Mittwoch, 2. Mai 2018

Der 1. Mai 2018 in der Bundesrepublik Deutschland


Der 1. Mai 2018 in der Bundesrepublik Deutschland war geprägt von den Bemühungen der bourgeoisen Kapitalismusverteidiger und Klassengegner den Klassenkampfcharakter des Tages mit allen Mitteln zu unterdrücken. Hauptakteure dieser Strategie waren die System-Gewerkschaften die im DGB organisiert sind. Dazu kamen dann noch bourgeoise pseudolinke diverse Gruppierungen und die Partei „Die Linke“.

Staatlicherseits organisierte man in größeren Städten Spaßfeste um die Bürger davon abzuhalten bei revolutionären 1. Mai-Demos mit zu marschieren. Zudem baute man eine Drohkulisse mit einem martialischem Polizeiaufgebot auf um Demonstranten einzuschüchtern und sie von einer Teilnahme an einer revolutionären 1. Mai-Demo abzuhalten, was auch gelang, denn der Polizeieinsatz zum G20-Gipfel in Hamburg und das rigorose Vorgehen der Polizei war noch vielen Linken in unliebsamer Erinnerung. Die Taktik der Klassengegner ging auf, denn sowohl in Berlin, wie auch in Hamburg nahmen weit weniger Menschen an den revolutionären 1. Mai-Demos teil als sonst.

Das Motto der revolutionären 1. Mai-Demo in Hamburg hieß: „Kapitalismus, noch immer Scheiße!“ Dieses Motto traf den Kern der Sache. Auch die 1. Mai-Losung der KPD/ML traf den Kern der Sache: „Die „Linke“ ist tot – Der Klassenkampf lebt“. „Die Linke“ natürlich in Anführungsstrichen, da sie keine echte Linke ist, sondern eine bourgeoise Pseudolinke. Aus dem 1. Mai-Papier 2018 der KPD/ML:

„In der Innenpolitik geht der Großteil der Linken der neoliberalen Parole des Großkapitals „no border, no nation“, die von den Kirchen und der „Antifa“ unterstützt wird, auf den Leim.

Die herrschende Klasse versucht den proletarischen Internationalismus in den großbürgerlichen Kosmopolitismus zu fälschen.“no nation“ ist eine antidemokratische Forderung. Dem immer weltweiter handelnden Großkapital sind vor allem der Widerstand der kleinen Nationen und demokratische Wahlen in allen Staaten ein Dorn im Auge. Die zahlreichen Wahlkämpfe sind unberechenbar und man muß aus wahltaktischen Erwägungen den Massen Zugeständnisse machen. Lieber sollen die Entscheidungen in supranationalen, nicht gewählten Kommissionen in Brüssel, New York und London oder Schiedsgerichten wie bei TTIP gefällt werden. „no nation“ hat nichts mit der Tradition der Arbeiterbewegung und der kommunistischen Bewegung zu tun.
 
Josef Stalin auf dem 19.Parteitag der KPdSU,14. Oktober 1952: “Früher galt die Bourgeoisie als das Haupt der Nation, sie trat für die Rechte und die Unabhängigkeit der Nation ein und stellte sie „über alles“. Jetzt ist vom „nationalen Prinzip“ auch nicht eine Spur geblieben. Jetzt verkauft die Bourgeoisie die Rechte und die Unabhängigkeit der Nation für Dollars. Das Banner der nationalen Unabhängigkeit und der nationalen Souveränität ist über Bord geworfen. Ohne Zweifel werden Sie, die Vertreter der kommunistischen und demokratischen Parteien, dieses Banner erheben und vorantragen müssen, wenn Sie Patrioten Ihres Landes sein,wenn sie die führende Kraft der Nation werden wollen. Es gibt sonst niemand, der es erheben könnte.“

Die heutige „Linke“ überläßt diese Aufgabe der rückwärtsgewandten AfD.

„no border“ ist ebenso eine reaktionäre, neoliberale Forderung des Großkapitals. Kitas,Schulen, Unis kosten viel Geld. Einfacher ist es, qualifiziertes „Menschenmaterial“ aus ärmeren Ländern abzuziehen und mit unqualifizierten „Menschenmaterial“ Druck auf die unteren und aufgeklärten Arbeiter auszuüben.

Einwanderung ist ein Mittel den Wert der Arbeitskraft zu senken. Karl Marx sprach sich in seinem Artikel „Warnung“ vom 15. Mai 1866 gegen Einwanderung aus. Im Oktober und November 1866 sprach er sich dafür aus die Schiffe mit den belgischen Wirtschaftsflüchtlingen von England nach Belgien zurückzuschicken.(MEW Bd.16,1975.S.534). Die Bourgeoisie ködert dagegen die Linke mit falscher Humanität und Solidarität für die Versklavung der Arbeiterklasse.

Schlußfolgerung: Ohne vollständigen Bruch mit jedem Imperialismus und der Politik von „no border, no nation“ wird sich die Arbeiterbewegung weiter von der Linken entfernen und ist der Wiederaufbau einer antikapitalistischen Linken und einer kommunistischen Partei unmöglich."


Montag, 30. April 2018

Heraus zum 1. Mai?


Foto von der 1. Mai-Demo 2007 in Tirana, Albanien

Heraus zum 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse und aller anderen Ausgebeuteten?

Wer allerdings die Veranstaltungen besucht die vom DBG organisiert werden, der stellt sich auf die Seite von Arbeiterverrätern und Gegnern der armen Schichten!

Heute im ARD-Morgenmagazin hetzte der DGB-Vorsitzende Rainer Hoffmann (Monatsgehalt: 12.000 Euro, dazu noch Saläre für Aufsichtsratsposten) gegen das bedingungslose Grundeinkommen von rund 1000 Euro im Monat, schwafelte davon, daß dadurch Menschen von der Arbeit abgehalten werden, sie angeblich ins Abseits gestellt werden, wo doch Arbeit so wichtig für jeden Menschen sei, schon wegen des strukturierten Tages. Es fehlt bloß noch, daß er die Worte „Arbeit macht frei“ in den Mund genommen hätte.

Ins gleiche Horn tutete der Vorsitzende der IG Metall Jörg Hofmann (Jahresgehalt 280 000,- Euro plus Saläre durch Aufsichtsratsposten) im ARD-Mittagsmagazin, der statt einem bedingungslosen Grundeinkommen höhere Löhne empfahl. Sozial sind die deutschen Gewerkschaften also nicht, sie sind dafür, daß das verbrecherische Hartz-IV-System weiter bestehen kann, indem sie vehement das bedingungslose Grundeinkommen bekämpfen.

Alternativ bleiben also nur die revolutionären 1. Mai-Demos und die Mai-Feiern der AfD. Wenngleich beide auch nicht das Gelbe vom Ei sind, so werden sie doch der Sache des 1. Mai 100mal gerechter als die Veranstaltungen des DGB.

Wußten Sie überhaupt, werte Blogleser, daß die amtliche Bezeichnung des 1. Mai in der BRD durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt ist? Von einem „Kampftag“ ist in keinem einzigen Bundesland die Rede, statt dessen in Sachsen-Anhalt von einem „Tag der Arbeit“, in Bayern von einem „Feiertag der Arbeit“ und in NRW gar von einem „Tag des Friedens und der Völkerversöhnung“. Letztere Bezeichnung geht zurück auf die SPD-Landesregierung von NRW in Zusammenarbeit mit dem DGB.
 
Noch Fragen?   

Sonntag, 29. April 2018

Der Garten Ende April 2018

Heute mal wieder ein paar Fotos aus meinem Garten Ende April 2018:
















 
 
Nicht in meinem Garten, aber am Ende meiner Straße, ein herrlicher Fliederbaum - eine Zierde in meinem Wohngebiet:


Samstag, 28. April 2018

Zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel auf palästinensischem Boden



Unrecht Gut gedeihet nicht! So ist es auch mit der Staatsgründung von Israel auf dem von den Palästinensern geraubten Boden. Die seit 2000 Jahren dort lebenden Palästinenser wurden von den Israelis vertrieben. Daß die den Juden gegenüber feindlich eingestellt sind, ist mehr als verständlich und hat mit dem rassistischen Antisemitismus von rechtsradikalen Deutschen rein gar nichts zu tun.

Gerecht wäre es gewesen, wenn, wie von einigen 1945 gefordert, Deutschland einen Teil seines Gebietes an die Juden abtreten hätte müssen, z.B. die Länder Baden-Württemberg und Bayern, für die Gründung des Staates Israel, als Sühneleistung für den Holocaust. Stattdessen gaben die Siegermächte große deutsche Länder (Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien) an die Polen und das Sudetenland an die Tschechei, ebenfalls als angebliche Entschädigung! Mein Vater und meine Großeltern verloren deshalb ihre Heimat, sie wurden vertrieben.
 
Die Westdeutschen kamen schadlos davon. Man ließ die Zeche die arabischen Palästinenser für den Holocaust bezahlen, die vollkommen unschuldig waren. Es wäre nur recht und billig gewesen, wenn Deutschland die Palästinenser aufgenommen hätte, statt der Türken, da Ihnen ihr Land weggenommen wurde, da auf deutschem Gebiet kein Judenstaat errichtet wurde.

Freitag, 27. April 2018

Schwedens Regierung beauftragt brutalen Tierquäler mit Bürger-Überwachung

Schwedens oberster Denunziant im Auftrag des Staates, der Tierquäler Tomas Åberg

Lang ist es her als Schweden ein fortschrittliches Land war, man denke nur mal an die Vorreiterrolle die Schweden in der Freikörperkultur-Bewegung früher inne hatte. Seit dem Mord an dem fortschrittlichen Ministerpräsidenten Olof Palme ist Schweden zu einem sozialfaschistischen Staat mutiert, der fest an der Seite der USA die Drecksarbeit der USA macht, wie man an dem Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange sehen konnte, der in der ecuadorianischen Botschaft in London seit viele Jahren festsitzt, weil Schweden die Auslieferung verlangt, fingierter Grund: eine angebliche Vergewaltigung, tatsächlicher Grund: um ihn an die USA auszuliefern. Auch Schwedens Bürger haben nichts zu lachen, denn die Bargeldabschaffung ist zu 99 % schon fortgeschritten und die Bespitzelung der Bürger nimmt immer groteskere Züge an, alles unter dem Deckmantel des Kampfes gegen angebliche Haßkommentare im Netz.

Schwedens Regierung läßt, wie auch Deutschland, die Bürger von einer privaten Organisation bespitzeln. Deren Gründer hat erst vor fünf Jahren unsägliche Tierquälereien begangen. Damit besitzt er die Qualifikation zum Denunzianten und Skrupellosigkeit.

Da auch Schwedens Politik die Bevölkerung spaltet, greift man dort zu dem gleichen Trick wie Ex-Bundesjustizminister Heiko Maas hierzulande: Man kriminialisiert die Meinung der politischen Opposition. Und ebenso wie in Deutschland liegt die Hatz in den Händen einer privaten Organisation, deren Name „Näthatsgranskaren“ soviel wie „Der Haß-im-Web-Ermittler“ bedeutet.

Die neue schwedische Gestapo meldet jeden, der ihrer Meinung nach „Haß“ gepostet hat, gleich den Behörden.

Das Resultat: Laut schwedischer Medien ist die strafrechtliche Verfolgung von „Haß-Reden“ kräftig gestiegen. Und das alles dank „Näthatsgranskaren“. Chef dieser schwedischen Gestapo ist der Ex-Polizist Tomas Åberg. Dann aber kam raus, daß er als "fröhlicher" Farmer mehrere Ochsen qualvoll verhungern ließ! Verhungern! Einer der qualvollsten Tode überhaupt. Das war im Jahre 2013. Åberg verließ das Land daraufhin bis zur Verjährung. Und so ein Sadist und Tierquäler überwacht jetzt das Sozialverhalten schwedischer Bürger im Internet?

Jedenfalls zahlt sich die Bürger-Denunziation auch auf dem Konto aus: Åbergs Neo-Gestapo erhielt von Schwedens Regierung 600.000 schwedische Kronen (57.000 Euro), als Unterstützung für „Aktivitäten gegen Rassismus und Intoleranz“.

Beispiele der gepetzten Posts zeigen, daß die Denunzianten keineswegs nur Diskriminierung oder Personen anderer Ethnien, sondern auch pure Ideologiekritik melden. So muß sich ein ein 71-jähriger Rentner vor Gericht wegen „Hetze“ verantworten. Sein Verbrechen bestand in einer ideologiekritischen Frage: „Man kann Faschismus oder Nazismus kritisieren, aber warum nicht den Islam? Warum sollte der Islam einen geschützten Status haben?“

Sonntag, 22. April 2018

Der Philosoph Dr. Gunter Bleibohm zu "Menschenrecht und Menschenwürde"



Der Philosoph Dr. Gunter Bleibohm zu "Menschenrecht und Menschenwürde":

K l u f t :

Menschenrecht und Menschenwürde sind nebulöse, spukhafte Gebilde, die ihren Ursprung nicht verleugnen können. Sie sind ein Höllenextrakt aus der Alchimistenküche des Humanismus, ein magisches Elixier, das in Maßen genossen heilsam wirken kann, übermäßig dosiert hingegen tödlich wirkt. Es ist eine Ideologie, welche die Überheblichkeit religiöser Weltbilder, nämlich die der menschlichen Sonderstellung in der Welt, in das profane Tagesgeschehen transformiert. Zu den tragenden Säulen heutiger Weltsicht wurde Speziesismus und Anthropozentrismus auserkoren, beides Denkmuster, welche die höchste Lebensverachtung der nicht-menschlichen Welt gegenüber durchgesetzt und manifestiert haben.
 
Allein durch die Wortwahl Menschenrecht, Menschenwürde wird die Kluft zu anderen Lebensformen unüberbrückbar aufgerissen, Recht und Würde stillschweigend exklusiv für den Menschen reserviert und nicht-menschlichen Lebensformen kaum zugestanden oder gar völlig abgesprochen. Alle Träger menschlicher Gene – unabhängig von ihren Denk- und Verhaltensweisen – genießen demgegenüber den Schutzstatus von Menschenrecht und Menschenwürde, durch welchen sie in der Wertescala aller Lebewesen nachweislich immer im Rang höher stehen als alle Leiden, welche die Menschheit andersartigen Wesen und der Biosphäre insgesamt zufügt.
 
Tierversuche sind nur eins der üblen Resultate aus dieser künstlich erzeugten Kluft der Rechte, sind das Ergebnis aus dem gezielten Missbrauch des Begriffes Würde. Menschenrecht und Menschenwürde sind zu Markenzeichen eines international streng geschützten Gutes mutiert, welches für das reibungslose Funktionieren der humanoiden Naturvernichtungsmaschinerie unverzichtbar ist. Die Maschinerie bezieht ihre Energie aus den Großkraftwerken von Wirtschaft, Presse, Religion und Politik, die Energie selbst wird jedoch gefördert in den tiefen, dunklen Stollen der Gedankenbergwerke menschlicher Dummheit.

(aus: Gunter Bleibohm: WIDERREDE I, S. 135
http://www.gegensicht.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=31&kategorieid=20&source=2&refertype=1&referid=20)
  

Samstag, 21. April 2018

Leserpost zum Thema Gefängnis für Schwarzfahren und der reaktionären Haltung der AfD dazu

Zu meinem gestrigen Blogbeitrag http://barrynoa.blogspot.de/2018/04/volksfeindliches-drekslochland-brd.html bekam ich eine längere Email als Kommentar von dem Leser A.K., den ich hiermit veröffentliche.



Hi, Barry!

Du hast vollkommen recht, wenn Du schreibst, dass die AfD keine Alternative für Deutschland ist. Ganz im Gegenteil!
 
Wenn man sich die Rede des AfD-Bundestagsabgeordneten Seitz anhört, wo er von „Tätern“ spricht“, die mal mit Bus und Bahn schwarz fahren, die angeblich keine Lust hätten ihr Geld mit Arbeit zu verdienen, dann kann ich nur von diesem Typ von einem „miesen Stück Sch...“ sprechen. Ein Typ, der im Geld als MdB schwimmt, der als MdB ohne Bezahlung mit der Bahn fahren kann, da Freifahrtschein, der den Fahrdienst des Bundestages nutzen kann, kostenlos, der schon früher als Staatsanwalt soviel Knete verdiente, dass er nie Geldsorgen hatte, im Gegensatz zu Geringverdienern und Hartz-IV-Empfängern, ganz zu schweigen von den Obdachlosen, der maßt sich an von einem „Sozialticket“ zu schwafeln, was er den Armen empfiehlt, die aus Geldnot vom öffentlichen Verkehr ausgeschlossen sind, die sich keine Bahnfahrt leisten können?
 
Der Kerl hat keine Ahnung, dass ein Sozialticket für die meisten Beförderungsarten gar nicht möglich ist. Er spricht wie einst die Königin Marie-Antoinette, die den Hungernden von Paris empfahl doch Kuchen zu essen, wenn sie kein Brot hätten. Einfach nur widerlich, diese AfD!
 
Ein ehemaliger Staatsanwalt vertritt das Volk? Da kann man nur lachen! In der gesamten AfD-Fraktion ist nicht ein einziger Arbeiter, nicht ein einziger ehemaliger Hartz-IV-Empfänger, nur Unternehmer und Staatsbüttel aus dem Beamtenheer, früher oft CDU-Politiker. Dass die Grünen und die Linken stinkbürgerliche Parteien sind, die nur Politik für die Bourgeoisie machen, das weiß man, aber ab und zu machen sie schon mal auch einen vernünftigen Vorschlag, wie den der Entkriminalisierung des Schwarzfahrens. Das geht der AfD zu weit, die eine üble Law-and-Order-Partei ist. Diese Partei sollte vom Volk nicht gewählt werden, weil sie zutiefst volksfeindlich ist: reaktionär, unsozial und faschistoid!

Was die AfD anrichtet, wo sie ein mitbestimmen kann, zeigte sich dieser Tage in Berlin, wo sie den Antrag stellten den Berliner Club "Berghain" zu schließen. Die Partys im “Berghain” sind legendär – nicht umsonst gilt der Technotempel als einer der besten Clubs der Welt und ist Berlins touristisches Aushängeschild. Nun will die AfD den Kult-Club schließen lassen. Das geht zumindest aus einem Antrag hervor, den die Bezirksabgeordnete Sibylle Schmidt für die AfD gestellt hat. Die Forderung: Den Betreibern des Clubs soll die gewerberechtliche Erlaubnis entzogen werden.

Der Linken-Lokalpolitiker Maximiilian Schirmer hat auf das Vorhaben der AfD aufmerksam gemacht und twitterte: “Jetzt verscherzen sie es sich endgültig mit allen unter 40.“ Haben Sie sowieso schon, sich die unter 40jährigen zum Feind gemacht, mit ihrer Forderung die Wehrpflicht wieder einzuführen, dieses Militaristenpack! Im Antrag heißt es: “Sexuelle Handlungen sind durch entsprechende Beleuchtung und Personal zu unterbinden“. Da stört sich also die AfD an einem Darkroom, den es dort für Homosexuelle gibt, Zeichen der Homophobie dieser Partei! Eingereicht hat diesen AfD-Antrag Sibylle Schmidt, stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende in der BVV. Diese zwielichtige Person war in den 80ern selbst Clubbetreiberin und führte das “Blockschock“, einen Hinterhofschuppen der Kreuzberger Indie-Szene. Später betrieb sie die “Tanzschule Schmidt” in Mitte. Diese ließ das Bauamt 1997 schließen. Außerdem war sie Teil der linken Hausbesetzerszene, später 16 Jahre lang SPD-Mitglied und arbeitete für die “taz”. 2017 kandidierte sie als parteilose Direktkandidatin der AfD für die Wahlen zum Bundestag und holte 6,2 Prozent der Stimmen.

Noch Fragen zum Personal der AfD?

A.K.