangas produziert wird, ein wirklich schädliches Gas, überhaupt nicht zu vergleichen mit dem harmlosen CO2. Außerdem werden allein für Futtermittel über die Hälfte der gesamten Weltanbaufläche genutzt und täglich Wälder gerodet, die der Größe des Saarlands entsprechen. Dabei wird CO2 in solchen Mengen frei, daß der Autoverkehr Peanuts sind. Daß durch die anfallende Gülle die Böden und das Grundwasser vergiftet werden, das wären wirkliche Gründe um an einem Freitag die Schule zu schwänzen und zu demonstrieren.

Dankbar nehmen die Schildbürgerthesen der Schüler die Berater der Regierung auf und die SPD macht ihrem Namen als Arbeiterverräterpartei mal wieder alle Ehre und man fordert eine CO2-Steuer, nicht etwa für die Landwirtschaft, sondern ausschließlich für Benzin, Diesel, Kohle, Heizöl. Alles in allem waren die damaligen Schildbürger aus Schilda noch vernünftiger als der deutsche Dumm-Michel heutzutage.   

Freitag, 12. Juli 2019

ARD-Morgenmagazin verbreitet rassistische Sprüche gegen das Volk der Hereros



Was für ein heuchlerisches deutsches Staatsfernsehen! Da hetzt dieses Medium dauernd gegen angebliche rassistische Äußerungen von patriotischen Politikern, beklagt Hass und Hetze im Netz und verbreitet selber übelste rassistische Hetze, so heute im ARD-Morgenmagazin, siehe obige Standbilder. 

In einem Beitrag über die Heavy-Metal-Szene wurde ein rassistischer Post eingeblendet und dies nicht etwa als Beleg für rassistische Hetze im Netz, sondern die Moderatoren waren des Lobes voll über derartige Äußerungen.

Hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass Metalfans nicht nur dosenbiersaufende Hottentotten sind?“

Hat es sich in der ARD noch nicht herum gesprochen, daß man derartige rassistische, eine ganze Volksgruppe auf das Übelste verunglimpfende Sprüche nicht sendet?

Ausgerechnet die Hereros werden vom deutschen Staatsfernsehen (ARD) verunglimpft, eine Bevölkerungsgruppe denen von Deutschland ein furchtbarer Genozid angetan wurde. Jedem ist bekannt, daß das deutsche Kaiserreich tausende Hereros in der Kolonie Deutsch-Südwest (jetzt Namibia) in die Wüste trieb und sie dort elend verhungern ließ, ein Genozid größten Ausmaßes. Zu dem Leid was man ihnen antat, kamen noch Verunglimpfungen hinzu. In den damaligen deutschen Medien wurden die Hereros als „Hottentotten“ verunglimpft, ein Schimpfwort, welches die Hereros als stumpfsinnige Radaubrüder darstellen sollte und der deutsche Dumm-Michel amüsierte sich über diese Typen. Dieser Begriff wurde dann gern noch in der Nazizeit verwandt um dieses Volk als minderwertige Typen herab zu würdigen.

All das ist bekannt! Wieso dann diesen Rassismus im ARD-Morgenmagazin? An große Völker traut man sich mit rassistischen Sprüchen nicht mehr heran, wie etwa den Juden oder den Sinti und Roma, und verunglimpft diese ehemaligen Opfer Deutschlands nicht, mit dem kleinen Volk der Hereros meint man es machen zu können.

Es wäre ja alles halb so schlimm, wenn nicht gerade ARD und ZDF sich als Gralshüter politisch korrekter Sprache ausgeben und nichts unversucht lassen deutschen Patrioten Rassismus vorzuwerfen, da denke man nur mal an die Hetze gegen den damaligen AfD-Politiker Poggenburg, als sich ARD und ZDF darüber aufregten, daß er Türken, die hier in Deutschland gegen die Einrichtung eines deutschen Heimatministeriums protestierten, in einer Aschermittwochsrede als „Kümmelhändler“ und „Kameltreiber“ bezeichnete, obwohl Gewürzhändler und Kameltreiber durchaus ehrenvolle Berufe im Orient sind. Poggenburg wurde mit dem Rassismusvorwurf geradezu überschüttet. 

Aber so sind sie, die deutschen Volksverdummungsmedien: Wasser predigen und Wein saufen! Wer aber im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen!

Dienstag, 9. Juli 2019

Seenotrettung?

In anderen interessanten Blogs gefunden:

Der Sommer 2019 erweist sich als dankbar für die Massenmedien: Von der sonst jahrestypischen ereignisarmen Nachrichtenlage sind wir weit entfernt. Alle paar Tage versucht ein anderer „Seenotretter“ mit deutscher Besatzung die Landung in Italien, um Flüchtlinge nach Europa zu bringen, die er aus dem Mittelmeer gefischt hat. Die Rollen bei dem dann folgenden Spektakel sind klar verteilt: Ein relativ junger, mediengerecht im Idealfall weiblicher, hochmoralisch handelnder Kapitän tritt mit erhobenem Zeigefinger den bösen, alten, weißen Männern in Rom entgegen, um ihnen zu erläutern, dass die Aufnahme armer Menschen aus Afrika oder von sonstwo her ein Gebot der (ggf. christlichen) Nächstenliebe sei.

Ein zynisches Schauspiel
Das Publikum spendet brav Beifall. Der Vorhang fällt. – Bühne frei für den nächsten Auftritt.
Dabei geht es jeweils um 40, 50 oder 70 Flüchtlinge. „Die werden wir doch wohl noch aufnehmen können?“ – Schnell ist die Bundesregierung zur Stelle und verspricht einem Teil der Geretteten Asyl im gelobten Deutschland.


So hoch auch der Unterhaltungswert dieser zynischen Spiele für den Zuschauer sein mag, der die Ereignisse mit Chips und Bier bewaffnet am Fernsehbildschirm verfolgt, so wenig sind sie geeignet, einen auch nur kleinen Beitrag zur gütlichen Auflösung jener Tragödie zu leisten, die sich vor unser aller Augen in den Entwicklungsländern abspielt:
Bevölkerungsexplosion und Massenarmut

Dort sind durchsetzungsfähige Regierungen eher die Ausnahme als die Regel. Kommt irgendwo doch mal eine Regierung zustande, die ihr Land im Griff hat, so sieht der Wesen darin eine potentielle Gefahr und bombt sie weg, wie zuletzt in Libyen.

In Ländern ohne handlungsfähige Regierung grassieren Korruption und Massenarmut. Die Altersvorsorge armer Menschen in einer Gesellschaft ohne Generationenvertrag sind Kinder. Mögen die Entwicklungsländer sonst auch arm sein: an Kindern sind sie reich.
Ihre Bevölkerung wächst Woche für Woche um etwa eine Million Menschen. Für diese Neuankömmlinge auf unserem Planeten fehlt es an Vielem: Vor allem an Arbeit, Nahrung, medizinischer Versorgung, schulischer Bildung, Infrastruktur – und Hoffnung. Der ständig wachsende Strom der Armutsflüchtlinge nährt sich aus dieser wöchentlichen Million der Perspektivlosen, die am internationalen Arbeitsmarkt schlicht überzählig sind und deshalb keine Chance haben.

Wende in der Bevölkerungspolitik unvermeidbar
Wer das Problem der Überzähligkeit im Wege der Migration nach Europa auch nur auf dem aktuellen Niveau einfrieren will, muss nicht 40, 50 oder 70 Flüchtlinge einreisen lasse, sondern eine Million. Jede Woche.

Dass das nicht geht, müssten sogar Claudia Roth und Carola Rackete einsehen. Und weil es nicht funktioniert, müssen andere Lösungen her: Wer den Menschen in den Entwicklungsländern wirklich helfen will, fördert dort die Herausbildung handlungsfähiger Staaten, die eine Bevölkerungspolitik nach historischem chinesischem Vorbild (ein Kind und Bildung für alle) umsetzen – und damit der Armutsmigration die Grundlage entziehen.
Wer die Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern nicht als Problem anerkennen will, möge bitte vom Klimawandel schweigen!

Solange Politik und Massenmedien das Erfordernis einer einschneidenden Wende in der Bevölkerungspolitik der armen Länder ausblenden, sind sie selbst ein Bestandteil des Problems, von dem realistischerweise kein Beitrag zu dessen Lösung erwartet werden darf.

von MANFRED ROUHS, aus:

http://www.pi-news.net/2019/07/so-taeuschen-politik-und-medien-die-oeffentlichkeit/



Wie ich gerade gelesen habe, haben Deutsche in Deutschland für die Schleuserkapitänin Carola Rackete über 1 Millionen Euro gespendet. Ja geht es denn noch? Obdachlose müssen unter Brücken pennen, Rentner müssen Flaschen sammeln und da wird 1 Mio. Euro gespendet. Dieses Land hat vollkommen einen an der Klatsche. Tut mir leid, ich habe endgültig fertig mit Blödmichel. Der Spendenaufruf kam von übrigens von Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf.

Meine Meinung:

Man kann solchen Menschen nur wünschen, dass sie eines Tages ihre eigene Medizin schlucken müssen, aber ich fürchte, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Und diejenigen, die unter der islamischen Massenmigration leiden, die vielen Zusammengeschlagenen, Zusammengetretenen, Überfallenen, Messeropfer, Vergewaltigten und getöteten Deutschen, gehen diesen empathischen “Menschenfreunden” ohnehin am Arsch vorbei.

Habe übrigens gerade gelesen, dass Carola Rackete angeblich Millionärstochter ist. Ihr Vater dürfte jedenfalls in der Rüstungsindustrie sehr gut verdient haben. So geht wahrer “Humanismus”. Der Vater sorgt für die Waffenverkäufe und die Tochter rettet dann die Opfer? ;-(

Kamen die RAF-Terroristen nicht auch meist aus gut betuchtem Elternhaus und wollten die Welt retten? Waren das nicht auch linke Weltverbesserer, die meinten das Unheil und Unrecht, die Armut und das Elend, was ihre Eltern vielleicht über die Welt gebracht hatten, beseitigen zu müssen, notfalls mit Gewalt?

Raimund, aus:

https://nixgut.wordpress.com/2019/07/02/video-beatrix-von-storch-afd-carola-rackete-ist-keine-heldin-sondern-eine-kriminelle-0123/

Samstag, 6. Juli 2019

Dr. Gunter Bleibohm: Zitate aus seinen Büchern (4)


Die Welt braucht eigentlich nur diese obigen 3 Bücher von Dr. Gunter Bleibohm, dem so einzigartigen genialen Philosophen, der ganze Heerscharen von einfältigen „Denkern“ in den Schatten stellt. In loser Reihe möchte ich Zitate aus seinen Büchern bringen, die nicht leicht verdaulich sind, die aber im Gegensatz zu dem üblichen sonstigen Mummenschanz was an Philosophie den Menschen vorgesetzt wird, ungeschminkte und ungeschönte Realität sind.


Ü b e r l e g e n h e i t

Im Einklang mit dem Schicksal leben - nur Tiere sind dazu fähig. Auch hier sind sie dem Menschen überlegen. 


D e r  B l i n d e

Schau deinem Hund in die Augen. Meinst du zu wissen, wie er sein Leben sieht, fühlt, seine eigene Existenz wahrnimmt? Nur eine überhebliche Meinung hierzu hast du, du anmaßender Blinder! Welch Wahn, menschliche Denkgewohnheiten auf andere Lebensformen zu übertragen.


M i s s g l ü c k t

Die größte Lüge: Der Mensch ist die Krone der Schöpfung.
Er ist vielmehr das Wesen, das der Natur am wenigsten geglückt ist.

Freitag, 5. Juli 2019

Erinnerung an den Wisentstier "Benno"

Der Opa hat immer gesagt, das größte Ungeziefer ist der Mensch!"

Uwe Steimle

„Diese Spezies (die Menschheit), zergliedert in Einzelindividuen, die sich nicht im geringsten ihrer moralischen Deformation schämen, die sich empören über menschliche Kriegstote und vergessen, dass die Summe aller Kriegstoten der Menschheitsgeschichte in ca. 5 Tagen an Zahl und Grausamkeit in den Schlachthäusern des Planeten übertroffen wird. Mehr als 600 Millionen Lebewesen werden in diesem Zeitraum für den menschlichen Gaumenkitzel ermordet. Täglich kommen mehr als 200.000 neue Spieler (Menschen) hinzu, pro Sekunde ca. 2,7 Wesen (derzeit 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde!), die den Planeten wie eine Springflut überschwemmen, in alle Winkel der bisher freien Natur drängen, eine vernichtende Spur hinterlassen und ihre Existenz gnadenlos und rücksichtslos an die Stelle der dort lebenden Tierwelt setzen.“

Dr. Gunter Bleibohm


                Ansichtskarte: Berlin Zoologischer Garten, Wisentstier Benno 1943


Ohne Zoos gäbe es in Europa keine Wisente mehr! Der letzte deutsche Wisent fiel schon im Jahre 1775 im Tapiauer Forst der Kugel eines Jägers zum Opfer. Bald gab es nur noch kümmerliche Reste im Wald von Bialowiez (Polen) und im westlichen Rußland, die später mit den Bialowiezer Wisenten vereinigt wurden. Noch im Jahre 1914 gab es dort den Bestand von 231 Bullen, 347 Kühen und 149 Kälbern. Bis auf 160 Stück fielen diese im 1. Weltkrieg den Kugeln von Wilderern zum Opfer, der Rest wurde später von ukrainischen Freischärlern bis zum letzten Stück vernichtet. 

Von der ehemals berühmten, noch 1918, 74 Stück zählenden Wisentherde des Fürsten Pleß in Oberschlesien, konnten nur 3 Stück gerettet werden, alle anderen hatten die Polen getötet. Große Teile Oberschlesiens, und damit auch Pleß, fielen aufgrund des Friedensvertrages von Versailles an Polen! Zu Pleß in Oberschlesien gibt es auch eine anhaltische Verbindung: 1765 erhielt Prinz Friedrich Erdmann von Anhalt-Köthenvon seinem Onkel, Graf Johannes Erdmann von Promnitz, die Standesherrschaft Pleß mit drei Städten und 49 Dörfern, und nahm den Titel eines Fürsten von Anhalt-Köthen-Pleß an. 

1927 wurde der letzte Wisent in der Sowjetunion abgeschossen und damit endgültig in freier Wildbahn ausgerottet und überlebte nur in der Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten. Eine durch und durch wertlose Menschheit rottete brutal eine wertvolle Tiergattung aus.

Nur dem Tierpark Berlin ist es zu verdanken, daß Europas größtes Landsäugetier überlebt hat.

Unvergessen bleibt den Berlinern der Wisentstier Benno, siehe obige Postkarte aus dem Jahre 1943, und die Wisentkuh Sonja, beide verewigt durch den Bildhauer Erich Oehme (https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Oehme), der die edlen Tiere in Meissener Porzellan anfertigte.




In meinem Besitz ist die Figur des Wisentstieres Benno, 1937 von Oehme geformt und 1943 in Meissen angefertigt, siehe Fotos. Ich finde die Figur großartig, weil ich diese großartigen edlen Tiere mag, die so übel von den menschlichen Lustmördern (Jäger) in freier Wildbahn zum Aussterben gebracht wurden. Widerlich dieses Jägergesindel, welches nicht erst heute sein Unwesen treibt, sondern schon seit frühen Zeiten. Jäger sind eine Spezies Mensch vor der man nur tiefen Abscheu empfinden kann. Merkwürdigerweise hat ein Jäger in der Gesellschaft hohes Ansehen. Um wieviel moralischer ist doch eine Prostituierte als so ein Jäger oder so eine Jägerin, wird aber von der Gesellschaft mißachtet. Daran sind die Kirchen nicht unwesentlich schuld, Prostitution wird als Sünde gebrandmarkt, wohingegen man für Jäger sogar spezielle Gottesdienste abhält (Hubertusmessen). Abstoßend so eine Kirche!  

Nur 70 Wisente überlebten in zoologischen Einrichtungen, nur so konnte die ganze Art vor dem gänzlichen Aussterben gerettet werden. Um sie zu sichern, war bereits 1923 die „Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“ im Zoo Berlin als Initiative europäischer Zoodirektoren und Wissenschaftler gegründet worden. Das Bündnis war quasi Vorläufer der heutigen Erhaltungszuchtprogramme für viele andere bedrohte Tierarten. Seit 1872 zählen Wisente zum Bestand des Berliner Zoos. Im Tierpark leben nun wieder Exemplare seit dessen Eröffnung im Jahr 1955. Bis heute wurden in der Hauptstadt über 200 Wisente geboren. 

Im 2. Weltkrieg bombardierten Amerikaner und Engländer 1944 und 1945 auch den Berliner Zoo. Von den insgesamt 3715 Tieren überlebten nur 91. Benno und Sonja überlebten nicht, sie wurden von angloamerikanischen Bomben zerfetzt! Unverständlich, daß West-Berliner nach dem Krieg den Amerikanern und Engländern zujubelten. 

Der Wisent war früher in ganz Europa und im westlichen Asien heimisch. Über Jahrhunderte wurde er stark bejagt und in Europa so gut wie ausgerottet. Der letzte westeuropäische Wisent wurde 1919 erschossen und der letzte freilebende Wisent überhaupt 1927 im Kaukasus. Alle jetzt in Polen und Weißrußland wieder frei lebenden Wisente stammen von nur 12 in Zoos gehaltenen Wisenten ab, die 1946-1952 ausgewildert wurden (polnisch-weißrussisches Grenzgebiet). Über den Wisent: http://de.wikipedia.org/wiki/Wisent.
 
Es ist traurig, daß solch edle Tiere von den übelsten Raubtieren auf Erden, den Menschen, die sich parasitär mittlerweile auf 7,7 Milliarden Menschen vermehrt haben, bis auf wenige Exemplare ausgerottet wurden. 

Donnerstag, 4. Juli 2019

Landtagswahl Sachsen 2019: Statt AfD lieber ADPM wählen

In wenigen Monaten wird es Landtagswahlen in Sachsen geben und Kritiker der Systemparteien werden ihre Stimme der AfD geben, da kaum bekannt ist, daß es eine viel bessere Alternative gibt - die ADPM (Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland), siehe: https://aufbruch-deutscher-patrioten.de , gegründet von dem ehemaligen AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, dem von seiner Partei übel mitgespielt wurde.

Wenn ich mir das Programm der AfD Sachsen ansehe, dann könnte ich niemals diese Partei in Sachsen wählen. Wahnsinn, bei der Überbevölkerung in Deutschland (84 Millionen Einwohner, bei gleicher Größe hat Frankreich nur die Hälfte Einwohner)  Landeserziehungsgeld von mindestens 750 Euro sowie eine Baby-Begrüßungsgeld von 5000 Euro einführen zu wollen! 

Außerdem die enge Verbundenheit der AfD Sachsen zu den sächsischen Jägern. Lustmord an Tieren wird als bewahrenswerte Tradition angesehen! Ja und dann das unkritische Verhalten der sächsischen AfD zu den Bauern und deren Haltungsformen von Nutztieren, keine Kritik an den Tier-KZ´s! AfD Sachsen, nein danke!

Gut gefallen hat mir die Tierliebe der Partei ADPM, siehe den Aufruf auf der Partei-Seite, an die Vögel bei der derzeitigen Hitze zu denken: 





Mehr zur Partei ADPM hier:


http://barrynoa.blogspot.com/2018/02/wer-ist-volksverhetzer-yucel-oder.html







 

Leserpost zum Kornblumen-Blogbeitrag

Zu meinem vorgestrigen Blogbeitrag über die Kornblume (http://barrynoa.blogspot.com/2019/07/wunderbare-kornblume.html) waren heute 3 Emails in meinem Postkasten, die ich den werten Lesern nicht vorenthalten möchte. Unter den 3 Emails waren 2 vernünftige Emails und eine eines systemgeschädigten Tieffliegers, wahrscheinlich ein Anhänger des grünen Faschismus. 

Zuerst die beiden konstruktiven Emails:

Lieber Bernd,
Ihr o.g. Blog erweckt, wenn man will, vielerlei Assoziationen. Zur Kornblume: Diese ist das "Zentralgestirn" in Novalis´ Romanfragment
"Heinrich von Ofterdingen." Die berühmte "Blaue Blume." DIE Blume der Romantik! 

Sehr löblich und aufschlußreich, daß der ADPM an die Tierwelt denkt mit seinem
Aufruf diese mit Speis und Trank zu versorgen. Als Süddeutscher staune ich immer wieder wg. der Bezeichnung "Sperling", dieser firmiert bei uns als "Spatz." Hat doch
"der Ulmer Spatz" bei uns doch sogar literarische Bedeutung erlangt! Doch nun weg ob der verschiedenen Bezeichnungen:


Nachdem ich die Seite des ADPM aufgerufen hatte, fand ich, daß es auch in Westdeutschland einen "Aufbruch Leverkusen" gibt. Es ist sehr zu hoffen, daß die
Regionalpartei die undemokratische 5%-Hürde überspringen darf, denn sonst würde sich Bunt-Deutschland ins Fäustchen lachen. Und nun nur einmal phantasiert:
Angenommen ( hoffentlich geht jetzt bei mir die Phantasie nicht durch ), die Mitteldeutschen könnten es erreichen wieder? einen eigenen Staat zu etablieren, wäre
dies dann patriotisch? Meine eindeutige Antwort: Tausendmal ja. Jedes deutsche Territorium, welches Bunt-Deutschland und den regierenden Grünfaschisten ent-
rissen wird, ist ein Gewinn gg. den Multi-Kulti-Wahn, gg. die Sozialindustrie, gg. den Typus des neuen gründeutschen Herrenmenschen, der für sich in Anspruch
nimmt, der ganzen Welt beizubringen, wie sie an deutschem Wesen zu parieren hat. 


Die Menschenschmugglerin und Millionärstochter C. Rackete gehört zu diesem bourgeoisen Pack, wie auch die Reemtsma und die Wohlstandsgören der FFF-Bewegung.
Die ADPM spricht Matteo Salvini seinen Dank aus und entlarvt BP Fr.-Walter Schreimeier als... Weiter möchte ich Seine Exzellenz nicht charakterisieren, es gibt ja
immer noch den Majestätsbeleidigungsparagraphen!


Wenn ich aus dem Fenster schaue, dann sehe ich die alte Feste Hohenasperg. Unser verdorbener und prunksüchtiger Herzog Karl Eugen hat den Dichter der
"teutschen Chronik" C.F.D. Schubart dort oben ohne Gerichtsverfahren 10 Jahre schmachten lassen. Das macht vorsichtig beim Schreiben!

Mit herzlichen Grüßen nach Dessau!

Reiner Wahl

Asperg

B.N.: Grüße kommen zurück, werter Herr Wahl!



Lieber Bernd Nowack! In einem Ihrer Links zu dem Kornblumenartikel haben Sie ein Youtube-Video drin, wo die Rede zum politichen Aschermittwoch von Poggenburg zu sehen und zu hören sein sollte. Das haben die Zensoren mittlerweile gelöscht, angeblich Hass! Was für ein mittlerweile faschistisches System, wo von Freiheit keine Rede mehr sein kann. Ich habe mir die Rede von Poggenburg damals abgespeichert, von Hass war da absolut nichts drin. Hass und Hetze dagegen massenhaft von den Feinden der AfD, was aber nicht gelöscht wird.
Wollte Sie bloß darauf aufmerksam machen! Machen Sie weiter so, solch unabhängige Stimmen in der unfreien Medienlandschaft brauchen wir.
Viele liebe Grüße
Stefan Wiedemann

B.N.: Tatsächlich, vielen Dank für den Hinweis!

Der Link in meinem Blogbeitrag zur Rede von André Poggenburg:

https://www.youtube.com/watch?v=rituqgtekS4

zeigt folgendes an:




Und nun der geistige Tiefflieger:

He Noack, Blau, blau, blau blüht der Enzian und nicht die Kornblume, darauf einen Enzian getrunken. Jetzt schon der Fascho Poggy? Lächerlich das mit deiner Kornblume. Wenn die in den Feldern nicht mehr wächst, kannst du doch in deinen Garten anbauen, wohl zu bequem dazu, was?
Es grüüsst der Enziantrinker aus dem bunten Westen

B.N.:


Wer ein Fascho ist, das bestimmen noch lange nicht grünlackierte tatsächliche Faschisten unter dem Motto: „Haltet den Dieb, rief der Dieb!“
Ach, die Kornblume muß also nicht in freier Natur, wie in bisherigen tausenden von Jahren üblich wachsen, sondern im Garten? Dann braucht man also auch in freier Natur keine Sperlinge mehr, ein paar Exemplare im Zoo reichen also? Schöne neue Welt, wo es in der Natur nur noch den Menschen gibt und Wildtiere nur noch in Zoos überleben können? Wie naturfern kann man denn bloß sein!

Übrigens! Das mit den Kornblumen in meinem Garten, da tragen Sie Eulen nach Athen, da ich ein paar Kornblumen tatsächlich in meinem Garten habe, dies aber nur weil ich sie mag und sie in meinem Garten für Insekten wichtig sind. Hat aber rein gar nichts damit zutun, daß sie vor allem in die freie Natur gehören und dort wachsen können, ohne daß ein Gärtner sie in seinem Garten sät.

Merken Sie sich aber, daß ich das nächste mal Emails die nur unter einem Nicknamen bei mir eintrudeln gleich in den Papierkorb werfen werde. Aber es ist ja typisch für Typen wie Sie einer sind, daß Sie nicht unter ihrem richtigen Namen schreiben und eine Wegwerf-Email benutzen. Nicht unter richtigem Namen zu schreiben, zeugt von großer Feigheit!

Hier ein paar Kornblumen, die tatsächlich in meinem Garten stehen, dies allerdings für die seriösen Blogleser, nicht für die Flitzpiepe namens Enziantrinker:



 
  


Mittwoch, 3. Juli 2019

Neues vom Vogelmord auf dem Sandberg in Dessau-Törten

Immer wieder fragen Leser bei mir an, ob es neues zum Vogelmörder auf dem Sandberg in Dessau-Törten gibt, ob dieser „Herr“ weiter sein Unwesen betreibt und Vögel abschießt, siehe dazu die damaligen Blogbeiträge:

http://barrynoa.blogspot.com/2019/06/der-vogelmorder-vom-sandberg-in-dessau.html

http://barrynoa.blogspot.com/2019/06/leserpost-zum-vogelmord-auf-dem.html

Ob dieser, mein Nachbar, weiterhin Vögel tötet, das kann ich nicht sagen, da er das kaum machen wird, wenn ich da bin und es sehen kann. Was ich aber berichten kann, daß er mich gestern am Gartenzaun ansprach ob ich „böse“ mit ihm sei, was ich bejahte, denn für Vögeltöten habe ich kein Verständnis. 

Dabei geht es mir gar nicht so sehr darum, daß es sowieso verboten ist mit einem Luftgewehr auf Vögel zu schiessen, zumal in einer Siedlung in Hausnähe, wo auf das Dach gezielt wird, wo Vögel ab und zu sitzen, sondern es geht mir darum, daß es zutiefst unethisch ist Vögel zu schießen, während andere Leute sich bemühen diese Vögel durch Futter und Tränke am Leben zu erhalten. 

Wie wichtig es ist, daß man Vögel ganzjährig als Gartenbesitzer füttert, dies ist allgemein bekannt, siehe dazu Prof. Berthold, da durch die Monokulturen der Lebensraum der Vögel und damit die Nahrung immer knapper werden. Wenn es vor 50 Jahren überall in Deutschland noch genügend Sperlinge gab, so sind diese in etlichen Bundesländern schon zu seltenen Vögeln geworden und nur noch Steinzeitmenschen im Denken schießen Vögel noch ab, abgesehen davon, daß man Mitlebewesen nicht das Leben nimmt, nur weil es einem nicht paßt, daß die auf dem eigenen Dach sich mal aufhalten. Nur kaltherzige egoistische Spießbürger können solchen Frevel begehen. 

Bei dem kleinen Disput am Gartenzaun zeigte sich, daß Bertalan S. keinerlei Einsicht zeigte, er sich im Recht fühlte. Ja, er drehte den Spieß infamer Weise sogar noch um, indem er meinte, daß ich Schuld daran sei, daß er zum Gewehr greifen „muß“, weil ich Vögel füttere, die damit auch auf sein Dach kämen, was er nicht dulden würde. 

Dann meinte er noch mich verdummen zu können, indem er einen Jäger anführte, der ihm angeblich Recht gab, weil das Füttern von Vögeln verboten sei. Also entweder ist dieser Jäger der dümmste Jäger Deutschlands, der schleunigst seine Jagderlaubnis zurück geben sollte, oder B.S. hat sich diesen Jäger ausgedacht.

Geradezu makaber wurde es, als er mir empfahl, wenn ich doch so gern Vögel füttern würde, eine Voliere zu bauen und dort Vögel zu halten. Man kann nur mit dem Kopf schütteln über solche primitive Denkweise. Als wenn ich als Tierrechtler jemals Vögel, die in Freiheit gehören, in eine Voliere einsperren würde. B.S. möchte doch auch nicht sein ganzes Leben in einem einzigen Zimmer in Hausarrest zubringen, sondern auch in Freiheit artgerecht leben und zum artgerechten Leben der Vögel gehört nun mal, daß sie sich in die Lüfte erheben können. Ich finde es schon tierquälerisch wenn man Hühner in einer Voliere hält. Das würde ich meinen Hühnern niemals zumuten, sondern sie haben einen 1000 qm großen Garten zur Verfügung.

Dieser "Herr" ist eben durch und durch ein Speziesist und mit seiner archaischen Denkweise paßt er überhaupt nicht in die heutige Zeit, die von Tierschutzdenken immer mehr geprägt ist, zumindestens in Deutschland. Daß es in osteuropäischen Ländern noch immer katastrophal aussieht, das ist bekannt, da braucht man sich bloß die Hundehaltung in Ungarn und Rumänien anzuschauen, wo noch immer Hunde an die Kette gelegt werden und wo das Abschießen von Vögeln normal ist, da es auch dort keine solchen Tierschutzgesetze gibt wie in zivilisierten Ländern.

Ich glaube kaum, daß mein Nachbar sich, schon da er älteren Semesters ist, noch ändern wird und aus seiner primitiven Denkweise heraus kommt. Möglich, daß seine Enkel, die ihn ja öfter besuchen, ihm ins Gewissen reden, was ich mir wünschen würde, damit nicht noch mehr wertvolle Tiere von ihm sinnlos getötet werden.

Ein ähnlicher Fall, wie bei mir, hat sich in Österreich zugetragen. Der Tierschutzverein „Respektiere e.V.“ schrieb darüber und man konnte dies in verschiedenen Medien lesen. Sollte übrigens mein Nachbar weiterhin auf Vögel schiessen, sehe ich mich im Interesse der Tiere genötigt, auch größere Medien, Zeitungen und Tierschutzvereine zu informieren.


Tote Raben zur Vogelverscheuchung?

Von "Respektiere e.V."


Öfters schon waren wir in der Vergangenheit mit dieser absoluten, mittelalterlich anmutenden Grausamkeit konfrontiert; die letzten drei Jahre aber wurde uns dann kein derartiger Fall mehr gemeldet. Schon kamen wir in Versuchung zu glauben, vielleicht hätten die Menschen aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, würde sich unsere Gesellschaft doch langsam in eine Richtung bewegen, wo die Würde der Tiere zunehmend ein Faktum darstellt – allein, wieder wurden wir abgestraft!

Denn bis in den Bezirk Rohrbach, im oberen Mühlviertel, Oberösterreich, hat sich ethisches Verhalten offensichtlich noch nicht herumgesprochen, zumindest nicht bei allen! Ein Landwirt umgab dort nämlich tatsächlich seine Felder mit toten, auf Pfählen aufgehängten Rabenvögeln!

So wehen die malträtierten Körper im Wind, an Stricken am Hals und an den Beinen aufgehängt, längst dem Verwesungsprozess preisgegeben. Rabenvögel aber zählen in Europa zu den geschützten Tierarten, dass dürfte der Verursacher vergessen haben. Es ist einfach unfassbar! Wieder einer jener Bauern, die sich über jede Gesetze der Menschlichkeit hinwegsetzen, die das Wort ‚Menschlichkeit‘ ins Absurde führen… uns fehlen wirklich die Worte!

RespekTiere hat selbstverständlich Anzeige erstattet; der Landwirt wird zu erklären haben, woher er denn die toten Vögel hat! Ein geschütztes Tier zu töten ist kein Kavaliersdelikt – hoffentlich wird er dies nun am eigenen Leib und an der eigenen Geldtasche erfahren!!!
Wie wusste es doch schon Albert Schweitzer: „Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene.“

Dienstag, 2. Juli 2019

Wunderbare Kornblume

Die AfD vertritt leider nicht die Interessen von uns Mitteldeutschen! Wie auch in allen anderen Parteien dominieren, schon rein zahlenmäßig, die Westler. Immer wieder wurden gerade die besten der Besten aus der AfD ausgeschlossen oder verekelt, wie der sachsen-anhaltische Volkstribun André Poggenburg, dem es zu verdanken war, daß in Sachsen-Anhalt die AfD 25 % der Stimmen bei der letzten Landtagswahl einfuhr. dessen Aschermittwochsrede die Mitteldeutschen begeisterte, aber den systemtreuen Westbonzen in der AfD mißfiel. Siehe zu Poggenburg:

http://barrynoa.blogspot.com/2018/02/wer-ist-volksverhetzer-yucel-oder.html
http://barrynoa.blogspot.com/2019/04/andre-poggenburgs-gegenrede-auf-den.html

Poggenburg tat das einzig vernünftige und trat aus der Leisetreter-Partei AfD aus und gründete den „Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland“, eine Regionalpartei die immer mehr Zuspruch findet. Hier die Seite der Partei:

https://aufbruch-deutscher-patrioten.de

Alles gefällt mir an dieser Seite nicht, so das Bild des Denkmals von Luther, einem der übelsten Deutschen. Gut gefällt mir der Zusatz zum Parteinamen: "Mitteldeutschland". Denn mitteldeutsche Städte sind u.a, Magdeburg, Dresden, Brandenburg, Erfurt, Rostock - Ostdeutschland ist was anderes: Es sind Städte, wie Stettin, Breslau. Insterburg, Königsberg oder Schneidemühl. 

Gut gefällt mir auch, der Aufruf der Partei in diesen heißen Tagen an die Vögel zu denken, ihnen Trinkwasser hin zu stellen. Abgebildet  auf der Parteiseite ist ein Sperling, der deutsche Vogel schlechthin. Hat man jemals bei den Systemparteien solche Aufrufe für notleidende Tiere gesehen? Leider gibt es in unserem Land Tierfeinde, die statt Vögel zu füttern und zu tränken, sie abschießen, wie mein aus Ungarn stammender Nachbar. Ich füttere und tränke Vögel und er schießt sie dann ab. Widerlich, solche Typen! 

Ausnehmend gut gefiel mir auch, daß die neue Partei die blaue Kornblume zum Parteisymbol erkoren hat, ist doch die Kornblume eine meiner Lieblingsblumen. In der letzten Sendung von „Steimles Welt“ vernahm ich, daß die Kornblume auch Uwe Steimles Lieblingsblume ist. Steimle schätze ich seit langem und noch viel mehr nach dem letzten Spruch von ihm in seiner Sendung: „Der Opa hat immer gesagt, das größte Ungeziefer ist der Mensch!"

Bei meinem heutigen Bemühen Kornblumen zu fotografieren, stieß ich auf Schwierigkeiten, denn in der heutigen Landwirtschaft haben Mohn-und -Kornblumen, die früher immer zu einem Getreidefeld gehörten, kaum noch eine Chance. Monoton sind jetzt alle Felder, was absolut tödlich für unsere heimische Insektenwelt und damit die Vogelwelt ist. Darum fordern Wissenschaftler ja auch ganzjährig Vögel zu füttern, weil diese nicht mehr genug Nahrung finden. Aber was nützt es, wenn tierliebende Menschen dies tun und minderwertige Menschen dann die Vögel abschießen?

Zwischen Dessau-Törten und Möst fand ich an einem winzig kleinen Feldrain ein paar Kornblumen und eine einzige Mohnblume, siehe das Foto unten. Die stumpfsinnige egoistische Masse wird keinen Blick darauf verwenden und naturzerstörende Ein-Euro-Job-Brigaden würden solch letzte Refugien im Sauberkeitswahn auf Anordnung der Stadt beseitigen, wenn sie die entdecken würden, wie es in Dessau schon sehr oft geschah. 




 

Sonntag, 30. Juni 2019

Dr. Gunter Bleibohm: Zitate aus seinen Büchern (3)



Die Welt braucht eigentlich nur diese obigen 3 Bücher von Dr. Gunter Bleibohm, dem so einzigartigen genialen Philosophen, der ganze Heerscharen von einfältigen „Denkern“ in den Schatten stellt. In loser Reihe möchte ich Zitate aus seinen Büchern bringen, die nicht leicht verdaulich sind, die aber im Gegensatz zu dem üblichen sonstigen Mummenschanz was an Philosophie den Menschen vorgesetzt wird, ungeschminkte und ungeschönte Realität sind.


S c h i z o p h r e n

Am stadtnahen Schlachthof zog dieser Tage Richtung Innenstadt ein Demonstrationszug vorbei, während in der Todesfabrik Tier auf Tier hingerichtet wurde, um sein einmaliges Leben für die Essgewohnheiten der Menschen zu tauschen. Die Demonstranten draußen trugen Schilder und Transparente, die alle um ein Thema kreisten: gegen Rassismus, wir wollen keine Rassisten, für Menschenrechte und, und, und. Man schrie, pfiff, hielt engagierte Reden, wie bösartig und schlimm Rassismus sei und dass eine aufgeklärte Gesellschaft keinen Rassismus dulden darf.

Sie erschienen wie Marionetten, die gelernte - aber meist unverstandene - Reizwörter nachplapperten. Als die Demonstration dann beendet war, versammelten sich die Initiatoren, die Redner und einige Mitläufer in der Eckkneipe gegenüber dem Schlachthof. Der Hunger war groß und fast jeder bestellte die Spezialität des Hauses, eine reichhaltige Schlachtplatte. Mit großem Appetit aßen die Antirassisten die sterblichen Überreste anderer Rassen. Die Schizophrenie ihres Tuns fiel keinem von ihnen auf, soweit reichte ihr Horizont nicht.


S c h a n d e
 
Bedenke, wenn du irgendwo in der Natur sitzt, wie viele Lebensformen du sofort siehst: Hunde, Eidechsen, Ameisen, Bienen, du hörst Vögel und siehst Katzen, Pferde, Schafe und Menschen. Bedenke nun, dass jede Lebensform, jede Gruppe die Welt anders sieht, wahrnimmt, wertet, organisiert und zum Gesamtwesen der Welt seinen Beitrag leistet. Bedenke zum Schluss die Rolle des Menschen im gesamten Naturgeschehen und du wirst Schreckliches feststellen, wirst vor Scham und Schreck die Augen niederschlagen. 


G l e i c h g ü l t i g

Das Leiden anderer Wesen - gleich ob Mensch oder Tier - ist euch völlig gleichgültig, solange ihr nur beim Zahnarzt eine Narkosespritze bekommt.