Freitag, 23. August 2019

Die großartige albanische Politikerin Edith Schwartz

September 1943 marschierte bekanntlich die deutsche Wehrmacht in Albanien ein, da Deutschlands Bündnispartner Italien dort militärisch gegen die albanische Partisanenarmee nur noch Niederlagen einstecken mußte und Italien sich von Deutschland abgesetzt hatte. Nur bis zum 29. November 1944 dauerte die deutsche Herrschaft des allerdings formal wieder unabhängigen und offiziell neutralem Albanien, was natürlich nur so auf dem Papier stand. 

Im Tross der deutschen Wehrmacht natürlich Filmleute, wie in allen anderen von Deutschland besetzten Gebieten, die für die Wochenschauen in den deutschen Kinos Kriegsberichte oder auch zivile Streifen drehten. So kam in der „Panorama-Monatsschau“ auch eine kurze Dokumentation im November 1944 in die Kinos, die albanische Bauern auf dem Wege zum Markt in eine Stadt und auf dem dortigen Markt zeigte. 1944 waren die Frauen in Burkas zu sehen und schon 20 Jahre später war das finstere Mittelalter in Albanien überwunden. 


Frauen mußten immer ein paar Schritte hinter ihrem Mann hergehen

Verhüllte Frauen auf dem Markt

Dies war nur möglich durch Zwangsmaßnahmen, die von den anderen Europäern, welche die Zeiten der Aufklärung seit 1750 schon hinter sich hatten und wo die Religion nicht mehr diese so stark unterdrückende und ausbeutende Rolle spielte wie in dem mittelalterlichen Albanien, verurteilt wurden und noch heute verurteilt werden, ohne daß diese Verfechter der Religionsfreiheit, die damaligen schlimmen Verhältnisse vor 1945 in Albanien, die vom Islam maßgeblich verursacht wurden, berücksichtigen.

1967 atmeten die Albaner auf, als Enver Hoxha den ersten atheistischen Staat der Welt ausrief und alle Religionsausübung verboten wurde. Frauen wurden gleichberechtigt und der Fortschritt hielt mit großen Schritten Einzug.

Was allerdings auch schon vor 1945 fortschrittlich in Albanien war, das war, daß die in einigen größeren Städten ansässige jüdische Bevölkerung nie diskriminiert wurde. Auch die italienische Besatzungsmacht konnte die jüdische Minderheit nicht verfolgen, da die albanische Bevölkerung in dieser Frage nicht kollaborierte, nicht wie in den meisten anderen Ländern, die von den Deutschen oder Italienern besetzt waren, wo die Juden nicht nur bloß ausgeliefert wurden, sondern wo diese Nationen sogar schlimmste Pogrome an den Juden verübten, wie z.B. die Ukrainer.

Es flohen sogar während des Krieges Juden aus anderen Teilen Europas nach Albanien, einem der letzten Länder der Welt, welches Juden aufnahm, auch England nahm ja keine mehr auf. Die Auslieferung der einheimischen Juden und zugewanderten Juden an die Deutschen wurde von der städtischen albanischen Bevölkerung verweigert. Die von den Deutschen tolerierte albanische Regierung, die ansonsten ein Verwalter der Interessen der Deutschen war, verweigerte als einziges besetztes Land die Herausgabe der Juden und sonstigen Asylanten, mit dem Hinweis, daß Albanien die Gastfreundschaft sehr hoch halten würde und den Flüchtlingen Asyl zugesagt hatte, und das wird auch eingehalten. Die Deutschen mußten sich damit zufrieden geben, da sie ohne Kollaboration der Albaner nicht heraus bekamen wer Jude oder Asylant war und wer einheimischer Albaner. 

Kein Jude und kein anderer Flüchtling aus dem albanischen Kerngebiet wurde je deportiert. Nur im Kosovo, welches während des Krieges von den Besatzern zu Albanien geschlagen wurde, kam es zu Deportationen und Verfolgung. Da tat sich die muslimische Geistlichkeit unrühmlich hervor. Von muslimischen Geistlichen angestachelte muslimische Kosovo-Albaner dienten in der berüchtigten SS-Division Skanderbeg, die für die Verfolgung und Deportation vieler kosovarischer Juden verantwortlich war.

Partisanenführer Enver Hoxha ließ etliche dieser albanischen SS-Leute erschießen, was später als Untat und politischer Mord eines diktatorischen Stalinisten von westlicher Seite hingestellt wurde, dies obwohl 1945 auch die Amerikaner SS-Verbrecher standrechtlich, ohne große Prozesse, ebenso erschossen hatten.

Auch die Eltern von Edith Schwartz flohen vor den Nazis aus Deutschland und fanden in Albanien Asyl. Edith Schwarz wuchs in der Volksrepublik Albanien auf, da ihre Eltern nicht nach Deutschland zurück kehrten. In der Volksrepublik machte sie Karriere in der Partei der Arbeit Albaniens (PPSH), wurde gar für viele Jahre die Vorsitzende des albanischen Gewerkschaftsbundes und war ZK-Mitglied der Partei der Arbeit (PPSH). 

Was aus ihr nach der Wende geworden ist, weiß ich leider nicht. Was aber Fakt ist, daß sie neben der Frau von Enver Hoxha, Nexhmije Hoxha, eine der sympathischsten und hübschesten Frauen in der Politikerregie der Volksrepublik Albanien war. Hier zwei der wenige Fotos (Standfotos) die von ihr im Netz noch zu finden sind. Leider wird die glorreiche Zeit Albaniens von 1945 bis 1991 immer mehr totgeschwiegen, ja verunglimpft, obwohl in dieser Zeit Albanien als Leuchtfeuer des Sozialismus weit über das eigene Land hinaus strahlte.


Links, in der ersten Reihe, neben Enver Hoxha: Edith Schwartz
 

Neben dem fotografierenden Jungen Pionier: Edith Schwartz

Deutsches Archiv der Partei der Arbeit Albaniens:

http://ciml.250x.com/archive/pla/germanpla.html

Donnerstag, 22. August 2019

Leserpost zum Stierkampf auf Mallorca



Interessant, diese Zuschrift des Lesers Reiner Wahl zu meinem Beitrag zum Stierkampf auf Mallorca 
(http://barrynoa.blogspot.com/2019/08/der-steirkampf-stort-die-deutschen.html):

Lieber Bernd Nowack,

zu Ihrem Blog v. 10.8. betr. Stierkampf in Spanien erlaube ich mir folgende Zeilen zu Gehör zu bringen:

Vorneweg: Wer mit offenen Augen durch die Städte und Straßen geht, kann die von Ihnen angesprochene Überfremdung nun wirklich nicht
übersehen. Traurig, ja richtig traurig, ist allerdings die Tatsache, daß die Mehrheitsdeutschen inzwischen so moralisch verwahrlost sind, daß
es wirklich nicht schade wäre, sie würden einmal gewaltig eins auf den Deckel bekommen. Eine Szene vor zwei Wochen auf dem Düsseldorfer
Hbf: ( Mit eigenen Augen, d.h. bei mir mit einem Auge selbst erlebt ). Polizeieinsatz wg. randalierender Fußballfans. Die Obdachlosen vor dem
Hauptausgang nimmt niemand wahr, auch die Herren Migranten mit Markenturnschuhen gehen achtlos daran vorbei, denn diese haben ja eine
feste Unterkunft mit Vollpension!

Doch um das Thema nicht zu verfehlen: Es gab bereits in den Sechzigerjahren immer mal wieder zaghafte "Spanien-Boycottaufrufe" welche gar
nichts bewirkten. Viele wohnen dort ja das halbe Jahr über und wg. läppischer Tierfolter läßt sich Herr und Frau Jedermann doch nicht von der
spanischen Sonne entfernen, die ja bekanntlich Tag und Nacht scheint.

Aber gut der Hinweis auf die Alternative Albanien betr. des Sommerurlaubs. Ich habe im ITS-Katalog " Kroatien, Montenegro und Albanien " nach-
geschlagen: In den albanischen Meerresidenzen Durres, Saranda und Vlora kann man in 4- ja sogar in 5-Sterne-Hotels urlauben ( riesige Außenpools )
und zu sicherlich günstigeren Preisen als in Torremolinos, Malaga oder sonstwo an der Costa del Sol.

Für Kurzentschlossene ist zu sagen, daß mindestens bis Mitte September das Meer in Albanien noch angenehm warm ist.

Stierkampfarenen sucht man allerdings in Albanien vergebens. Es ist auch unverzeihlich, daß angebliche Linke wie z.B. E. Hemingway solche
Tierfeinde waren und diesem grausamen Spektakel so sehr huldigten.


Zu dem von Ihnen in genanntem Blog angesprochenen N.S.Chruschtschow erlaube ich mir andermal einen Kommentar.

Mit
herzlichen Grüßen

Reiner Wahl



Aus dem Blog von Bettina Schneider (https://guteskarmatogoblog.wordpress.com): 

Die Nachricht über den jungen Torero, der bei einem Stierkampf so schwer verletzt wurde, dass er starb, macht mich sehr betroffen und ich trauere aufrichtig,…und zwar einzig um den Stier Lorenzo. Denn er war von Anfang an der Verlierer bei diesem unfairen „Kampf“, der keiner war. Er wurde, wie unzählige Stiere, Opfer brutalster Tierquälerei, deren einziger Zweck darin besteht, die blutrünstigen und verrohten Zuschauer zu unterhalten.
Ich weiß nicht, was man ihm angetan hat, nachdem er sich verzweifelt gegen seine Peiniger und die schrecklichen Schmerzen gewehrt hat, die man ihm während des Kampfes zufügte, aber ich weiß, was ihm vor dem Kampf widerfahren ist. Gemessen an dem, was ihm Menschen an Qualen zufügten, ist jeder Tod eine Gnade.

Stiere werden bereits vor dem Kampf gefoltert, um sie für das Spektakel vorzubereiten.
Zwei oder drei Tage vor dem Kampf sperrt man den Stier in einen abgedunkelten Raum, damit er die räumliche und zeitliche Orientierung verliert. Man gibt ihm starke Abführmittel um seinen Körper zu dehydrieren und ihm Kraft und Ausdauer zu nehmen.

Bis zu ihrem „Auftritt“ in der Arena werden die Tiere systematisch „demontiert
Oft bringt man am Bauch und an der Innenseite der Oberschenkel stark ätzende Substanzen an, damit sich die Tiere nicht mehr hinlegen und ruhen können.
Dem an einem Gestell fixierten Stier wird Zeitungspapier, das mit einer Flüssigkeit getränkt ist, tief in die Ohrmuscheln geschoben. Das hat höllische Schmerzen zur Folge und bewirkt, dass er später in der Arena annähernd taub ist. Zusätzlich reibt man ihm Vaseline oder Pfefferspray in die Augen, so dass er fast blind ist und nicht reagieren kann, wenn ein Picador von hinten an ihn heranreitet.

Um die Atmung zu erschweren verstopft man ihm die Nüstern mit Baumwollfetzen. Zum Abschluss der „Vorbereitung“ auf den Kampf, treibt man noch Nadeln in die Genitalien, um das von Natur aus viel zu friedliche Tier komplett in die Raserei zu treiben.
Erst jetzt ist der Stier bereit, geschwächt und aggressiv genug für das beliebte Spektakel, das von der jubelnden Menge begleitet wird.

Mittwoch, 21. August 2019

ADPM Sachsen: Eine einzige Lachnummer deren Wahlwerbespot zur sächsischen Landtagswahl 2019



Was ist bloß aus der Partei ADPM nach dem Weggang von André Poggenburg geworden? Eine einzige Lachnummer, der Wahlwerbespot der ADPM zur Landtagswahl am 1. September 2019 in Sachsen. 

Kinder in diesem Alter sind oft sehr helle und intelligent, aber die ADPM legte darauf keinen Wert, sondern nahm zwei Jungs, über die man nur den Kopf schütteln kann. 

Besonders der rechte Junge war eine einzige Lachnummer, als er erklärte, daß ein Elektrozaun dazu da ist, daß kein Unbefugter die Tiere dahinter klaut, dann würde er einen Stromschlag bekommen. Was für ein Nonsens, jedes dumme Kind weiß, daß Elektrozäune auf Weiden dazu da sind, die Tiere einzusperren und nicht etwa, damit kein Unbefugter zu den Tieren kommt. 

Erinnert alles sehr an die volksverdummende Argumentation der SED 1961 zum Bau der Mauer. Nach deren Argumentation war die Mauer deshalb gebaut worden, um die DDR-Bürger vor bösen Faschisten aus dem Westen zu schützen (Antifaschistischer Schutzwall)! Kein Wort, daß es darum ging, daß die DDR-Bürger nicht in den Westen abhauen konnten. 

Mit diesem dümmlichen Wahlwerbespot wird ADPM Sachsen keinen Sachsen dazu bewegen können, diese Partei zu wählen, es sei denn geistig stark minderbemittelte Bürger fühlen sich angesprochen. 

AFD-Sachsen: Tierrechtler können nicht AfD wählen, siehe AfD-Direktkandidat Thomas Prantl



Schaut man mal in die Gruselkiste der Sachsen-AfD, womit diese zu den Landtagswahlen antritt, dann können Tierrechtler diese Partei auf keinen Fall wählen, auch wenn sie deren Ansichten zur Zuwanderung teilen. 

Grauenvoll, dieses Landtagswahlprogramm und man kann nur hoffen, daß die AfD in der Opposition bleibt und nichts von ihren Plänen durchsetzen kann! Die Tier-KZ´s dürfen weiter so machen, es darf weiterhin Glyphosat auf die Felder gesprüht werden, daß damit den Insekten und Kleintieren ihr Lebensraum genommen wird, interessiert diese Typen nicht. Stattdessen setzt man in dem eh schon überbevölkerten Sachsen auf noch mehr Menschen, für jedes neugeborene Kind soll es 5000 Euro geben. Alleinstehende sollen finanziell benachteiligt werden, nur die "intakte" Familie mit Mann, Frau und mehreren Kindern soll gefördert werden. Sexualerziehung in der Schule soll wegfallen und nur die "normale" Heterofamilie propagiert werden. AfD-Sachsen bedeutet Rückfall ins 19. Jahrhundert und keine Beendigung des Leids der Tiere. Widerlich auch die Hetzkampagnen der AfD gegen Wölfe. Obwohl noch nie in Deutschland ein Mensch durch einen Wolf zu Schaden kam, schürt die AfD die Angst vor Wölfen, die mehr Daseinsberechtigung haben als eine speziesistische AfD.

Detlev Spangenberg (AfD) Hetze gegen Wölfe, aber selber war er während seines Militärdienstes zwischen 1964 und 1967 unter dem Decknamen „Bruno“ als IM für die Stasi tätig. Alles kein Hinderungsgrund für die sächsische AfD ihn in den Bundestag als Abgeordneten zu senden.

Der Jöhstädter Wolfgang Herrmann lebt im Erzgebirgskreis und nahm deshalb seinen AfD-Direktkandidaten Thomas Prantl mal genauer unter die Lupe und war maßlos enttäuscht. In Prantl´s Vorstellungsvideo, siehe oben, bekundete er, daß er den Bauern weiterhin Glyphosat auf den Feldern gestatten will. Daß damit die eh schon auf 80 % geschrumpfte deutsche Insektenpopulation noch mehr zusammen schrumpfen wird und damit noch weniger insektenfressende Vögel Futter finden werden und aussterben werden, das scheint ihn nicht zu interessieren. Stattdessen empfiehlt er Nistkästen aufzuhängen, Hecken anzupflanzen und Haselmäuse besser zu schützen. Alles ehrenwerte Dinge, nur wenn die Landwirte weiterhin so naturschädlich wirtschaften dürfen, dann sind Nistkästen und Hecken für die Katz.

Wolfgang Herrmann stellte Thomas Prantl eine Frage bei Abgeordnetenwatch, die dieser auch beantwortete, siehe hier:

Sehr geehrter Herr Thomas Prantl,
in Ihrer Eigenschaft als Direktkandidat des Wahlkreises 16 für den sächsischen Landtag interessiert es mich sehr in meiner Eigenschaft als Veganer und Tierschützer, wie Sie persönlich zu dem Vorhaben der etablierten Parteien (ausser Linke, FDP und AFD) stehen, zukünftig die Mehrwertsteuer für fleischliche Produkte erhöhen und für vegane Alternativen senken zu wollen. Für eine kurze Antwort Ihrerseits wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüssen


Antwort von Prantl:

Sehr geehrter Herr Herrmann,
ich danke Ihnen für Ihre Frage und möchte Ihnen diese wie folgt beantworten:
Der Tierschutz und ein schonungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen sind zentrale politische Ziele der AfD in Sachsen.
Eine Erhöhung der Umsatzsteuer für Wurst- und Fleischprodukte ist jedoch weder geeignet noch notwendig, um den Tierschutz messbar aufzuwerten. Auch auf den sog. Klimaschutz wird diese Steuer keinerlei Einfluss haben.
Entgegen aller Ankündigungen ist eher eine Zweckentfremdung dieser zusätzlichen Steuereinnahmen zu erwarten, um neue und alte Haushaltslöcher zu stopfen. Das ist unredliche Politik.
Verbraucher, insbesondere einkommensschwache Haushalte, werden mit einer 12% igen Verteuerung von Fleischprodukten erneut belastet - ohne dass das gewünschte Ergebnis für Tiere und unsere Umwelt erzielt wird. Das ist aus meiner Sicht unsozial.


Auch unsere tierhaltende Landwirte, welche im globalen Vergleich bereits hohe Standards zu erfüllen haben, werden im weltweiten Wettbewerb erneut benachteiligt.
Außerdem sollen Fleischerzeuger undifferenziert besteuert werden, unabhängig davon wie artgerecht und naturnah die Tierproduktion durchgeführt wird. Das ist ungerecht und kann kein überzeugender Beitrag für die Belange des Tier- oder Umweltschutzes sein. Denn gerade Mutterkuhbetriebe und Schäfereien leisten unverzichtbare Beiträge für die Erfüllung von Naturschutzzielen auf Grünland. Diese Betriebe müssen unterstützt und dürfen nicht erneut belastet werden.
Ich lehne diese Steuer deshalb ab.
In der Hoffnung Ihre Fragen umfassend beantwortet zu haben verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Thomas Prantl.

Ja, da will also Thomas Prantl uns Tierrechtler für dumm verkaufen, meint er hätte Einfaltspinsel und Dumm-Michels vor sich! Prantl bewies mit seinen Antworten, daß er von Tierrechtlern nicht gewählt werden kann, denn die haben ein Gewissen!

Prantl ging überhaupt nicht darauf ein, daß derzeit vegane Lebensmittel gegenüber tierischen Lebensmitteln extrem benachteiligt werden, da sie mit 19 % besteuert werden, tierische nur mit 7 %. Wenn also es in Zukunft genau umgekehrt besteuert wird, dann können erstmalig auch einkommensschwache Bürger sich endlich auch vegane Produkte kaufen und die tierischen Produkte werden wegen des höheren Preises nicht mehr so stark nachgefragt, d.h. es müssen viel weniger Tiere leiden. Es ist doch ein Unding, daß ein Becher Schweineschmalz nur halb so viel kostet wie ein Becher veganes Fett. 

Als ich vor einiger Zeit mit einer alleinerziehenden Mutter sprach, die gern vegan leben möchte, diese aber sagte, daß diese Produkte viel teurer wären als z.B. Fleischprodukte, sie sich das als Hartz-IV-Empfängerin nicht leisten kann, zeigt sich die Verlogenheit der Argumentation von Thomas Prantl, der auf die Tränendrüsen drückt, indem er einkommensschwache Familien anführt.

Prantl schreibt: „Auch unsere tierhaltende Landwirte, welche im globalen Vergleich bereits hohe Standards zu erfüllen haben, werden im weltweiten Wettbewerb erneut benachteiligt.

Meint er die „hohen“ Standards in den deutschen Tier-KZ´s, in den Kastenständen, wo sich ein Schwein nicht mal umdrehen kann, oder wo Hühner zu zehntausenden auf engstem Raum vegetieren müssen? Kennt er nicht die vielen Videos von Tierschützern aus deutschen Tier-KZ´s?

Für wie dumm hält Prantl uns, wenn er schreibt, die deutschen Landwirte würden gegenüber ausländischen Fleischerzeugern bei einer Erhöhung der Mehrwertsteuer benachteiligt? Wenn z.B. argentinisches Fleisch bei uns eingeführt wird, dann wird es selbstverständlich, wie auch deutsches Fleisch, mit 19 % besteuert werden, also ein Wettbewerbsnachteil entsteht absolut nicht.

Prantl: „Denn gerade Mutterkuhbetriebe und Schäfereien leisten unverzichtbare Beiträge für die Erfüllung von Naturschutzzielen auf Grünland. Diese Betriebe müssen unterstützt und dürfen nicht erneut belastet werden.
Ich lehne diese Steuer deshalb ab.


Ausgerechnet Mutterkuhbetriebe und Schäfereien vergehen sich an der Natur der Tiere. Kühen werden die Kälbchen weggenommen, die männlichen Kälbchen werden als Tierkinder geschlachtet um als zartes Kalbfleisch auf den Tellern von AfD-Wählern zu landen. Ebenso ergeht es Lämmern, wo auch die männlichen Tiere noch als Tierkinder geschlachtet werden. Und dies alles wegen „unverzichtbaren Beiträgen für die Erfüllung von Naturschutzzielen auf Grünland“. Wie dumm ist das denn? 

Naturschutzziele werden immer noch in Naturschutzgebieten erzielt, wo der Mensch nicht eingreift, wo keine Nutztiere das natürliche Gleichgewicht stören. Nach Prantl braucht also die Natur die Nutztiere? Millionen von Jahren, als es noch keine Nutztiere gab, die ein Ergebnis der Versklavung der Tiere durch die Menschen sind, war die Natur intakt. So eine Natur ist natürlich und nicht die, wie sich ein AfD-Prantl Natur vorstellt.

Den Sachsen kann man nur raten: Finger weg von der AfD!

Dienstag, 20. August 2019

Kirche und Tierrechte - ein Gegensatz wie zwischen Feuer und Wasser

Äußerlich eine schöne Kirche, die Kirche in meinem Ort Dessau-Törten

und dann die Ankündigung zu einer Hubertusmesse, einem Gottesdienst für Tiermörder?

Du sollst nicht töten! (5. Gebot), wird von der Kirche mißachtet, für Tiere sowieso und für Menschen auch, wenn es denn die Obrigkeit anordnet (Kriegseinsätze)
Grafik von Fidus (1868-1948)


Von Prof. Dr. theol. Erich Grässer, Ordinarius für Neues Testament an der Universität Bonn (Auszug):

Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.

Diese Scham wird von den christlichen Kirchen nicht geteilt. Diese unsere christliche Gesellschaft in diesem unserem christlichen Abendland lebt in einer beispiellosen Ehrfurchtslosigkeit vor der Schöpfung. Vom Robbenschlachten im hohen Norden bis zum Vogelmord im Süden, von der Vernichtung der Regenwälder im Westen bis zur Ausrottung der Wale in den fernöstlichen Meeren, auf der ganzen Linie liefert der Mensch den Beweis, dass es nie eine heuchlerischere Anmaßung gab als die, sich selbst “Krone der Schöpfung“ zu nennen. In Wahrheit ist der Mensch ihr gefährlichster Ausbeuter und ihr größter Zerstörer. 

Und der Würde des Menschen, diesem hohen Verfassungsgut, dessen Unantastbarkeit unsere Politiker so gerne betonen, schlägt die gigantische industrialisierte Massentierquälerei brutal ins Gesicht. Es ist kein Zeichen von Menschenwürde, schwächere Lebewesen auszubeuten und zu quälen.

Tiere sind schwach. Wenn wir ihre Schwäche ausnutzen, wenn wir mit ihrem unnötigen Leiden und mit ihrem unnötigen Sterben unseren Wohlstand und unseren Luxus mehren, wenn wir für jeden beliebigen Nutzen jedes beliebige Tieropfer fordern, dann haben wir unsere Menschenwürde verspielt und verdienen es nicht, eine sittliche Rechtsgemeinschaft genannt zu werden.

Und die Kirchen? Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muss an dieser Stelle deutlich werden:

Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema “Kirche und Tierschutz“ im 20. Jahrhundert darin ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie einst das Thema “Kirche und Hexenverbrennung“ im Mittelalter.

Und so, wie die Kirchen im 19. Jahrhundert bei der sozialen Frage versagten, und die Arbeiter aus der Kirche heraustrieben, so versagen sie heute im Tier- und Naturschutz und treiben die Tierschützer aus der Kirche heraus. Denn für Tierschutz hält sich die Kirche nicht für zuständig. Kirche sei für die Menschen da.
….
Aber viel zu lange hat auch die Kirche statt vom Heil der Schöpfung nur vom Heil des Menschen gesprochen, und damit jene Grundeinstellung gefördert, die da sagt: Wir Menschen sind alles, alles andere ist nichts. Die gnadenlosen Folgen dieser Einstellung, die den Menschen zum höchsten Wesen übersteigert, die Natur aber zum freidisponiblen Objekt entwertet, bekommen wir immer deutlicher zu spüren.

Die Ressourcen schwinden, die Böden versauern, die Gewässer verfaulen, die Lüfte verpesten, die Wälder sterben, die Wüsten wachsen, die Äcker und Tierbestände schrumpfen, nur die Menschheit wächst und wächst. Ein globaler ökologischer Kollaps ist nicht mehr nur Alptraum ängstlicher Gemüter, er ist möglich.

Weltuntergang, na und? In unzähligen Dokumenten betonen die Kirchen ihre “Friedensverantwortung“, die allein auf den Menschen beschränkt bleibt. Auf dem Kriegsschauplatz Natur dagegen und in dem Verbrecherstück der industrialisierten Tierquälerei tritt die Kirche nicht einmal als Samariter auf. Da ist sie Priester und Levit. Da geht sie vorüber.
….

Woher kommt diese Tiervergessenheit in der Kirche? Nun, es liegt daran, dass die Ethik, die theologische wie die philosophische, meint, sie habe es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen und zur Gesellschaft zu tun. Das von Albert Schweitzer gewählte Bild ist deutlich:
Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht herein komme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.“

Was sie sich an Torheiten leisten, um die überlieferte Engherzigkeit aufrechtzuerhalten und auf ein Prinzip zu bringen, grenzt ans Unglaubliche. Entweder lassen sie das Mitgefühl gegen Tiere ganz weg oder sie sorgen dafür, dass es zu einem nichts sagenden Rest zusammenschrumpft.
Was wir heute erleben, ist ein mit dem Rechenstift ausgeklügeltes schreckliches Höllenspiel, in dem wir unsere Nutztiere in der Massentierhaltung zu Tiermaschinen herabstufen. Die Übermenge an Eiern, Fleisch und Butter, die die westlichen Wohlstandsgesellschaften auf diese Weise produzieren, ist mit menschenunwürdiger Tierquälerei bezahlt. Gegenüber dieser überall straflos praktizierten Ungeheuerlichkeit liest sich Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben wie eine Botschaft von einem anderen Stern. Und eine Kirche, die zu dem allem schweigt, erklärt damit den Bankrott ihrer Barmherzigkeitspredigt!

Veröffentlicht in "Religionskritik"

Montag, 19. August 2019

Heimaturlaube in Syrien sollen künftig syrischen Flüchtlingen in Deutschland den Asylstatus kosten

Das Holiday Beach Resort gehört zu den größten Hotels in Tartus, dem syrischen Ferienort an der Mittelmeerküste. Tartus und das nördliche Latakia sind das, was Antalya für die Türkei und Palma für Mallorca ist: Urlaubshochburgen mit All-in-Hotels und Sandstrand.

Heimatbesuche sollen künftig für Flüchtlinge aus Syrien den Asylstatus in Deutschland aufheben. Bundesinnenminister Horst Seehofer von der CSU sagte der "Bild am Sonntag": 

Wer als syrischer Flüchtling in Syrien Urlaub macht, der kann sich nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müssen wir seinen Flüchtlingsstatus entziehen.“

Endlich kann man da nur sagen! Es ist mir schon lange ein Rätsel, daß anerkannte Flüchtlinge (nicht nur aus Syrien, sondern auch aus Afghanistan und anderen Ländern) andauernd Urlaub in ihren Heimatländern machen. Schon lange ist bekannt, daß viele Syrer sogar mehrere Male im Jahr zu ihren Verwandten nach Syrien fliegen, auch Badeurlaub in den syrischen Badeorten am Mittelmeer machen. 

Entweder man ist verfolgt oder man ist es nicht. Wenn man aber ohne Gefahr Urlaub in seinem Heimatland machen kann, dann ist man meiner Meinung nach nicht verfolgt. Der deutsche Dumm-Michel sieht das wahrscheinlich anders, sonst hätte er sich längst schon darüber empört.

Als Deutscher kann man allerdings in Syrien Urlaub machen, dazu hier einige Tipps:

https://reise-geheimtipp.de/badeurlaub-in-syrien


Zauber des Jugendstils: Elfenhafte Frau um 1900 und "Tränendes Herz"


Für die Zeit um 1900 empfinde ich große Sympathie. Es war eine Zeit des Aufbruchs, der Befreiung aus den biedermeierlichen Fesseln. In der Kunst manifestierte sich das im Jugendstil, einer Stilrichtung die nur kurze Zeit herrschte (von ca. 1895-1915), die aber noch heute sehr beliebt ist. 

Waren vor 1895 die Frauen in unnatürliche Kleider gepreßt worden, so trugen sie ab 1895 natürliche Reformkleider, die an die Antike erinnerten. Während ab den 1920er Jahren Frauen immer männlicher wurden, ja sich zu Emanzen entwickelten, was bis heute anhält, allerdings mit der Unterbrechung der 1950er Jahre, so waren Frauen um 1900 fraulich, sowohl mütterlich wie auch elfenhaft und keine feministischen Flintenweiber wie heute die meisten Frauen.

Obige versilberte Zinnplatte zeigt eine elfenhafte Frau um 1900. Besonders reizvoll finde ich, daß sie überdimensionale „Tränende Herzen“ pflückt, die der Künstler der Zinnplatte plastisch gestaltet hat, d.h. die tränenden Herzen sind beweglich. 

Diesen Wandschmuck besitze ich schon lange und ich kann mich immer wieder an ihm erfreuen, noch dazu, weil mein „Tränendes Herz“ im Garten, nach vielen Lebensjahren, eingegangen ist. Für alle diejenigen, welche die Pflanze "Tränendes Herz" nicht kennen sollten, unten ein Foto aus dem Netz. Allerdings nehme ich nicht an, daß meine Leser „Tränende Herzen“ nicht kennen sollten, denn primitive Banausen unter meinen Lesern werde ich wohl kaum haben, die werden andere Seiten im Netz meinem Blog vorziehen.

  

Sonntag, 18. August 2019

Zum Gedenken an Dr. Carl-Ludwig Fuchs, Dessau (1945-2019)

Dr. Carl-Ludwig Fuchs (links) und meine Wenigkeit (rechts), bei der Eröffnung der Adolf von Heydeck-Ausstellung im Dessauer Schloß (Johannbau) im Jahre 2016

Dessau ist wahrlich nicht reich an Persönlichkeiten der Gegenwart gesegnet, die Mehrzahl der Bürger sind Spießbürger, Proleten oder neureiche Biederleute. Das war schon zu DDR-Zeiten so, wo auch nur wenige Persönlichkeiten aus dem Heer der Namenlosen hervor lugten, wie z.B. Carl Marx, Heinz Rammelt, Charlotte Timmling. 

Ein wahrer Exot und dennoch ein würdiger Repräsentant Dessaus und Anhalts war der Kunsthistoriker Dr. Carl-Ludwig Fuchs, der am 11.8.2019 unerwartet starb. Spricht man mal mit einem Bayern oder einem Schleswig-Holsteiner und fragte nach einem bekannten lebenden Dessauer, dann kam nur: Dr. Fuchs! Ihn kannte man und schätzte ihn ob seiner kunsthistorischen Kenntnisse. 

Trotzdem er wie ein Aristokrat um 1900 daher kam, immer gepflegt und immer mit kostbarem Schmuck, so war er trotzdem in seinen Sendungen im Bayerischen Fernsehen volkstümlich, aber dennoch vornehm. Sein Witz und sein Esprit  bewies er von 1991 bis 2019 in der Sendung „Kunst und Krempel“.

Für das ansonsten triste Dessau war er eine echte Bereicherung, besonders auf kulturellem Gebiet. Das bewies sein Engagement für die Restaurierung des Palais Minkwitz, woraus Fuchs ein innerstädtisches Kleinod machte. Dr. Fuchs wird im Dessauer Stadtbild fehlen und auch als Akteur in der Sendung „Kunst und Krempel“ wird er nicht zu ersetzen sein, so unverwechselbar war er.

Aus der großen Fülle seiner Gutachten in der Sendung „Kunst und Krempel“:

Zum Gedenken an Dr. Rolf Kaste (Dessau), 1940-2019

Traurig mußte ich in der Zeitung lesen, daß der Dessauer Hautarzt Dr. Rolf Kaste am 10.8.2019 verstorben ist. Fast bis zuletzt war er rührend und sehr, sehr sachkundig für seine Patienten da, trotz seines doch schon hohen Alters (geb. 1940). 

Dr. Rolf Kaste war ein Arzt der alten Schule. Mit „alter Schule“, da meine ich einen Arzt wie Dr. Kaste, der den Patienten in Würde und großer Freundlichkeit in seiner großbürgerlichen Villa empfang, deren Außen und Interieur sich so wunderbar seinem Stil des ärztlichen Praktizierens anpaßte, der trotz Vornehmheit große Volkstümlichkeit ausstrahlte. 

Diese Umgangsformen in punkto Stil und Vertrauen, die vermißte ich oft bei den meistens jungen heutigen Ärzten mit ihrer kalten und oft nur auf den Kommerz ausgerichteten Art in den letzten Leidensmonaten meiner Mutter. Noch heute überkommt mich das Grausen wenn ich an die flapsige und schnoddrige Art und Weise dieses Ärztenachwuchses denke und ihrem würdelosen Umgehen mit alten Menschen. Ganz anders dagegen ein erfahrener Arzt der alten Schule, der Hautarzt Dr. Kaste. Gern denke ich an die Besuche bei ihm mit meiner Mutter zurück. In seiner großbürgerlichen Villa am Georgium-Park wohnend und praktizierend – allein das Ambiente des Hauses und Vorgartens verbreitete wohltuende Atmosphäre – behandelte er meine Mutter ein paar Jahre lang ambulant mit Erfolg wegen eines weißen Hautkrebses.

Schon betagt suchte meine Mutter wegen einer Hautanomalie viele Jahre vor ihrem Tod eine junge Hautärztin auf. Diese diagnostizierte Hautkrebs an der Nase und schrieb gleich einen Einweisungsschein für die Hautklinik zur chirurgischen Entfernung des Krebses und sagte gleich dazu, daß danach die Nase entstellt wäre und die ganze Sache wohl längere Zeit brauchen würde um abzuheilen, hinterher auch noch eine Hautverpflanzung zur Wiederherstellung der Nase dazu käme. Ein kleiner Schock damals! Ich traute der jungen Ärztin nichts zu, denn schon wie sie die ganze Sache abhandelte zeigte mir, daß sie wenig von ärztlichem Einfühlungsvermögen verstand, den Menschen auch nicht in seiner Gesamtheit sah, weder das hohe Alter berücksichtigte noch andere Krankheiten und überhaupt keine alternativen Heilmethoden anbot, eben eine typische 0815-Ärztin mit der heutigen Fließbandmentalität für Kassenpatienten. Wie schon Prof. Hackethal in seinen Büchern diesen Typus Arzt eben treffend beschrieb, mit seinem Hang alles und jeden gleich unters Messer bringen zu wollen.

Ich war es dann, der meine Mutter einen zweiten Arzt aufsuchen ließ, was man in heutigen Zeiten bei einer Diagnose nur jedem dringend empfehlen muß, und da kamen wir an den sehr erfahrenen Hautarzt Dr. Kaste, der gleich mehrere alternative Methoden zur Behandlung ohne Operation anbot. Ein Stein fiel der Mutter vom Herzen. Die Behandlungen bei Dr. Kaste waren sehr erfolgreich. Wir mußten zwar sehr oft zu ihm ambulant hin, aber der Krebs wurde ohne Operation eingedämmt und Mutter hatte eine OP weniger in ihrem Leben zu verkraften gehabt. Bei weit über einem Dutzend anderen OP`s schon ein wesentlicher Gewinn an Lebensfreude und ihre Nase blieb bis zu ihrem Tode (nicht am weißen Hautkrebs gestorben!) eben nicht entstellt, wie dies bei einer Operation der Fall gewesen wäre.

Auch ich ging gern viele Jahre zu Dr. Kaste, wenn ich ein Wehwehchen in punkto Haut hatte, und war immer äußerst zufrieden. Einer der wenigen guten Ärzte nun weniger in Dessau. Viele Patienten werden Dr. Kaste sehr vermissen.

Samstag, 17. August 2019

Klimaschädling Greta Thunberg

Die "Heilige" Greta zieht den Eltern und der älteren Generation die Ohren lang und die finden das noch gut?

Der Pressesprecher von Greta Thunbergs Skipper, Profi-Segler Boris Herrmann (38), sagte, daß etwa fünf Leute das Schiff zurück nach Europa schiffen werden, nachdem Greta in Amerika angekommen ist. „Natürlich fliegen die da rüber, geht ja gar nicht anders“, so der Sprecher.

Was für ein Schmieren-Theater der Thunberg um ihre CO2-freie Überfahrt nach Amerika, wenn 5 Leute von Europa nach Amerika fliegen müssen um die Hochsee-Segelyacht wieder zurück nach Europa zu bringen. Die Thunberg also ein Klimaschädling? Selbstverständlich, denn ein normaler deutscher Arbeiter, der täglich mit seinem Benzin-Auto zur Arbeit und in der Freizeit fährt der müßte 30 Jahre fahren, um soviel CO2 auszustoßen wie die Thunberg mit ihrer Amerikareise. 

Also nichts da, daß die Thunberg auch wieder zurück nach Europa segelt, wahrscheinlich wird sie nun zurück schwimmen oder über Wasser laufen, als neue Heilige wird sie das können. Interessant wird es werden, wie sie auch von den USA nach Chile kommen wird. Ein Zug fährt diese riesig lange Strecke nicht, also bleibt nur das Flugzeug, denn mit dem Auto wäre sie mehrere Wochen unterwegs.

Theater, Theater und die Dummen fallen drauf rein!

Übrigens ist sie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Wenn sie den bekommen sollte, dann hat sie ausgesorgt, ihr "Tuhn" hat sich dann "ausgezahlt". Die Summe des Nobelpreises: 747.000 Euro!

Freitag, 16. August 2019

Bär n i c h t auf Mauer


Anhalt und sein Bär gehören untrennbar zusammen. Fürst Albrecht der Bär (um 1100 - 1170) aus dem Geschlecht der Askanier gilt als Gründer Anhalts. Der Bär als askanisches Wappentier hat in ihm seinen Ursprung. "Bär auf Mauer gesucht", so konnte man es zu DDR-Zeiten in den Suchanzeigen der Zeitungen andauernd lesen, gemeint waren die Orden Anhalts mit dem Bären auf der Mauer. Noch heute überlebte der anhaltische Bär auf dem Landeswappen von Sachsen-Anhalt. 

Daß Bären sich in der Natur gern aufrichten, um die Gegend zu erkunden, das ist bekannt, widerliche tierquälende Dompteure nutzen diese Eigenschaft bis heute aus. Auch die immer noch agierenden Tanzbärenführer auf dem Balkan gehen noch immer ihrem tierquälerischem Gewerbe nach, auch wenn dies zum Glück, dank der Tierschützer, rückläufig ist. 

Mein kleiner stehender Bär hat nichts mit all dem zutun, er ist "nur" ein kunstvoll geschnitzter Bär auf einem Korken. Um 1900 waren diese edlen Weinverschlüsse beliebt. Öffnete man eine Weinflasche und trank sie nicht leer, dann verschloß man sie mit solcherart Figurenkorken, die neben Holz auch aus Metall bestanden. 

Der kleine Bär ist zwar klein, aber fein, und auch an solch kleinen Dingen kann ich mich erfreuen. 

Donnerstag, 15. August 2019

Bus-und Bahnfahren zu DDR-Zeiten kostete nur wenige Pfennige

Kinderabenteuer in den 1950er und 1960er Jahren üblich, heute nicht mehr möglich!

Wenn ich höre, daß der Autoverkehr eingeschränkt werden soll und dafür die Bürger mit Bus und Bahn fahren sollen, dann kann ich über diesen Irrsinn nur mit dem Kopf schütteln. 

Man schwafelt dümmlich davon, daß man den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen will, aber das Gegenteil passierte nach der Wende 1990! Was waren das noch für Zeiten, wo man in der DDR in Dessau kein Auto brauchte, weil man mit Bussen und der Straßenbahn zu jeder Zeit an jeden Ort, auch zu den Vororten Dessaus, gelangen konnte und dies für wenige Pfennige. Eine 9 km lange Strecke mit dem Bus von Dessau-Ziebigk nach Dessau-Törten kostete 12 1/2 Pfennige und der Bus fuhr jede halbe Stunde. 

Noch billiger war die Straßenbahn und die fuhr alle 10 Minuten! Auch gab es das nicht, wie heutzutage, daß andauernd 3 bärbeißige Typen (Kontrolleure) in die Straßenbahn steigen und nach einem Fahrschein fragen, und hat man den nicht parat, man 60 Euro Bußgeld bezahlen muß. Bezahlt man übrigens nicht, dann kommt es zum Strafverfahren vor einem Amtsgericht, mit eventueller Verurteilung zu Gefängnis. All diese faschistischen Methoden gab es in der DDR nicht, dort lebte der Bürger viel freier. 

Als Kind und Jugendlicher fuhr ich sehr oft von meinem Vorort in die Innenstadt und da kam es schon ab und zu mal vor, daß ich vergessen hatte einen Fahrschein oder Geld einzustecken. Der Busfahrer winkte dann meistens durch, bemerkte aber, daß man in Zukunft doch Geld einstecken solle. Heute, bei den Westmanieren angenommenen Busfahrern, wäre das unmöglich. Menschlich ist in dem BRD-System gar nichts mehr! 

Und in der Straßenbahn sparten wir Kinder und Jugendliche noch die wenigen Pfennige, Schwarzfahren machte einfach Spaß. Jetzt ist Schwarzfahren ein schlimmes Verbrechen, ein durch und durch faschistisches System herrscht jetzt auch in unserem Mitteldeutschland. 

Als ich obiges Foto im Netz sah, welches allerdings nicht in meiner Stadt geschossen wurde, aber auch aus den 1950er Jahren ist, da erinnerte ich mich, daß auch wir Kinder und Jugendlichen in den 1950er und 1960er Jahren ab und an uns auf den letzten Waggon der Straßenbahn stellten und eine Station mitfuhren. Der Straßenbahnfahrer schimpfte dann zwar meistens, aber die Erwachsenen am Straßenrand lachten nur über unsere Lausbubenstreiche. Nun muß man dazu sagen, daß die Straßenbahn von der Innenstadt zum Rosenhof, wo man das machte, sehr langsam fuhr, also die Gefahr hielt sich in Grenzen. Trotzdem wäre dies heute bei der verhuschten angepaßten Jugend und dem unterdrückerischen Staat und der alles reglementierenden Gesellschaft nicht mehr möglich.

Wenn die Klimahysteriker davon sprechen, daß man vom Auto auf die Schiene umsteigen solle, dann sollten sie auch die Politiker anzählen, die nach 1990 z.B. in meiner Heimatstadt Dessau, eine komplette Straßenbahnstrecke außer Betrieb gesetzt haben. Die Strecke war hochmodern, aber nein, man machte sie zu. Und ist die Wiederaufnahme geplant? Keine Rede davon, auch nicht, daß man Straßenbahn und Busfahren wie zu DDR-Zeiten wieder für wenige Cent pro Fahrt billiger machen will. 

Fordert wenigstens die Dessauer Ortsgruppe von Fridays-for-future die Wiederinbetriebnahme der vor ein paar Jahren stillgelegten Straßenbahnlinie? Keine Rede davon, denn diese Luschen plappern nur dummes Zeug von einer autofreien Stadt, aber wenn es um konkrete Schritte geht, etwa dieselbe Struktur des ÖPNV wie zu DDR-Zeiten wieder herzustellen, dann schweigen sie. Scharlatanerie bourgeoiser Wohlstandstypen, eben!   

Mittwoch, 14. August 2019

Volksfeindlich hoch drei: SPD-Politikerin Elfie Handrick (Brandenburg)

Was man von den volksfeindlichen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und Grüne zu halten hat, das zeigt sich in Äußerungen ihrer Politiker immer mehr. So die Äußerung in der Wahlsendung im ZDF von Elfriede „Elfie“ Handrick, Schatzmeisterin der SPD Wustermark im brandenburgischen Havelland, siehe:



Handrick wörtlich: „Ich finde es auch nicht richtig, daß man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für ,Sorgen‘ und ,Nöte‘? […] Ich versteh’ das nicht, ich kann das nicht verstehen.

Ja, ferner von den Nöten und Sorgen des Volkes kann man nicht sein! Das ist typisch für eine bestens situierte Politikerin auf der Sonnenseite des Lebens, in eleganter Kleidung, eine, die sich um ihren Lebensabend keine weitere Falte wachsen lassen muß. 

Diese Politikerin ist schon älter, aber einen elenden Lebensabend in einem deutschen Pflegeheim, so wie er hier: http://barrynoa.blogspot.com/2019/08/pflege-in-deutschen-pflegeheimen.html geschildert wird, den wird, sie nicht erleiden müssen, denn für die Oberen in der Gesellschaft stehen noble Altersresidenzen bereit. 

Was für eine schändliche Partei diese SPD, die solche volksfeindlichen Funktionäre hat. Da wird es auch wenig nützen, wenn sich ein humanerer Karl Lauterbach (der, der auf die schrecklichen Zustände in deutschen Pflegeheimen aufmerksam machte, wo es nicht mal Klimaanlagen gibt, in jedem Supermarkt aber wohl) um das Amt des SPD-Vorsitzenden bemüht, und ein Rolf Mützenich endlich diese schreckliche Nahles an der Fraktionsspitze der SPD abgelöst hat. Zwei Schwalben machen halt noch keinen Sommer. Die SPD hat fertig! Punkt aus! 

Montag, 12. August 2019

"Pflege" in deutschen Pflegeheimen: Tatsachenberichte von Angehörigen

Auf „Compact“ haben viele Kommentatoren ihre eigenen Erfahrungen mit bundesdeutschen Pflegeheimen beschrieben, Fazit: Diese BRD ist bis ins Mark unmenschlich und moralisch verkommen. Pfui, Teufel! Hier ein paar dieser Stimmen:

HERBERT WEISS:

Meine Mutter wurde vor 10 Jahren wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes von ihrer Hausärztin ins Krankenhaus eingewiesen. Bei Beendigung dieser Maßnahme legte man meiner Schwester, (die damals noch selbst in der stationären Pflege tätig war), gleich die Hochglanzkataloge einiger Pflegeheime vor. Meine Schwester erklärte jedoch, dass sie ihre Eltern selbst zu sich nehmen und im freigewordenen Stübchen meines älteren Neffen einquartieren wolle. Die Stimmung kippte sogleich von "scheißfreundlich" auf stramme Minusgrade.
Es war zwar dann nicht so ganz einfach, aber insbesondere mein jüngerer Neffe und mein Schwager sahen dann gelegentlich mit nach dem Rechten . Mein Vater verstarb noch im Spätherbst 2009 und meine Mutter, die sich wieder etwas stabilisiert hatte, genau zwei Jahre später.
Möge man den o. g. Menschenschindern etwas weißen Pfeffer in den Puderstreuer mixen, wenn sie selbst an der Reihe sind!

Querdenker der Echte:

Devise der meisten Heime ist: Sauberhalten, Aufliegen möglichst vermeiden- weil bei Kontrolle sichtbar, Essen auf das notwendigste beschränken, EINE ausgebildete Pflegekraft für 20 Insassen- der Rest sind Hiwi`s (Hilfswillige). Ansonsten ALLES auf das Allernötigste beschränken, mit der o.g. Anzahl der Insassen nach 3 Jahren spätestens Millionär!! Bei Vater und Schwiegermutter erlebt.
Frage bleibt: Zuzahlung des Insassen je nach "Letzter Station" zwischen 3.500 bis X.000 Euro.
Soziale Unterstützung bei Pflege durch Angehörige: Almosen!! Angehörige werden in die Armut getrieben!! Private Dienstleister Ruck Zuck zu Millionären gemacht!! "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan!!!" Weshalb will man heute mit aller Gewalt die Tötung auf Verlangen forcieren?? Ich schreibe so was nicht mehr, sondern es soll jeder selbst nachdenken!!

Michael_B:

...Ich selbst habe miterleben müssen, wie man meiner todkranken Mutter während meiner 4-wöchigen Abwesenheit "versehentlich" die Sauerstoffzufuhr "abdrehte", weil die Idioten das Gerät falsch bedienten und nicht ein einziges Mal die Dinge ernsthaft kontrolliert hatten!! Das war dann der letzte Sargnagel für einen vollkommen hilflosen und abhängigen Menschen, der schon seit Monaten unter schwerster Sauerstoffnot und entsprechend funktionsuntüchtigen Organen leiden musste!! Und kurz vor ihrem Tode – sie war schon nicht mehr "erreichbar" – kamen diese Idioten noch mit der Forderung daher, die Mutter auf eine höhere Pflegestufe zu setzen. Eine absolute Tragödie, unmenschlich und bar jeder "Kompetenz"!!! In diesem verkommenen "Sozialsystem" interessiert sich niemand mehr für das Leiden der "Abgeschriebenen", bestenfalls noch für das Aus- und Einkommen der sog. "Pflegekräfte".

Und mein Vater hate seine letzten Stunden auch nicht "besser" verbracht – einige Jahre vor dem Tod der Mutter. In einem anderen Pflegeheim, wo der schwer krebskranke Mensch seine letzten Atemzüge in einem Doppelzimmer verbrachte – keine einzige "Pflegekraft" anwesend, aber dafür lief in einem extrem laut plärrenden TV-Gerät die letzte Etappe der Tour de France – gespenstisch!!! Erst nachdem wir uns um einen Geistlichen bemühten, der ihm dann eher missgelaunt die "letzte Segnung" gab, hauchte er eine Stunde später sein Leben aus. Das ist die traurige Realität in unserem "sozialen Vorzeigeland"!! Einem Land, dem irgendwelche Migranten von werweißwoher um ein Vielfaches wichtiger sind als ein menschenwürdiger Umgang mit den wirklich Hilflosen und Abhängigen, ob am Ende eines aufopferungsvollen Lebens oder als Obdachloser mit seinen letzten Habseligkeiten. DAS ist die reale Politik des pseudolinken und "gutmenschlichen" Mainstreams.

Sonntag, 11. August 2019

Gladiolen an jedem 8. August


Seitdem ich denken kann, bekomme ich an meinem Geburtstag am 8. August einen Strauß Gladiolen geschenkt. Als meine Mutter noch lebte, da steckte sie immer Gladiolenzwiebeln im Frühjahr in die Erde und an meinem Geburtstag blühten sie dann und ich bekam einen Strauß geschenkt. Nach dem Tode meiner Eltern sprach sich das herum und eigentlich fast immer bekam ich von Bekannten oder auch von Bloglesern einen Strauß Gladiolen geschenkt. Es war wohl so, daß ich zwei mal keine Gladiolen geschenkt bekam, dann fuhr ich in die Stadt in den Blumenladen und kaufte mir selber einen Gladiolenstrauß. Geburtstagsfeiern mag ich nicht, wenn ich allerdings an diesem Tag einen Strauß Gladiolen in der Vase habe, dann bin ich zufrieden. 



Schön ist auch, daß die Blüten in Etappen aufgehen, so daß man mehrere Tage etwas von diesen Blumen hat und sich freut, wenn wieder eine Blüte aufgegangen ist. Auch am 4, Tag sind die Gladiolen immer noch sehenswert, wie meine beiden Fotos zeigen. Für die Gladiolen nehme ich immer eine alte Vase aus Familienbesitz. Diese Vase mit dem Weinlaubmuster kenne ich von jüngster Kindheit an, also Nostalgie pur! 

Samstag, 10. August 2019

Der Stierkampf stört die Deutschen nicht, die in Spanien Urlaub machen



Kunstwerk von Announ Who (Das wäre nur gerecht, wenn es so einem menschlichen Besucher eines Stierkampfes selbst ergehen würde) 

Was für eine widerliche schändliche EU, die den Stierkampf als „Kulturgut“ finanziell fördert, auch mit unseren Steuergeldern. Was aber auch für ein schändliches Volk der Deutschen, welches noch immer millionenfach in Spanien Urlaub macht, statt es wegen der unsäglichen Tierquälerei zu boykottieren. 

Nach 2jähriger Pause fand auf Mallorca wieder ein Stierkampf statt. Bekanntlich hatten ja die Regionalbehörden den Stierkampf auf Mallorca verboten, das oberste Gericht Spaniens kippte diese Entscheidung. 1600 Besucher zählte die erste Corrida nach der Pause und nur 400 Tierschützer protestierten vor der Arena. Es sollen auch viele Deutsche unter den Besuchern des Stierkampfes gewesen sein, wie auch immer viele deutsche Touristen in großen Scharen auf dem spanischen Festland sich an so einer Tierquälerei erfreuen. Was für ein minderwertiges Pack! Ein Volk, welches millionenfach jedes Jahr in einem Land Urlaub macht, sich dort vergnügt, wo solche schändlichen Tierquälereien stattfinden, das taugt nichts, es ist nicht schade um es, wenn es durch Überfremdung ausstirbt. 

Deutsche boykottieren Länder, wie Rußland, machen keinen Urlaub auf der Krim, weil angeblich sich Putin die Krim unter den Nagel gerissen hat, obwohl die Krim nur deshalb in der Sowjetzeit der Ukraine zugeschlagen wurde, weil der Revisionist und Diktator Chruschtschow ein Ukrainer war und er sich mit der Aneignung der Krim an die Ukraine bei seinen Landsleuten beliebt machen wollte. Auch Länder, wie Albanien, werden von den Deutschen im Urlaub nicht besucht, obwohl die Adria-Küste dort genau so schön ist, wie Spaniens Küsten und die Hotels dort denen von Spanien in nichts nachstehen. Nein, ausgerechnet in ein Tierquälerland zieht es die Deutschen hin. 

Aber schon immer waren die Deutschen moralisch verkommen bis ins Mark, wenn man nur an die Unterstützung des Diktators Franco durch Deutschland denkt, sowohl der militärischen Unterstützung der Nazis, als Franco gegen die spanische Republik Massenmorde in großem Ausmaß veranstaltete, wie auch die spätere Unterstützung der Bundesrepublik, die ebenfalls das faschistische Franco-Regime unterstützte. Auch in der Nachkriegszeit wütete Franco gegen Demokraten und Antifaschisten und trotzdem machten die Westdeutschen dort gern Urlaub und besuchten in großen Scharen die Stierkämpfe.  

"Atzes" Rätsel-und Knobelseiten

Als "Atze"-Leser in der Kindheit, da waren mir die Comics der beiden Mäuse Fix und Fax (Texte und Zeichnungen von Jürgen Kieser) natürlich das liebste an dieser Zeitschrift. Aber auch die Seite mit den Knobelaufgaben, die mochte ich immer sehr. Da ich die Seiten meistens ausfüllte, kann ich heute nur diese 4 Seiten aus "Atze"-Heften vorstellen, die ich aus, was für Gründen auch immer, nicht ausgefüllt hatte. Auch hier waren immer gut gelungene Cartoons mit eingebunden, die das Rätseln noch sympathischer machten.






Freitag, 9. August 2019

Rudolph Friedrich Miess (1854 -1935): Faun in antiker Landschaft


Rudolph Friedrich Miess (* 1854, † 1935) war ein Porträt- und Landschaftsmaler der Siebenbürger Sachsen (Rumänien). Mein Lieblingsbild von ihm ist das oben abgebildete eines Fauns in antiker italienischer Landschaft. Diese Landschaft wird man so wahrscheinlich in der Wirklichkeit nicht finden, ist sie doch durch und durch unwirklich, schon wie der Sumpf im Vordergrund in gleißendem übernatürlichen Lichte glänzt. Verkauft wurde das Bild im Münchener Kunsthandel von Ron Krausz. Hätte ich damals davon erfahren, hätte ich es auch gern gekauft.

Donnerstag, 8. August 2019

Dr. Gunter Bleibohm: Zitate aus seinen Büchern (6)


Die Welt braucht eigentlich nur diese obigen 3 Bücher von Dr. Gunter Bleibohm, dem so einzigartigen genialen Philosophen, der ganze Heerscharen von einfältigen „Denkern“ in den Schatten stellt. In loser Reihe möchte ich Zitate aus seinen Büchern bringen, die nicht leicht verdaulich sind, die aber im Gegensatz zu dem üblichen sonstigen Mummenschanz was an Philosophie den Menschen vorgesetzt wird, ungeschminkte und ungeschönte Realität sind.

Ü b e r l e g e n h e i t

Im Einklang mit dem Schicksal leben - nur Tiere sind dazu fähig. Auch hier sind sie dem Menschen überlegen. 


M i s c h u n g

Mische das Wesen eines Hundes mit dem Wesen eines Menschen, dann wird der Mensch besser, der Hund schlechter.


R e i h e n f o l g e

Lauft durch euer Leben, lauft durch eure Straßen mit offenen Augen. Die Belanglosigkeit, die Mittelmäßigkeit, die Austauschbarkeit, die Unvernunft und Gleichgültigkeit, die Feigheit und Dummheit, die dich anspringt, ist grenzenlos. Und das Wesen mit diesen Eigenschaften soll über der übrigen Natur stehen?


Mittwoch, 7. August 2019

Das Unrechtsbewußtsein der Deutschen am Fall Tönnies

Daß die Deutschen ein Volk sind, welches kein Unrechtsbewußsein hat, zeigte sich sehr deutlich in den 1940er Jahren als in Berlin ein Mörder sein Unwesen trieb. Nicht etwa der Mörder Adolf Hitler erregte allerdings die Deutschen, nein, der wurde von der Mehrheit der Deutschen geliebt, trotz seiner bekannten Massenmorde, die auch dem letzten Bürger bekannt waren, sondern ein Frauenmörder, der mehrere Frauen auf Berliner Bahnhofsgelände ermordet hatte. 

Ob der dann allerdings den aufgebrachten Deutschen als Mörder präsentierte Mann der tatsächliche Mörder war, konnte nie bewiesen werden. Trotzdem wurde er von den Nazis als solcher ausgegeben und auf Weisung von Himmler ohne Verfahren getötet. Millionen von Opfern rührten die Deutschen nicht, aber großes Wehklagen und große Abscheu über ein paar wenige von einem Einzeltäter ermordete Menschen.

Ähnlich verhält es sich jetzt mit der Abscheu der Deutschen gegenüber Clemens Tönnies, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Fußballvereins Schalke 04. Es störte die Millionen Fußballfans absolut nicht, daß Tönnies für den Tod von Millionen von Tieren verantwortlich ist, die jedes Jahr in seinen Schlachtbetrieben getötet werden, schließlich ist er der größte Schlachter Deutschlands und auch in seinen Betrieben sollen vermutlich sehr oft Tiere qualvoll sterben, indem die vorherigen Betäubungen nicht gemacht werden, so daß z.B. Schweine lebend in kochendes Wasser gekippt werden. 

So einen Typ ist nun ein hochgeachteter Fußball-Manager, bis vor ein paar Tagen, als ein Shitstorm über ihn herein brach. Wegen der Millionen von getöteten Tiere? Nein, sondern wegen seiner angeblich rassistischen Äußerungen, für die er sein Amt nun für 3 Monate ruhen muß. Was nur den deutschen Pöbel so erregte und die Mainstreammedien daraus ein Drama machten, wo nun tausende Schalke-Mitglieder ihre Mitgliedschaft kündigen und Merkels Afrikabeauftragter eine Debatte über Tönnies‘ Äußerungen fordert?

Tönnies hatte vergangene Woche beim Tag des Handwerks in Paderborn eine Rede gehalten und empfohlen, statt Steuererhöhungen für den Klimaschutz einzuführen lieber Kraftwerke in Afrika zu bauen. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“!

Mehr nicht? Und das soll rassistisch sein und zu einem Shitstorm führen, das jährliche millionenfache Töten von Tieren, die meistens vorher ein elendes Leben in Tier-KZ´s führen mußten, dies führte aber nie zu einer Ächtung des Herrn Tönnies?

Was ist daran sachlich falsch an den Aussagen des Herrn Tönnies zu den Afrikanern? Stimmt es etwa nicht, daß die Afrikaner die Wälder abholzen, und produzieren sie nicht am laufenden Band Kinder, die der Kontinent in dieser riesigen Anzahl nicht ernähren kann? Statt einem Kind oder zwei, so wie das in Europa üblich ist, setzt jedes Paar in Afrika mindestens 6 Kinder in die Welt. Und ist es nicht vernünftig statt eine CO2-Steuer in Deutschland einzuführen, lieber Kraftwerke in Afrika zu bauen, damit die Afrikaner dort nicht noch den letzten Baum abholzen und dort das Land zu einer Wüste wird?

Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln über die Verdorbenheit der Mehrheitsdeutschen, die millionenfache Tiertötungen für gut heißen, die aber kluge Gedanken als rassistisch verdammen und solcherart Meinungsäußerung verurteilen, diese kriminalisieren und unterbinden wollen.

Schandland Schlandland: Dekadente Wohlstandsgören sind nun Greta-Jünger, während deutsche Heimkinder von ihrem Lehrlingsgeld 75 % an den Staat abgeben müssen

Helena Marschall, Mitglied der Organisationsgruppe des vor ein paar Tagen zu Ende gegangenen Sommerkongresses der deutschen „Fridays-for-future-Bewegung“, äußerte sich zur Tatsache, daß der Großteil der jugendlichen Aktivisten Gymnasiasten und Studenten aus dem wohlhabenden Bürgertum stammt: „Menschen mit wenig bis keinen persönlichen Problemen könnten sich leichter für die Probleme der Welt einsetzen…

Da hat sie allerdings recht, denn wer Sorgen hat, ob das Geld bis zum Monatsende reicht, man deshalb Flaschen sammeln gehen muß, wie tausende deutsche Rentner und arme Schüler, der wird kaum den wirren Äußerungen einer Greta mit religiösem Eifer nachfolgen, ja die meisten normalen Schüler und Lehrlinge haben nicht mal das Geld um die Fahrt zu dem Sommercamp von „Fridays- for-future“ zu bezahlen. 

Die vielen deutschen Heimkinder (Die Zahl der Heimkinder wächst seit Jahren stark an, derzeit über 100.000!) haben dieses Geld sowieso nicht, auch wenn sie z.B. als Lehrling etwa 600 Euro im Monat Lehrlingsgeld bekommen, denn in dem Drecksland BRD, da müssen sie 75 % von ihrem Einkommen an den Staat abgeben, Begründung: schließlich hätte der Staat sie ja ernährt und das müßten sie eben zu 75 % zurück zahlen. 

Wohlgemerkt, es geht hier nicht um kriminelle Jugendliche die ins Heim kamen, sondern um Kinder und Jugendliche, deren Eltern verstarben oder die von ihren Eltern mißhandelt wurden, die allesamt ein schweres Schicksal zu tragen haben, also die Ärmsten der Armen. Was für ein Schandstaat, diese BRD, denen ihr sauer verdientes Einkommen abzunehmen. 

All das interessiert die dekadente Wohlstandsjugend der Freitags-Schulschwänzer natürlich nicht, denn sie leben in Saus und Braus im Schoße ihre bourgeoisen Eltern. Es wird Zeit, daß in Deutschland, wie damals mit der Wehrpflicht, ein ziviles Arbeitsjahr eingeführt wird, wo das jugendliche Wohlstandspack z.B. als Erntehelfer auf den Feldern arbeiten muß, Arbeitstempo, so wie es auch von osteuropäischen jugendlichen Erntehelfern verlangt wird, von 7.00 bis 18.00 Uhr, damit sie mal sehen, wie andere in Deutschland leben müssen. 

Außerdem Gerechtigkeit für jedermann und ebensolche Strafen für Schulschwänzen wie alle anderen Schulschwänzer, die aus anderen Gründen die Schule schwänzen, um z.B. an Tierschutz-Demos teilzunehmen, die bekommen nämlich neben Geldstrafen Jugendgefängnis aufgebrummt.  

Montag, 5. August 2019

Greta Thunberg und die Milliardäre und die Interessenvertreterin der Bourgeoisie, die "Linkspartei"

Die berüchtigte Greta Thunberg gab Ende Juli 2019 bekannt, daß sie ein einjähriges Sabbatical (Sonderurlaub) von der Schule einlegen werde und Mitte August mit der Hochseeyacht „Malizia II“ zum Klimagipfel der Vereinten Nationen am 23. September in New Vork City reisen wird. Sie will unter anderem die USA, Kanada und Mexiko besuchen (mit dem Fahrrad?), an Klimademonstrationen teilnehmen und schließlich an der UN-Klimakonferenz in Chile im Dezember 2019 teilnehmen (mit dem Fahrrad dorthin fahren?). 

Die Reise mit der Segelyacht von Großbritannien nach New York werde circa zwei Wochen betragen. Thunberg wird von ihrem Vater Svante Thunberg und einem Filmemacher begleitet. Interessant ist, wem die Yacht gehört! Erster Besitzer war der Multimilliardär Bankier Rothschild. Das Team „Malizia“ wurde 2016 von Pierre Casiraghi, Sohn von Caroline von Monaco, der steinreichen  Schwester des Fürsten von Monaco, übernommen. Sage mir mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist! Aufschlußreich, daß Greta von Milliardären und Millionären gesponsert wird und diese ihre Yacht diesem verkommenen Subjekt zur Verfügung stellen.

Auch ihre Anhänger sind zu großen Teilen moralisch verkommene bourgeoise Wohlstandsjugendliche, wie man vor ein paar Tagen in Stockholm sehen konnte, wo die Thunberg ihre Abschlußschulschwänzer-Demo abhielt. Neben hunderten Journalisten aus aller Herren Länder, waren auch deutsche Fans der Greta nach Schweden gereist, die anschließend in Schweden Urlaub machen wollten. Das Morgenmagazin interviewte diese Typen, die davon schwafelten, daß sich die Menschen bescheiden sollten, wegen des Klimas. 

15-16jährige Gören machen aber Urlaub in Schweden, der von ihren vermögenden Eltern finanziert wird. Daß sie bei solcherart Auslandreisen einen viel, viel größeren Klima-Abdruck hinterlassen als das gemeine Volk, welches mit einem alten Auto täglich zur Arbeit fahren muß, das wurde mal wieder ignoriert, auch wie sie denn von Aachen und Zwickau (daher kamen die beiden vom Fernsehen interviewten Typen) nach Schweden gekommen waren, etwa mit dem Fahrrad und einem Segelboot über die Ostsee? 

Während Millionen von armen deutschen Kindern, die Hartz-IV beziehen, oder deren Eltern Billiglöhner sind, und die deshalb in den Ferien zuhause bleiben müssen und sich nicht mal einen Eisbecher leisten können, wird das bourgeoise Wohlstandspack von den Medien und der Politik hofiert. 

Die durch und durch moralisch verkommene Partei „Die Linke“ in meiner Heimatstadt Dessau will mit diesen jugendlichen Wohlstandstypen nun gemeinsame Sache machen. Im Amtsblatt der Stadt Dessau schrieb „Die Linke“ von Dessau: „Unser fester Wille ist: Dessau-Roßlau wird Umweltstadt.Unser Wunsch ist es die Initiative „Fridays for future“ in die Inititave mit einzubringen.

Das soziale Elend in Dessau, sehen die „Genossen“ schon lange nicht mehr und für arme Menschen gründen sie auch keine Initiative. Wer als Linker und Normalbürger noch immer „Linkspartei“ wählt, dem ist nicht mehr zu helfen! Wer allerdings zur Ausbeuterklasse gehört, für den ist natürlich die Linkspartei die Partei, die gut die Interessen der Bourgeoisie vertritt, der kann sie ruhigen Gewissens wählen.