Montag, 30. Oktober 2017

Uwe Steimle und Michael Seidel - Bewahrer von DDR-Kulturerbe

Gestern lief im MDR mal wieder „Steimles Welt“.
Raus aus der Großstadt, hinein in die Provinz - Uwe Steimle wanderte zusammen mit Michael Seidel in unser geliebtes mitteldeutsches Hinterland. Bei „Kaffee-Kurt“, einer Bude mitten im Wald im Schwarzwassertal genoß er Bohnenkaffee aus Guatemala. Im Kirnitzschtal traf er die umwerfend komischen „Dresdner Stadtschnepp"-Musikanten und auch hier hatte Steimle die Zivilcourage, was ihn von den meisten heutigen Künstlern wohltuend unterscheidet und er frotzelte wider die widerliche heutige political-correctness, als Seidel anfing ein Lied über eine Muezzin anzustimmen und Steimle ihn daran hinderte, mit der Begründung, daß das nicht gehe, da das dann nicht gesendet wird.
 
Ebenso mutig sein Einwurf bei der Wanderung an einem Bachlauf durch das schöne Kirnitzschtal, daß in Mülsen (Sachsen) die Syrer sich an den dortigen Forellen gütlich getan hätten. Ja, seinen Mund läßt sich Steimle nicht verbieten. Er ist meiner Meinung nach der einzigste Künstler unserer Heimat, der unsere DDR-Identät und unser Kulturerbe, welche man uns austreiben will, hoch hält.
 
Einfach großartig, diese beiden: Uwe Steimle und Michael Seidel!
 
Hier die Sendung in der mdr-Mediathek:
 
 
Eine frühere wunderbare Sendung von Uwe Steimle:
 
Die kriechende Raupe am Anfang der Sendung

Steimle mit seinem DDR-Kultauto, dem Wartburg-Tourist

Steimle und Seidel genießen die aus der DDR bekannte Waldmeister-Brause
 
Mitten im Wald: Kaffee-Kurts Verkaufsbude
 
Kaffee-Kurt

Die Dresdner Stadtschnepp-Musikanten

Die Dresdner Stadschnepp-Musikanten, Seidel und Steimle im Kirnitzschtal

Seidel stimmt das Lied vom Muezzin an...eine köstlich politische Szene
 

Sonntag, 29. Oktober 2017

Hugo Egon Balder: „Wir hatten früher Sex, Drugs und Rock´n Roll und heute haben wir Frauenquote, Rauchverbot und Laktoseintoleranz!“



Die Ikone der deutschen Hippie-Bewegung, Uschi Obermaier, aus einer Westillustrierten ausgeschnitten von mir als Jugendlicher im Jahre 1968

Der Fernsehsender VOX zeigt gestern Abend eine große Dokumentation. Unter dem Titel "50 Jahre Flower Power – Hippies, Hasch und freie Liebe" begab man sich auf Spurensuche zurück in die turbulente Hippie-Zeit, die unser Lebensgefühl und unsere Kultur geprägt hat.


'Langhaarige Faulenzer, ungewaschene Gammler, sie schlafen mit jedem und nehmen dauernd Drogen' – als die Hippies vor 50 Jahren im Sommer 1967 von Amerika aus die Welt auf den Kopf stellen, trifft die Flower-Power-Bewegung auf jede Menge böse Vorurteile und Kritik.

1967 breitet sich die Hippie-Bewegung von San Francisco bis nach Deutschland aus. Als sexuell freizügige „Gammler“ mit Drogenaffinität rüttelten junge Rebellen an Tabus der Spießergesellschaft. U. a. blickte Exkommunarde Rainer Langhans (Jahrgang 1940) und Moderator Hugo Egon Balder (Jahrgang 1950) zurück auf bunte und freiheitlichere Zeiten.
 
Rainer Langhans (77)

Hugo Egon Balder (67)
 

Den Nagel auf den Kopf haute in dieser Doku Hugo Egon Balder mit dem Vergleich 1967 zu 2017:
 
Wir hatten früher Sex, Drugs und Rock´n Roll und heute haben wir Frauenquote, Rauchverbot und Laktoseintoleranz!

Samstag, 28. Oktober 2017

Die unsoziale Fratze der CDU: Jana Schimke, Mitglied im Ausschuß für Arbeit und Soziales der CDU


Angela Merkel wirbt für sich und sagt: "Wir wollen ein Deutschland, in dem jeder gut und gerne lebt." Katja Kipping, Vorsitzende der Partei "Die Linke", sagt: "Die Regierung 'Merkel' hat dieses Land zu einem Land der Millionäre und der Millionen in Armut gemacht."

Tatsache ist, daß das Einkommen von Millionen Bundesbürgern kaum noch für den Lebensunterhalt reicht. Löhne, Steuern, Vermögen: Muß Deutschland sozial gerechter werden?

Über diese Fragen diskutierte am vergangenen Donnerstag Michel Friedman mit Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion „Die Linke“, und Jana Schimke, Mitglied im Ausschuß für Arbeit und Soziales der CDU, in der Sendung "Studio Friedman" bei n24.

Bezeichnend für die volksfeindliche unsoziale Haltung der CDU waren in dieser Sendung die Ansichten der Jana Schimke. Auf die Vorhaltung von Matthias Birkwald (Die Linke), daß in Deutschland 36 Milliardäre in Deutschland genau so viel Vermögen besitzen wie die Hälfte aller Deutschen und daß es 12 Millionen Menschen in Deutschland gibt, die in Armut leben, antwortete sie frech: „Sie können doch das eine Schicksal nicht mit dem Schicksal der anderen aufwiegen! Das ist DDR pur!“

Nach Ansicht der volksfeindlichen CDU ist Reichtum und Armut also Schicksal? Na, dann lieber „DDR pur“, wo es keine Milliardäre und keine Obachlosen gab, als dieses brutale unmenschliche Gesellschaftssystem in der Bundesrepublik Deutschland!
 
Nein, es ist eben kein Schicksal ob man reich oder arm ist, sondern eine Frage des Gesellschaftssystems, ob kapitalistisch oder sozialistisch, wobei die DDR kein Vorzeigebeispiel einer sozial gerechten Gesellschaft war, denn auch in der DDR gab es reich und arm, wenngleich nicht in dem perversen Ausmaß wie es in kapitalistischen Ländern herrscht. Ein positives Beispiel für eine gerechte Gesellschaft war das kleine sozialistische Albanien, wo ein Direktor nur wenig mehr als ein Hilfsarbeiter an Lohn bekam und wo es eine einheitliche Rente gab.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Grandiose Jungfernrede von Bernd Baumann (AfD) im Deutschen Bundestag (24.10.2017)




Eine grandiose Jungfernrede von Bernd Baumann zur Eröffnung des 19. Deutschen Bundestages. Allerdings lag Baumann teilweise richtig, teilweise falsch, denn die KPD-Politikerin Clara Zetkin konnte im März 1933 gar nicht das älteste Mitglied des Reichstages sein, weil sie dem Parlament nicht mehr angehören durfte, da die Abgeordneten der KPD rechtswidrig vom Reichstagspräsidenten (Hermann Göring, NSDAP) an der Ausübung ihrer Mandate gehindert wurden.


Zetkin hatte allerdings im August 1932 den Reichstag als Alterspräsidentin eröffnet.

Das volksfeindliche Adenauer-Regime machte es 1952 nicht viel anders als die Systemparteien 2017 mit ihren widerlichen Taschenspielertricks, nur damit kein AfD-Abgeordneter als Alterspräsident den 19. Deutschen Bundestag eröffnen konnte. Mit diesem Manöver zeigten die Systemparteien, daß sie keine Demokraten sind, wie sie immer vorgeben. Aber das ist ja in in der BRD nichts neues.
 
Im Januar 1952 wurde die Geschäftsordnung des Bundestages geändert, wodurch die KPD den Fraktionsstatus und damit das Recht verlor, Anträge und Anfragen zu stellen.

Und 1956 verbot man kurzerhand die KPD. Demokratie sieht anders aus!

Montag, 23. Oktober 2017

Nazi-Spruch von SPD-Vize Ralf Stegner



1937 bauten die Nationalsozialisten das Konzentrationslager Buchenwald in der Nähe von Weimar. Der Spruch „Jedem das Seine“ (in der Bedeutung von „Jedem, was er verdient“) steht von innen lesbar über dem Haupttor. Er richtete sich somit direkt an die Lagerinsassen.

Wie man oben sehen kann, verwendet SPD-Vize Ralf Stegner ungeniert diesen menschenverachtenden Nazi-Spruch bei Twitter, dahinter sogar noch ein lachender Smiley!

Wo bleibt der Aufschrei der Antifa, der Aufschrei all der Medien, die aufjaulen wenn AfD-Gauland oder AfD-Höcke angeblich nazistisches von sich geben?

Schweigen im Walde! Widerlich, dieses mit zweierlei Maß messen!

Samstag, 21. Oktober 2017

Krankes bundesdeutsches Gesundheitswesen


Was war das doch für eine bürgerfreundliche Zeit in der DDR! Besonders das Gesundheitswesen der DDR war für den Bürger da und jetzt, in der Bundesrepublik Deutschland? Ein Gesundheitswesen welches den Namen „Gesundheit“ nicht verdient, weil es eine einzige Krankheit ist.

Hatte man zu DDR-Zeiten eine Halsentzündung oder Ohrenschmerzen, dann ging man einfach in die Poliklinik zum HNO-Arzt, meldete sich dort und nahm im Wartezimmer Platz. Nach einiger Wartezeit wurde man behandelt, bekam den Hals ausgepinselt oder eine Penicillin-Spritze und einen Krankenschein.

Heute kann man bei einer schmerzhaften Ohrenentzündung verrecken, weil man bei einem HNO-Arzt ohne Termin nicht dran kommt. Dies passierte mir dieser Tage. Mit mächtigen Ohrenschmerzen fuhr ich zum HNO-Arzt. Dort am Tresen im Wartezimmer guckte mich die Vorzimmerdame an wie eine Gans wenns blitzt, ob meinem Begehr behandelt zu werden. „Ja haben Sie denn einen Termin?“, so ihre verwunderte Frage, die mir so absurd vorkam, als wenn man beim Bäcker 5 Brötchen kaufen möchte und die Verkäuferin fragt einen, ob man denn vorbestellt hätte. Ich mußte dieser Dame erklären, daß ich vor ein paar Monaten noch nicht ahnen konnte, daß ich jetzt Ohrenschmerzen hätte und vorsorglich einen Termin mir besorgt hätte. Das schien ihr nicht einzuleuchten, denn die Antwort war, daß ohne Termin keine Möglichkeit bestände zum Arzt zu kommen und einen Termin gäbe es frühestens in ein paar Wochen. „Ja wollen Sie nun einen Termin, oder wollen Sie keinen?“

Nein, ich wollte keinen Termin, sondern ließ mich nicht abwimmeln und bestand darauf behandelt zu werden. Zähneknirschend gab sie nach und meinte, daß ich am Nachmittag noch einmal kommen könne, aber da viel Zeit mitbringen müsse, da ich dann irgendwie dazwischen geschoben werden müsse. Dabei tat sie so, als wenn das eine große Ausnahme und Gnade sei. Am Nachmittag ich dann wieder hin und nach langer Wartezeit endlich beim Arzt und wurde dann anstandslos behandelt (Antibiotika und Einlagen im Ohr). Daß dieser Arztbesuch dringend war, stellte sich dabei heraus, aber ohne meine zähigkeit wäre ich abgewiesen worden und nach ein paar Tagen ein Fall fürs Krankenhaus gewesen.

Daß dieses bundesdeutsche Gesundheitswesen bis ins Mark desolat und menschenfeindlich ist, siehe dazu auch diesen Blogbeitrag:    


Wenn jetzt die Verhandlungen zur Bildung einer Regierung stattfinden, dann sollten sich die Teilnehmer nicht um Probleme kümmern, die den Bürger wenig tangieren, sondern um die existentiellen Dinge, Dinge wo es um Leben und Tod geht, wie beim Gesundheitswesen. Dieses muß dringendst auf den Stand gebracht werden, den wir zu DDR-Zeiten schon einmal hatten, wo man bei Ärzten ohne Termin, ohne Privatversicherung (die es zu DDR-Zeiten nicht gab), behandelt wurde und wo man für Medikamente nicht noch zuzahlen mußte. Allerdings sind unsere Politiker weltfremd und abgehoben, wissen gar nicht wo alles im Argen liegt in Deutschland. Woher sollen sie es auch wissen, denn sie sind privat krankenversichert, müssen sich nicht anstellen, bekommen ihre Termine zu jeder Zeit, sind Establishment, welches abgehoben vom Volk lebt.
 
 
Noch ein paar Beispiele des desolaten deutschen Gesundheitswesens:

http://barrynoa.blogspot.de/2012/10/desolates-deutsches-gesundheitswesen.html


Mittwoch, 18. Oktober 2017

"Junges Mädchen" und "Großmutter" von Hans Volkert

Vor über 6 Jahren schrieb ich hier im Blog eine Erinnerung an Hans Volkert 1878-1945, siehe:


Dieser Tage bekam ich von einer netten Blogleserin zwei Originalgrafiken von Hans Volkert, die ich auch den Lesern meines Blogs, und da natürlich den Kunstfreunden, nicht vorenthalten möchte.