Freitag, 19. Oktober 2012

Qualvolles Ende der lieben Ratte Mecki













Eine grauenvolle Nacht! Gestern am späten Nachmittag am Rattenkäfig: Unsere Altratte Mecki (die letzte von den Alten) sitzt in ihrem Körbchen und ringt um Luft! Ja und dies ging die ganze Nacht so! Ununterbrochen riss sie das Maul auf und schnappte nach Luft, dazu schweres Röcheln. Was machen? Da sie so anhänglich an uns Menschen ist, stand sie an der Käfigtür wollte zu uns, wir sollten ihr helfen. Ja und wir standen ratlos da, nahmen sie in den Arm und streichelten sie. Von Abends bis 1.00 Uhr in der Nacht nahm ich die Arme auf die Couch und an schlafen war natürlich nicht zu denken. Unsere liebe Mecki allein zu lassen, dies kam natürlich für uns nicht infrage, denn sie suchte ganz stark unsere Nähe, kam immer wieder ganz nahe und jammerte.

Von 1.00 Uhr übernahm dann Steve Neumann, auch er schlief nicht, konnte nicht schlafen bei dem Kampf der Mecki um Luft. Dazu dann am Abend Anrufe von unvernünftigen Menschen die unwichtiges am Telefon besprechen wollten, als wenn wir dazu die Nerven gehabt hätten. Einer dieser Typen: „Und was gibt es sonst noch neues?“ Bei so einem minderwertigen Menschen habe ich sofort aufgelegt und wenn er das hier liest: Er braucht nicht noch einmal hier anrufen, mit solchem Pack möchten wir nichts zutun haben. Als wenn Tiere nicht genauso leiden bei Krankheiten, sich unendlich quälen, es ist absolut kein Unterschied, auch wenn das uns eine überhebliche und entartete Kirchenlehre weis machen will. Dann Telefon abgestellt und nur noch um Mecki gekümmert. 

Endlich war die Nacht vorbei und immer noch dasselbe mit Mecki, sofort heute morgen zum Tierarzt um Mecki von ihren Qualen zu erlösen. Da sie keine Luft die ganze lange Zeit bekam, hatte sie sich schon in ihrer Verzweiflung die Nase blutig gekratzt. Wie der Tierarzt diagnostizierte, hatte sie Wasser in der Lunge, durch eine schwere Herzkrankheit, die wir allerdings vorher gar nicht bemerkt hatten. Sie war zwar schwerfällig geworden, aber dies hatten wir auf das Alter geschoben. Nun ruht sie in Frieden, eben haben wir sie begraben. Es war gut, daß wir sie nicht allein gelassen haben und sie den Gnadentod bekommen konnte, den wir Menschen in dem Unrechtsstaat Deutschland nicht bekommen dürfen, so wie das in den humanen Niederlanden und der Schweiz der Fall ist. Schuld daran sind mal wieder die deutschen "christlichen" Kirchen, die derartige Gesetze durch ihren unheilvollen Einfluß auf die Politik verhindert haben.

Zum Gedenken einige Fotos aus Meckis Leben, das erste Foto ist das letzte in ihrem Leben und zeigt sie wo sie gestern mit dem Tode ringt.  

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Rettung von zwei Libellen









Liebe Libelle,
flieg nicht so schnelle!
Denk der Gefahren,
die deiner harren...

(Heinz Erhardt)


Seitdem wir im Garten einen Teich haben, haben wir auch, als liebe Gäste, Libellen, sowohl kleine wie auch große (siehe obiges Foto mit Libellen auf einer der Wasserpflanzen).

Ich liebe Libellen schon deshalb, weil sie d i e Insekten des Jugendstils um 1900 waren, immer wieder auf arkadischen Kunstwerken verewigt, siehe das Foto mit der Kupferschale und den Scan mit Postkarten um 1900.

Es war den ganzen Sommer ein Vergnügen diesen schönen Insekten zuzuschauen, wie sie farbenprächtig in der Sonne wie Edelsteine glänzten und wie technisch perfekt ihr Flug war, können sie doch wie ein Hubschrauber fliegen, das heißt auch auf der Stelle in der Luft stehen bleiben.

Heute nun, oh Graus, lagen doch zwei dieser Exemplare im Wasser. Was war passiert? Sie waren doch sonst so geschickt und landeten statt im Wasser immer auf einem der Halme von Pflanzen oder auf einem Seerosenblatt! Möglich, daß sie durch das heute nicht sehr warme Wetter unterkühlt waren und deshalb nicht so behende waren. Also schnell aus dem Wasser gefischt und grob von den grünen Algen befreit in die sie sich verfangen hatten und der Sonne und dem Wind entgegen gehalten (siehe Fotos) und siehe da, langsam erholten sie sich, fibrierten mit den Flügeln und putzten sich. Erst flog die eine davon und sehr viel später die zweite. Die hatte wahrscheinlich länger im Wasser gelegen und brauchte ihre Zeit um wieder fliegen zu können. Schön, daß sie nicht schon heute ertrinken mußten, denn Libellen haben bekanntlich nur ein sehr kurzes Leben, etwa nur 6 – 8 Wochen lang, und da ist jeder Lebenstag ein Geschenk.

Wikipedia: „So waren die Libellen in der germanischen Mythologie der Göttin Freya zugeordnet und heilig. Diese heidnische Verehrung wurde von christlichen Missionaren gemeinsam mit der Bedeutung des der Freya gewidmeten Freitag umgekehrt, die Libellen wurden zu „Teufelsnadeln“, „Teufelsbolzen“ oder „Augenstechern“ und der Freitag zum Unglückstag.“

Ja ja, die naturfeindlichen christlichen Missionare, alles natürliche und wahrhaft göttliche war ihnen suspekt und so wurden aus wunderbaren Insekten Jahrhunderte lang „Teufelsnadeln“ und „Augenstecher“, letzteres vollkommen idiotischerweise, denn Libellen stechen nicht und schon gar nicht in die Augen von Menschen. Erst die Aufklärung um 1750, die Lebensreformbewegung um 1900 und die 1968er-Bewegung machte der Unnatur im Denken ein Ende und die Kirchen mußten die Oberhoheit über die Menschen aufgeben. Diese Oberhoheit zurück zu gewinnen, wird seit etlichen Jahren mit Macht versucht, denn das reaktionäre Rollback religiös fundamentalistischer Kreise ist auf allen gesellschaftlichen Gebieten im vollen Gange.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Goldener Herbst im Schloßpark zu Mosigkau

Was für ein sonniger und warmer Herbsttag, Mitte des Monats Oktober 2012!   
Wundervoll diesen Herbsttag im Park des Schloßes Dessau-Mosigkau genießen zu können. Für die Leser des Blogs hier nun etliche Schnappschüsse:

























Samstag, 13. Oktober 2012

Desolates deutsches Gesundheitswesen: Weisheitszahn, Clindamycin und spezielle deutsche Nebenwirkungen


2 Monate Schmerzen und Krankheit liegen nun hinter mir und gesund bin ich noch lange nicht, und dies alles nur wegen einem Weisheitszahn und vor allem wegen dem desolaten deutschen Gesundheitswesen. Der Reihe nach!

Am 13. August bekam ich Zahnschmerzen, die noch auszuhalten waren, aber in der Nacht vom 14. August zum 15. August waren sie schon heftig. Ich also zum Zahnarzt, einem erfahrenen älteren Herrn. Er konnte nichts mehr machen, der linke Weisheitszahn war schon so kariös, daß er unbedingt  raus mußte. Kariös deshalb, wie ich später erfuhr, weil meine Zahnärztin ihn die letzten zwei Jahre nicht behandelt hatte, obwohl ich x-mal bei ihr war. Dies deshalb nicht, weil ihr der Zahn wegen einer Prothese im Wege war und sie ihn gar nicht retten wollte durch eine Plombe, dies unter dem Motto: Wenn der Weisheitszahn ordentlich desolat ist, dann wird der Patient einer Entfernung schon zustimmen.

Der Zahnarzt schrieb eine Überweisung und ich damit zur Kieferchirurgie. Kieferchirurgie deshalb, weil der Weisheitszahn quer im Kiefer saß und extrem nahe am Kiefernerv. Nun hatte ich naiver Weise angenommen, daß ich als Schmerzpatient noch am selben Tag mit der Entfernung dran kommen würde, doch weit gefehlt. Es wurde geröntgt und das war nicht gerade billig, denn da der Zahn so nahe am Kiefernerv lag, wurde mir geraten das 3-D-Röntgen zu machen und das bezahlt nun mal die gesetzliche Kasse nicht, Kosten: 256,- Euro!

Man bot mir den Termin 24. August an, also 9 Tage später!!! Angeblich würde es vorher nicht gehen, da Urlaubszeit. 9 Tage Schmerzen? Es war nicht auszuhalten! Am Freitag den 17. August dann ein Anruf der Kieferchirurgie, es würde doch eher gehen. Das Wochenende dann trotz mehrerer Ibutad 600 mg am Tag Schmerzen, so daß ich am Montag, den 20. August mir von der der Kieferchirurgin ein noch stärkeres Medikament verschreiben lassen mußte.

Am 21. August dann der Eingriff, nicht gerade schön so was bei örtlicher Betäubung, aber eine Narkose hätte 350,- Euro gekostet, denn auch Narkose wird von der gesetzlichen Kasse nicht bezahlt. Nach einer ¾ Stunde war der Zahn raus. Da er so kompliziert saß, mußte er gespalten werden und aus dem Kiefer rausgefräst werden. Dies hinterließ natürlich ein gewaltiges Loch, welches mit Einlagen gefüllt wurde, die aller paar Tage neu rein kamen.

Statt aber nun von den Schmerzen befreit zu sein, war das Gegenteil der Fall – wochenlang mächtige Schmerzen, trotz Ibutad 600 mg-Tabletten. Von der Kieferchirurgin bekam ich anfangs den Rat immer tüchtig die Zähne zu putzen, was ich auch tat. Von Spülung der Wunde war keine Rede. Erst Tage später warf sie mir vor, die Wunde nicht genügend gespült zu haben, da sie schlecht heilen würde, da immer wieder Essensreste in sie gelangen. Spülen? Mit was, das hatte sie mir vorher nicht gesagt. Sie gab mir dazu eine vollkommen ungeeignete Spritze mit (siehe Foto), deren Tülle wenige Millimeter lang war und womit man in die Tiefe der Wunde nicht gelangen konnte um alle Essensreste auszuspülen. Eine gebogene stumpfe Nadel mußte ich mir dann selbst über das Internet per Express besorgen, denn meine Apotheke mußte passen, so etwas würden sie nicht führen (?). Ein führendes Land im Gesundheitswesen will Deutschland sein? Einen Dreck ist dieses deutsche Gesundheitswesen führend!

Na jedenfalls wurde und wurde es nicht besser, im Gegenteil nach einigen Wochen war mein Kiefer entzündeter als am Anfang. Dies lag wahrscheinlich daran, da sich die behandelnden Ärzte nicht an die Anweisung des Chefarztes gehalten hatten, der angewiesen hatte, einen Dip (Einsatz der immer kürzer gemacht wird) zu setzen, damit die Wunde von unten nach oben langsam heilen kann. Obwohl von ihm angewiesen, wurde es einfach nicht gemacht! In meiner Verzweiflung zu meiner früheren Zahnärztin, ob die helfen könne. Da dann wieder eine Enttäuschung! Ohne mich zu fragen fing sie, nachdem sie in die Weisheitszahnwunde eine Einlage reingelegt hatte, an, die anderen Zahnhälse abzuschleifen, dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt wo eine zusätzliche Reizung mehr als unangebracht war. Warum dies? Ich kann es mir denken, die Einlage in den Weisheitszahn brachte finanziell wenig, deshalb schnell noch den Patienten überrumpelt und eine Zusatzleistung abgerechnet! Und diese Zahnärztin hatte kurioserweise, wie sie mir sagte, auch ein Schreiben der Kieferchirurgie bekommen, worin man sich für die Überweisung des Patienten Bernd Nowack bedankte und worin stand was man alles gemacht hätte. Kurioserweise kann man nur sagen, denn diese Zahnärztin hatte mich gar nicht überwiesen, mehr als merkwürdig dies. Bezeichnend für das bevormundende deutsche Gesundheitswesen, daß da Schreiben ohne Wissen des Patienten an Ärzte geschickt werden, man wird wie ein unmündiges Kindergartenkind behandelt, über deren Kopf man handelt.

Jedenfalls war nach Wochen der Kiefer und die Wunde immer noch entzündet und tat weh. Nun verschrieb eine Ärztin der Kieferchirurgie mir ein starkes Mittel, aller 8 Stunden zu nehmen, das pure Gift: Clindamycin (Erfahrungsberichte: http://www.sanego.de/Medikamente/Clindamycin) . Daß 38 % aller in den Erfahrungsberichten Schreibender schwersten Durchfall bekamen und viele andere Krankheiten, siehe Link, sagte man mir nicht und so quälte ich mich mit diesem Mittel ohne Begleitmedikamente. Begleitmedikamente hätten die Nebenwirkungen gemildert, wie mir meine Apothekerin später sagte und so wunderte ich mich, daß die massiven Durchfälle die ich hatte auch 5 Tage nach Absetzen des Mittels statt besser zu werden eher schlimmer wurden.

Vergangenen Montag früh bekam ich die Panik, weil bei mir hinten raus nur noch Wasser kam und dies so, daß ich mehrmals stündlich zur Toilette laufen mußte. Also meinen Allgemeinarzt angerufen. Von 8 Uhr bis 9.30 Uhr nahm keiner dort ab, obwohl ich dauernd anrief, dann 9.30 Uhr eine unfreundliche Sprechstundehilfe: „Sie wissen doch, daß Sie bis 9.30 Uhr in der Praxis sein müssen, ansonsten kommen Sie nicht mehr dran!“ Ich: „Ich habe massiven Durchfall, wie soll ich da hinkommen und außerdem ist kein Mensch bei Ihnen ans Telefon gegangen!“ Sie:“ Jetzt ist es zu spät, sie hätten früh kommen müssen (Ignorieren des Durchfalls!!!)!“ Ich: „Das ist schwerer Durchfall nach Antibiotika der Kieferchirurgie“. Sie: „Aha, von anderen Ärzten gegeben, dann wenden Sie sich an die Kieferchirurgie, wir sind da nicht zuständig!“ Bums und Telefonatsende! Welch ein Wahnsinn, da schuckelte mich diese Type ab, verweist mich an die Kieferchirurgie zur Behandlung von einer Durchfallerkrankung, was Sache eines Allgemeinmediziners ist und nicht eines Kieferchirurgen! Ja und dies selbstherrlich als Sprechstundenhilfe ohne den Arzt zu befragen, es wird immer doller in diesem Land!

Zum Glück habe ich dann noch einen anderen Arzt gefunden, der nun den Durchfall mit Medikamenten behandelt, was dringend nötig war, da es so nicht weiter ging, denn bei wochenlangem Durchfall, der auch durch Hausmittel, Zwieback und Kohletabletten nicht zu stoppen war, ist Gefahr im Verzug, schon durch fehlende Elektrolyte usw. 2 Monate Schmerzen und 7 Kilo abgenommen (kaum Essen können wegen der Schmerzen und dem späteren Durchfall) und Kennenlernen der Realität im deutschen Gesundheitswesen reichen:

Deutschlands Gesundheitswesen ist absolut desolat und wer es kann sollte bei allen Operationen oder dergleichen ins Ausland gehen, so z.B. bei Zahnsachen nach Ungarn.    

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Gedanken zum heutigen Welttierschutztag

Kerker für kleine Kälber

Qualvolles Ausbrennen der Hörner bei allen Kälbern

Es ist doch merkwürdig wie selbstgerecht die Nachkriegsgenerationen ihren Vorfahren verwerfen sich nicht gegen das Naziregime aufgelehnt zu haben oder dieses verhindert zu haben. 6 Millionen umgebrachte Juden werden auch noch dem kleinsten damals Lebenden zum Vorwurf gemacht. Statt nun mittlerweile uralten Menschen oder den eigenen Vorfahren moralische Vorhaltungen zu machen, sollten die im Jetzt und Heute Lebenden sich lieber um die Schandtaten unserer Zeit kümmern und ihre Stimme dagegen erheben. Dies noch dazu, da es heutzutage tausend mal gefahrloser ist gegen Unrecht vorzugehen als in der NS-Zeit, wo so etwas kaum möglich war, ohne Gefahr zu laufen verhaftet zu werden und im KZ zu landen.

Heute ist Welttierschutztag. Was machen die heutigen Gutmenschen gegen Tierquälerei in den Massenfabriken der Nutztierwirtschaft? 750 Millionen Tiere werden jedes Jahr in Deutschland geschlachtet, die Mehrzahl davon nach einem unbeschreiblich qualvollen Leben welches den Vergleich zu den KZ´s der Nazis nicht zu scheuen braucht, auch wenn man dies nicht hören will. Allein in Niedersachsen leben 55 Millionen Schweine, ein Mehrfaches der dortigen Bevölkerung. Man nimmt sie kaum war, da diese Fabriken der Versündigung des Menschen an den Tieren mittlerweile wie Hochsicherheitslager abgesondert von der Öffentlichkeit sind.

Skandalös, daß bei den Massenschlachtungen ein großer Prozentsatz der Tiere bei lebendigem Leibe zerteilt werden, oder Schweine bei lebendigem Leibe gebrüht werden, da die Betäubung nicht klappte. Der absolute Skandal ist dann, daß Millionen Schweine ihr ganzes Leben in engsten Käfigen leiden müssen und dann, wie neulich berichtet wurde, 1/3 des Fleisches  weggeworfen  wird! Eines ist klar, die Nachgeborenen werden den jetzt Lebenden später diese Schandtaten genauso vorwerfen, wie die heute Lebenden die Greuel in der NS-Zeit anklagen.

Besonders die Kirchen werden zu ihrer Rolle in unserer Zeit kritisch beurteilt werden, denn sie haben mal wieder sich nicht auf die Seite der Schwachen gestellt, so wie es eigentlich Jesus fordert, dies in der Jahrhunderte alten Kontinuität, siehe Hexenverbrennungen, Ketzerverfolgung, Folter, Ausbeutung und Pakt mit den Reichen und den Herrschenden. Ausnahmen gibt es natürlich unter den Christen, siehe Franziskus oder jetzt Eugen Drewermann oder andere christliche Gruppen welche die schamlose amoralische Behandlung der Tiere durch uns Menschen nicht akzeptieren und ihre Stimme dagegen erheben oder zur Tat schreiten.

Wer ist nun ein wirklicher Christ im Sinne der Lehre des Jesus Christus, derjenige der am Sonntag in die Kirche rennt, anschließend seinen Schweinsbraten aus Qualhaltung zu Mittag gedankenlos verspeist, dazu noch perverser Weise ein Tischgebet spricht, oder der atheistische Veganer, der z.B. ein Huhn mit vielleicht nicht gesetzlichen Mitteln aus Qualhaltung befreit, so wie das manche radikalen Tierschützer tun?

Neulich führte ich ein Telefongespräch mit einem evangelikalen Pfarrer einer Freikirche, der sah absolut nichts unmoralisches darin Fleisch aus Massentierhaltung zu verzehren oder Milch, Butter, Käse, Joghurt und Quark von Kühen aus heutigen mehrheitlichen Haltungsformen zu sich zu nehmen. Er war mehr als verwundert, daß dies unmoralisch sein solle. Statt dessen sah er im Tabakkonsum etwas sündhaftes und dann natürlich in freier Sexualität, das war für ihn der Gipfel des Unchristlichen.

Wieso sind Milchprodukte eine miese Sache? Da muß man sich nur mal anschauen, wie Kühe ausgebeutet werden, sofort nach der Geburt werden die Kälbchen in engste Käfige gesteckt, Boxen in denen sie sich nicht mal umdrehen können, dies bei Tieren die in Freiheit als Jungtiere einen unbändigen Lauftrieb haben. Und die Mutterkühe? Die schreien tagelang nach ihrem Kälbchen, das rührt natürlich einen „Christenmenschen“ nicht. Dann noch im Kälbchenalter, das Ausbrennen der Hörner, ja und dann oft ein jämmerliches Leben in Anbindehaltung, solange bis die Kuh für den Ausbeuter nicht mehr Hochleistung bringt und in den Schlachthof kommt. Jedes Jahr muß eine Milchkuh natürlich ein Kälbchen gebären, damit die Milch fließt, die dann für uns Menschen als Joghurt und anderen Produkten in die Supermärkte kommt, wo ein gutes Drittel dann letztendlich in den Abfall wandert, wie allgemein bekannt ist (gab es früher nicht, in der DDR schon gar nicht).

All das stört die Kirchen scheinbar nicht, denn in den Predigten der Pfaffen kommen solche Themen kaum mal vor, ist man doch Teil dieses amoralischen kapitalistischen Systems, der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und der Ausbeutung des Tieres durch den Menschen. Ist es nicht abstoßend, wenn z.B. die verquaste offizielle Kirchenmoral einen Agrarier der Tiere in tierquälerischer Haltung hält zur Kommunion zuläßt, an ihm keinen Fehl und Tadel erkennt, aber z.B. einen Geschiedenen und Wiederverheirateten dies verweigert und ihm bescheinigt eine große Sünde begangen zu haben?


Voltaire: „Écrasez l’infâme!“

Mittwoch, 3. Oktober 2012

3. Oktober - "Tag der offenen Moschee" in Deutschland


3. Oktober – „Tag der deutschen Einheit“? Immer weniger, denn die Moslems in unserem Land haben ausgerechnet auf diesen Tag den „Tag der offenen Moschee“ gelegt und es feiern mittlerweile mehr Menschen den „Tag der offenen Moschee“ als den „Tag der Einheit“. Allein 600 Moscheen haben heute in Deutschland geöffnet und machen in Propaganda für ihren Islam, wollen dieses Jahr den Nichtmuslimen die Kultur des Islams schmackhaft machen.

Kultur des Islam? Da muß man natürlich an die Diskriminierung der Frau denken, mit dem unsäglichen Kopftuch und noch schlimmer mit dem Ganzkörperbadeanzug (siehe Foto oben), von der Ungleichheit von Mann und Frau in Ehe, Gesellschaft und Sexualität (Frauen haben vor der Ehe absolut keusch zu sein, Männer dagegen dürfen sich „austoben“) ganz abgesehen. "Kultur" des Islam bedeutet auch Kriminalisierung von Homosexuellen, bis hin zur Todesstrafe. Oder man muß an die grausame Genitalverstümmelung an kleinen Jungen denken, die man verharmlosend „Beschneidung“ nennt, und die in Deutschland bald straffrei sein wird (http://barrynoa.blogspot.de/2012/07/genitalverstummelung-in-deutschland.html , http://barrynoa.blogspot.de/2012/07/leser-emails-zur-debatte-um-die.html , http://barrynoa.blogspot.de/2012/07/leser-emails-zum-thema-beschneidung.html).

Zur „Kultur“ des Islam gehört es auch Tiere insofern zu quälen, da man die Betäubung beim Schlachten ablehnt und auch dies ist in dem „Rechts“-Staat Deutschland erlaubt, obwohl das Tierschutzgesetz es verbietet, aber auch da hat man Sondergesetze für Juden und Muslime geschaffen – Körperverletzung (Genitalverstümmelung) und Tierquälerei (Schächten) erlaubt, da ja die Religions“freiheit“ in dem Staat Bundesrepublik über den Menschen- und Tierrechten steht!

Zur Kultur des Islam gehört es auch, daß Muslime Zeter und Mordio schreien wenn Karikaturen oder Filme ihren Mohammed darstellen. Nicht nur Zeter und Mordio wird geschrieen, sondern man erlaubt sich Gewalt anzuwenden, so z.B. bei Demonstrationen, wo man blindwütig auf Polizisten losging (schwere Stichverletzungen!), die eine genehmigte Wahlveranstaltung der islamkritischen Pro NRW-Partei schützten. Ausgerechnet heißt das Motto des diesjährigen Tages der offenen Moschee „Islam in Kunst und Kultur“. Freiheit der Kunst im Islam? Wohl kaum, wenn schon Karikaturisten und Filmemacher mit dem Tode bedroht werden und Karikaturen Stürme der Empörung auslösen. Ja und die Deutschen? Die sind eingeschüchtert, fürchten den islamistischen Mob. Dazu dann die offizielle Politik, die einen auf Multikulti macht und die verharmlost, die immer mehr mittelalterlichen Gesellschaftvorstellungen nachgibt, so z.B. im Urteil des hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) in Kassel, der die Berufung einer heute 12 Jahre alten Schülerin aus Frankfurt/Main zwar abwies, aber! Die 12jährige (eine 12jährige kann klagen?) wollte feststellen lassen, daß sie im abgelaufenen Schuljahr im Alter von 11 Jahren zu Unrecht nicht vom gemeinsamen Schwimmunterricht mit Jungen befreit wurde. Nun könnte man meinen, daß dieses Ansinnen auf Befreiung vom Schwimmunterricht aus religiösen Gründen ja abgelehnt wurde, aber, die Begründung macht betroffen, denn sie empfiehlt jungen Muslimas das Tragen des „Burkinis“, des Ganzkörperbadeanzugs: „Abzuwägen seien die Grundrechte der Religionsfreiheit und des staatlichen Bildungsauftrags“, sagte der Richter. „Er habe keinen Zweifel, daß die Klägerin es mit ihrem Glauben sehr ernst meine. Das Tragen eines Burkinis sei ihr als "milderes Mittel" an dieser Schule aber möglich gewesen. Der Anwalt des Mädchens hatte mit dem Anblick der anderen leichtbekleideten Jungen und Mädchen argumentiert. Dies verletze ihr Schamgefühl (!!!). Die Klägerin sagte: "Ich möchte Jungen nicht in kurzer Bekleidung sehen. Ich mag so was nicht." (Die islamische Schülerin will Ärztin in Deutschland werden!!!).

Statt nun rigoros die normale Schwimmbekleidung zu fordern, macht ein deutsches Gericht den Ganzkörperanzug rechtlich möglich, ein Skandal ohnegleichen, wird dadurch doch den mittelalterlichen Moralbegriffen des Islam in den Schulen Tor und Tür geöffnet. Der Anblick von Jungen und Mädchen in Badehosen, Badeanzügen und Bikinis verletzt angeblich das Schamgefühl von Muslimen, wann empört sich der deutsche Michel aber über Burkinis im Schwimmunterricht an deutschen Schulen? Bei deren Anblick ist das Schamgefühl natürlich denkender Menschen tatsächlich verletzt, denn man muß sich schämen, daß in nur wenigen Jahren die ehemals freie Gesellschaft mit Gleichberechtigung der Geschlechter, mit Freikörperkultur, sexueller Befreiung durch die 68er-Bewegung und Freiheit auf allen gesellschaftlichen Gebieten zugunsten des Mittelalters immer mehr zurück gedrängt wurde.  

Montag, 1. Oktober 2012

1-jähriges Bestehen des Antikhandels Neumann, Dessau - anhaltische Kunstschätze im Angebot


1-jähriges Bestehen kann heute der Antikhandel Neumann in Dessau feiern! Die 100%ig online tätige Firma kann mittlerweile mit einem hochklassigen Angebot aufwarten, neben Kunst und Antiquitäten verschiedener Zeitepochen, auch mit Grafik, alten wertvollen Büchern und Postkarten.

Derzeit sind im Angebot, siehe: http://antikhandelneumann.npage.de, einige Stücke aus dem früheren Besitz der anhaltischen Prinzessin Antoinette (1885-1963), die nach 1945 noch einige Zeit im Dessauer Schloß Georgium wohnte und dann eine kleine Wohnung in Dessau-Ziebigk bezog. Vom DDR-Staat erhielt sie keine Rente oder Sozialhilfe, mußte durch kleine Dienstleistungen für Bekannte und Nachbarn sich mühsam durchs Leben schlagen und ihre wenigen Antiquitäten die man ihr gelassen hatte verkaufen. Gute Freunde zahlten damals gute Preise, dies hauptsächlich um die Prinzessin zu unterstützen. Das hier abgebildete zauberhafte Porzellanschälchen mit den Delphinfüßen, um 1780, ist so ein solches Stück, welches von den derzeitigen Besitzern dem Antikhandel Neumann in Kommission gegeben wurde.