Sonntag, 17. November 2019

Bundesdeutsches Regierungs-Panoptikum, jede Woche neu!

Sagenhaft, was so aus Berlin von Seiten unserer Obrigkeit kommt. Man kann nur mit dem Kopf schütteln!

Mal nur drei Beispiele der letzten Woche:

7 Millionen Euro für Moscheen in Deutschland aus dem Bundeshaushalt!

Mit einem Pilotprojekt soll drei Jahre lang die Arbeit von Moscheen in Deutschland gefördert werden. Dafür stehen 7 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel sei es, daß sich die Moscheen stärker in die Gesellschaft vor Ort einbringen. "Wir wollen helfen, daß sich die muslimischen Gemeinden stärker öffnen für die Aktivitäten und Angebote in ihrem jeweiligen kommunalen Umfeld", sagte Seehofer in Berlin.

Fotografieren unter Röcke oder ins Dekolleté jetzt Straftat!

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der heimliches Fotografieren unter den Rock hart bestraft. Bisher war das keine Straftat. Das änderte die Bundesregierung jetzt per Gesetz. Das Bundeskabinett hat an diesem Mittwoch einen Gesetzentwurf gegen sogenanntes Upskirting beschlossen. Gleiches gilt für unerwünschtes Fotografieren ins Dekolleté. Vorbild ist Großbritannien, das Land wo einst der Minirock entstand und in den 60er Jahren Millionen von Frauen im Minirock herum liefen und wo bei bestimmten Posen ihre Unterwäsche zu sehen war. Kein Mensch nahm daran Anstoß, ganz im Gegenteil.
Wer in Großbritannien Frauen jetzt unter den Rock fotografiert, muß künftig mit bis zu zwei Jahren Haft rechnen. Wieviel freiheitlicher ging es doch da noch in der DDR zu!

Vizekanzler Scholz (SPD) will reine Männervereine bestrafen!  

Vizekanzler und Finanzminister Scholz (SPD) will reinen Männer-Vereinen Gemeinnützigkeit entziehen.

Scholz (zukünftiger SPD-Vorsitzender?) will, daß reine Männer-Vereine nicht den Status einer gemeinnützigen Organisation erhalten. "Vereine, die grundsätzlich keine Frauen aufnehmen, sind aus meiner Sicht nicht gemeinnützig“, so Scholz!

Seit vielen hunderten Jahren gibt es z.B. reine Männergesangsvereine. Wenn die nun in Zukunft keine Frauen aufnehmen, dann ist es vorbei mit deren Gemeinnützigkeit und der finanzielle Ruin steht ihnen bevor. Ebenso ist es mit Knabenchören, vorbei dieses alte Kulturgut, wenn aus ihnen nun ein gemischter Chor werden muß. Dieser Genderwahnsinn wird der SPD schaden, noch weniger Menschen werden so eine Partei wählen. 

Wie ist es aber mit dem Katholischen Frauenbund oder den Frauenselbsthilfegruppen, Herr Scholz? Müssen die nun auch Männer aufnehmen? Oder halten Sie es da nicht mit der Gleichberechtigung? Was ist aber mit dem 3. Geschlecht, wo für diese Gruppe schon in Grundschulen extra Toiletten gebaut werden müssen?

Samstag, 16. November 2019

BRD-Regierung macht 2 Milliarden Euro locker zur weiteren Unterdrückung von Schülern


Die Große Koalition will einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule einführen. Erste Maßnahmen dafür sind dieser Tage auf den Weg gebracht.

Sinn und Zweck dieser Ganztagsbeeinflussung schon von Grundschülern ist, sie zu untertänigen Staatsbürgern zu erziehen. Schon im Kaiserreich erkannte man den Wert der Schule für die Herausbildung von unmündigen gehorsamen Bürgern: „Wer eine Schule besucht, der macht später keine Revolution!

Die Regierung hofft, durch Ganztags-Indoktrination in Schulen eine Jugend heran zu ziehen, die im Sinne der kapitalistischen Klassengesellschaft funktioniert. Jugendliche Aufmüpfigkeit wird jetzt schon geschickt systemkonform kanalisiert, siehe die "Fridays-for-future"-Bewegung, so daß echte revolutionäre Jugendbewegungen, wie die der "Gelbwesten" gar nicht erst entstehen, ein Ergebnis der Indoktrination in den Schulen. 

Allerdings erzeugt Druck auch Gegendruck, der sich derzeit allerdings nur in Ausbrüchen von Gewalt von Schülern gegen Mitschüler und Lehrer artikuliert, alles eine Folge der permanenten Unterdrückung in einem System wo immer weniger individuelle Freiheitsräume für Kinder und Jugendliche bestehen. Wer Wind sät, wird eventuell Sturm ernten und die Büttel dieses Systems, die Lehrer, sollten sich vorsehen, den Bogen nicht zu überspannen, um später nicht mal unkontrolliertem Aufstand der Schüler zum Opfer zu fallen.

Ab 2025 soll jedes Grundschulkind einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung haben. Das Bundeskabinett hat dafür in einem ersten Schritt die Einrichtung eines Sondervermögens in Höhe von zwei Milliarden Euro beschlossen.

Ein Beitrag im Fernsehen über französische Kinder die niemals je im Leben eine Schule besucht haben und gerade deshalb heute intelligenter sind als andere und es im Leben es zu etwas gebracht haben, der hat mir einen völlig neuen Horizont eröffnet. Bisher war ich der Meinung, daß natürlich die bourgeoise Schule größten Schaden anrichtet und nur selbstbestimmtes Lernen in alternativen Schulformen, wie der Freien Schule Hamburg oder ähnlicher Projekte, wo die Schüler selbst bestimmen können was, wie und wann sie lernen, das einzig Richtige sei, siehe dazu meine Blogbeiträge: 

http://barrynoa.blogspot.de/2011/04/freiheitliche-schule-kontra.html und 

http://barrynoa.blogspot.de/2014/01/die-antiautoritare-neue-schule-hamburg_12.html

aber daß es das allerbeste für ein Kind ist, überhaupt keine Schule zu besuchen, das wurde mir erst durch diesen Fernsehbeitrag bei dem österreichischen Sender „Servus TV“ klar.

Es leuchtet ein, denn wenn die Wissenschaft feststellte, daß 98 % der Kinder vor der Beschulung als hochintelligent einzustufen sind und nach dem Ende der Schulzeit es nur noch 2 % sind, dann muß das zu denken geben. 

In Frankreich gibt es ja diese preußische Schulpflicht wie in Deutschland nicht, dort ist es möglich, daß sich Kinder frei entwickeln können, wenn es denn die Eltern wollen und sie nicht zu einem Schulbesuch zwingen. Das seit Kaisers Zeiten, und schon davor, schon immer unfreiheitliche Deutschland will von einem natürlichen freiheitlichen Aufwachsen von Kindern nichts wissen, sondern ganz im Gegenteil, es wird gerade jetzt ganz massiv von allen möglichen reaktionären Seiten sogar die kasernierte Erziehung in Kinderkrippen, in Kindergärten und Ganztagsschulen vorangetrieben. Gut, daß es noch ein paar Länder gibt, wo dieser deutsche Ungeist nicht vorherrscht.

Dazu passend, dieser Video-Beitrag "Leben ohne Schulbildung- Der Mann der nie zur Schule ging und nur spielte":

http://www.focus.de/panorama/videos/leben-ohne-schulbildung-der-mann-der-nie-zur-schule-ging-und-nur-spielte_id_3550997.html





Was libertäre Kräfte verstärkt auf der Agenda haben sollten, das ist, gegen den deutschen gesetzlichen Schulzwang, die sogenannte Schulpflicht zu kämpfen. Hätte ich Kinder, würde ich auf keinen Fall in Deutschland bleiben und meine Kinder der deutschen Schule, oder gar den Kinderkrippen und Kindergärten ausliefern, da hielte mich nichts in dem Land, welches an der von Adolf Hitler 1938 eingeführten Schulpflicht festhält, ja diese auf Ganztagsschule ausweitet. Jetzt schon sind Pläne vorhanden, sogar eine Kindergartenpflicht einzuführen. An solche unfreiheitlichen Zwangsmaßnahmen hatten sich noch nicht einmal die NSDAP und die SED heran getraut.  

200 Gründe gegen die Schulpflicht:


https://freiebildung.wordpress.com/die-alte-1000sunny/200-grunde-gegen-die-schulpflicht

Freitag, 15. November 2019

Schönheit des Novembergartens

Man sollte mit dem zufrieden sein, was man hat. So ist es auch mit den Jahreszeiten - Jammern über den grauen November, das ist Unsinn, denn dieser Monat ist weder zu heiß, daß man es vor Hitze nicht aushalten kann, noch zu kalt, daß man es vor klirrender Kälte nicht aushält. 

Natürlich wird man ein wenig wehmütig, wenn man in den Garten schaut, aber desto mehr freut man sich über kleine Farbtupfer, so ein Zweig mit Rosenknospen, wo ich hoffe, daß die Knospen noch erblühen. 

Und dann das weiße Meer der Knallerbsensträucher. Sind die weißen Knallerbsen nicht eine Augenweide? 

Ja, und dann die einsame Ringelblume, die da golden wie die Sonne strahlt, die erfreut mich jetzt mehr als ein großer Strauß an Sommerblumen, ist sie doch von selber aufgegangen. so wie sich das in einem naturbelassenen Garten gehört, wo ein menschlicher Gärtner nur ein Störfaktor ist.






Lumpenproleten ohne Klassenbewußtsein

Gestern telefonierte ich lange mit einem Mitglied der Tierbefreiungsszene, der sich für ein großes Paket mit veganen Waren sehr herzlich bedankte, Waren die ein Supermarkt mangels Nachfrage nicht verkaufen konnte und die sonst vernichtet worden wären. Eigentlich war das Paket für jemanden anderen bestimmt gewesen, aber in letzter Minute zeigte dieser Typ sein wahres Gesicht, das Gesicht eines Charakterlumpen und wüsten Pöblers.

In diesem Gespräch ging es auch, aber nicht nur, um diesen Typen, den der Tierbefreier treffend charakterisierte: Lumpenprolet ohne Klassenbewußtsein. Er führte auch ein Beispiel seines Wohnungsnachbarn an, der auch zu dieser Kategorie gehört. Dieser Mann ist kurz über 60, Hartz-IV-Empfänger und AfD-Fan, spendet auch für diese Partei. Diesen Lumpenproleten (nicht damit gemeint, daß dieser Typ Lumpen anhätte, sondern ein Lump ist)  interessiert absolut nicht, daß die AfD gegen das Konzept der eingeschränkten Soliabschaffung im Bundestag gestimmt hat, da die AfD nicht will, daß sehr Reiche weiterhin den Soli bezahlen müssen. Diese unsoziale Partei setzt sich also für diese geschätzten 6,5 % der Bevölkerung ein, die wegen ihres Reichtums weiterhin den Soli bezahlen müssen und fordert die Abschaffung des Soli auch für diese Reichen.

Mein Bekannter kann auch nur über diesen Lumpenproleten den Kopf schütteln, der im Haus mächtig über die Partei „Die Linke“ hetzt, die Partei, die für die Grundrente, die jetzt beschlossen worden ist, nicht 35 Beitragsjahre fordert, sondern nur 25 Jahre und die für alle anderen Grundsicherungsempfänger einen Monatsbetrag von 1000 Euro fordert. Mein Bekannter fragte den Lumpenproleten, wieviel Beitragsjahre er denn hätte und die Antwort waren: 27 Jahre. Daß „seine“ AfD für solche Typen, Langzeitarbeitslose, Hilfsarbeiter etc. nichts über hat, scheint diesen Mann nicht zu kümmern, auch nicht, daß die nicht mal eine Grundrente mit 35 Jahren befürworten, geschweige denn, daß von denen zu erwarten ist, daß sie Verbesserungen für Hartz-IV-Empfänger und Sozialhilfeempfänger wollen, ganz im Gegenteil. 

Da spendet dieser Typ von seinem Hartz-IV-Geld nun noch für die AfD, wie verkommen kann man denn nur sein, einer Partei, die gegen die Interessen seiner eigenen Klasse handelt und das ziemlich extrem, noch extremer als es die bürgerlichen Parteien eh schon tun, sogar noch die FDP darin übertreffend.

Bei all dem mußte ich an den dummen Obdachlosen in den 1990er Jahren denken, der FDP wählte, weil er Genscher so gut fand, obwohl diese Partei gerade für Obdachlose am wenigsten über hatte. Aber ich mußte auch an einen erzgebirgischen Pseudo-Tierschützer denken, der als Arbeitsloser Mitglied der CDU wurde und der heute als Sozialempfänger in seinem Blog Propaganda von rechten Seiten veröffentlicht, die sehr AfD-lastig sind, einer AfD, die gerade nicht die Interessen der unteren Klasse vertritt und die der Tierrechte schon gar nicht. Einen klassenbewußten Proletarier würde solches nicht passieren, aber natürlich entwurzelten Lumpenproleten. Darin war ich mir mit meinem Telefongegenüber einig. 

Lumpenproletariat, Definition, Auszug aus Wikipedia:

„Der Begriff Lumpenproletariat wurde von Karl Marx geprägt und bezeichnet jene Vielfalt an Menschen mit unterschiedlicher Klassenherkunft, insbesondere jedoch Proletarier die auf das unterste Ende der Gesellschaft herabgestiegen sind oder aus ihm stammen und keiner typischen Lohnarbeit nachgehen. Politisch sind sie für Marx aufgrund ihrer Lebenslage oftmals unzuverlässig, passiv und reaktionär.

Im Kommunistischen Manifest beschrieben Marx/Engels die subproletarischen Gruppen als „passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft“. Wenn sie auch in der von den Autoren erwarteten proletarischen Revolution „stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert“ werden würden, so würden sie doch ihrer ganzen Lebenslage nach „bereitwilliger sein, sich zu reaktionären Umtrieben erkaufen zu lassen“. Als „Mobilgarde“ der Reaktion sah Marx im Lumpenproletariat eine Gefahr. Dass sich das in seiner Zusammensetzung sehr heterogene „Lumpenproletariat“ nicht wie die Industriearbeiterschaft organisieren lasse, ein geringes Bewusstsein seiner Interessenlage habe und offen für Bestechung durch den Klassengegner sei, sah man in der Arbeiterbewegung als Problem.“

Donnerstag, 14. November 2019

Eine "Freundin der Natur" stellt eine Frage

Da ich nicht mehr auf Wolfgang Herrmanns Blog kommentiere, aber von einer dortigen Kommentatorin direkt angesprochen wurde, werde ich ihr hier antworten. 

Eigentlich brauchte man dieser Kommentatorin nicht antworten, da sie auf dem Blog des Wolfgang Herrmann nur unter Nicknamen schreibt, die auch noch dauernd wechseln: Freundin der Natur, Naturfreundin, Tierfreundin

Nun es sei ihr nachgesehen, da sie wahrscheinlich nicht möchte, daß das ihre Nachbarschaft etc. mitbekommt, daß sie im rechten Herrmann-Blog schreibt. Eventuell hat es ihr auch Angst gemacht, daß Tierbefreier, den im Blog des Herrmann sehr präsenten Ulrich Dittmann als rechts einstuften, auf der Seite „Nazis und Tierrechte“: 
https://www.tierbefreiungsoffensive-saar.de/literatur/colin-goldner/nazis-und-tierrechte/

Daraus:
Seit geraumer Zeit versuchen Neonazis, in der Tierrechts- und Veganszene Fuß zu fassen. Sie tauchen auf Aktionstagen und Demos auf, verteilen Flugblätter, lassen sich in ihren Publikationsorganen zu entsprechenden Themen aus. Die Zielrichtung ist klar: mit Tierschutzrhetorik konnte schon einmal Sympathie quer durch sämtliche Bevölkerungsschichten gewonnen und insofern verdeckte Propagandaarbeit geleistet werden. In der Tat basiert das Interesse, das Neonazis, vor allem die Jungen Nationaldemokraten (Jugendorganisation der NPD), seit einiger Zeit an Tierrechten und an Veganismus zeigen, auf durchaus historischem Vorbild: Denn in der Tat präsentierte sich eine ganze Reihe an Nazi-Größen, Hitler vorneweg, ausdrücklich als Tierschützer.

2014 wurde Ulrich Dittmann erwähnt! Ganz weit unten das Foto mit Harald von Fehr und der Unabhängigen Tierschutz-Union, dann diese Zeilen:

Mitgezeichnet wurde der Artikel von Ulrich Dittmann, seinerzeit Vorsitzender des „Arbeitskreises für humanen Tierschutz”, der, wie auch von Fehrs „Tierschutz-Union“ der UL-apologetischen „Allianz für Tierrechte“ zugehörte (ob er heute noch dazugehört, ist nicht bekannt). Über meine vor Jahren schon vorgetragene Kritik am braunen Rand der Tierrechtsbewegung schrieb Dittmann (neben Ausfällen gegen mich persönlich): 

Keinesfalls dürfen wir uns durch wichtigtuerische selbsternannte „Tierrechtler“, die außer geistiger Umweltverschmutzung und Profilierungsneurosen nichts aufzuweisen haben, kostbare Zeit stehlen lassen die wir für ernsthafte Tierschutzarbeit so dringend benötigen.“ 

Keineswegs, so Dittmann in grotesker Umkehrung der tatsächlichen Verhältnisse, sei die Szene von rechts unterwandert, vielmehr werde sie von linken Ideologen für die eigenen politischen Interessen missbraucht. Der „Rennsteigbote“, in dem von Fehr und Dittmann publizierten, wird, für jedermann erkennbar, von der Thüringer NPD bzw. dem NPD-Kreisverband Gotha herausgegeben.

Mich allerdings hat die Einschätzung der Tierbefreier des Dittmann nicht daran gehindert auf dem Blog des Wolfgang Herrmann unter meinem richtigen Namen zu kommentieren. Warum sollte ich nicht auf einem Blog kommentieren, wo Leute präsent sind, die in NPD-Blättern schrieben? Man kann doch Kontra geben, allerdings nur solange man dort kommentieren darf.

Das muß man aushalten, wie Kanzler Schröder meinte: „Wer sich vor Hitze scheut, der darf nicht in einer Küche arbeiten“.

Am 11.11.2019 schrieb also die "Freundin der Natur" im Herrmann-Blog: 

Bernd Nowack sprach vom „Klassenfeind“ und meinte Niki? Das verstehe ich nicht.
Von welchen Klassen spricht Bernd Nowack? Glaubt er wirklich, dass Die Linke seine Interessen vertritt?...


Mit Niki meint sie den rechten Propagandisten Neverforgetniki, der von Wolfgang Herrmann in seinen Blogbeiträgen über den grünen Klee gelobt wird, dies obwohl er selbst auf seine Frage an diesen „Niki“, wie er denn zum Tierschutz stehen würde, nie eine Antwort bekam und er darüber sehr empört war. Hermann: „Da ist er bei mir unten durch!“. 

Warum sollte auch dieser „Niki“ zum Tierschutz Stellung nehmen, ein Typ, der sich darüber aufregte, daß es Stimmen gibt, die Fleisch teurer machen wollen und der alles das nachpapelt, was die AfD vorgibt und bekanntlich ist die AfD die tierfeindlichste Partei im Bundestag, was allerdings Typen die vorgeben Tierschützer zu sein, nicht davon abhält Propaganda für diese Partei zu machen?

Ich empfehle der Fragestellerin diesen Blogbeitrag: http://barrynoa.blogspot.com/2019/10/kritisches-zu-dem-propagandisten_28.html, dort kann man sich ein Interview der rechtsradikalen Seite epoch-times ansehen, wo dieser Neverforgetniki sich selbst politisch einordnet: Strauß-Verehrer, Bosbach-Verehrer, konservativ, bürgerlich, also eindeutig auf der Seite des Klassenfeindes stehend. 

Wieso jemand überhaupt erstaunt ist, daß ein „Niki“ ein Klassenfeind sein soll, ist wahrscheinlich nur der Unkenntnis in Gesellschaftswissenschaften zuzuschreiben. Es soll ja immer noch Menschen geben, die noch nie etwas von Klassen in der kapitalistischen Gesellschaft gehört haben, was der kapitalistischen Klasse sehr in den Kram paßt.

Daß dieser „Niki“ auf der Seite der kapitalistischen Klasse steht, und da noch auf der äußersten Rechten, zieht sich wie ein roter Faden durch alle seine Videos, zuletzt mal wieder zur Rentenfrage. Er stellt überhaupt nicht das kapitalistische Rentensystem infrage, sieht alle Schuld an der Altersarmut bei den Ausgaben für Flüchtlinge. Weder greift er die Pensionen an, wo jemand der nur 5 Jahre gearbeitet hat, eine Mindestpension von 1.800 Euro bekommt, noch, daß es bei den Renten allein um ein Umlagesystem handelt, welches vor allem von den Arbeitnehmern finanziert wird. 

Er ist schon deshalb ein Klassenfeind, weil er eine sozialistische Einheitsrente ablehnt, so wie sie in der kommunistischen Volksrepublik Albanien bestand. Auch eine Enteignung der privaten Betriebe, Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft, dies wird man bei ihm vergeblich finden, da er voll das kapitalistische System propagiert. 

Daß die Partei „Die Linke“ nur halbherzig die Klasseninteressen der ausgebeuteten Menschen vertritt, das ist klar, dazu ist diese Partei viel zu sehr bourgeois eingestellt. Wer allerdings bei Linkssein an die Partei „Die Linke“ denkt, dem ist nicht zu helfen, der hat nicht erkannt, was es mit dem Klassensystem im Kapitalismus auf sich hat, derjenige kann mit solchen Begrifflichkeiten nichts anfangen, derjenige steht da, wie die Kuh vorm neuen Tor. Was hilft dagegen? Erst mal den Klassiker Marx studieren und wenn dann im Oberstübchen Klarheit herrscht, auch mal weiterführende gesellschaftswissenschaftliche Literatur.




Mittwoch, 13. November 2019

Der "Tierschützer" Wolfgang Herrmann: Erst kommt das Fressen, dann die Moral (Brecht)

Wenn es Herbst wird, dann versuchen natürlich Mäuse ins Haus zu kommen um den Winter im Warmen zu verbringen. Das geht natürlich nicht, denn Mäuse sind Nager und würden alles zernagen. Wogegen ich nichts habe, daß sie im vom Haus ca. 25 Meter entfernten Hühnerstall Unterschlupf finden. Dort finden sie Wasser und Futter und die Hühner haben nichts gegen Mäuse, wenn sie denn nicht übermäßig sind.



Gestern war mal wieder eine kleine Maus in der Falle gelandet. Niedlich schaute sie mich an, siehe Fotos. Wenn ich daran denke, daß dieses kleine Wesen in einer Schnappfalle gelandet wäre, die in vielen Fällen nur die Beinchen einklemmt und sie sich stundenlang, ja tagelang, quälen muß oder daß sie einen sinnlosen Tod sterben mußte, nur weil ich statt einer Lebendfalle ein solches Folterinstrument hingestellt hätte, wird mir schlecht. Nein, in einer Lebendfalle wird eine Maus genau so sicher gefangen, wie in einer Schnappfalle und sie kann dann weiter leben, ausgesetzt in die Freiheit im Garten. 



All das interessiert Tierfeinde nicht, sie kaufen weiterhin Schnappfallen und stellen sie auf und kontrollieren sie nicht mal täglich, so daß ein verletztes eingeklemmtes Tier sich tagelang quälen muß.

Das alles weiß der Tierschutz-Blogbetreiber Wolfgang Herrmann aus Jöhstadt und trotzdem fuhr er den Typen, bei dem er Fahrdienste und Hilfsarbeiten verrichtet, zu einem Händler, wo dieser Schnappfallen kaufte. Anstatt diesen Typen aus dem Auto zu komplettieren und zu Fuß nach Hause laufen zu lassen, fuhr er ihn nach Hause. Ob Mäuse in den Folterinstrumenten sich tagelang quälten, das fragte Herrmann nicht nach, auch nicht als dieser Typ tagelang im Krankenhaus lag. Soweit geht die Tierliebe des Herrmann eben doch nicht, sich für Mäuse einzusetzen.

Auf sein Fahrgeschäft und die sonstigen Dienstleistungen, wie Friedhofsarbeit und Brennholz hoch tragen, will ein Herrmann zugunsten von Tieren nicht verzichten!

Wenn es ums eigene Geld geht, da hört bei Wolfgang Herrmann die in seinem Blog zur Schau gestellte Tierliebe leider auf.

Wolfgang Herrmann! Ich fordere Dich auf, verlange von diesem Herrn, daß er die Schnappfallen wegschmeißt und Lebendfallen aufstellt! Sei endlich mal ein Tierschützer auch im wirklichen Leben und nicht nur im virtuellen und kündige ihm die Arbeit, wenn er das nicht macht. 

Kannst Du das mit Deinem Gewissen vereinbaren für so einen Typen zu arbeiten, wo in dessen Haus solche Folterinstrumente aufgestellt sind, wo Du andauernd in diesem Haus tätig bist, allein schon beim Heizmaterial die Treppen herauf tragend? Schon sehr bezeichnend, sich nicht mal zu trauen, den Typen anzusprechen, ob er noch lebende, sich quälende Tiere in den Fallen hat und ob er nicht doch auf Lebendfallen umsteigen möchte. 

Wirkliche Tierschützer als "Abschaum" zu bezeichnen und wirkliche Tierquäler bei ihrer Tierquälerei indirekt durch Unterlassung zu unterstützen, zeugt von einem miesen Charakter, besonders von jemandem der nach Außen hin den Tierschützer mimt. 



Ein Künstler, den ich mag, ist Richard Müller. Auch den kleinsten Lebewesen zollte er Achtung und eine kleine Maus war es ihm Wert in einer zauberhaften Radierung verewigt zu werden. Dieses Blatt erwarb ich zu DDR-Zeiten. Mehr zu Richard Müller, siehe hier:

http://barrynoa.blogspot.com/2011/06/altes-richard-muller-1874-1954.html


Ein liebes anhängliches Tier, meine liebe Ratte Jecki, damals befreit aus Qualhaltung. Schreibtisch-Tierschützer machen das nicht, Tiere aus Qualhaltung, Tierlaboren etc. aufzunehmen. Sie heulen lieber in Internetblogs über das Leid der Tiere. Wenn es aber darum geht, solche armen Tiere aufzunehmen, dann lehnen sie ab. 



Dienstag, 12. November 2019

Der Jöhstädter Wolfgang Herrmann ein vorbildlicher Natur-und Tierschützer?

Zu diesem Blogbeitrag: 

http://barrynoa.blogspot.com/2019/11/zum-heutigen-urteil-des.html 

bekam ich drei Meinungsäußerungen von Stammlesern meines Blogs, die einen falschen Eindruck vermittelt bekamen, den ich heute korrigieren möchte. 

Also, lieber Herr Wahl, lieber Boris und werte Frau Bringezu, Ihre Vermutung war falsch!

Es ging um folgende Zeilen in meinem Blogbeitrag:

Ein Natur-und Tierfreund wurde von einem Jobcenter verdonnert an einer 1-Euro-Job-Maßnahme teilzunehmen. Ein halbes Jahr sollte er in einer Grünanlagen-Brigade Hecken raus reißen. Als Natur-und Tierfreund wußte er, daß er mit so einer Arbeit wichtige Heimstätten von Kleintieren und Nestgelegenheiten von Vögeln vernichten würde. Er lehnte diese Natur-und Tierfrevel-Arbeit ab und prompt bekam er vom Jobcenter eine Sanktion mit einer Geldkürzung.

Alle drei Stammleser waren der Meinung, mit dem „Natur-und-Tierfreund“ wäre doch wohl Herr Wolfgang Herrmann aus Jöhstadt gemeint, da ich kurz vorher mit ihm eine Diskussion hatte und er auf seinem Blog berichtet hatte, daß er viele Jahre (Jahrzehnte!) arbeitslos gewesen sei. 

Das ist leider nicht der Fall, daß Herr Herrmann eine Maßnahme wegen Natur-und Tierschutzbedenken ausgeschlagen hätte! Bis auf die letzten Jahre, seitdem er einen Blog betreibt, hatte sich Hermann bekanntermaßen und zugegeben nie für Natur-und-Tierschutz interessiert und hätte damals wohl nie eine solche Maßnahme abgelehnt. Fakt ist, daß er sehr gut mit dem damaligen Bürgermeister von Jöhstadt konnte, wahrscheinlich wegen Herrmanns Systemtreue als CDU-Mitglied, und deshalb immer mal wieder eine gut bezahlte ABM bei der Stadt Jöhstadt bekam und da waren es immer Stellen im grünen Arbeitsbereich, also auch Hecken roden und beschneiden etc. 

Wenn es um den eigenen Vorteil ging, hätte Herrmann wohl so eine Tätigkeit nicht abgelehnt, hätte er doch dann eventuell eine finanzielle Kürzung vom Amt hinnehmen müssen und weitere einträgliche ABM wären in weite Ferne gerückt.
Wieso allerdings gleich drei Leser meines Blogs zu der irrigen Annahme kommen konnten, mit dem Herrn wäre Wolfgang Herrmann gemeint, ist mir ein Rätsel. 

Wahrscheinlich erweckt Herrmann auf seinem Blog den Eindruck eines konsequenten Natur-und-Tierschützers. Aber dem ist nicht so, weil Theorie und Praxis weit auseinander klaffen, wie bei vielen Internet-Tierschützern, die Krokodilstränen über die Tierqualen weinen, aber die noch nie ein einziges Tier aus einem Tier-KZ oder Tier-Labor bei sich aufgenommen haben. Wie oft hatte ich Herrmann ob seines Gartens angezählt, doch dort mal ein paar Sträucher anzupflanzen, die Nahrung und Unterschlupf für Wildtiere und Vögel bieten, ohne Erfolg. Bis zuletzt blieb sein Garten ein natur-und tierfeindlicher Rasen. Ich redete mir am Telefon den Mund fusselig, ohne Erfolg. Herrmann blieb stur, nicht mal eine Vogeltränke richtete er ein. Warum auch? Mit einem Tierschutzblog im Internet konnte man doch viel mehr Anerkennung bei den Menschen erzielen als mit der tatsächlichen praktischen Hilfe für Tiere. 

Der Begriff „Schreibtisch-Tierschützer“ trifft auf derartige Menschen gut zu und von denen gibt es eine ganze Menge, also nicht nur Wolfgang Herrmann ist einer davon.