Montag, 19. Januar 2015

Cartoon: Pegida - Die Lösung !

Polizei in Dresden verbietet für den heutigen Montag alle Kundgebungen: Drohung gegen Pegida!

Barry-Noa-Cartoon


Falls jemand auf die irrige Idee kommen sollte, mit dem linken Herrn wäre etwa ein gewisser Cem Özdemir gemeint, wegen der eventuellen Ähnlichkeit und des Ausspruchs „Mischpoke“, den Herr Özdemir für die Pegida-Demonstranten verwendete, dann ist das keinesfalls beabsichtigt!
 
Nein, der linke Herr ist der Geheimdienstler namens Redlichkeit (Deckname) und das große Riechorgan ist berufsbedingt, auch die Schlitzohren des blonden Herrn rechts sind berufsbedingt. Dessen Beruf und Absichten müssen aus Geheimgründen verschwiegen werden, deshalb trägt er auch eine Sonnenbrille und eine blonde Perücke!

Sonntag, 18. Januar 2015

Morgengruß aus dem Dessauer Luisium



aus Friederike Lohmann „Vermischte Gedichte und Aufsätze“, erschienen in Dessau 1794, Ausschnitt aus dem Gedicht über das Luisium und Einband-Illustration


Was macht unsere Identität als Anhalt-Dessauer aus? Es sind in ganz großem Maße all die Maßnahmen von Fürst Leopold III. Friedrich Franz, der nicht nur unser Land mit Gartenanlagen verschönerte, sondern der die Aufklärung zu uns brachte, von der wir noch heute zehren und die mittlerweile zu unserer kulturellen Tradition gehört.

 Sichtbar sind das Gartenreich, welches „Vater Franz“, wie er noch immer liebevoll von uns alten Anhaltern genannt wird, bereits ab dem Jahr 1765 anlegen ließ. In einem Zeitraum von über vierzig Jahren wurden Schlösser und Gärten in und um Dessau angelegt und optisch und gestalterisch miteinander verbunden. Wie keine andere Landschaft reflektiert das Gartenreich die Bildungsideale der Aufklärung.
 
1774-1776 entstand die kleine Gartenanlage Luisium, die Fürst Franz für seine Gattin Luise als Landsitz mit kleinem Schlößchen errichten ließ. Heute nach dem Frühstück machte ich mal wieder ein paar Fotos eines Teils dieses Luisengartens, angeregt durch den Reif auf den Wiesen, der allerdings zum Teil bei meinem Ankommen dort schon an vielen Stellen geschmolzen war.
 
Zu jeder Zeit sind Besuche des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches eine Wohltat für das Gemüt, wird man doch in dieser gestalteten edlen Umgebung aus dem oft niederen Alltag in eine Erhabenheit „entführt“. 
 












 

Samstag, 17. Januar 2015

Steffi Lemke (MdB Grüne) trägt keinen Pelz gequälter Tiere, sondern Kunstpelz!

In diesem Blogbeitrag stellte ich der Dessauer MdB Steffi Lemke die Frage ob sie da bei der Klausurtagung der Grünen einen Echtpelz trägt, siehe dieser Blogbetrag:

http://barrynoa.blogspot.de/2015/01/tragt-steffi-lemke-grune-mdb-aus-dessau.html




Steffi Lemke schrieb mir und natürlich auch den Lesern des Blogs, wofür ich ihr danke:

Lieber Bernd Nowack,
Zu deiner Frage bezüglich meiner Jacke möchte ich zunächst anmerken, dass ich es besser gefunden hätte, wenn du erst klärst, was ich für eine Jacke trage, bevor du öffentlich Entsetzen darüber artikulierst (wenn auch in Frageform gekleidet). Der Kragen ist aus Kunstpelz.

Wir kämpfen seit langem für besseren Tierschutz und fordern da, wo Verbote nicht machbar sind, wenigstens eine transparente Kennzeichnung, damit VerbraucherInnen bewusst entscheiden können. Was gerade bei der Frage Kunst- oder Echtpelz auf ziemliche Hürden stößt. Deshalb wollen wir, dass Tierart, Herkunftsland und die Art der Haltung klar benannt werden müssen. Die Kennzeichnungsregelungen für Pelz sind in Deutschland schlecht. Dabei wäre eine bessere Kennzeichnung machbar, wenn es den politischen Willen gäbe. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD versteckt sich hinter der EU-Gesetzgebung und der Kontrollpflicht der Länder. Um hier Verbesserungen zu erreichen, können wir jede Unterstützung brauchen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffi Lemke


Steffi Lemke MdB
Parlamentarische Geschäftsführerin
Sprecherin für Naturschutz
Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN



Das freut mich, daß Steffi Lemke sich auch privat für Tierrechte einsetzt und nicht wie es jetzt auf Deutschlands Straßen zu sehen ist, daß aus Modetorheit und Ignoranz gegenüber dem unermeßlichen Leid der gequälten Pelztiere millionenfach Echtpelzkragen zu sehen sind.
 
Weshalb ich nicht vorher mit Steffi Lemke darüber sprach, sie vorher fragte ob es Echtpelz oder Kunstpelz da auf ihrem Anorak sei, hatte den Grund, daß es in der Situation, wo man so gut wie gar nicht unterscheiden kann, ob es sich um Echtpelz oder Kunstpelz handelt, es natürlich nicht gerade günstig ist, auch solche Kunstpelzbesätze zu kaufen, da die Masse der Menschen annimmt, daß es sich um Echtpelz handelt und wenn sogar eine bekannte Grüne so etwas trägt, man dann meint, das dürfte wohl nicht schlimm sein und man kauft sich auch so eine Jacke und die ist dann meistens leider heutzutage aus Echtpelz, wie Interviews auf der Straße ergaben, wo oft die Träger und Trägerinnen selbst gar nicht wußten, ob es sich um Echtpelz handelt und erst die Interviewer dies ihnen sagten und sie dann meinten, daß es sich um "Abfälle" handelt und dies nicht so schlimm sei.

Steffi, wir kennen uns ja schon seit Anfang der 90er Jahre und ich schätze Dich als eine der wenigen in der Partei die Grünen, die noch versucht die alten Ideale der Grünen durchzusetzen, dies zeigten ja einige bemerkenswerte Abstimmungen im Bundestag, wo Du Dich für Dein Gewissen entschieden hast und nicht für die anpasserische Parteidisziplin. Es ist also schon wichtig deutlich und öffentlich zu machen, daß Du da auf keinen Fall Echtpelz trägst. Da wäre es schön, dies auch einer breiteren Öffentlichkeit zu sagen, denn mein kleiner Blog mit derzeit ca. 600 Lesern am Tag ist nun wahrlich kein Massenmedium, aber ich wollte diese Problematik zumindestens öffentlich anregen.
 
Es ist ja so, daß Du als ziemlich bekannte Politikerin für viele direkt oder indirekt Maßstäbe setzt und da ist es schon wichtig klar zu machen, daß Echtpelz auf keinen Fall geht. Alle Tierrechtler jedenfalls würden sich freuen, wenn Du Dich dafür einsetzen würdest, daß Echtpelz generell verboten würde und die Grünen sich nicht nur für eine Kennzeichnungspflicht einsetzen würden, dies würde Millionen von Tieren das unsägliche Leid ersparen, welchem sie nur für Modetorheiten ausgesetzt werden.

Mit freundlichem Gruß

Bernd Nowack

Freitag, 16. Januar 2015

Dokumentarfilm "Pif l`envers du Gadget" am 31.1.15 auf Arte zu sehen!



Wie ich schon in einem früheren Blogbeitrag mitteilte, war ein Filmteam von Arte/France bei mir zuhause und interviewte mich zu Comics, besonders zu der französischen Zeitschrift "Pif", die auch in der DDR bekannt war, allerdings nur in wenigen Teilen in DDR-Erzeugnissen, auch in der an Kiosken erhältlichen Sonntagszeitschrift der französischen Kommunistischen Partei „l´humanité dimanche“, die ich mir besonders wegen Pif öfter kaufte.

Hier dieser alte Blogbeitrag, zu sehen auch der Regisseur Guillaume Podrovnik: http://barrynoa.blogspot.de/2014/06/heute-bei-mir-im-haus-ein-fernsehteam.html.

Regisseur Guillaume Podrovnik hinten links, ich vorn rechts in einem meiner Zimmer

Podrovnik drehte einen Dokumentarfilm über Pif, ob ich darin nun zu Wort komme, das weiß ich nicht, ich lasse mich überraschen, lange genug gedreht hatte das Filmteam jedenfalls bei mir zuhause.

Anläßlich des Festivals der Comics von Angoulême, welches vom 29. Januar bis 1. Februar 2015 läuft, zeigt Arte die Ausstrahlung dieses Dokumentarfilms von Guillaume Podrovnik. Er soll Samstag, den 31. Januar 2015 um 22.20 Uh zu sehen sein, jedenfalls las ich da auf französischen Filmseiten:

A l’occasion du Festival de la Bande Dessinée d’Angoulême qui se déroulera du 29 janvier au 1er février 2015 prochain, Arte prévoit la diffusion d’un documentaire réalisé par Guillaume Podrovnik concernant l’hebdomadaire Pif Gadget, le phénomène presse des années 1970-1980.
Ce documentaire, coproduit par ARTE France et FLACH FILM PRODUCTION, sera visible le samedi 31 janvier 2015 à 22.20.

Une initiative à ne pas manquer!

 
                                   Werbung für den Film für den 31.1.2015
 
Auf der Seite des Regisseurs Guillaume Podrovnik kann man ein paar Zeilen über mich und ein paar Fotos von meinen alten Ausgaben der Zeitschrift „Fröhlich sein und singen“, die bekanntlich ein paar Comicstrips von Placid und Muzo aus der Pif-Familie brachte, sehen:

 
Dazu dieser Text:

Je ne sais pas s’il n’y a que moi qui trouve ça super beau et inventif, mais voici quelques pages et couvertures de « fröhlich sein und singen », le magazine pour la jeunesse de RDA, dans lequel furent brièvement publiées quelques planches de Placid et Muzo venues de France, avant que l’ours et le renard soient jugés occidentaux décadents. C’est probablement la seule et unique fois que cette BD a été considérée comme subversive, il fallait le faire.
Toujours est-il que dans les années 60, Frösi est graphiquement époustouflant. On y remarque aussi que l’idée du bricolage et du gadget n’est pas née avec Pif, dans les magazines destinés aux enfants dont les familles n’avaient pas forcément les moyens d’acheter des jouets.

Les numéros ci-dessous viennent de la collection de Bernd Nowack, antiquaire à la retraite à Dessau, que j’ai interviewé pour « Pif ». Et les photos ont été prises par Pierre Maillis-Laval, pionnier est-allemand, président d’honneur des Amis de la Stasi, et (accessoirement) chef opérateur.
Mehr hier:




Meine bisherigen Blogbeiträge über Pif:





http://barrynoa.blogspot.de/2014/06/pif-vaillant-anhanger-die-ruckseite-mit.html



 

50er Jahre - Erinnerungen an die Comicfigur Atze von Jürgen Kieser

Wundervoll, wenn man nach rund 60 Jahren wieder Altes aus der Kinderzeit vor Augen hat, wie z.B. die Hefte der Zeitschrift „Atze“, die ich als Kind besaß und die ich damals mit Begeisterung anschaute.

1955 erschien das erste „Atze“-Heft und als ich jetzt wieder solche alten Hefte anschauen konnte, die ich früher als Kind schon mal in Händen hatte, die aber damals den Weg des Altpapiers gingen, da überkommt einen doch Rührung und lange verschüttete Erinnerungen wurden wach.

Als ich das Titelbild der Nr. 3 der „Atze“ mir genauer anschaute, da konnte ich mich wieder an dieses Heft erinnern, es muß das erste „Atze"-Heft gewesen sein, welches ich als damals als 4jähriger in Händen hatte, denn bei den Nummern 1 und 2 die ich jetzt auch wieder habe, da habe ich keine Erinnerung dran. Ja, dieses Titelbild gefiel mir als Kind, denn es war aus dem Alltag. Maikäfer gab es in diesen Jahren massenhaft und sie waren mir als Vierjährigem wohlbekannt und ich hatte so manchen Maikäfer auch in der Hand wie Atze. Und ich wußte von Spielkameraden, daß etliche von ihnen Maikäfer in einer Zigarrenkiste hielten. Daß das Tierquälerei war, das war den Kindern damals nicht bewußt.


Daß Atze in dem Comic auf der Titelseite der Nr. 3 seinen Opa neckte, ihm einen Maikäfer in seine Zigarrenkiste tat, das finde ich heute noch lustig und es muß mir damals als Kind noch lustiger vorgekommen sein. Ja, der Atze, der ja der Zeitschrift den Namen gab, der war nicht nur ein politischer roter Junge, obwohl er ja bis zum Schluß einen roten Pullover trug (lol), sondern oft auch ein sympathischer Lausbub in unpolitischen netten Comicstrips. Jürgen Kieser mußte (?) ihm ja in späteren Jahren ein Pionierhalstuch verpassen und aus dem netten Lausbub wurde immer mehr ein vorbildlicher Pionier, deshalb mir nicht mehr sympathisch. Aber Atzeline, seine etwas später hinzugekommene Freundin, die war noch „vorbildlicher“ im Sinne der SED-Indoktrination, immer im weißen Pionierhemd und immer „sozialistisch“ einwandfrei! Atze blieb bis zum Schluß doch freier!

Zum Glück gab es ja dann ab dem Januarheft von 1958 Kiesers Mäuse Fix und Fax in jedem Heft der „Atze“ und die waren dann die Lieblinge von mir und den meisten anderen Lesern, da sie ziemlich unpolitisch waren, was sie sich als Mäuse ja im Gegensatz zu dem Schüler Atze erlauben durften (lol).

Abstoßend für die Leser waren in den 60er Jahren, solche Sachen mit Atze und Atzeline, wie die im Heft 10 von 1962 zum Republikgeburtstag der DDR, siehe hier:


Aber es gab auch immer wieder, dank Jürgen Kieser, solche unpolitischen Zeichnungen von Atze, wo er voll der alte Lausbub war, siehe das Titelbild vom Juli-Heft von 1963:


Danach verschwand der Namensgeber der Zeitschrift immer mehr und ward dann nie wieder als Comicfigur gesehen. Die Mäuse Fix und Fax dagegen überlebten ihn um viele Jahre.    

 
Bisherige Blogbeiträge mit „Atze"-Bezug:






Donnerstag, 15. Januar 2015

Kurt Vain: "Verlierer und Sieger"

Kurt Vain:  "Verlierer und Sieger"

Am schnellsten nimmt man einem Volk seine Identität, seine über Jahrhunderte gewachsene Kultur und innere Kraft, indem man es umsiedelt, in fremde Kulturen eingliedert. Das hat schon Karl der Große gewusst, als er auf anderem Weg der Sachsen nicht Herr wurde. Dies ist der effektivste Weg, die politische und ökonomische Herrschaft zu erobern. Ist das Volk aber zu groß, muss man den umgekehrten Weg beschreiten, nämlich in dieses Volk fremde Kulturen der vielseitigsten Art in erheblichem Umfang einmischen.

Dies geschah in Europa auf drei grundsätzlichen Wegen, die teilweise länderspezifisch unterschiedlich waren und es bis heute sind. Zum einen war es die Zuwanderung aus Kolonien, die nach dem zweiten Weltkrieg in die Selbständigkeit entlassen wurden, insbesondere in Grossbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Der andere Weg war die gezielte Anwerbung von Arbeitskräften zum Aufbau der heimischen Wirtschaft mit Deutschland als Vorreiter. Der dritte Weg aber, der nachhaltigste, ist die Völkerwanderung aus südlichen und südöstlichen Ländern, forciert durch die dortige wirtschaftliche Instabilität und durch die Flüchtlingswellen der Menschen, die den Bürger- und Religionskriegen ihrer Heimatländer entfliehen wollen.

Kultur, Identität und volksspezifische Eigenschaften der heimischen Bevölkerung verwischen sich durch den rapide zunehmenden Zustrom unterschiedlichster Kulturen sehr schnell, werden von immer Wenigeren gepflegt, bis sie nur noch rudimentär vorhanden sind. Die neue Mischmasch-Gesellschaft ist nun leicht steuerbar, da ohne Identität, Tradition, kulturelle Verwurzelung.

Cui bono - wem nützt es? Die Antwort ist einfach und dennoch ernüchternd.
Ist ein ganzer Kontinent, eine große Gesellschaft einmal in die Identitätslosigkeit und in die kulturelle Beliebigkeit überführt und sind volksspezifische Besonderheiten irrelevant geworden, kann dieser Menschenbrei mit gleichgearteten Produkten, Ideen und Systemen beherrscht und ökonomisch zum eigenen Nutzen umgebaut werden. Und wer erzwingt die Ausbeutung und ökonomische Abhängigkeit? Zu allen Zeiten in der Geschichte die Sieger, nicht primär nur Sieger aus blutigen Schlachten, heute sind es die Sieger aus dem ökonomischen Vernichtungskrieg, dem totalen Krieg schlechthin!

So wie Rom die eroberten Provinzen plünderte, steuern Grosskonzerne, naturgemäß erheblich subtiler als in der Antike, mit ihren neuen politisch abhängigen Statthaltern, die dem jeweiligen Ursprungsvolk angehören, das gleiche Ziel an, nämlich das politisch-ökonomische Diktat des Siegers. Vae victis - wehe den Besiegten war die Mahnung der Gallier an das besiegte Rom. Vae victis ist die heutige Mahnung für das unterliegende Europa.

Kurt Vain / Dez. 2014

 
aus den auch sonst lesenswerten Seiten der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands

Link:


Bedrohung Islam?




Solange Moslems in einem Land schwächer als die „Ungläubigen“ sind, werden sie diese mit Toleranzbezeugungen und Liberalität einlullen. Ändern sich die Machtverhältnisse, hat man genügend eigene Vertreter in der Politik, den Medien, der Wirtschaft, dann ändert sich vieles. Die Politik des Einlullens hat schon Mohammed mit den Bewohnern von Mekka vorgemacht. Das Endergebnis: Die „Ungläubigen“ in Mekka wurden vernichtet und der Islam eroberte ein Land nach dem anderen. Wer sich von der Toleranz oder Nichttoleranz des Islam überzeugen will, der sollte nicht auf den Islam in westlichen Ländern schauen, wo er noch in der Minderheit ist, sondern auf Länder schauen, wo er die Mehrheit hat. 

Diese Tage überbieten sich in Deutschland das Establishment und naive Mainstream-Bürger in Bekundungen, wie tolerant doch eigentlich der Islam mehrheitlich sei und daß der Islam unbedingt zu Deutschland gehöre und es ohne Zuwanderung nicht gehen würde. Letzteres konnte der bekannte Wirtschaftler Prof. Sinn gerade dieser Tage entkräften, mit seiner Aufrechnung, daß die Zuwanderer uns mehr kosten als sie nutzen würden.

Das Verhalten der deutschen Politik ist einfach nur naiv. Man unterscheidet krampfhaft zwischen dem „guten“ friedfertigen Islam und dem „schlechten“ gewalttätigen Islam, als wenn es zwei ganz verschiedenen Religionen wären. Der Ägypter Hamed Abdel-Samad klärt seit Jahren die blauäugigen Deutschen auf, was der Islam insgesamt bedeutet, nur man will es nicht hören, jedenfalls diejenigen nicht, die das Sagen in Politik, Wirtschaft und den Medien in Deutschland haben:



Sogar der staatliche Kampf gegen die mordenden und gewalttätigen Islamisten ist halbherzig. Man gibt an, es gäbe rund 150 gewaltbereite islamistische Rückkehrer aus Syrien, denen man Anschläge zutraut. Ja was soll denn das? Da konnte also jemand einfach so nach Syrien reisen, dort als Terrorist in einer terroristischen Organisation gegen die rechtmäßige dortige Regierung, gegen die dortige Bevölkerung kämpfen, dort morden, und er wurde nicht nach Rückkehr wegen dieser Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation sofort verhaftet und verurteilt?


Nach Syrien ausreisen, ausgerechnet über den Bündnispartner Türkei!!! Der Westen befindet sich in einem Dilemma, denn er selbst unterstützt ja Terroristen in Syrien, die gegen die dortige Regierung und das dortige Volk kämpfen. Seit rund drei Jahren macht das der Westen schon und nun wachsen ihm die Geister die er rief über den Kopf, und Gruppen wie der IS wenden sich nun nicht nur gegen das liberale Assad-Regime, sondern auch gegen den Westen. Daß dies voraus zu sehen war, davor hatte u.a. schon vor Jahren der große Orientkenner Peter Scholl-Latour gewarnt. 

Was man von dem „moderaten“ Islam in der Türkei zu halten hat, das weiß ein jeder, wie Andersgläubigen es dort schwer gemacht wird und gerade gestern protestierte die türkische Regierung gegen die neue Ausgabe von „Charlie Hebdo“, wegen der Titelkarikatur und dieses Titelblatt darf in der Türkei nicht gezeigt werden, auch wurde es aus dem Internet verbannt: 

http://www.faz.net/aktuell/politik/tuerkei-verbietet-charlie-hebdo-titel-im-internet-13369883.html

Wo sind die Proteste gegen die türkische Regierung von Seiten der Türken in Deutschland? 

Ja, und das befreundete Land des Westens, Saudi-Arabien, dort kann man sehen was Islam praktisch bedeutet, wenn er die Mehrheit in einem Land hat und alle Andersgläubigen ausgeschaltet hat und nicht wie in der Türkei ein paar Reste Laizismus eines Atatürk übrig geblieben sind. Zu 1000 Stockhieben wurde jetzt ein Blogger im Saudi-Arabien verurteilt, wegen angeblicher Verächtlichmachung des Islam. Diese Stockhiebe sind nicht zu verwechseln mit Rohrstockhieben wie man es von früher in der Kindererziehung eventuell noch kennt, sondern es sind Schläge die schwerste Körperverletzung und lebensbedrohlich sind. so mancher Delinquent starb einen elenden Tod.
 

Der Islam eine friedfertige Religion, deren Verbreitung wir hier in Europa noch unterstützen sollen? 


Islamische Sharia-Stockhiebe, Foto aus dem Iran

1000 Stockhiebe für Blogger wegen angeblicher Verächtlichmachung des Islam:

Wegen “Beleidigung des Islams” hat ein Gericht in Saudi-Arabien einen Menschenrechtsaktivisten zu zehn Jahren Haft und tausend Peitschenhieben verurteilt. Der Gründer der Organisation Liberales Saudiarabisches Netzwerk, Raif Badawi, müsse zudem ein Bußgeld von umgerechnet knapp 194.000 Euro zahlen, sagte die Vorsitzende des Netzwerks, Suad Schammari. Badawi war im Juni 2012 festgenommen worden. In erster Instanz wurde er im Juli vergangenen Jahres zu sieben Jahren Gefängnis und 600 Peitschenhieben verurteilt. Die Behörden verboten ein vom ihm betriebenes Internetportal mit Blog, in dem er vor allem die saudiarabische Religionspolizei kritisiert hatte.

Ralf Badawi schrieb: “Muslime, Juden, Christen und Atheisten sind gleichwertige Menschen.” - ein großes Verbrechen in den Augen der Islampolizei in Saudi-Arabien

Wo bleiben da die Protestdemos der Muslime in Deutschland, der Pseudolinken, des Establishments?