Samstag, 6. Dezember 2014

Die Wendehälsin Maybritt Illner und Konsorten kontra Oskar Lafontaine

Gestern nun wurde bekanntermaßen der erste bundesdeutsche „Linke“ als Ministerpräsident für ein Bundesland (Thüringen) gewählt. Dieser Bodo Ramelow ist nun leider kein Linker, sondern ein Erzreaktionär hinter der roten Maske, da denke man nur an seinen Vorschlag in Deutschland einen islamischen Feiertag einzuführen, seine Zustimmung zur Genitalverstümmelung an kleinen Kindern (Beschneidung) oder an sein Zögern das betäubungslose Schlachten (Schächten) von Tieren zu verbieten und vieles andere mehr.

Es gibt allerdings in der reaktionären Partei die sich „Die Linke“ nennt, auch noch ein paar wirkliche Linke, die man zwar mit der Lupe suchen muß, aber ein paar wenige gibt es, zu denen gehört Oskar Lafontaine. Der nun wurde in der gestrigen Sendung der Maybritt Illner, wo es um die Wahl Ramelows ging, angepöbelt. Was schreiben aber nun die Volksverblödungsmedien, zu denen auch die yahoo-Nachrichten gehören: „Oskar Lafontaine pöbelt bei Maybrit Illner“, siehe: https://de.tv.yahoo.com/news/oskar-lafontaine-p-belt-bei-maybrit-illner-102326507.html!

Das ist schon mehr als makaber wenn Täter und Opfer bewußt verwechselt werden. Es war wie immer, ob Maybrit Illner oder Anne Will, wenn die nicht die Vorgaben der Senders erfüllen, sind sie weg vom Fenster. Also immer schön die Sendung in Richtung der derzeitigen Politik leiten. Von wegen Pressefreiheit!

Ekelerregend diese Illner, die als Wendehälsin nunmehr fest die Politik des derzeitigen Systems vertritt. Dies tut sie mit der gleichen Leidenschaft wie sie schon zu DDR-Zeiten im dortigen Fernsehen das sozialfaschistische dortige System vertrat. Schon vergessen, ihre dortigen Auftritte? Die llner studierte von 1984 bis 1988 an derKarl-Marx-Universität in Leipzig Journalistik, dies durften nur ausgesuchte Linientreue und trat 1986 in die SED ein und heute ist sie einseitig der Westpropaganda verfallen (http://de.wikipedia.org/wiki/Maybrit_Illner). Sie hat als DDR/SED-Günstling auf Kosten der DDR-Bevölkerung gut profitiert und gelebt und seit 1990 hat sie die Seiten gewechselt und lebt nun noch besser, denn das Geld sprudelt nur so, neben ihren horrenden Summen die sie im Fernsehen kassiert, bringt Ehemann Nr. 2, der Wirtschaftsboss René Obermann (http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Obermann), das ganz große Geld mit.

Daß die Illner auch schon mal vergißt, daß sie aus der DDR stammt und sie zu den Cliquen an der Macht gehörte, dies zeigte sich, als sie in einer Sendung von „Wir aus dem Westen“ sprach, als es um die Herkunft ging. Sie sah sich also als "Wessi"! Einfach nur widerlich!

Als Lafontaine in der gestrigen Sendung Klartext redete, als er davon sprach, daß es auch in der jetzigen Bundesrepublik Unrecht gäbe und Tote durch Drohnenangriffe, da heulte die Meute, besonders diese Göring-Eckardt und der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, (der, mit der an seinem Körper angewachsenen Fliege), meinte, daß mit Bodo Ramelow doch viel besser auszukommen sei, da „moderater“ als Lafontaine. Da hatte Lauterbach insofern recht, da Ramelow eben kein Linker ist, sondern ein typischer Mainstream-Bourgeois.

Bei den yahoo-Nacherichten gibt es meistens Kommentare der yahoo-Nutzer, neben vielen bürgerlichen und spießbürgerlichen dümmlichen Kommentaren, sind da immer ein paar gute Zuschriften bei, allerdings unter anonymen Skipnamen, so diese hier: 

Wenn einer seine Meinung sagt ist das noch lange kein pöbeln und im übrigen hat Oskar Recht damit wenn er sagt das die Diskussion ob die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht nur von den heutigen großen Problemen die Deutschland und die EU hat ablenken soll !!!!


Die Differenzierung hier Rechtsstaat und dort Unrechtsstaat ist absurd. Es gibt keinen Staat der sich zu 100% als Rechtsstaat bezeichnen kann und genausowenig hat die DDR den Titel 100% Unrechtsstaat verdient. Im gegenwärtigen jursitischen Diskurs gelten als Unrechtsstaaten Systeme, in denen die Regierenden sich über ihre eigenen Gesetze hinwegsetzen und so handeln, wie es ihnen passt. Dies trifft sowohl in Teilbereichen auf die Bundesrepublik zu und auch auf die DDR. Es können nur die Taten und Sachverhalte einzeln bewertet werden. Es darf auch nicht über die historischen Zusammenhänge hinweggegangen werden, die die BRD und die DDR als Resultat der Niederlage im zweiten Weltkrieg und der Interessensgegensätze der Siegermächte erklären können. Bei uns wird sehr viel geheuchelt und mit einer Doppelmoral argumentiert.


Lafontaine hat vollkommen Recht. In Deutschland scheint nichts zu verjähren. Ich möchte hier nicht anfangen aufzuzählen weil ich sonst in Ungnade falle wenn ich den Inhalt einiger User hier lese. Deutschland ist nur ein Rechtsstaat für die die auf uns unten rumtrampeln. Unter die besagten Gürtellinie gibt es keinen Rechtsstaat mehr. Uns wird das letzte Hemd ausgezogen

für Sachen die uns meistens nichts angehen.Da wird die Unwissenheit der Millionen aufs

schlimmste ohne Skupel ausgenutzt. Das einzige wofür wir interessant sind - den Wahlzettel

abzugeben.



dass die DDR ein Unrechtsstaat w a r, ist

keineswegs "Ansichtssache", sondern ge=

messen an nur in der Theorie vorhandenen

Demokrtaiespielregeln ... ein Fakt !



Aber,

dass die BRD - und in Nachfolge "Deutsch=

land" genannt, auch k e i n Rechtsstaat ist,

sondern gemessen an der in Theorie gehalt=

enen Demokratiespielregeln ... ist auch Fakt.



Ich kann an Lafontaines Argumenten nichts Empörendes entdecken! Aber Konformität und "immer schöööön in Deckung bleiben" ist ja die Spezialdisziplin der Schleimer und Scheinheiligen, die sich in sogen. Talkshows unverdrossen ein Stelldichein geben.


Da sagt endlich mal einer der wiederlich-gleichgeschalteten Presse der 7 Großfamilen die Wahrheit, und schön trötet die Brut , weil jemand in ihrem Verblödungsmechanismus,dem Volk gegenüber nicht mitschwimmt ! Schande - über die ständig propogandierte,hochgelobte angebliche "Pressefreiheit"mit sammt Illner und wer darf nicht fehlen - natürlich E K E L - G R Ü N E ! ! !


Was ein Unrechtsstaat ist? Schwierig weil wenn ich auf die Ex-DDR zeige, zeigen 3 Finger auf die BRD zurück.
Und wenn ich mir die Ungerechtigkeit in unserem Lande angucke definiere ich Unrechtsstaat mit einem Mal ganz anders.

die deutschen und ihre vergangenheit. damit stehen offensichtlich alle auf kriegsfuß. das hat mittlerweile groteske formen angenommen. und wieder hat man jemand eingeladen, der schon immer unbequem war und sich kein blatt vor den mund genommen hat. und wieder wird dieser jemand diskreditiert und als pöbler bezeichnet. dann sollen eben diese weichgespülten und glattgebügelten politfatzken eingeladen werden, das gefällt sicher besser. oder man schafft diese dämlichen talkshows ab. ohnehin nur verblödung der zuschauer. ob illner, oder maischberger, oder jauch, es gibt moderatoren und moderatoren.

Wenn einer seine Meinung sagt ist das noch lange kein pöbeln und im übrigen hat Oskar Recht damit wenn er sagt das die Diskussion ob die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht nur von den heutigen großen Problemen die Deutschland und die EU hat ablenken soll !!


Wenn wir schon über "Recht" reden, dann muss ich wiederholen, dass Recht immer Herrschaftsrecht ist. Und darin allein unterscheidet sich die BRD von der DDR und somit BRD Recht vom DDR Recht. Wer herrscht heute ? Wem gehört Deutschland ? Und nun soll mir keiner mit der Floskel von "Demokratie" kommen. Das Thema ist doch schon lange aus. Zumindest seit es den ESM gibt, ist doch eine "rote Linie" überschritten. Was daran rechtens ist, konnte mir noch keiner glaubhaft erklären. Dieses Gesülze, dass das Volk der souverän ist, dass kaufen ja nicht mal mehr die Kinder im Kindergarten ab.

Lafontaine ist seinen Diskussionspartnern Ideenmäßig um ein paar hundert Jahre voraus.


Ich fand die Göring-Eckardt am schlimmsten. Es ist unsäglich und unerträglich wie das selbsternannte Gutmenschentum das eigene Fehlverhalten als das einzig diplomatisch-richtige erklärt. Vollkommen zurecht hat sich eine AfD gebildet.

Tja, hat die Propaganda mal wieder versucht, den Oskar vorzuführen, und es ist wieder mal in die Hose gegangen. Woran mag's wohl liegen? Vielleicht daran, daß das durch unsere Politiker verbreitete und gebetsmühlenartig als Recht verbreitete Unrecht auch durch unzählige Wiederholung entsprechender, allerdings unrichtiger Behauptungen, nicht zu Recht wird?

Komisch! Wenn zwei dasselbe machen, ist das noch lange nicht das Gleiche, nicht wahr! Lasst Euch weiter von der staatlichen Propaganda und den extra dafür von Birne Kohl etablierten privaten Proll-Dummhalte- und -Aufhetz-Medien erfolgreich verdummsozialisieren. Eigenstädiges Denken ist ja auch viel anstrengender als vom Assi-TV gebetsmühlenartig eingepeitschte Gleichschaltungs-Phrasen mit-, bzw. nachzuschreien und sich berieseln zu lassen, nicht wahr?

Deutschland hat Demokratie und ``Unabhaengigkeit`` schon lange verloren.....mit reger Mithilfe einer US Abhaengigen Kanzlerin....wer die Wahrheit sagt wird verunglimpft, durch den Dreck gezogen.....das Wahlsystem ist Laecherlichkeit schlechthin.....die Politiker arbeiten nur fuer die USA und sich selbst, schon lange lange nicht mehr fuer das Deutsche Volk.....man MUSS sich durch die Medien auf Geheiss der Regierung vera..chen lassen, man MUSS den Islam respektieren, man MUSS Auslaender, aus welchem Grunde eingereist, respektieren, man MUSS mit der steigenden Kriminalitaet dadurch leben, man MUSS untaetig zusehen wie eine Bundesregierung an einem Putsch teilnimmt, fuer Massenmorde mitverantwortlich ist, man MUSS erkennen das man wohl als Deutscher Staatsbuerger immer weniger wert ist....alles wegen ein paar Groessenwahnsinnigen Politikern die schon lange nicht mehr fuer mich regieren.....


Die Maybritt Illner ist eine ekelhafte Person ohne Rückgrat. Die hat sich den richtigen Mann geangelt, auch so eine Luftpumpe.



Überfall auf NP-Markt: Fahndung mit Bild geplant

Nach dem Raubüberfall auf einen NP-Supermarkt in Stöcken, bei dem am Donnerstag ein 21 Jahre alter Mann getötet worden ist, ist der Täter weiter auf der Flucht. Die Polizei suchte mit Spürhunden nach dem Täter – bislang vergeblich. Nun wollen die Ermittler mit einem Phantombild nach dem Mann fahnden...
...Der Täter flüchtete anschließend mit der Beute auf einem Fahrrad. Möglicherweise trägt er die Schusswaffe noch bei sich. Eine Fahndung verlief bislang ohne Erfolg. Der Täter soll etwa 40 Jahre alt und 1,60 Meter groß sein, von stämmiger bis pummeliger Statur, rotblonde, kurze Haare tragen und einen osteuropäischen Akzent sprechen....
und wieder ein "kulturbereicherer"...
jetzt gucken wir mal, ob es ein deutsches opfer war oder auch ein "migrant" und ob je nachdem auch eine trauerfeier mit gauck und co. abgehalten wird, mit lichterketten und dem vorschlag des bundesverdienstkreuzes...
gruß mal wieder an unsere gutmenschen!



Viel ging ja in der DDR um die Reisefreiheit, die durften nicht raus.

Daher die Mauer und die Mauerschützen. (Stark vereinfacht, denn

die Chefs hatten Angst das die Reisenden nicht mehr heimkommen)

Haben wir in Deutschland denn nun Reisefreiheit?

Klar, für 50% der Menschen.

Die anderen 50% haben nicht genug Geld:

Der Median der Singles beim Einkommen liegt bei 1300€, jene

die soviel haben haben einen Job, denn Hartz4 liegt bei 8-900€.

Wenn man einen Job hat hat man Mehrausgaben als bei einem

Hartz4 Stubenhocker (kein Geld, muss daheim bleiben).

Also ziehen wir von den 1300 mal 200 ab (Fahrtkosten, außerhalb

Essen, Kleidung) bleiben 1100. Also 2-300 mehr als Hartz4.

Davon kann man nicht in Urlaub fahren, das geht für GEZ, mal

ausgehen, Vereine, Versicherungen pipapo drauf.

Also 50% der Bevölkerung lebt grob auf Hartz4 Niveau und kann

daher eh' nicht reisen.

Was ist da noch anders als in der DDR?

Bespitzelt werden wir auch (NSA, BND), wer nicht spurt kommt

in die Klappse (Mollath, ähnlich Steuerprüfer in Hessen).

Wer demonstriert bekommt die Augen ausgeschossen, wird

verprügelt etc.

Die Medien sind gleichgeschaltet auf Regierungslinie, siehe diese

Sendung und viele andere, z.B. zum Ukrainekonflikt.

WAS verdammt nochmal ist nicht so wie in der DDR?



Ich fürchte "Unrechtsstaat" ist die passende Bezeichnung für die heutige BRD.


Bei uns werden täglich Grund- und Menschenrechte verletzt. Dafür kann man tausende Beispiel finden. Z.B werden Arbeitslose gezwungen, eine sogenannte "Eingliederungsvereinbarung" unter Androhung von Sanktionen ( Streichung des ALG2 ) zu unterschreiben. Arbeitslose haben keinerlei Einfluss darauf, was in solchen "Vereinbarungen" steht. In einem Rechtsstaat wäre eine solche "Vereinbarung" ungültig und man könnte sich gerichtlich dagegen wehren, was bei uns nicht mehr möglich ist.

Das BVG hat vor Jahren entschieden, dass Sanktionen des Existenzminimums rechtswidrig seien. Die Jobcenter und die Sozialgerichte mißachten dies. Ganz davon abgesehen, dass Arbeitslose sich meisst gar keinen Rechtsstreit leisten können und die Prozesskostenhilfe für Arbeitslose abgeschafft wurde. Darüberhinaus plant die Bundesregierung nun die vollständige Abschaffung der Rechtsmittel für Arbeitslose. Das bedeutet Verwaltungswillkür. Die Jobcenter können dann einfach irgendeinen Vorwand erfinden, um Arbeitslosen das ALG zu streichen.


Herr Lafontaine hat leider mit seiner Argumentation recht. Nur die rechten Politikfanatiker müssen aus Mangel an realen Argumenten unbegründet Verfälschungen zur Sprache bringen.

Traurige gegenwärtig deutsche Realpolitik. Auch das wir sich einmal ändern.


Ich bin froh, dass ich die Sendung nicht gesehen habe! Mir muss auch nicht die Meinung einzelner Personen gefallen, aber ich habe immer Respekt und Anerkennung fuer Leute, welche IHRE Meinung klar darlegen. Dem ganze Gequatsche von unseren "Einheitsbreipolitikern" kann doch keiner mehr Glauben schenken. Ich finde es sehr schade, dass sich heute nur noch wenige trauen ihre Meinung zu sagen.


maybrit illner der wendehals aus dem osten ! die tante kannste auch in die tonne klopfen, fällt den gesprächpartner, wenn es ihr nicht genehm ist, ständig ins wort. das ist nicht sachlich.


Bei diesen Flachpfeiffen aus den Etablierten Parteien und in den von diesen gesteuerten, gleichgeschalteten und weichgespülten Qualitätsmedien kann man nur noch "pöbeln". Anders geht es nicht mehr,oder soll man Lügner, korrupte Schweine, Kriegstreiber, Naziunterstützer, Lobby- und USA hörige Marionetten noch hofieren? Recht hat er der Oscar.
 

Altes Kunsthandwerk: Kerbschnitzerei


Handarbeiten waren in früherer Zeit viel mehr verbreitet als heute. Während nun den Frauen damals Textilarbeiten aller Art, wie Sticken, Stricken, Häkeln usw. vorbehalten war, so schnitzten Männer gern in Holz. So befindet sich bei mir seit langem ein Holzkästchen in Kerbschnitzerei (http://de.wikipedia.org/wiki/Kerbschnitt) in Familienbesitz, welches ein Onkel mütterlicherseits in den 1930er Jahren angefertigt hat. Das Holz was er dazu verwendete, dies stammte von Zigarrenkisten.

Wenn ich mir das gute Stück so anschaue, welches jetzt bei mir als Behältnis von kleinen Büchern, einer Karaffe und einer Barry-Noa-Joke-Collage dient, dann muß ich den Fleiß bewundern, das alles zu schnitzen. Wer macht das heute noch? Wahrscheinlich keiner, jedenfalls in Deutschland nicht!

Freitag, 5. Dezember 2014

Leserpost zu Siegmund Schütz


Erfreulich, daß auch alte Blogbeiträge aufgrund der Google-Suchmaschine gelesen werden, so der Beitrag über den Künstler Siegmund Schütz aus dem Jahre 2009, siehe:
http://barrynoa.blogspot.de/2009/10/bn-und-der-dessauer-kunslter-siegmund.html.

Zu diesem Beitrag bekam ich Leserpost, die ich den Kunstfreunden unter meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte, zumal sie interessantes Bildmaterial enthält:


Hallo, ich habe durch googlen ihren Blogbeitrag über Siegmund Schütz gefunden und vor allem die Zeichnungen bewundert, denn die werden vom ihm meistens nicht gezeigt!

Ich bin vor ein paar Wochen durch einen glücklichen Zufall auf einige seiner Zeichnungen gestoßen, weil ich an einer Grußkarte von Direktor Franke interessiert war und einfach mal nachgeschaut habe was der Anbieter denn sonst noch hat. Und da waren doch tatsächlich insgesamt 5 Zeichnungen von Siegmund Schütz, wovon ich leider nur 4 ersteigern konnte!
 
 
 
 
Um kurz auszuholen muss ich noch erwähnen das meine Familie seit 1912 bei der KPM arbeitet und meiner Familie Siegmund Schütz auch persönlich bekannt ist. Deshalb war auch die Jubiläumsurkunde an Direktor Franke für mich extrem interessant weil sich dort insgesamt ca 300 Unterschriften der Mitarbeiter befunden haben, von denen ich, da wir in einer Werkswohnung der KPM gewohnt haben, viele noch persönlich kenne!


Die Zeichungen sind fast alle Herrn Direktor Franke gewidmet und eine wäre eventuell in seiner Grafikmappe „Mit einem Stückchen Kohle in der Hand“ drin, wenn er es nicht in den 50ern dem Direktor Franke geschenkt hätte!


 
Im Anhang sende ich ihnen die Fotos der 4 Zeichnungen zu, die Sie gerne für Ihren Blog verwenden können! Im Anhang befinden sich Einzelfotos mit den persönlichen Signaturen an Direktor Franke, der ja quasi sein Mentor bei der KPM war! Man erkennt auch an ihnen die besondere, fast unterwürfige Verbundenheit von Siegmund Schütz zum Direktor Franke von der meine Oma (die natürlich auch bei der KPM zwischen 1936-1976 gearbeitet hatte) schon immer erzählt hatte und die mein Vater auch erst bestätigt hat. Die eine Signatur die alleine fotografiert ist steht auf der Rückseite der Kohlezeichnung die er in der Gefangenschaft am 3.6.45 auf Packpapier gemacht hatte.

MfG

Dirk Kusserow

Donnerstag, 4. Dezember 2014

1990: Interview des Zukunftsforschers Robert Jungk mit dem Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Ernest Borneman zur Sexualpolitik in der Zukunft

Leider existert seit einiger Zeit die Seite der Weltloge Tanatra nicht mehr, auf der nachfolgender Beitrag mit Scans von Armin von Bodenhausen stand. Ich hatte mir Kopien gemacht und da ich denke, da dieser Beitrag gerade jetzt wieder aktuell ist, veröffentliche ich ihn hier noch einmal. Erstaunt bin ich, daß Professor Ernest Borneman 1990 die nachfolgende Entwicklung so klar vorher gesehen hat.


Folgendes Interview Robert Jungks mit unserem hochverehrten Freund Prof. Dr. Ernest Borneman (1915-1995), dem wohl wissenschaftlichsten Sexualwissenschaftler unserer Zeit und Kämpfer gegen Reaktion und Irrationalität, dem mit Recht das Prädikat eines Universalgenies zuerkannt wurde, entnehmen wir in der ungekürzten Fassung aus der Biografie Sigrid Standows über Ernest Borneman, Verlag Der Grüne Zweig, 1991, ISBN 3-925817-79-4. Das Buch ist hiermit wärmstens empfohlen. Gekürzte Fassungen des Interviews hatten wir schon früher einmal veröffentlicht, ebenso erschien in der Zeitschrift" Campo de criptana" und linken Studentenzeitungen dieses Interview. Gerade in der heutigen Zeit der Hysterie um den angeblichen sexuellen Mißbrauch von Jugendlichen, wo Gesetzentwürfe auf der Tagesordnung stehen die Fotoaufnahmen und Zeichnungen von Teenagern im Bikini verbieten werden und diese unter den Kinderporno-Paragrafen fallen sollen, ist dieses Interview von 1990 sehr aufschlußreich, weil es die gesellschaftlichen Hintergründe dieser reaktionären Entwicklung aufzeigt, durch sexuelle Repression ungeahnten Ausmaßes die unterdrückte Jugend fügsam zu machen für mittelalterliches Gedankengut, mit dem eine spätkapitalistische Gesellschaft besser ihre Ziele durchsetzen kann. Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers braucht man die freiheitliche Maske nicht mehr zu Propagandazwecken und will nun ungehindert das Zeitalter des Rollback einläuten: Einschränkung bürgerlicher Rechte durch einen Überwachungsstaat, Abbau der sozialen Errungenschaften, Verschärfung des liberalen Strafrechts nach us-amerikanischem Vorbild, wo schon für geringste Vergehen wie einer Schwarzfahrt mit der Straßenbahn Gefängnis verhängt wird (wird jetzt schon praktiziert) und der Kriminalisierung der Jugendsexualität durch Gesetze, die es nicht mal in dieser Sexualfeindlichkeit im Kaiserreich gab.

Armin von Bodenhausen
 








 


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Schlewitt und kein Ende?

Es ist sehr löblich, daß auf einem „Tierschutz"-Blog der bekannte Comiczeichner Rainer Schlewitt mal wieder unter seinem richtigen Namen schrieb, denn erst vor ein paar Tagen schrieb er unter dem Namen „Martina Richter“, einer angeblichen Freundin, die sich sehr für Schlewitt einsetzte. Da das nun zu lächerlich war, nahm der dortige Admin diesen Beitrag wieder raus, sich wahrscheinlich auch daran erinnernd, daß Schlewitt vor ein paar Wochen auch schon mal unter diesem Namen Kommentare und Emails schrieb (Der dortige Admin schrieb dazu: „Geschrieben wurde dieser Kommentar von einem sogenannten Jan Roman, unterzeichnet hingegen unsinnigerweise mit "Martina und Michael" und eine Frau Siraganda schrieb am 17.10. nach dem Lesen dieser merkwürdigen Ergüsse: „Sehr geehrter Herr Baron von Bodenhausen, lieber Wolodja, soeben habe ich die mir zugestellte email gelesen und kann dazu nur sagen, dass falls dieser Herr Schlewitt und dieser Jan Roman identisch sind, der arme Mann total verwirrt ist und ich volles Verstaendnis dafuer habe, dass seine Texte hier nicht aufgesetzt werden. Goennen wir ihm seine Ruhe, die er dringend braucht, um sich selbst zu sammeln und zu finden und vergessen den ganzen Spuk, trotz der Halloween-Zeit!“). Schlewitt sah ein, daß er einen Fehler gemacht hatte und gab damals kleinlaut zu, daß er unter diesen Pseudonymen geschrieben hatte.

Daß der dortige Admin den nun neuerlichen Pseudonym-Beitrag zurück zog, war nur natürlich, denn jeder Leser sah, daß Schlewitt mal wieder unter anderem Namen schrieb und das war ja nun mehr als lächerlich.

Anzuerkennen ist allerdings, daß Schlewitt seine seit langem bekannten tierfeindlichen Meinungen in seinem letzten Kommentar nicht mehr propagierte. Daß er mal wieder einen Kommentar schrieb, obwohl das Thema schon ad acta gelegt war, liegt daran, daß er immer das letzte Wort haben muß und daß er in seine Kommentare wieder Zündstoff legt, das heißt Unwahrheiten schreibt, die zu einer Richtigstellung zwingen, damit will er Zerwürfnisse am Kochen halten, denn wenn Ruhe in einem Forum eingekehrt ist, dann gefällt das einem Schlewitt nicht, er braucht von seinem Naturell her Action.
 
Bekanntermaßen hält Schlewitt Tierbefreiungen für einen „terroristischen Akt“ so wörtlich von ihm.
Unter dem Pseudonym Martina Richter schrieb er noch vor wenigen Tagen: „Was den Punkt vermuteter Terroraktionen von Seiten der gewaltsamen Tierbefreier angeht, so ist ja nicht gesagt, dass es bei der Freilassung von Tieren aus Massentierhaltung bleiben muss! Das nächste Mal brechen sie vielleicht bei einem Kleinunternehmer ein, weil der ihrer Meinung nach seinen Schweinestall nicht normgerecht ausgemistet hat oder so etwas ähnliches, oder sie befreien unkontrolliert mutmaßlich geschundenene Zirkustiere. Wohin so was führen kann, ist gar nicht absehbar, die Anarchie wäre doch vorprogrammiert! Wehret den Anfängen, heißt es so schön!“
 
Jetzt ließ er das weg! Die Frage ist nur, hat er sich geläutert oder ist er jetzt bloß diplomatischer? Denn eines sollte wohl jedem Tierfreund klar sein, daß Tierbefreiungen kein „terroristischer Akt“ sind, sondern ein Akt der Barmherzigkeit! Ja, Herr Schlewitt, da hatten Sie also Angst, daß Tierbefreier, statt aus einem Tier-KZ (Schlewitt schreibt ja immer nur von „Massentieranlagen“!) aus einem Stall eines „Kleinunternehmers“ Tiere befreien könnten, weil der seinen Schweinestall nicht normgerecht ausgemistet hat?
 
Was für ein Tierfreund, dieser Schlewitt, der große Angst vor der Anarchie zu haben scheint, dem Tierretter ein Graus sind, da sie ja in das bürgerliche Recht am Eigentum an Sachen eingreifen könnten und Tiere sind halt nur Sachen, was ihm wichtiger ist als Tierleid. Er schreibt in einem "Tierschutz"-Blog und hat noch nicht mitbekommen, daß es oft bei kleinen Bauern noch schlimmer mit dem Tierschutz aussieht, wo die Schweine bis zum Bauch im eigenen Kot liegen, weil ein verantwortungsloser Bauer eben nicht normgerecht ausgemistet hat. Da die Veterinäramter diese Bauern kaum mal kontrollieren, da spielt sich dort oft unendliches Tierleid ab. Und da sollen Tierbefreier nicht einschreiten dürfen, weil diese Tiere einem „Kleinunternehmer“ gehören? Herr Schlewitt, was sind Sie doch bloß für ein angeblicher Tierfreund? Ja und noch schlimmer, Sie werden als „Tierfreund“ in diesem Blog des W.H. hofiert, dürfen schreiben und Tierretter sind unerwünscht?
 
Schlewitt zu Tierrettern: „oder sie befreien unkontrolliert mutmaßlich geschundenene Zirkustiere“! Oh, wie wäre das schlimm, wenn Tierretter "unkontrolliert" kommen. Mann! Kontrollierte Tierrettungen, nur mit Einverständnis der Tierschinder? So was spielt sich nun in einem Tierschutz-Blog auf und bekommt dort Narrenfreiheit und keine Gegenstimme? Wie ein Karli schon sagte: Spießbürger-"Tierfreunde“!
 
Exkurs:
Es gab in der Nazizeit übrigens auch legale Befreiungen von KZ-Häftlingen, da verkaufte die SS gegen dringend benötigte Devisen Häftlinge. Ja, ja, auch da waren die deutschen "rechtschaffenen" Spießbürger einverstanden, denn es war ja rechtens und "kontrolliert". Aber der deutschen Spießer und Volksgenosse empörte sich, wenn Anarchisten am Werke waren und Häftlinge befreiten (was leider viel zu wenig vorkam, aber es kam vor) und gegen derartige Befreier wurde eine Hetzjagd eröffnet, bis hin zur Todesstrafe.

Der eigentliche Grund, weshalb ich nun denn doch noch einmal eine Richtigstellung schreiben mußte, obwohl das Thema mit diesem anderen Blog für mich schon abgehakt war, ich auch weitere eingegange Leser-Emails nicht mehr veröffentlicht habe, dies ist dieser letzte Satz in dem Kommentar von Schlewitt: „Aber damit ist wohl leider kaum zu rechnen, weil es bisher noch nie geschah, dass dort auch nur ein einziger Blogeintrag (B.N.: Mein Blog ist damit gemeint) wieder entfernt wurde.“
 
Warum immer diese Lügen, Herr Schlewitt? Wie Sie wissen, hatten Sie mal vor längerer Zeit über Ihre Arbeit im Hans-Werner-Richter-Haus in Bansin geschrieben, dabei sich etwas zu weit hinaus gelehnt, u.a. Ihre Chefin als weniger begabt als Sie selbst dargestellt, dann Bansiner Hoteliers scharf kritisiert, was zu Ihrer Kündigung führte, da in Ihrem Arbeitsvertrag stand, daß betriebliche Dinge nicht an die Öffentlichleit dürfen. Sie baten mich händeringend doch sofort diesen Ihren Blogbeitrag heraus zu nehmen, was ich kulanter Weise und aus Mitleid auch tat, und Ihre Kündigung wurde zurück genommen. Schon vergessen das Ganze (Ich speichere alles, aber auch alles, immer ab!)? Wieso dann Ihr Satz: „Aber damit ist wohl leider kaum zu rechnen, weil es bisher noch nie geschah, dass dort auch nur ein einziger Blogeintrag wieder entfernt wurde.“?
 
Lügen haben oft kurze Beine!   

Dienstag, 2. Dezember 2014

Staatlich angeordnete Stallpflicht = staatlich angeordnete Tierquälerei


Collage: Barry Noa
 
Was für ein Drecksstaat, diese derzeitige Bundesrepublik Deutschland! Da dürfen Millionen von Tieren in Tier-KZ´s gehalten werden, die größte Gesundheitsrisiken für die Tiere und für diejenigen bergen, die Fleisch und andere Produkte von diesen Tieren später essen, aber ausgerechnet dieser Tier-KZ-Lobby tut jetzt die Politik und deren Büttel den Gefallen und man erläßt in weiten Teilen Deutschlands eine Stallpflicht für bisher frei lebende Hühner, Gänse, Enten und Puten.

Von einer Stallpflicht für Hunde und Katzen, bei ähnlich auftretenden Krankheiten, wie jetzt bei Geflügel, da hat man noch nie was gehört, das hätte sich die Politik nicht gewagt, denn an des Deutschen liebsten Hätscheltieren, da würde man sich nicht ran trauen, aber Hühner z.B. sind ja keine Haustiere, mit denen kann man es ja machen. Es ist der pure Speziesismus, der leider von den meisten Tierschutzverbänden und diversen privaten Tierschützern unterstützt wird.

Daß es pure Tierquälerei ist, wenn Geflügel, was bisher nur im Freien lebte, auf einmal auf engstem Raum eingesperrt wird, dies interessiert die Typen nicht, die bei uns das Sagen haben. Was diese amtlich angeordnete Stallpflicht in der Praxis bedeutet, das wird in den deutschen Volksverblödungsmedien unterschlagen. Bei dem Großteil der Bio-Tierhalter bedeutet dies den Tod der Tiere, denn z.B. bisherige Freilandgänse können nicht auf engstem Raum längere Zeit gehalten werden, sie gehen schon durch den Stress ein, ebenso Hühner, wo es mehrere Hähne gibt, bei Züchtern seltener Rassen oft der Fall. Daß damit seltene Rassen vor dem Aus stehen, das interessiert die Lobby der Tier-KZ´s nicht, denn die sind die Gewinner der Zwangsaktion, denn sie haben ihre Tiere schon inmer eingestallt, kein Tier hat da je mal das Tageslicht gesehen. Eine schon lange lästige Konkurrenz wird damit abgeschüttelt.

Diese Aktion ist mal wieder typisch für das deutsche Wesen (Unwesen). Im Ausland schüttelt man nur den Kopf über diesen preußischen Ungeist. Zwei Bekannte, mit denen ich übers Internet darüber kommunizierte, meinten, der eine in Paraguay lebend: „Wäre hier vollkommen unmöglich, die Paraguayer sind ein Volk der Freien, auch wenn die Behörden das anordnen würden, es würde sich keiner danach richten, aber die Behörden hier würden auch nicht auf derartige Ideen kommen, das ist mal wieder typisch deutsch. Widerlich!“ Der andere, derzeit in Thailand: „Vogelgrippe gibt es auch in Asien! Stallpflicht? Aber doch nicht mit den Thailändern!“

Wer nun von der deutschen Volksverblödungspropaganda eingelullt wurde und meint, daß es aber doch leider nötig wäre, diese Stallpflicht, dem werden wichtige Hintergründe vorenthalten. Ganz versteckt, im Internet, da findet man sie, die alternativen vernünftigen Stimmen, die das Ganze entlarven, so (alles auszugsweise):

Heins:

Das FLI (Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems), das die Empfehlung zur Aufstallung gegeben hat, bestreitet seinen Etat zu etwa 2/3 aus Drittmitteln. Diese werden von den Forschern durch Anträge eingeworben. Ein Antrag auf neues Geld hat nur Erfolg, wenn das zu bearbeitende Thema aktuell , interessant oder noch besser brisant ist. 8 Jahre nach der letzten Influenza-Welle kommt daher dieser neue Influenza-Stamm doch sehr gelegen, um frisches Geld, auch aus der Industrie und der EU einzuwerfen. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Georg:
 
Die Bande unterschlägt, daß andere Wissenschaftler ganz anderer Ansicht sind als das FLI, die eine Stallpflicht für großen Unsinn halten. Das renommierte „Wissenschaftsforum Aviäre Influenza“ widersprach der Einschätzung der Forscher aus Riems. Man gehe vielmehr von Indizien für eine Ausbreitung durch den Handel mit Geflügel oder Geflügelprodukten aus, hieß es und nicht durch Wildvögel.

 
Franz-Joachim Bienstein (betreibt ein Hühnermobil):
 
Das nützt doch nur der industriellen Tierhaltung.

 
Iris Tapphorn (Öko-Tierhalterin):
 
Die Stallflächen sind nicht ausgelegt für eine 24-Stunden-Bestallung. Es kann Probleme mit dem Mist oder mit der Fütterung geben. Ein sozial schwaches Tier kommt dann zum Beispiel nicht ans Wasser, es wird abgedrängt. Es kann auch sein, dass sich die Tiere gegenseitig beißen. Gänse- und Entenhalter haben in vielen Fällen keinen ausreichenden Stallplatz. Denn normalerweise leben Gänse ab einem Alter von fünf Wochen ununterbrochen im Freien. Die sehr kleine Gruppe der Freilandhalter sei ohnehin am stärksten betroffen. Dagegen trifft die Vogelgrippe die großen konventionellen Hähnchen- oder Putenmäster kaum.

 
Rosenberg (Halter der vom Aussterben bedrohten Leinegänse):
 
Die Leinegänse stehen auf der roten Liste. Ich kann die nicht dauerhaft einsperren. Die sind das Auslaufen so gewohnt, die gehen mir im Stall ein. (Mit zehn Quadratmetern für sieben Gänse ist der Platz für konventionelle Verhältnisse immer noch reichlich. Aber die Welt ihrer Artgenossen haben Rosenbergs Gänse nie kennengelernt.) So eine Enge bedeutet Stress für die Tiere, die fressen dann nicht mehr vernünftig. Sie bekommen ja auch kein Kraftfutter. Die Gänse sind Leinegänse. Von der Rasse gibt es überhaupt nur noch rund 300 Stück. Die Gänse gelten als extrem gefährdet und stehen auf der roten Liste der bedrohten Haustierrassen. Bis vor einige Jahre galt der Bestand als so gut wie ausgestorben. Die Aufzucht bedeutete viel Geduld und Hingabe, aber es ist auch ein Stück Kultur, das wir versuchten zu erhalten.


Bernd Felgenträger:

Ich halte diese Maßnahme für puren Aktionismus, Vogelgrippe gibt es, ähnlich wie beim Menschen, nicht erst seit ein paar Tagen. Eine Ansteckung wird man mit diesen Methoden nicht verhindern können. Erreger könnten über viele Wege zum Geflügel gelangen, z.B. über das Futter. Zum zweiten muss man nur mal den Blick zum Himmel richten, die Zeit der Vogelzüge ist vorüber. Die Zugvögel sind in ihren Winterquartieren....


Gertrud Agga:

Wenn Einstallen gegen die Verbreitung der Vogelgrippe helfen würde, hätten sich die Puten in Mecklenburg-Vorpommern nicht anstecken können! Diese Puten waren eingestallt! Einstallen ist Aktionismus auf Kosten der Tiere!


Thomas:

Wir leben in einer Diktatur. Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun. Wie wäre es denn wenn man zu den 30000 Euro Bußgeld auch noch Gefängnis androht. Eigentlich wird Tierquälerei bestraft. Jetzt kommt man Straffrei davon wenn man seine Tiere quält. Wo ist da die Logik? Stallpflicht, Essenszwang in den Kitas, was kommt als nächstes.


Matthias:
 
Da ich Geflügelzüchter bin beschäftige ich mich auch mit Mastbetrieben. Meiner Meinung nach ist die Industrie schuld. Die Haltung auf engsten Raum und die unmöglichen Haltungsbedingungen provozieren doch den Ausbruch einer Seuche. Und wir Geflügelzüchter sind dann am meisten betroffen. Wir ziehen mit Mühe und Konzentration unser geliebtes Federvieh groß. Voller Erwartungen sehnen wir uns der Austellungssaison entgegen. Dann wird durch die Dummheit der Menschheit unsere Freude kaputt gemacht. Und dann sollen noch wir die Schuld dafür tragen. Ich bin dafür, dass nur dann wenn in geringen Umkreis in einer normalen Haltung dieser Virus in Erscheinung tritt eine Stallpflicht verhängt wird.


Norbert Kühnel:
 
Wenn ich mir die weltweiten Todesfälle durch Vogelgrippe ansehe und die Maßnahmen, wäre es wesentlich efektiver Menschen vor einer Gefahr zu schützen, wenn man AUTOS nur noch in der Garage halten dürfte.
Unsere 5 Hühnchen, die Freiheit im Garten gewöhnt sind haben jetzt echt schlechte Laune und wir auch. Politiker, Veterinärämter und sonstiges Beamtentum zeigen Aktionismus wo sonst im Namen des Volkes weggeschaut wird.
Ich glaube ein Pharmajäger hat das Seuchentierchen hervorgezaubert, hier oder dort, zum Wohl von Tamiflu. Erst den Virus aussetzen, dann das das große Geschäft - Marketing wie aus dem Lehrbuch - Nachfrage schaffen.

Gundel Krüger:

Ich frage mich als Kleintierhalter, wie die Vogelgrippe in einem Stall in einer Mastanlage überhaupt gelangen kann, denn Wildvögel fliegen in keinem Stall. Jetzt will man uns als Kleintierhalter auf dem Land weis machen, dass Wildvögel die Vogelgrippe übertragen. Das würde also bedeuten, dass durch den getroffenen Kot der Wildvögel auf ein Huhn, einer Gans oder einer Ente die Vogelgrippe ausbricht. Das ist wie ein sechser im Lotto. Oder wird das ganze vielleicht auch aus wirtschaftlichen Gründen so hochgespielt? Leute es kann nicht war sein, dass wir unser Geflügel wegsperren sollen, es der unbestraften Tierquälerei ausgesetzt ist, obwohl keine Gefahr von dieser Art Haltung ausgeht. Denn wir verkaufen es nicht und eine Übertragung auf andere Bestände ist ausgeschlossen, weil wir es eben privat halten. Leute wehrt euch und lasst euch nicht alles gefallen!


Korea:

Dieses Virus ist bisher nur in Korea aufgetreten.
Und dazu denkt sich das FLI einen hochgradig konstruierten Übertragungsweg über Vogelzüge, die sich in China und Russland kreuzen herbei.
Alldieweil werden europa- und weltweit weiterhin massenweise Geflügel, Geflügelprodukte, Eier, Exkremente (wird als Fischfutter auf Farmen eingesetzt), Gülle (auch auf unsere Äcker) und Schlachtabfälle (ebenfalls Futter) transportiert.
Die Massentierhaltung ist längst außer Kontrolle geraten und die Politik ist inzwischen nicht mehr imstande dieses Treiben zu unterbinden. Das Fleischproduktions-, Veredelungs- und Vermarktungssystem durchschaut kaum noch jemand.
Das Aufstallungsgebot ist nichts als der Ausdruck von Hilflosigkeit gegenüber Lobby der Hühner- und Lebensmittelbarone.
Aber die Leute lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen von den gekauften Experten der Hühnerbarone, dem FLI.


F. Sieweke:

Mit dem Vorwand des Verbraucherschutzes werden wieder einmal private Kleinhaltungen drangsaliert. Wie schon erwähnt, ist es wahrscheinlicher, dass das Virus per Schiff mit der Futtermittelmafia eingeschleppt wurde. Warum sonst gab es zuerst Ausbrüche in geschlossenen Stallanlagen und erst dann wurde auch bei einer einzigen Wild-Ente das Virus gefunden. Und jetzt heisst es: Diese Ente war's! Hä????
Meiner Meinung nach dient die ganze Hysterie nur dem einen Zweck, der Mast-Industrie unliebsame Konkurrenz (weil einfach besser) vom Halse zu schaffen.
Dann soll man auch noch den Tierarzt holen wenn die Anzahl der gelegten Eier zurückgeht... dass ich nicht lache! Wenn Freiland-gewohnte Hühner plötzlich auf engem Raum eingesperrt werden (müssen), dann kneifen sie auch den Hintern einmal öfter zu und aus ist's mit der üblichen Legeleistung: Und wieder dürfen wir dann Eier aus der Legebatterie kaufen...
Schönen Dank auch ihr "Politiker"...


MGr:

Es tut mir in der Seele weh, unsere Hühner einsperren zu müssen. Sie konnten sonst den ganzen Tag draußen herumkratzen, im Sand baden, windgeschützt in der Sonne liegen.
Nun sollen sie im Stall fressen, wo sie natürlich auch ständig "was fallen lassen".
Gibt es keine Möglichkeit, Land bzw. Landkreis zu verklagen wegen dieser unsinnigen Verordnung?


Adres:

Hühner und Puten aus Tier-KZ´s werden natürlich weiterhin durch's Land gekarrt, wenn auch manchmal erst nach Einbruch der Dunkelheit. Wer schützt die Umwelt und uns vor der Verbreitung von Krankheitskeimen auf diesen Wegen? Die LKW sind nicht luftdicht abgeschlossen. Wer in der Nähe von Schlachtbetrieben wohnt, sollte mal darauf achten.
 

Montag, 1. Dezember 2014

60er Jahre in der DDR: Krimis aus dem Westen

 



Neben Comics las ich als Kind auch gern Krimis und da hatte ich das Glück die ausgelesenen Taschenbücher meiner Bekannten, Lore und Dieter Harbrucker, zu bekommen (zu den Harbruckers, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2010/03/bn-und-lore-und-dieter-harbrucker.html).

Diese Krimis waren aus dem Westen, und das war doch damals in den 60er Jahren nach dem Mauerbau etwas besonderes für DDR-Jungs. Von Außen sahen diese Taschenbücher wie triviale Schmöker aus, was sie aber nicht waren, denn etliche der Autoren waren schon damals Klassiker der Kriminalliteratur, wie Agatha Christie oder Georges Simenon. Aber schon Edgar Wallace, Victor Gunn und Bernhard Borge waren in der DDR nicht gern gesehen.

Lores Mutter und Dieters Großmutter, die alte Frau Heinzelmann, Frau des Dessauer Hofjuweliers Heinzelmann, die auch bei den Harbruckers, ihrer Tochter und ihrem Enkel, wohnte, die war auch eine begeisterte Krimileserin englischer Autoren, allerdings las sie die in englischer Sprache, weil sie meinte, nur so den vollen Lesegenuß zu haben. Die Harbruckers hatten das Glück, Verwandte im Westen zu haben, die ihnen immer tüchtig Pakete schickten und darin waren auch immer diese Krimis.

Daß z.B. bei den Goldmann-Taschenbüchern es sich um gute Literatur handelte und nicht um triviale Schmöker, dies kann man auch an den Ankündigungen auf den Taschenbuchrückseiten sehen, wo ich auch mal zwei davon eingescannt habe. Für mich waren diese Krimis immer eine gute Entspannung zwischen Büchern die etwas anspruchsvoller waren. Schon als Kind „quälte“ ich mich mit dem Lesen von Dante oder Tasso ab, nicht weil mir das auferlegt wurde, sondern weil mich diese alte Weltliteratur reizte. Durch die Kenntnisse dieser Literatur lernte mich auch meine sehr viel spätere Arbeitgeberin, die Kunstwissenschaftlerin Charlotte Timmling, schätzen. Meine Mutter lag mit ihr längere Zeit in einem Zimmer im Krankenhaus, wo ich Mutti immer zu den Besuchszeiten besuchte, damals, Anfang der 60er Jahre, nur an einem Mittwoch-und einem Sonntag-Nachmittag in allen Krankenhäusern möglich. Zwangsläufig kam es da auch zu Gesprächen mit der Bettnachbarin Frau Timmling und die war begeistert sich mal mit jemanden über Weltliteratur unterhalten zu können. Ich weiß noch, daß sie sehr erstaunt war aus dem Munde eines 13jährigen Zitate und Zusammenhänge aus Tassos „Befreitem Jerusalem“ zu hören, einem Werk, was kaum noch gelesen wurde.

Was ich damit sagen will:
Das Lesen von Comics, Krimis und anspruchsvoller Weltliteratur schließen sich nicht gegenseitig aus! In Einzelfällen wurden ja auch Krimis zu Weltliteratur, so Arthur Conan Doyles „Sherlock Holms“-Detektivgeschichten, die ich natürlich auch alle schon als Kind gelesen hatte. Die gab es aber damals schon in der DDR zu kaufen oder in der Bücherei auszuleihen.


Zwei sehr populäre Schlager, die Anfang der 60er Jahre, aus der Zeit, woher die von mir eingescannten Krimis stammen, mit Krimis und Kriminalem zu tun hatten:

Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett:


Kriminal-Tango: