Samstag, 13. August 2016

Prima vegane Fertiggerichte


Vegetarisch und vegan leben setzt sich immer mehr durch. Wer kann auch die Bilder der Massentierhaltung ertragen und dann noch Fleischprodukte kaufen? Wer Mitleid mit Tieren hat, der macht das nicht! Früher war es schwierig vegetarisch oder vegan zu leben, da es kaum Ersatzprodukte gab. Heute geht es schon, aber es könnte auf jeden Fall noch besser werden, denn trotz einiger vegetarischer und veganer Produkte, nimmt sich dieses Angebot zu dem was die Fleischtheken bieten, kümmerlich aus. Desto mehr muß man Supermärkte loben, die derartige Produkte im Angebot haben, und sollte bei denen kaufen und Supermärkte boykottieren - auch mit anderen Artikeln - die vegetarisch/vegane Produkte nicht in ihrem Angebot führen.

Supermärkte die "Halal"-Produkte im Angebot haben, die sollte man auf jeden Fall boykottieren, denn Tiere leiden schon genug, da müssen sie nicht auch noch betäubungslos barbarisch geschlachtet werden.

Sehr empfehlenswert sind die Fertigessen von „Prima“ aus der Tiefkühltruhe, siehe mein obiges Foto. 3 dieser Essen habe ich schon probiert und sie schmecken wirklich gut, da gibt es nichts zu meckern. Erhältlich bei „Netto“ für 2,99 Euro die Portion!

Mittwoch, 10. August 2016

"Jarritos"-Werbung in den 1960er Jahren

„Jarritos“ ist eine beliebte Marke von Soft-Drinks in Mexiko und dies seit 1950. Das Wort Jarrito bedeutet "kleiner Krug" im spanischen und bezieht sich auf die mexikanische Tradition des Trinkens von Wasser und anderen Getränken in Tonkrügen.

Ich bin sonst keine Mexiko-Freund, aber die Werbung für „Jarritos“ gefällt mir, besonders die aus den 1960er Jahren. Diese stammte von dem in Barcelona (Spanien) im Jahre 1932 geborenen Künstler Angel Martin. Martin zog 1952 nach Mexiko und arbeitet seitdem dort als Gebrauchsgrafiker und bildender Künstler. 12 seiner Werke sind Teil der Soumaya-und Telmex Museen in Mexiko-Stadt.



Die beiden Werbungen für „Jarritos“ sind aus den 1960er Jahren und sie sind deshalb so ansprechend, weil in netter Art und Weise Kinder und Tiere für dieses Getränk werben.

Sonntag, 7. August 2016

"Meine" Spatzenschar



Wer meint, das Futter welches ich kaufe, wäre in der Hauptsache für meine Hühner, der täuscht sich, denn seit ein paar Jahren sind es vor allem „meine“ Spatzen, welche den Großteil des Futters schnabulieren. Aber den Spatzen (und auch den Raben) gönne ich es, denn mittlerweile werden Spatzen selten in Deutschland und sie bedürfen der Zufütterung.


Ich habe im Garten einen Schwarm von Spatzen, ca. 100 Stück, die im Winter Schutz in meiner riesigen Brombeerhecke finden und die, weil ich sie füttere, auch jedes Jahr viele Junge zur Welt bringen. Ich finde es immer wieder niedlich, wenn die Jungen um Futter bei ihren Eltern betteln. Ich habe mal zwei Fotos aus meinem Zimmer geschossen, mit Blick auf meinen Garten und das Bungalowdach. Auf diesem Dach, oder im Kirschbaum, versammelt sich die Spatzenschar und wartet dringend darauf, daß ich mit dem großen Futtersack komme um Futter zu streuen, worauf die Spatzen sich dann gierig stürzen. Oft ist es so, daß die Hühner ihr Tun haben um noch etwas Futter abzubekommen, so flink sind die Spatzen.

Auch der Hühnerstall ist nicht vor den Spatzen sicher, der Napf mit den Körnern für die Hühner, den ich jeden Morgen fülle, ist am Abend leer und dabei haben die Hühner noch das wenigste gefressen, sondern die Spatzen fliegen in den Hühnerstall ohne Scheu zu haben, rein und raus, und dies durch eine kleine Hühnerklappe.


Samstag, 6. August 2016

Olympiade 1896: Die Teilnahme Deutschlands ist dem anhaltischen Prinzen Aribert zu verdanken


Die olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro sind eröffnet! 1896 fand die erste Olympiade der Neuzeit in Athen statt und in etlichen Ländern herrschte Ablehnung dieser Spiele, man wollte nicht daran teilnehmen. Das war auch in Deutschland so! Einem Mann ist es zu verdanken, daß Deutschland dennoch sich an den Spielen beteiligte: Prinz Aribert von Anhalt (1864-1933), siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Aribert_von_Anhalt.

Aribert war ein Sportsmann durch und durch, was für einen Hochadeligen in der damaligen Zeit ungewöhnlich war. Ende Juni, Anfang Juli, da gab es in Dessau um 1900 immer ein sportliches Großereignis - die Prinz-Aribert-Regatta. Wie ich von meinem Großvater weiß, der auch öfter Zuschauer war, schauten immer tausende Dessauer an den Ufern zu, wie die Ruderer um Meisterehren kämpften, dies zu einer Zeit als der Sport gerade in den Kinderschuhen steckte. Daß Dessau zur Kaiserzeit eine Stadt des Sports war, war allein dem anhaltischen Prinzen Aribert zu verdanken.
 

 

1894 wurde Aribert Vorsitzender des Komitee zur Beteiligung Deutschlands an den Olympischen Spielen zu Athen 1896, später Präsident des Komitee für die Beteiligung Deutschlands an den Olympischen Spielen zu Paris. Nur Dank seiner Zugehörigkeit zum deutschen Hochadel konnte er sich gegen die den französischen Olympischen Spielen ablehnend gegenüberstehende Deutsche Turnerschaft erfolgreich durchsetzen und die deutsche Teilnahme sicherstellen.

Aribert (Postkarte, 1. Abbildung), war damals ein Mann der wegen seiner Homosexualität in Teilen der Bevölkerung einen zweifelhaften Ruf besaß - seine sexuelle Ausrichtung war allgemein bekannt - der andererseits aber wegen seiner Sportlichkeit und wegen seiner Leutseligkeit gerade bei den unteren Schichten der Bevölkerung beliebt war. Er selbst, der gern als Dandy in Dessau auftrat, war sich nicht zu schade auch mit dem „einfachen“ Volk Kontakt zu haben, dies in einer Zeit wo dies sonst nicht üblich war. Das brachte ihm Sympathien ein, die sonst Homosexuellen gegenüber nicht entgegen gebracht wurden. Wie mein Großvater erzählte, wurde die andere Sexualität Ariberts von den Dessauern weitgehend akzeptiert, wenngleich es immer wieder anzügliche Witze über ihn gab, besonders zur Zeit der Kotze-Affäre, wo Aribert vom Kaiser mit der Anklägerschaft in dem bekannten Prozess beauftragt worden war.




Dessau war schon vor 1900 eine deutsche Hochburg des Rudersports, begünstigt durch die Lage an zwei Flüssen. Aribert förderte mit Geld und Anteilnahme diesen Sport in Dessau und stiftete eine Regatta, die jährlich stattfand. Ich habe mal eine Auszeichnung aus meiner Sammlung, die ein Teilnehmer des Wettbewerbs des Jahres 1899 erhielt (Prinz-Aribert-Regatta Dessau 16.7.99) fotografiert, ein weiteres Foto zeigt eine Preismedaille aus dem Jahre 1907 (Prinz-Aribert-Regatta Für vorzügliche Leistungen Dessau 30.6.07).

Freitag, 5. August 2016

Hassprediger Frank-Walter Steinmeier



„Die Zeit“ vom 4. 8. 16:

„Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump als Hassprediger bezeichnet. Im Rahmen einer Fragestunde zur Außenpolitik in Rostock sagte der SPD-Politiker, er schaue mit großer Sorge auf das "Ungeheuer des Nationalismus", das sich weltweit ausbreite. Hassprediger wie Trump, die Verantwortlichen des Brexit und die AfD eine, dass sie mit den Ängsten der Menschen Politik machten. Dies sei ein Brandsatz für die Gesellschaft.

In Mecklenburg-Vorpommern wird am 4. September ein neuer Landtag gewählt. Die AfD lag in jüngsten Umfragen bei 19 Prozent. Steinmeier sagte in diesem Zusammenhang: "Diesen Brandsatz kann man, den muss man in der Wahlkabine löschen."


Es ist ungeheuerlich, da bezeichnet der Hassprediger und deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump als „Hassprediger“, dabei einkalkulierend, daß Trump der neue amerikanische Präsident werden könnte und damit schon vorher das Vertrauensverhältnis zu Trump schwer gestört wird. Steinmeier hatte geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, das Gegenteil macht er, indem er den eventuell zukünftigsten mächtigsten Mann der Welt ohne Not schwer beleidigt.

Steinmeier vergißt sein Amt und wütet gegen alles was sich gegen Multikulti erhebt, wie die Brexit-Befürworter und die AfD. Außerdem geiferte Steinmeier als Scharfmacher und kalter Krieger gegen Rußland, dabei immer die Krimbesetzung vorschiebend und da muß die Aussage von Trump, daß dieser Verständnis für die Russen und die Wiedereingliederung der Krim zu Rußland habe, ihn schwer getroffen haben. Da ist natürlich einem Steinmeier die kalte Kriegerin Clinton hundert mal lieber.

In den USA arbeitet das Establishment auch mit allen Mitteln gegen Trump und für die Clinton. Widerlich, dieses islamische Elternpaar (die Frau mit Kopftuch und schweigend neben ihrem redenden Ehemann stehend), welches auf dem Parteikonvent der Demokraten weinerlich Trump angriff, der keinen weiteren Zuzug von Islamisten mehr zulassen will. Ihr Sohn, ein Moslem, sei doch, auch als Moslem, für Amerika gefallen! Damit sollte Trump bei ehemaligen Soldaten als unpatriotisch verunglimpft werden, ein billiger Propagandatrick, der allerdings bei vielen dümmlichen Amis verfängt. Dann die Veröffentlichung von Nacktfotos von Trumps Frau, die aus der Zeit vor der Ehe mit Donald Trump stammten, ein Schlag des Establihments unter die Gürtellinie, der leider im prüden und frömmelnden Amerika verfängt.

Mittwoch, 3. August 2016

Musik-Nostalgie: Legata ad un granello di sabbia

Seit 1961 ist Nico Fidencos Lied „Legata ad un granello di sabbia („Verbunden mit einem Sandkorn“) ein Ohrwurm. Bekannt geworden ist das Lied in Deutschland bekanntlich 1965 durch Cliff Richard. Ich mochte die Fassung von Cliff Richard nicht besonders, lieber waren mir schon früher die italienischen Sänger und da die Originalfassung mit Nico Fidenco. Erstaunt und erfreut war ich, als ich beim Suchen bei youtube auch noch eine Aufnahme aus dem Jahre 2015 mit Enrico Musiani fand, der im hohen Alter „Legata ad un granello di sabbia“ mit noch immer wundervoller Stimme sang. Äußerlich sehr gealtert, hat sich seine Stimme seit den 60er Jahren nicht verändert und noch immer ist er ein sehr sympathischer Sänger.

Ich habe mal meine zwei Lieblingsfassungen eingebettet, wobei zu sagen wäre, daß noch viele andere Sänger dieses wundervolle Lied sangen und noch singen, aber all die anderen Fassungen interessieren mich nicht.



Nico Fidenco (1961):




Enrico Musiani: ("Voici in Piazza", 2015):





Dienstag, 2. August 2016

Sinalco 1928



Sinalco-Brause kennt jeder, schließlich ist es die älteste Brausemarke Europas. Daß Werbung auch hochkünstlerisch sein kann, beweist das Plakat von Lucian Zabel für Sinalco aus dem Jahre 1928. Ist es nicht wundervoll, wie zwei zauberhafte Schmetterlinge an einem Glas Sinalco saugen?