Samstag, 8. Juni 2013
Die "Grüne Keiljungfer" und das Hochwasser in Dessau-Roßlau
Gestern im Fernsehen zur Hochwasserberichtserstattung: Aufnahmen aus Roßlau an der Rossel, wo provisorisch gelegte Pumpen das übergelaufene Wasser des Anrainergebietes abpumpten. Der dort anwesende Jörn von der Heydt, stellvertretender Ortsbürgermeister von Roßlau, beklagte, daß wegen des Umweltschutzes ein Pumpwerk in den vergangenen Jahren dort nicht gebaut werden konnte, Grund: das dortige Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Libelle "Grüne Keiljungfer". Auf die Frage des Reporters, ob er diese Libelle schon einmal dort gesehen hätte, verneinte dies von der Heydt.
Es ist ja tatsächlich so, daß die "Grüne Keiljungfer" auf der Roten Liste der bedrohten Tiere steht und höchsten Schutz verdient. Im vorigen Jahr hatten wir in Dessau-Törten zwei dieser wunderbaren Tiere an unserem Teich. Ob nun in der Muldaue bei Törten sich ein Vorkommen dieser Libellenart befindet, dies kann ich nicht sagen, aber anzunehmen ist dies, denn ansonsten wäre es ja nicht möglich gewesen, daß wir diese Tiere in unserem Garten gehabt hätten, denn so sehr weite Strecken fliegen Libellen bekanntermaßen nicht.
Hier der Link zu dem Blogbeitrag mit Fotos der "Grünen Keiljungfer": http://barrynoa.blogspot.de/2012/10/rettung-von-zwei-libellen.html.
Freitag, 7. Juni 2013
Neues von der Hochwasserfront am 7. Juni 2013 in Dessau und Umgebung
Viel Luft ist nicht mehr bis zur Brücke über einen alten, sonst trockenen Elbarm, an der Wallwitzburg (zwischen Dessau und Roßlau) siehe die ersten zwei obigen Fotos, die ich heute Mittag gemacht habe. Das Hochwasser bestimmt auch hier das Geschehen. Ein bischen mehr Luft ist zwischen Wasser und Brücke bei der Eisenbahnbrücke dort, siehe 3. Foto, aber viel fehlt auch nicht mehr und dann wäre die Brücke überschwemmt.
Der höchste Punkt in dieser Gegend ist der künstlich aufgeschüttete Wallwitzberg mit der Wallwitzburg, über die ich schon öfter berichtet habe, siehe z.B.: http://barrynoa.blogspot.de/2013/04/die-dessauer-wallwitzburg-ist-einen.html. Noch ist das kleine Café auf der Wallwitzburg geöffnet und man kann sicher sein, daß man dort betreffs Hochwasser am sichersten ist. Wenn alles überflutet sein sollte, was wir nicht hoffen wollen, dann säße man dort oben vor Wasser absolut sicher. Absolut sicher sind dort oben auch die zutraulichen Ziegen des Wallwitzburg-Vereins, die es sich bei der Mittagshitze in ihrem schattigen Bauwagen bequem gemacht haben, siehe 4. und 5. Foto. Im Gegensatz zu den Tieren im Bernburger Tierpark werden diese Ziegen überleben. Es war doch skandalös, daß im Bernburger Tierpark dieser Tage Rehe und Hirsche in ihren engen Gehegen ertranken, dies obwohl den Verantwortlichen bekannt war, was für ein Hochwasser kommen wird. Gerade Rehe und Hirsche hätte man ohne weiteres vorher frei lassen können, dann hätten sie sich selbst retten können, so aber versperrten ihnen hohe Zäune den Weg in die Freiheit und sie mußten elendiglich ertrinken. Daß die städtischen Amtspersonen, die dies zu verantworten haben, je zur Rechenschaft gezogen werden, dies ist unwahrscheinlich in unserem Unrechtsstaat, wo staatliche und städtische Amtspersonen sacro sankt sind.
Das Jubelfernsehen MDR prangert so etwas natürlich nicht an, stattdessen nur "Gemeinsam gegen die Flut"- Berichte wo besonders die jungen freiwilligen Helfer beim Sandsackbefüllen gezeigt werden. Was das Fernsehen verschweigt, daß diejenigen die sich da abmühen von ihren Ausbildungsstätten noch dafür bestraft werden, so ein mir bekannter Fall, der in einem vom Hochwasser bedrohten Ort im Landkreis Wittenberg mithelfen wollte, daß sein Ort nicht absäuft. Er macht eine Lehre im Berufsbildungs-Zentrum (BBZ) Wittenberg. Er rief dort an, fragte an ob er beim Hochwasserschutz in seinem Ort helfen könne, statt als Landschaftsgärtner-Lehrling in Wittenberg Unkraut zu jäten, wie im Lehrplan vorgesehen war. Die Reaktion seiner Ausbilderin war ablehnend. Sie drohte damit, daß er wenn er das machen würde, diesen Tag finanziell abgezogen bekommen würde, oder er einen Urlaubstag nehmen müsse. Außerdem habe er dann anschließend noch eine schriftliche Bestätigung vom Katastrophenschutz vorzulegen, daß er auch dort gearbeitet habe. Das ist mal wieder typisch für Einrichtungen die ihr Geld von den Arbeitsämtern bekommen. Anstatt den Hochwasserbedrohten zu helfen, Unterstützung zu geben, geschieht das Gegenteil. Einfach nur widerlich diese Typen, die wir mit unserem Steuergeld finanzieren!
Das 6. und 7. Foto zeigt die überschwemmte Elbaue im Norden Dessaus vom Turm der Wallwitzburg aus - eine einzige Wasserlandschaft, herausragen tun nur große Bäume.
Donnerstag, 6. Juni 2013
Das Hochwasser an der Elbe am Dessauer "Kornhaus" (6.6.2013)
Eben zurück von dem Ausflug an die Elbe am "Kornhaus" möchte ich den Bloglesern die gemachten Fotos nicht vorenthalten. Die Fotos "nur" mit einem normalen Fotoapparat geschossen, ganz im Gegensatz zu dem Herrn (letztes Foto) der gleich mit einer Fotodrohne anrückte.
Die Elbauen am "Kornhaus" nehmen ja immer sehr viel Wasser bei Hochwasser auf, ganz besonders auch das sogenannte "Unterluch" auf der gegenüberliegenden Flußseite vom "Kornhaus". Auch bei nicht so dramatischen Hochwassern, ist diese Fläche weitläufig überschwemmt. Das Fehlen solcher Überschwemmungsflächen ist ja das Hauptproblem der Flüsse Elbe und Mulde am Oberlauf. 500 Millionen Euro gab Sachsen in den vergangenen Jahren für Hochwasserschutz aus, zu 98 % nur für höhere Deiche, der schäbige Rest wurde für die von Wissenschaftlern massiv geforderten Überflutungsflächen ausgegeben. 50 solcher Überflutungsflächen waren in Sachsen geplant, ganze 2 wurden realisiert!!! Es ist dies ein Irrsinn, denn mit diesen Deicherhöhungen werden die Flüsse nur eingeengt, die Fließgeschwindigkeit wird erhöht und den letzten beißen die Hunde, wo die Pegel immer höher werden. Ein Umdenken wird auch nach diesem Hochwasser nicht einsetzen - leider!
Dienstag, 4. Juni 2013
Freiheit für Gustl Mollath!
Auch wenn ich ansonsten von den deutschen Medien nichts halte, ein ganz großes Lob den Filmemachern Monika Anthes und Eric Beres, welche schon mehrfach in "REPORT MAINZ" über den unglaublichen Fall Gustl Mollath berichtet haben. Am gestrigen 3. Juni 2013 um 22 Uhr 45 lief in der ARD wieder eine Dokumentation der beiden über diesen Skandal, dies mit dem letzten Stand der Dinge und vielen neuen aufschlußreichen Details: "In den Fängen von Politik, Justiz und Psychiatrie".
Liebe Blogleser, wenn sie diese Dokumentation nicht gesehen haben sollten, schauen Sie sich diese unbedingt hier an:
7 Jahre unschuldig in der Psychiatrie eingesperrt und trotz erwiesener Unschuld immer noch nicht frei, dies ist kein Skandal mehr, dies ist faschistoid. Ganz schlimm, die bayerische Justizministerin Beate Merk. Sie ist mit Abstand die schlimmste Politikerin Deutschlands und es ist tatsächlich ein Skandal, daß Bayerns Ministerpräsident Seehofer (CSU) sie noch nicht entlassen hat. Auch wenn die CSU betreffs des Betreuungsgeldes Gutes im Bund durchgesetzt hat, so ist sie dennoch nicht wählbar, solange solch furchtbare Typen wie eine Beate Merk Justizministerin sein dürfen.
Freiheit und Gerechtigkeit für Gustl Mollath! Bitte unterschreiben auch Sie diese Petition:
Montag, 3. Juni 2013
Kommentar zu Günther Jauchs Talkrunde vom 2. Juni 2013
Eigentlich sollte man sich ja die deutschen Medien nicht antun, wie das deutsche Fernsehen, denn diese Stützen des Systems mit ihrer gezielten Meinungsmache verblöden sowieso nur das Volk, aber nun denn ab und an kann man es eben doch nicht lassen und man schaut eine dieser unsäglichen politischen Talkshows, wo bis zum Überdruß fast immer die gleichen Typen eingeladen werden, die dann ihre sattsam bekannte Zeitgeistmeinungen kundtun.
Gestern nun mal wieder Jauch, diesmal zum Thema: "Auslaufmodell Hausfrau - wie funktioniert Familie heute?" Übel schon der Vorspann, wo der Kölner Kardinal Meisner als Ewiggestriger hingestellt wurde, nur weil er klare Worte für die Rechte von Kindern geäußert hatte, welche der Arbeitswelt und den faschistoiden Vorstellungen des feministischen Mainstreams immer mehr geopfert werden (...Ihn erinnere die derzeitige Familienpolitik, die Müttern eine schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz ermöglichen wolle, an seine Zeit in der DDR, sagte Meisner, der vor der Wende 1989 Weihbischof in Erfurt und Bischof von Berlin war. Weil man damals im Osten Deutschlands Produktionskräfte gebraucht habe, seien die Kinderkrippen erfunden worden, äußerte er völlig richtig in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".)
Natürlich durfte die SPD-Schnattertante Manuela Schwesig in der Runde nicht fehlen, die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern und neuerdings im "Kompetenzteam" von SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück, ein Grund mehr die SPD zur Bundestagswahl 2013 nicht zu wählen, denn wenn derartige Typen die Regierungspolitik bestimmen sollten, wie eine Schwesig (gab ihren Sohn mit 14 Monaten in die Krippe!!!), dann gute Nacht für Deutschland. Daß aber nun die derzeitige Koalition sich der faschistoiden Entwicklung in unserem Land entgegenstellen würde, dies kann man allerdings leider auch nicht sagen, denn auch dort haben die unfreiheitlichen Kräfte mittlerweile die Oberhand gewonnen, dies sieht man an solchen Entscheidungen wie der Freigabe der männlichen religiösen Genitalverstümmelung an 8 Tage alten Babys und Kleinkindern, der flächendeckenden Einführung von Kinderkrippen für Babys und Kleinkinder und der Forcierung des Ausbaus von Ganztagsschulen. Alles Dinge, die gegen Kinder und Jugendliche gerichtet sind, die entweder deren Freiheit und Selbstbestimmung massiv einschränken oder wie bei der nunmehr straffreien Genitalverstümmelung schwere Körperverletzung darstellen.
Gestern bei Jauch nichts neues, die alte Leier von den wie immer sorgsam ausgewählten systemkonformen Diskutierern. Aber wie es so ist, daß auch ein blindes Huhn auch mal ein Korn findet, so kommt auch im deutschen Volksverblödungsfernsehen ab und an mal etwas Vernünftiges heraus. Ein männlicher Teilnehmer der Runde, ein Herr Kippenberg, äußerte nämlich bemerkenswerte Worte zur Ganztagsschule, dies obwohl die eigentlich primär nicht Thema der Diskussion war. Sinngemäß: "Meine Tochter war einige Zeit in Frankreich, besuchte dort eine Ganztagsschule und stellte fest, daß die Schüler im Vergleich zu einer normalen Halbtagsschule auch nicht mehr lernen. Im Gegenteil, sie seien abgespannt und sehr müde." Wahre Worte, denn es ist ein Unterschied ob man den halben Tag angespannt ist, fremdbestimmt ist, oder den ganzen Tag! Daß eine Ganztagsschule Freiheitsberaubung ist, ist klar, denn alles das was bei einer Halbtagsschule noch möglich ist, wie zuhause Mittag essen, eventuell spezielle gesunde Sachen, wie vegetarisch, was bei Catering-Essen schlechterdings auf der Strecke bleibt, ein Mittagsschläfchen machen, wenn man müde ist, weil man die Nacht mal durchgemacht hat, nachmittags die Sachen machen zu denen man Lust hat, wie durch die Stadt bummeln, sich mit Freunden treffen, im Sommer bei gutem Wetter jeden Nachmittag baden gehen, Sport in einem Verein machen, der einem gefällt, wo man andere Freunde hat, als immer die gleichen Schulkameraden um sich zu haben, und, und, und - dies ist in einer Ganztagsschule nicht möglich: Unfreiheit pur! Genau dies meinte dann auch der Herr Kippenberg, sinngemäß: "Alle bisherigen Freizeitaktivitäten meiner Kinder, die sie jetzt noch machen können, die gingen bei einer Ganztagsschule nicht mehr, so z.B. einmal die Woche Nachmittag zu den Pfadfindern gehen oder mein Sohn ist im Tölzer Knabenchor. Die Proben sind natürlich nachmittags. Würden flächendeckend Ganztagsschulen Pflicht werden, dann könnte alle die Freizeitvereine, Chöre usw. dicht machen". Darauf unterbrach lautstark die eingeladene WDR-Moderatorin Yvonne Willicks, eine schon bei ihren Sendungen schwer zu ertragende Emanze (die mit der übergroßen Brille), den Herrn und brachte das hirnrissige Argument an, daß doch die Pfadfinder in die Ganztagsschulen gehen können und auch dieser "Tölzer Jugendchor". Dämlicher gings nimmer, aber Jauch, anstatt die Willicks auszulachen ob soviel Dämlichkeit, der überging diesen geistigen Tiefflieger schnellstens und wechselte das Thema. Ganz besonders absurd, ihre Ansinnen, der Tölzer Knabenchor, den sie kulturbanausig als "Tölzer Jugendchor" bezeichnete, solle doch in die Ganztagsschule kommen, eben dort wie die Pfadfinder während der Ganztagsschulzeit seine Proben machen!!! Wenn Sie, liebe Blogleser es nicht glauben, daß eine bekannte Fernsehmoderatorin wie die Willicks so kulturbanausig ist, daß sie den Tölzer Knabenchor als Wald-und-Wiesenchor abtut, dann hören sie sich die betreffende makabre Stelle bitte in der Mediathek doch mal an, ca. ab 31. Minute: http://daserste.ndr.de/guentherjauch/guentherjauch321.html. Erschreckend, solche Typen propagieren die Ganztagsschule, haben aber selber einen Bildungsgrad der unter allem Niveau ist!
Nun der Krug geht bekanntlich meistens solange zu Wasser bis er bricht. Wenn auch die heutige Jugend sich bisher noch lammfromm und unpolitisch wie ein Schaf sich zur Schlachtbank führen ließ, sich diese Unterdrückung und Unfreiheit gefallen ließ, so wird das aber nicht lange gut gehen, dies hat man am arabischen Frühling gesehen (jetzt aktuell in der Türkei) wie dann plötzlich Unterdrückung und Unfreiheit sich wie bei einem Hochdruckkessel entladen. Wenn dann wie 1968 sich die Wut gegen das Establishement entladen wird, dann wird wie 1968 bei dem damaligen Establishment das Gejammer allgemein groß sein.
Sonntag, 2. Juni 2013
Unglaubwürdig: Felix Finkbeiner und "Plant for the planet"
In meinem gestrigen Blogbeitrag anläßlich des Internationalen Kindertages (http://barrynoa.blogspot.de/2013/06/1-juni-gedanken-zum-internationalen.html) erwähnte ich auch den Jugendlichen Felix Finkbeiner, der sich, obwohl er 15 Jahre alt ist, als Kind bezeichnet, sich also selbst zeitgeistgemäß infantilisiert. Dieser Felix Finkbeiner wurde systematisch von den Klimahysterikern als Vorzeigekind aufgebaut, um Sympathien für bestimmte Interessen zu erzeugen und besonders um bei Kindern und Jugendlichen als die späteren Entscheidungsträger Weichen im Denken zu stellen.
Nun, was Finkbeiners Selbstbezeichnung als Kind betrifft, dann mag dies auch mit seiner persönlichen Reife zu tun haben, nicht etwa die geistige Reife meine ich, da ist er vielen seiner Altersgenossen sehr voraus, sondern seine körperliche Reife, die doch eher einem 12jährigen Kind entspricht als einem 15jährigen Jugendlichen, siehe Gesamterscheinung und kindliche Stimme vor dem Stimmbruch. Während die Masse der 15jährigen Jugendlichen ganz anders auftreten, typische Interessen der Jugend haben, wie Erfahrungen sammeln auf sexuellem Gebiet, bei Alkohol, bei Tabak, bei weichen Drogen; Grenzüberschreitungen haben und vor allem in Opposition mit der herrschenden Erwachsenenumwelt stehen, da ist dies bei Felix Finkbeiner anders. Er tritt nicht jugendgemäß auf, sondern wie ein einen Professor spielendes neunmalkluges Kind.
Wenn nun alle seine Gedanken die er in seinen Reden äußert, von ihm selbst stammen würden, er die in Opposition gegen sein Elternhaus, so wie das sonst üblich ist, entwickelt hätte, dann könnte man Felix Finkbeiner und seiner Organisation "Plant for the planet" Bewunderung zollen wegen des Engagements (nicht in der Sache). Weiß man aber um seinen Vater und dessen gesellschaftliche Aktivitäten, seine Ämter in Organisationen die genau das verfolgen was Felix Finkbeiner propagiert (http://www.mmnews.de/index.php/mmnewstv/6031-klima-verbrecher-in-kindergaerten und http://netzwerkvonchristen.wikispaces.com/file/view/Frithjof+Finkbeiner+bio.pdf), dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß hier Etikettenschwindel betrieben wird, ein kindlich wirkender Jugendlicher von seinem Vater als Vorzeigefigur vorgeschickt wird, da erst durch die Kindlichkeit des vortragenden Aufmerksamkeit in den Medien erzeugt wurde, denn Umweltschützer im Erwachsenenalter gab es weltweit jede Menge, Kinder aber bisher kaum. Daß die Medien weltweit darauf ansprangen, zeigte unter anderem das bisherige Echo.
Daß nun den jungen Felix Finkbeiner ganz bestimmte Interessengruppen nutzen um ihr Weltbild zu propagieren, dies ist logisch, darum auch solche Auftritte wie den in der evangelischen Erlöserkirche in München, wo Felix Finkbeiner als Kanzelredner auftreten durfte (vom Fernsehen gesendet!), dies in einer Reihe mit Bundespräsident Gauck, siehe die vollständige Rede hier:
http://www.youtube.com/watch?v=xkfB7nAgOXw.
Daß das Hauptanliegen welches Felix Finkbeiner hat, daß jedes Kind (und jeder Erwachsene) 150 Bäume pflanzen solle, völliger Unsinn ist, wird meistens übersehen. Welchem Kind wäre es wohl möglich überhaupt Bäume zu pflanzen, es sei denn seine Eltern wären Grundbesitzer und sie duldeten dies. Nicht mal in Deutschland wäre es für einen Erwachsenen möglich einfach in Wald und Feld zu gehen und Bäume zu pflanzen, weil Grund und Boden immer jemandem gehören, der darüber zu verfügen hat. Auch in Deutschland sind Bäume und Wald bedingt durch den Besitz an Grund und Boden ein Wirtschaftsgut welches ausgebeutet wird. Wollte man dies ändern, dann müßte man den Kapitalismus abschaffen, Grund und Boden vergesellschaften. Solange Grund und Boden in Privatbesitz sind, sind derlei Aktionen wie die eines Finkbeiner reine kosmetische Tünche unter dem Motto, daß man aktiv gegen Umweltzerstörung etwas tut. Solange allerdings gerade durch grünes Gutmenschentum in den Ländern der westlichen Hemisphäre, wie der Verdammung von Kohle und Erdöl, und dadurch der zwangsweisen Beimischung von Biosprit in den Benzin, nur damit grüne Spinner und Weltverbesserer ein pseudoökologisches gutes Gewissen haben, dadurch die grünen Lungen der Erde für Palmöl abgeholzt werden oder in Deutschland statt Artenvielfalt auf den Feldern fast nur noch Raps-Monokulturen vorherrschen, solange sind kindliche Aufforstungsaufrufe lächerlich.
Es ist typisch, daß ausgerechnet weltweite Großkonzerne "Plant for the planet" finanziell unterstützen. Ausgerechnet Großkapitalisten geben Unterstützung? Bestimmt nicht mit dem Ziel, daß eine weltweit gerechte Weltwirtschaftsordnung errichtet wird, wo Banken, Konzerne, Grund und Boden vergesellschaftet werden, es keine Börse mehr gibt, wo Profit machen kein Erfordernis mehr ist, weil man sonst in einer kapitalistischen Gesellschaft nicht überleben kann, wo sie selbst enteignet werden. Da kommt ein kindliches Feigenblatt wie Felix Finkbeiner gerade recht, der eben nicht an den Grundpfeilern der heutigen kapitalistischen Gesellschaftsordnung rüttelt.
Nun, was Finkbeiners Selbstbezeichnung als Kind betrifft, dann mag dies auch mit seiner persönlichen Reife zu tun haben, nicht etwa die geistige Reife meine ich, da ist er vielen seiner Altersgenossen sehr voraus, sondern seine körperliche Reife, die doch eher einem 12jährigen Kind entspricht als einem 15jährigen Jugendlichen, siehe Gesamterscheinung und kindliche Stimme vor dem Stimmbruch. Während die Masse der 15jährigen Jugendlichen ganz anders auftreten, typische Interessen der Jugend haben, wie Erfahrungen sammeln auf sexuellem Gebiet, bei Alkohol, bei Tabak, bei weichen Drogen; Grenzüberschreitungen haben und vor allem in Opposition mit der herrschenden Erwachsenenumwelt stehen, da ist dies bei Felix Finkbeiner anders. Er tritt nicht jugendgemäß auf, sondern wie ein einen Professor spielendes neunmalkluges Kind.
Wenn nun alle seine Gedanken die er in seinen Reden äußert, von ihm selbst stammen würden, er die in Opposition gegen sein Elternhaus, so wie das sonst üblich ist, entwickelt hätte, dann könnte man Felix Finkbeiner und seiner Organisation "Plant for the planet" Bewunderung zollen wegen des Engagements (nicht in der Sache). Weiß man aber um seinen Vater und dessen gesellschaftliche Aktivitäten, seine Ämter in Organisationen die genau das verfolgen was Felix Finkbeiner propagiert (http://www.mmnews.de/index.php/mmnewstv/6031-klima-verbrecher-in-kindergaerten und http://netzwerkvonchristen.wikispaces.com/file/view/Frithjof+Finkbeiner+bio.pdf), dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß hier Etikettenschwindel betrieben wird, ein kindlich wirkender Jugendlicher von seinem Vater als Vorzeigefigur vorgeschickt wird, da erst durch die Kindlichkeit des vortragenden Aufmerksamkeit in den Medien erzeugt wurde, denn Umweltschützer im Erwachsenenalter gab es weltweit jede Menge, Kinder aber bisher kaum. Daß die Medien weltweit darauf ansprangen, zeigte unter anderem das bisherige Echo.
Daß nun den jungen Felix Finkbeiner ganz bestimmte Interessengruppen nutzen um ihr Weltbild zu propagieren, dies ist logisch, darum auch solche Auftritte wie den in der evangelischen Erlöserkirche in München, wo Felix Finkbeiner als Kanzelredner auftreten durfte (vom Fernsehen gesendet!), dies in einer Reihe mit Bundespräsident Gauck, siehe die vollständige Rede hier:
http://www.youtube.com/watch?v=xkfB7nAgOXw.
Daß das Hauptanliegen welches Felix Finkbeiner hat, daß jedes Kind (und jeder Erwachsene) 150 Bäume pflanzen solle, völliger Unsinn ist, wird meistens übersehen. Welchem Kind wäre es wohl möglich überhaupt Bäume zu pflanzen, es sei denn seine Eltern wären Grundbesitzer und sie duldeten dies. Nicht mal in Deutschland wäre es für einen Erwachsenen möglich einfach in Wald und Feld zu gehen und Bäume zu pflanzen, weil Grund und Boden immer jemandem gehören, der darüber zu verfügen hat. Auch in Deutschland sind Bäume und Wald bedingt durch den Besitz an Grund und Boden ein Wirtschaftsgut welches ausgebeutet wird. Wollte man dies ändern, dann müßte man den Kapitalismus abschaffen, Grund und Boden vergesellschaften. Solange Grund und Boden in Privatbesitz sind, sind derlei Aktionen wie die eines Finkbeiner reine kosmetische Tünche unter dem Motto, daß man aktiv gegen Umweltzerstörung etwas tut. Solange allerdings gerade durch grünes Gutmenschentum in den Ländern der westlichen Hemisphäre, wie der Verdammung von Kohle und Erdöl, und dadurch der zwangsweisen Beimischung von Biosprit in den Benzin, nur damit grüne Spinner und Weltverbesserer ein pseudoökologisches gutes Gewissen haben, dadurch die grünen Lungen der Erde für Palmöl abgeholzt werden oder in Deutschland statt Artenvielfalt auf den Feldern fast nur noch Raps-Monokulturen vorherrschen, solange sind kindliche Aufforstungsaufrufe lächerlich.
Es ist typisch, daß ausgerechnet weltweite Großkonzerne "Plant for the planet" finanziell unterstützen. Ausgerechnet Großkapitalisten geben Unterstützung? Bestimmt nicht mit dem Ziel, daß eine weltweit gerechte Weltwirtschaftsordnung errichtet wird, wo Banken, Konzerne, Grund und Boden vergesellschaftet werden, es keine Börse mehr gibt, wo Profit machen kein Erfordernis mehr ist, weil man sonst in einer kapitalistischen Gesellschaft nicht überleben kann, wo sie selbst enteignet werden. Da kommt ein kindliches Feigenblatt wie Felix Finkbeiner gerade recht, der eben nicht an den Grundpfeilern der heutigen kapitalistischen Gesellschaftsordnung rüttelt.
Samstag, 1. Juni 2013
1. Juni: Gedanken zum Internationalen Kindertag
Heute ist der 1. Juni und noch heute als "alter Knopp" denke ich sofort bei diesem Tag an den "Internationalen Kindertag" der in meiner Kinderzeit begangen wurde. Im Westen Deutschlands gab es auch einen "Tag des Kindes" der allerdings im September begangen wurde, welcher aber längst nicht so ein Feiertag für Kinder war wie im Osten: http://de.wikipedia.org/wiki/Kindertag.
Das eigentlich tolle am Internationalen Kindertag war für uns Kinder, daß es keinen Unterricht in der Schule gab. Man mußte zwar zur Schule gehen, aber dort ging es locker zu, neben Freizeitsport, Spielen und Veranstaltungen aller Art war dieser Tag ein schöner Tag. Früh gab es zwar einen Fahnenappell, wo übereifrige Schüler, die sogenannten Streber und die politisch 150%igen Schüler ausgezeichnet wurden, aber dann hatte man freie Wahl was man machen wollte. Daß der Tag wegen der Kinderrechte eingerichtet wurde, dies ging völlig unter. Aber da in der DDR in den 50er und 60er Jahren Kinder sowieso mehr Rechte hatten als etwa in Westdeutschland, wo z.B. uneheliche Kinder schwer diskriminiert wurden, wo sie oft in kirchliche und staatliche Heime gesteckt wurden, nur weil sie unehelich waren, und dort schwer mißhandelt und ausgebeutet wurden, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2010/04/deutschland-taterinnen.html, so gab es dieserart Unrecht in der DDR nicht. Was natürlich schändlich war, das waren die DDR-Kinderkrippen, oft sogar Wochenkrippen, wo Babys und Kleinkinder aufwachsen mußten, eine Schande sondersgleichen, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2009/03/freiheit-statt-sozialismus-la-margot.html, http://barrynoa.blogspot.de/2012/04/betreuungsgeld-statt.html und http://barrynoa.blogspot.de/2009/12/von-margot-honecker-zu-margot-kamann.html.
Aber wie sieht es denn jetzt in der Bundesrepublik im Jahre 2013 aus? Man propagiert eben dieses DDR-Schandsystem mit der Unterbringung von Kleinkindern in Krippen und baut massiv dieses System auf um denselben Stand zu erreichen wie er schon zu DDR-Zeiten herrschte. Die einzigste Partei die da noch einigermaßen gegenhält, ist die CSU, welche mit ihrem Betreuungsgeld einen kleinen Ausgleich für die anständigen Väter und Mütter bieten möchte die ihre Kleinkinder zu Hause selbst aufziehen, so wie es natürlich ist. Aber allein das geringe Betreuungsgeld von 200-300 Euro im Monat für diese Eltern wird von einer breiten Front von Organisationen und Parteien bekämpft. Diese die Kinderrechte mit Füßen tretenden Kräfte haben nichts dagegen, daß ein Krippenplatz dem Steuerzahler über 1000 Euro im Monat kostet, gönnen aber Eltern nicht dieses Taschengeld des Betreuungsgeldes wenn sie ihre Kleinkinder zuhause betreuen.
Da der westdeutsche Kindertag, der jetzt immer mehr Einzug in den gesamtdeutschen Alltag Einzug hält und den alten Internationalen Kindertag der ehemaligen DDR immer mehr verdrängt, von der Unicef dominiert wurde und wird, hat er sich negativ auf Kinderrechte ausgewirkt. Dies klingt im ersten Moment paradox, ist doch von der UNO einst die Unicef als Unterorganisation gegründet worden um Kinderrechte zu stärken. Da aber die UNO die Altersgrenze für Kinder von einstmals dem vollendeten 14. Lebensjahr auf das vollendete 18. Lebensjahr herauf setzte, wurden damit alle bisherigen Jugendlichen infantilisiert und diskriminiert. Zu DDR-Zeiten war es undenkbar einen Jugendlichen von 17 Jahren als Kind einzuordnen. Es herrschte die natürliche und vernünftige Regel, daß man Kind war bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, Jugendlicher bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und ab 18 zählte man als Erwachsener mit allen Rechten und Pflichten. Eine Infantilisierung und Entrechtung von Jugendlichen, wie heute gesetzlich festgeschrieben, die gab es nicht. Es ist geradezu lachhaft, wenn 15jährige sich selber nun als Kinder bezeichnen, diese Gesetze selbst verinnerlicht haben und sich selbst infantilisieren. So sprach z.B. der "Kinder-Vorzeige-Umweltschützer" Felix Finkbeiner in seiner neulich gehaltenen "Kanzelrede" (http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/kanzelrede-finkbeiner-plantfortheplanet-100.html) immer wieder von "Wir Kinder", schloß sich damit ein. Es sollte mich nicht verwundern, wenn er das auch in kommenden Jahren bei seinen "Reden" immer noch tut.
Den reaktionären Kräften wäre es am liebsten wenn die Kindgrenze noch höher geschraubt werden würde, von 18 auf 21 etwa. Diese Kindaltersgrenzen sind der breiten Masse der Bevölkerung gar nicht bekannt. Wenn also ab und an mal von "Kindersoldaten" in den deutschen Volksverblödungsmedien die Rede ist, dann ging es garantiert nicht um richtige Kinder, sondern um Jugendliche im alten Rechtssinne, wie z.B. 17jährigen jungen Revolutionären oder Rebellen. Das Gleiche, wenn von "Kindersex" die Rede ist. Kaum jemand denkt da daran, daß auch die 17jährigen noch darunter erfaßt werden. Die sogenannten Kinderrechte der Jetztzeit sind leider meilenweit von den Rechten entfernt die damals in der DDR den Kindern und Jugendlichen zugestanden wurden. Dies ist weit weniger bekannt als die Rechte von Frauen in der DDR, wo auch die Frauenrechte schon in den 50er und 60er Jahren weit fortschrittlicher waren als in Westdeutschland, wo es noch solche Diskriminierungen gab, wie z.B., daß eine Frau ohne Genehmigung des Ehemannes kein eigenes Konto eröffnen durfte oder eigenmächtig eine berufliche Arbeit aufnehmen durfte. Daß die Kinderrechte in der Bundesrepublik mit Füßen getreten werden, dies zeigte sich im Jahre 2012 sehr deutlich als der Gesetzgeber die männliche Genitalverstümmelung (religiöse Beschneidung) in Deutschland erlaubte, dies sogar an 8 Tage alten Säuglingen - ein Vorgang der in der DDR unmöglich gewesen ist, wo derartig schlimme Grausamkeiten an kleinen Kindern im Namen der Religion verboten waren.
Obige drei Fotos zeigen mich als 9jährigen Schüler (Pionierhemd und Tuch waren Pflicht an diesem Tag) auf dem Hof meiner Schule (Friedensschule Dessau-Ziebigk) am 1. Juni 1960 zusammen mit anderen Schulkindern an dort aufgebauten Ständen zum Internationalen Kindertag.
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