Donnerstag, 16. Februar 2017

Perverses Fernsehen propagiert in Kochsendungen Fleisch von Tierkindern, wie Lämmern und Kälbchen

Essen Sie auch Lammfleisch?

Essen Sie auch Kalbfleisch?

Essen Sie auch Taubenfleisch?

Siehe zu letzterem Foto, diesen Blogbeitrag:
http://barrynoa.blogspot.de/2015/05/guten-flug-kleine-wunderbare-taube.html

 
„Mann ist, was man ißt!“ - dieser Spruch trifft zum Teil zu! Ich schaue mir (aus beruflichen Gründen) jeden Tag die Sendung „Bares für Rares“ im ZDF an. Ansonsten habe ich nichts für das bundesdeutsche öffentlich-rechtliche Volksverblödungsfernsehen über, aber um einige Sendungen komme ich leider nicht drum rum!
 
Vor der Sendung „Bares für Rares“ läuft die Koch-Show „Küchenschlacht", von der ich oft die letzten Minuten mitbekomme. Es ist entsetzlich! Das bundesdeutsche öffentlich-rechtliche Volksverblödungsfernsehen verhetzt nicht nur die Bevölkerung in politischen Dingen, sondern sie propagiert auch Tierfeindlichkeit, die seinesgleichen sucht. Da werden in dieser Koch-Show laufend Gerichte gekocht und damit der Bevölkerung zum Nachkochen empfohlen, die ausgerechnet aus Lamm-und Kalbfleisch bestehen, Fleisch wofür Tierkinder sterben müssen.
 
Es ist schon schlimm genug, wenn überhaupt Tierfleischgerichte propagiert werden, aber am perversesten ist es, wenn man gerade geborene kleine Schäfchen und Kälbchen frißt, nur weil dieses Fleisch ein wenig zarter schmeckt. Dem Publikum sollte mal ein lebendes Lämmchen oder ein lebendes Kälbchen in der Fernsehküche vorgeführt werden und dann dort geschlachtet werden und dann gesehen werden, ob die Zuschauer noch immer solche Gerichte dort gekocht sehen wollen.
 
Eine Hobbyköchin kochte dieser Tage sogar ein Gericht mit Taubenfleisch und ausgerechnet dieses verkommene Subjekt kam weiter, indem ihr Gericht gelobt wurde. Auch bei Taubenfleisch ist es so, daß da ganz junge Tauben für genommen werden, Tauben die noch im Nest sitzen, denen von gewissenlosen Taubenzüchtern der Hals umgedreht wird.

Ethisch ist dagegen die Kochsendung auf dem privaten Fernsehsender „Die neue Zeit TV“: „Die vegane Volksküche“, an der sollte sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen ein Beispiel nehmen. Aber ethisches Handeln ist den Hetzern und Volksverblödern ja ein Graus, obwohl sie sich demagogisch als Gutmenschen-Fernsehen darzustellen versuchen, was überhaupt nicht stimmt, denn die wahren Gutmenschen sind die, über die sie herziehen und gegen die sie hetzen. 

Mittwoch, 15. Februar 2017

Elsa Beskow (1874-1953): "Tummelisa" ("Däumelinchen")

In diesem Blogbeitrag schrieb ich über Andersens Märchen „Däumelinchen“: http://barrynoa.blogspot.de/2017/01/daumelinchen.html. Das Buch „Däumelinchen“ wurde im Laufe der Zeit von sehr vielen Künstlern illustriert. Eine Künstlerin, die auch dieses Buch illustrierte, die ich übrigens sehr mag, vergaß ich in dem Blogbeitrag zu erwähnen: Elsa Beskow, geb. 1874, gest. 1953 (https://de.wikipedia.org/wiki/Elsa_Beskow)!

„Däumelinchen“ gefällt mir deshalb so besonders, weil dort ein kleines Menschenkind mit der Tierwelt in innigen gleichberechtigten Kontakt tritt. Die Natur ist zwar in der Realität nicht so wie in diesem Märchen, sondern sie ist grausam und ungerecht, eines frißt das andere, ohne Erbarmen, aber man kann ja auch mal träumen und sich in eine bessere Welt flüchten und sei es bloß in der Literatur, der Kunst, im Märchen.










 

Dienstag, 14. Februar 2017

AfD: Petry muß weg!



Nicht wählbar: Frauke Petry (AfD)


Vorlauf, siehe:

http://barrynoa.blogspot.de/2017/01/afd-will-hocke-ausschlieen-damit-schiet.html

http://barrynoa.blogspot.de/2017/02/afd-auf-spieburgerkurs-afd-sachsen-will.html


Björn Höcke auf seiner Dresdener Rede:
 
„Mit Bernd Lucke sind nicht alle die gegangen, die ihren Frieden mit der Rolle eines Juniorpartners in einer zukünftigen Koalition mit einer Altpartei gemacht haben. Manche von ihnen, manche von diesen Luckisten, sind geblieben. Das sind die, die keine innere Haltung besitzen, die Establishment sind und Establishment bleiben wollen oder so schnell wie möglich zum Establishment gehören wollen. Und, liebe Freunde, nicht wenige von diesen Typen drängen jetzt gerade in diesen Wochen und Monaten als Bundestagskandidaten auf die Listen oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen entsprechend nach vorne. Und nicht wenige werden – das muss man leider annehmen – ganz schnell vom parlamentarischen Glanz und Glamour der Hauptstadt fasziniert werden. Und nicht wenige werden sich ganz schnell sehr wohl fühlen bei den Frei-Fressen- und Frei-Saufen-Veranstaltungen der Lobbyisten.
Und nicht wenige werden nach relativ kurzer Zeit nur eins wollen: Dass es für sie so lange so bleiben wird wie es dann sein wird.“

Hat Höcke mit dieser Rede sein Todesurteil unterschrieben? Wollen Petry und ihre Establishment-Genossen ihn deshalb weghaben? Ja, denn er hat sie als Karrieristen entlarvt!


Eilmeldung: AfD Bundesvorstand beschließt Rüge gegen Höcke - Kein Ausschlußverfahren!
 
Das war am 24.1.2017!!! Gestern nun, das ganze Gegenteil: Der Bundesvorstand beschloß Ausschlußverfahren gegen Björn Höcke einzuleiten! Hat also die hinterlistige AfD-Bundesvorsitzende Petry es doch noch geschafft, hinter den Kulissen die meisten Pappfiguren des AfD-Bundesvorstands rum zu bekommen!
 
Diese meist farblosen bürgerlichen Karrieristen hatten sowieso nie das Interesse Deutschlands im Auge, sondern sie wollten letztendlich beruflich einträgliche Politikerposten besetzen und ihr größter Wunsch war, zum Establishment zu gehören, was ihnen bisher vom Establishment verwehrt wurde, so daß sie am Katzentisch sitzen mußten und die großen Pfründe ihnen verwehrt waren. Ein Mann wie Höcke, dem das Schicksal Deutschlands wirklich am Herzen liegt, der paßt dieser Bagage natürlich nicht, schon gar nicht, weil er im Gegensatz zu ihnen beim Volk beliebt ist, da er nicht der political correctness verfallen ist, wie die meisten AfD-Funktionäre.
 
Frauke Petry ließ die Katze gestern in einem kurzen Fernsehinterview aus dem Sack, indem sie davon sprach, daß die AfD eine bürgerliche Partei sein solle. Damit ließ sie die volksverbundene Maske fallen und zeigte auf, wo die Reise nach ihren Plänen für die AfD hingehen soll, hin zu einer rechtsgerichteten neuen FDP, die nicht nur unnütz wie ein Kropf ist, sondern die sich nahtlos einreihen würde in die unsozialen volksfeindlichen Parteien, die jetzt das politische Establishment stellen.
 
Frauke Petry ist eine mehr als unseriöse Politikerin, schon ihr flittchenhafter Lebenswandel hätte aufmerken lassen sollen. Eine seriöse verheiratete Frau mit 4 (!) Kindern trennt sich doch nicht während der politischen Karriere von ihrem Mann, beginnt eine Liebschaft mit dem Europa-Abgeordneten Pretzell, von dem sie jetzt ein Kind erwartet, einem zwielichtigen Pretzell, der nicht genug hat von seinem üppigen Salär als Europa-Abgeordneter, und nun auch noch auf vorderem Platz für die AfD zu den Landtagswahlen in NRW antritt. Daß er dabei gegen das Wahlgesetz von NRW verstößt, dies bringt ihm von Petry allerdings kein Partei-Ausschlußverfahren ein, das deckte die Petry sogar (Pretzell gab an, in NRW zu wohnen, was Voraussetzung für eine Kandidatur ist. Journalisten deckten das als Lüge auf, er hatte nur eine Scheinwohnung angegeben!).

Die AfD ist nicht wählbar, solange sie von Leuten wie einer Petry und ihren bürgerlichen Konsorten dominiert wird. Björn Höcke wäre gut beraten sich von diesen Typen zu trennen und eine neue Partei zu gründen, eine wirkliche Alternative für Deutschland und nicht diese Truppe, die nur vorgibt, eine Alternative zu sein.

Daß mit dem Höcke-Ausschlußverfahren ein Großteil der bisherigen Wähler der AfD vor den Kopf gestoßen werden, die nun sich von der AfD abwenden, dies zeigen die vielen Stimmen im Internet, so z.B. Kommentare auf pi-news. Einige davon:  



Buendler Havelland (13. Feb 2017 10:54)

Petry zersetzt die Partei von innen, ohne Höcke nicht mehr wählbar!
Das Ziel dieser Weiber scheint zu sein, die Partei, bundesweit, wieder unter 5% zu drücken!

Merkel und Schulz machen sich ne Flasche Rotkäppchen auf…:-(((



Wirfaffendaff (13. Feb 2017 10:55)

Die AfD hat mit ihrer „Führungsetage“ bisher nur in Klo gegriffen. Wenn das Ziel ist, möglichst wenig Stimmen zu erhalten, dann ist das der richtige Weg.



monsignore (13. Feb 2017 10:55)

die AfD scheint doch KEINE alternative zu sein.

deutschland HAT sich abgeschafft!



Holzwurm (13. Feb 2017 10:56)

Bravo, die AfD zerlegt sich selbst indem sie sich den anderen Systemparteien anpassen will, wie üblich!
Für mich jetzt nicht mehr wählbar!
Das die AfD nicht merkt das man mit Samthandschuhen in diesem verlodderten Land nicht mehr weiterkommt!?
Herr Höcke war ein Hoffnungsträger für mich…



Henrica (13. Feb 2017 10:57)

wusste ich es doch schon die ganze Zeit, die AfD ist ein Schaf im Wolfspelz – keinen Deut besser als das, was gerade an der Macht ist. Petry und ihr Neuer werden die Partei zugrunde richten, noch bevor sie empor gestiegen ist.
Schade, ich dachte es gäbe noch einen Funken Hoffnung für D-land, der ist wohl erloschen. Wenn man wirklich was ändern wollte, hätte man diese langweilige Höcke Geschichte – die keinerlei Erwähnung wert ist – sein lassen. Inzwischen kräht kein Hahn mehr danach. Aber nein, man springt wie ein Wurstel über die jämmerlichen Stöckchen der Junta. Zeigt nur, AfD ist somit auch keine Alternative. Schade um die ehrlichen Mitglieder und bemühten Leuten in der Organisation – so wird das nicht. Ich halte Petry inzwischen für ein Uboot, so wie die agiert.



jeanette (13. Feb 2017 10:59)

„In diesem Jahr ist es an uns Deutschen, zu beweisen, dass wir bereit sind, für unsere Heimat einzustehen!“

Für die AFD offenbar kein Thema mehr beantwortet mit HÖCKES Parteiausschlussverfahren!

Also, die AFD ist für mich somit nicht mehr wählbar! Denn die AFD scheint sich auch nur die Taschen vollmachen zu wollen ohne Risiken einzugehen! Alles nur Versprechungen in der Art TRUMP. Nur mit dem Unterschied, TRUMP hält schon tagsüber was er morgens verspricht! Wenn ihnen schon ein Herr Höcke „zu heftig“ ist, dann ist von der Partei in Sachen Flüchtlings- und Ausländerpolitik nichts, aber auch gar nichts mehr zu erwarten!! Die Partei ist dann nur wie eine zweite FDP. Das braucht wirklich niemand!

Schade, wieder eine Hoffnung zerschlagen!



worsig (13. Feb 2017 11:00)

Eine vollkommen überzogene Aktion. Und wenn ich sehe welche Karrieristen bei der AfD sich jetzt schon auf die fetten Mandatssessel in Berlin freuen wird mir Angst und Bange. Man braucht sich nur das Chaos in Niedersachsen anschauen um zu sehen wie Recht der Höcke hat wenn er vor den Typen warnt die sich jetzt schon auf die Schnittchen und Saufgelage der Lobbyisten freuen.



MortenMorten (13. Feb 2017 11:00)

Damit hat sich die AfD für mich erübrigt. Meine Stimme bekommen die nicht mehr. Ich werde keine Partei unterstützen, die sich „Alternative“ schimpft, aber keine ist, da sie brav über jedes dahingehaltene Stöckchen springt und somit nach den Spielregeln der anderen spielt.



Systemfehler (13. Feb 2017 11:01)

Warum will man die AfD zerstören, wer hat in der Partei Interesse daran?
Ohne Björn Höcke werde ich die AfD nicht wählen und reihe mich dann in die Reihen der Nichtwähler ein.
Danke!



Haremhab (13. Feb 2017 11:01)

Ihr Bretzel hat in NRW auch Mist gebaut. Werft den typen raus.



J.B.Oelsen (13. Feb 2017 11:02)

Ohne Höcke ist das nicht mehr meine Partei.



Norefugeesinside (13. Feb 2017 11:02)

Björn Höcke für etwas zu sanktionieren, was nicht verwerflich und schon gar nicht falsch von ihm war, ähnelt dem Vorgehen des von der AFD bekämpften Parteienkartells. Man wäre hier äußerst schlecht beraten!
Die AFD ist nur solange gut, wie es dort keine Denkverbote gibt und sich ohnehin letztendlich die besseren Vorschläge durchsetzen…



ArmesDeutschland (13. Feb 2017 11:03)

AfD – wer hat euch nur das Stöckchen hingehalten wo ihr jetzt drüber springt. Oder anders – wie bekloppt muss man sein um vor einer Bundestagswahl sowas zu machen ?



neinsager (13. Feb 2017 11:07)

Ich würde mal sagen, das war´s dann mit der AFD. Die wird leider in der Versenkung verschwinden, genau so wie die Piraten. Und das war´s dann auch mit Deutschland. Ich bereite schon mal meine Flucht nach Ungarn vor.



zimtstern (13. Feb 2017 11:08)

Ok, damit hat sich für mich die AfD erledigt.



Ich bin das Pack (13. Feb 2017 11:11)

Gut Freunde… dann haben wir mit der AFD jetzt also eine weitere Partei, die ICH im Herbst ganz sicher nicht werde wählen können. Wenn sich Mama Frauke und ihre Brezel durchsetzen, wird dieser Haufen über kurz oder lang nur eine weitere systemkonforme Partei … sozusagen die kleine Schwester der FDP, die niemandem weh tun wird.

Und was machste, wenn auch die allerletzte Hoffnung schwindet? Frustriert und angeekelt in den Wald schreien „Deutschland du mieses Stück Scheiße“?

Wahrlich… dieses Volk hat sich mehr als verdient, was jetzt auf es zukommen wird.

Björn, verlass den philistren Haufen endlich und gründe eine neue bundesweite Bewegung!



buntstift (13. Feb 2017 11:11)

Offensichtlich ist die AFD stark daran interessiert, sich selbst zu demontieren. Was hat er denn tatsächlich gesagt? Das interessiert die Karrieristen Petry und Pretzell nicht. Schade, denn so wird die AFD immer weniger eine Alternative, sie lässt sich von den Linksgrünen in deren Zwangsjacke stecken.



ThomasEausF (13. Feb 2017 11:12)

Lebt Frau Petry bereits im Führerbunker?



schinkenbraten (13. Feb 2017 11:14)

Eigentlich hätte ich die AfD bei der Bundestagswahl gewählt.
Aber dann lieber doch nicht. Ich wähle dann gar nicht.



Felix Austria (13. Feb 2017 11:15)

Die AfD schafft sich ab.



Heida (13. Feb 2017 11:24)

Petry muß weg!!!

Es ist nicht zu glauben. Im wichtigsten Wahljahr aller Zeiten hat Fr. Petry nichts besseres zu tun, als die AFD zu spalten. – Und es wird eine Spaltung geben, das ist so sicher wie das Armen in der Kirche.

Die politische Korrektheit hat die AFD erfaßt. Scheinbar sieht Fr. Petry sich nur noch als neue Selbstdarstellerin ab dem Herbst im deutschen Bundestag.

Der politische Gegner ist bei weitem schlauer: Da werden Koalitionen eingegangen die bis vor Kurzem niemand für möglich gehalten hätte. Da wird jeder, absolut jeder akzeptiert, Hauptsache er schreit „wir schaffen das“

Montag, 13. Februar 2017

Gedenken an die Opfer des anglo-amerikanischen Bombenterrors auf Dresden, Februar 1945



Gedenkstein in Dreden-Nickern zur Erinnerung an die Bombenopfer vom 13. Februar 1945 mit folgendem Text:

„Wir gedenken der Opfer des anglo-amerikanischen Bombenterrors. Das sie nicht sinnlos in den Gräbern ruhn, liegt nur an unserm Willen, unserm Tun.“



Unter den brutalsten Massakern der Menschheitsgeschichte befindet sich wahrscheinlich die Bombardierung Dresdens zwischen dem 13. und 15. Februar 1945. Durch angloamerikanische Luftangriffe kamen nach verschiedenen Schätzungen zwischen 18.000 und 300.000 Zivilisten und Flüchtlinge ums Leben.

Seit der Gründung der DDR 1949 wurde der Toten des anglo-amerikanischen Bombenterrors auf Dresden, am 13. Februar 1945 jährlich in der gesamten DDR gedacht. Die Luftangriffe auf Dresden wurden als militärstrategisch wirkungs- und bedeutungslos dargestellt, die außerdem ein barbarisches und kulturfeindliches Kriegsverbrechen der Westalliierten waren. DDR-Politiker sprachen von „anglo-amerikanischen Luftgangstern“, die Dresden bewußt zerstört hätten, um die Stadt nicht in sowjetische Hände fallen zu lassen. Der DDR-Politiker Lothar Bolz bewertete 1953 die Zerstörung Dresdens als Beleg „für die enge Verwandtschaft der amerikanischen Rüstungsmilliardäre mit dem Nationalsozialismus, ihre Verwandtschaft im barbarischen Denken, wie im barbarischen Handeln. Die Ruinen unserer Städte und die Leichen, die unter ihnen begraben sind, verdanken wir Amerika und England…“

Zum 40. Jahrestag der Luftangriffe, im Jahre 1985, gab es zentrale Staatsfeierlichkeiten in der Innenstadt von Dresden.

Und jetzt, in der Bundesrepublik Deutschland? Gibt es da ebenfalls Staatsfeierlichkeiten zum Gedenken an die Dresdner Opfer der Bombennacht vom Februar 1945? Das ganze Gegenteil ist der Fall, man überläßt die Trauerkultur einem Häuflein Rechtsextremisten und versucht mit allen Mitteln das damalige Kriegsverbrechen der Westalliierten zu relativieren, es mit den Verbrechen der Nazis zu entschuldigen und zu rechtfertigen. Schäbig!

Not my President: Frank-Walter Steinmeier

Der zukünftige Bundespräsident: Frank-Walter Steinmeier

Was sind die Deutschen doch für Luschen, im Gegensatz zu den US-Amerikanern! Als dort Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, da ging der politische Gegner auf die Straße und demonstrierte und randalierte gegen ihn mit der Parole "Not my President" ("Nicht mein Präsident").

Bei der gestrigen Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten: nichts dergleichen, dies obwohl der Mob ansonsten gern auf die Straße geht, besonders wenn es gegen die AfD oder Pegida geht!

Daß Steinmeier einer der wichtigsten Konstrukteure der volksfeindlichen unsozialen Hartz-Gesetze unter Kanzler Schröder war, das haben die Deutschen wohl vergessen? Oder sein hinterhältiges Verhalten in der Maidan-Krise in der Ukraine, wo er ein Abkommen mit dem damaligen Präsidenten der Ukraine, Janukowitsch, und den Maidan-Putschisten aushandelte, welches Janukowitsch gutgläubig unterschrieb und welches schon am nächsten Tag von den Putschisten gebrochen wurde, ohne daß Steinmeier etwas dagegen unternahm. Janukowitsch war von Steinmeier herein gelegt worden! Oder, sein Geifern gegen die Brexit-Volksabstimmer in Britannien und sein Geifern gegen Donald Trump, den er gar als Hassprediger bezeichnete, eine vollkommen undiplomatische Art und Weise, zumal eines deutschen Außenministers, die Deutschland mächtig schaden wird.

Dieser Steinmeier ist einer der ungeeignetsten Männer für das Amt des Bundespräsidenten, dies zeigte auch seine hetzerische Antrittsrede, wo er spaltete, indem er den Teil des deutschen Volkes ausgrenzte, welcher mit dem herrschenden Establishment unzufrieden ist. Dessen parlamentarische Vertreter, in Form der AfD, griff er an, ohne sie namentlich zu nennen.

Nein, Steinmeier wird kein Präsident werden, der Deutschland eint, sondern jemand, der spaltet. Damit befindet er sich in Tradition der bisherigen Bundespräsidenten (ausgenommen: Gustav Heinemann), angefangen von Theodor Heuss, der von 1949-1959 erster Bundespräsident war, ein Mann der einst 1933 als Reichstagsabgeordneter für Hitlers Ermächtigungsgesetz gestimmt hatte, welches die Diktatur in Deutschland erst möglich machte.

Ein Präsident in Deutschland war allerdings untadelig, das war Wilhelm Pieck, Präsident von 1949-1960 für den Ostteil unseres Vaterlands, der DDR.

Präsident Wilhelm Pieck
 

Sonntag, 12. Februar 2017

AfD auf Spießbürgerkurs? AfD Sachsen will Waschbären ausrotten, als wenn der Bürger keine anderen Sorgen hätte!

Foto: Heiko Kiera

Wenn die AfD so weiter macht, dann wird sie bei den kommenden Bundestagswahlen ein Fiasko erleben!

Da bezeichnet die Bundesvorsitzende Frauke Petry, Björn Höcke als „Belastung“ für die AfD (http://barrynoa.blogspot.de/2017/01/afd-will-hocke-ausschlieen-damit-schiet.html) und er wird mit einem Parteiordnungsverfahren überzogen. In Baden-Württemberg wird Dr. Gedeon (http://www.wgmeister.de), ein Mann mit KPD/ML-Vergangenheit und Volksverbundenheit, aus der Landtagsfraktion hinaus gemobbt, ganz im Mainstream einer verlogenen political correctness, gegen die anzutreten, die AfD sich dem Wähler empfahl, dies auf Betreiben eines Jörg Meuthen, der von seiner ganzen politischen Ausrichtung und Sozialisation (Wikipedia: „Meuthen wird zum ehemals Lucke-nahen eher wirtschaftsliberalen Flügel in der Alternative für Deutschland gerechnet.Nach eigener Aussage wolle er ein Gegengewicht zu den Rechtskonservativen im neuen Parteivorstand bilden. Meuthen distanziert sich von Extrempositionen innerhalb der AfD. Auch abweichend vom Programm der AfD Baden-Württemberg vertritt er beispielsweise nicht die Meinung, die deutschen Medien seien weitgehend gleichgeschaltet!“) besser in die FDP gepaßt hätte, als denn sogar Vize-Vorsitzender der Bundes-AfD zu sein, und der aus der AfD eine Art konservative FDP machen möchte, volksfeindlich und unnütz wie ein Kropf.

Dr. Gedeon und Höcke, will man also nicht, stattdessen tummeln sich in den Landtagen Abgeordnete der AfD, auf die Deutschland gern verzichten kann, ausgemachte Mainstreamer und Spießbürger dazu. Bestes Beispiel, der sächsische Abgeordnete der AfD Gunter Wild! Als wenn das Land und seine Bürger keine anderen Sorgen hätte, da belästigt er den Landtag mit einer Rede, wo er zum Abschuß von Waschbären aufrief.

Siehe:
 
In der aktuellen Debatte forderte Wild im Namen der AfD-Fraktion in einem Änderungsantrag Fang- und Abschussprämien für invasive Arten wie Waschbären und Mink.

Dazu erklärte der AfD-Landtagsabgeordnete, Gunter Wild (Wikipedia: Von 1990 bis 2003 war Wild Inhaber des Lebensmittelmarktes "Wild’s Wurstland". !)

„Warum wollen die CDU und die SPD immer nur beobachten und ermitteln? Wir sprechen hier von Raubtieren ohne natürliche Feinde in unserer Region. Der Waschbär etwa öffnet und plündert Kaninchen- und Hühnerställe, raubt Vogeleier aus den Nestern und in vielen Fällen die brütenden Muttertiere gleich mit. Die heimische Tierwelt leidet stark darunter, dass sich diese invasiven Arten explosionsartig vermehren. Der Berichtsantrag ist nichts weiter als ein Feigenblatt, der an der unkontrollierten, massenhaften Vermehrung nichts ändern wird. Es benötigt eine unverzügliche Regulierung mittels Fang- und Abschussprämien, die dafür sorgen, dass ein Gleichgewicht in der Natur wieder hergestellt wird und erhalten bleibt!“

 
Harald von Fehr von der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands schreibt dazu u.a, in einem Brief an Frauke Petry:

„Dieser Landtagsabgeordnete ist wohl einer der jagenden Spezies, die eigentlich alle Tiere, die nicht gegessen werden, zum Teufel wünscht! Denn seine Argumentation ähnelt sehr der jagenden Zunft, die im Allgemeinen mit Tieren aber rein gar nichts im Sinne hat. Eine mehr als erbärmliche Einstellung eines AfD- Mitgliedes, was die ganze Partei in Verruf bringt, sind doch sehr viele AfD-Wähler Tierfreunde und deshalb sehr bestürzt über die Einstellung eines solchen AfD-Mannes.

Das Tierchen mit der Zorro-Maske ist ein Allesfresser, ein sogenannter Nahrungsopportunist: Was er leicht bekommen kann, holt er sich. Er ernährt sich liebend gerne von Obst – und frißt im Verbund auch schon einmal ganze Obstbäume leer – er verschmäht Insekten nicht, räumt aber auch mal Vogelgelege aus und verwertet menschliche Nahrungsabfälle. Lokale Berichte über negative ökologische Auswirkungen von Waschbären liest man in den letzten Jahren immer wieder. Gleichwohl hat bis dato keine wissenschaftliche Untersuchung dieser nach dem Bundesnaturschutzgesetz heimischen Tierart den ernsthaften Druck auf andere Tierarten nachgewiesen.

Für den Deutschen Jagdverband ist das allerdings kein Grund, diese Tiere nicht zu verunglimpfen. Seit Jahren verbreitet die Jägerorganisation immer wieder die gleichen vagen Behauptungen. So sollen die überwiegend nachtaktiven Räuber auch für den Bestandsrückgang der europäischen Sumpfschildkröte verantwortlich sein (aktueller Bestand in Brandenburg etwa 70 bis 100 Stück) und auch Graureiherkolonien, die bei den Jägern selbst auf der Abschußliste stehen, dezimiert haben. Wissenschaftler konnten sich vor Ort ein Bild machen und widersprechen diesen Darstellungen.

Der Waschbärenforscher Frank Michler wirft dem Deutschen Jagdverband in diesem Zusammenhang eine tendenziöse Argumentation vor. Der Jagdverband verbreite ein undifferenziertes und vorgefertigtes Meinungsbild und Daten, die nicht der Faktenlage entsprechen. Man könnte meinen, hier handele es sich um einen vorsätzlichen Täuschungsversuch der Öffentlichkeit.

Im Jagdjahr 2014/15 wurden über 116.000 Waschbären in Deutschland getötet. Die Bestandsentwicklung wird dadurch nicht einmal aufgehalten, ein meßbarer Beitrag zum Artenschutz ist ebenfalls nicht zu erkennen. Es wird deshalb Zeit, daß die zuständigen Politiker in Bund, Ländern und Kommunen aufwachen, und das Jägerlatein nicht ungeprüft zur Vorlage von Gesetzen und Verordnungen machen, die der Allgemeinheit nicht nutzen und den Tieren erhebliches Leid zufügen.“
 
Foto: mir unbekannter Fotograf
 

Da hat sich also die sächsische AfD auf ihre Fahnen geschrieben, den Waschbären auszurotten, weil er das natürliche Gleichgewicht stört und als Fremdling die heimischen Tierarten bedrängt. Daß vom Menschen eingeschleppte Tiere in angestammter Fauna und Flora großen Schaden anrichten können, dies ist allgemein bekannt. Bestes Beispiel, die Ausrottung seltener Tierarten auf entlegenen Inseln durch eingeschleppte Ratten oder angesiedelte andere Tiere, die zum Teil dazu führte, daß unwiederbringlich ganze Arten von der Erde verschwunden sind.
 
Aber nicht Waschbären oder andere eingeschleppte Tiere sind es, die das natürliche Gleichgewicht auf der Erde aus dem Lot bringen, sondern es ist der Mensch, der sich explosionsartig vermehrt und der durch sein rücksichtsloses Verhalten die Natur zerstört. Statt nun dazu aufzurufen, daß die Bevölkerung in Deutschland nicht weiter ansteigt, da betreibt die AfD das ganze Gegenteil, fördert das Kinderkriegen mit allen Mitteln, wohl wissend, daß Deutschland eines der überbevölkertsten Länder ist und dadurch die Natur mitsamt der Tierwelt immer mehr zurück gedrängt wird.
 
Rund 83 Millionen Menschen leben bei uns auf engstem Raum und es kommen immer mehr hinzu, sei es durch Geburten oder durch Einwanderung, wobei die Einwanderer am geburtsfreudigsten sind. Das Anderthalb mal so große Paraguay hat im Vergleich nur 5 Millionen Einwohner oder das etwas größere als Deutschland, Norwegen, ebenso nur 5 Millionen Einwohner, alles Größen die noch naturverträglich sind. Auf annähernd gleicher Fläche drängen sich in Deutschland also 83 Millionen Menschen und in Norwegen dagegen leben nur 5 Millionen Menschen!!!
 
Ja, und dann frage ich mich auch, warum die AfD Sachsen keine Kampagne gegen Hauskatzen führt, welche als nichtheimische Tierart der heimischen Tierwelt viel, viel mehr zusetzt, als es der Waschbär tut? Während der Waschbär kaum Schaden anrichtet, richten die 13 Millionen deutschen Hauskatzen großen Schaden an. Allein 200 Millionen Singvögel fallen ihnen jedes Jahre in Deutschland zum Opfer, gar nicht zu zählen, die vielen Millionen anderen Kleintiere, wie Frösche, Kröten, Spitzmäuse usw.
 
Das traut man sich wohl nicht, die Wähler zu verprellen, all die Katzenhalter und Katzenfreunde? Da traut man sich an den Waschbären heran, weil der keine große Lobby hat? Einfach nur schäbig und spießbürgerlich!

Richard Formen:

"Herr Wild, Selbst Sie als zoologischer Amateur könnten wissen, dass das Gleichgewicht der Natur schon lange aus dem Ruder ist. Außerdem: Wen interessiert das überhaupt? Und sind ökologische Belange nicht das Handwerk Ihres linksversifften politischen Hassgegners, den Grünen?"



Samstag, 11. Februar 2017

Hommage für Pu den Bären, Ferkel und den trübsinnigen Esel I-A

"Pu der Bär" als preiswerte Taschenbuchausgabe


Ich bin als mittlerweile alter Mann noch immer ein großer Fan von Teddybären. Dies rührt aus meiner Kindheit her, wo ich meine Teddys über alles liebte, siehe z.B.: http://barrynoa.blogspot.de/2011/07/altes-geliebte-teddybaren-und-anderes.html

 
Als Cartoonfigur mochte ich immer schon den Bären Pu, gezeichnet von Ernest Shepard (1879-1976), siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Shepard. Dieser Bär wurde ja bekanntlich von der Walt-Disney-Company „gekauft“ und vermarktet. Den ganz besonderen Charme des originalen Pu-Bären, gezeichnet von Shepard, konnte allerdings die spätere Disney-Comic-Figur „Winnie Puuh“ nie ganz erreichen. Der originale Pu-Bär bleibt unübertroffen. Auch der treue Begleiter von Pu, „Ferkel“, ist einmalig von Shepard gezeichnet, und auch diese Figur mag ich, ebenso wie den trübsinnigen Esel "I-A". 
 
 
Aus Wikipedia:

„Pu der Bär (englisch: Winnie-the-Pooh) ist der Name einer literarischen Figur und eines Kinderbuchs des Autors Alan Alexander Milne. Milne entwickelte die Figur, einen Bären „von sehr geringem Verstand“, zwischen 1924 und 1926 basierend auf einem Stofftier seines Sohnes. Das am 14. Oktober 1926 bei Methuen & Co. Ltd. (London) mit Illustrationen von Ernest H. Shepard mit dem Titel Winnie-the-Pooh erschienene Buch war ein sofortiger Erfolg, bereits Anfang der 1930er-Jahre war Pu der Bär international bekannt. Die Markenrechte wurden 1961 an die Walt Disney Company verkauft, welche mit ihrer Adaption „Winnie Puuh“ ein Franchise aufbaute.“
 


 

Der kleine Bär aus dem Hundert-Morgen-Wald mag zwar ab und an etwas begriffsstutzig erscheinen, dennoch kennt Pu der Bär viele Weisheiten, von denen wir lernen könnten. So diese Aussprüche von Pu:
 
 
Ferkel: "Wie buchstabiert man 'Liebe', Pu?" – Pu: "Man buchstabiert sie nicht… Man fühlt sie"


Pu: "Manchmal sind es die kleinsten Dinge, welche den meisten Platz in deinem Herzen einnehmen."


Pu: "Du kannst nicht immer in der Ecke des Waldes bleiben und darauf warten, daß andere zu dir kommen. Du mußt auch manchmal zu ihnen gehen."



Der trübsinnige I-A: "Die Dinge, die mich anders machen, sind die Dinge, die mich aus machen."

 
 
Pu: "Ich denke, wir sollten schlafen, um nicht so lange auseinander zu sein. Denn wenn wir jeweils in den Träumen des anderen sind, können wir die ganze Zeit zusammen sein."