Leider habe ich keine Videokamera, darum auch nie meine Hühner mal gefilmt. Mehr aus Versehen kam ich zweimal auf den Videomodus meines Fotoapparates als ich meine Hühner fotografieren wollte, es entstanden diese verwackelten unprofessionellen Aufnahmen meiner Hühnerschar, die ich als Erinnerung an die nicht mehr lebenden Hühner bei youtube eingestellt habe.
Da leben sie noch, meine Gertrud, die der Fuchs so zugerichtet hat, daß sie in meinen Armen starb, das kleine Huhn Wackel, welches der Fuchs entwendete, das weiße Hühnchen Schneeweißchen, welches nach langer Krankheit starb.
Donnerstag, 16. Juni 2016
Dienstag, 14. Juni 2016
Schlechtes Omen: die älteste Sumpfzypresse von Orlando (USA) ?
Wieder einmal schlug ein Islamist zu, diesmal in den USA, in Orlando, im Bundesstaat Florida. Und wieder betonen die einfältigen „Gutmenschen“, daß der Islam eine friedliche Religion sei, daß es nur bedauerliche Ausnahmen seien. In dieses Horn tuten auch US-Präsident Obama und die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. Dagegen sieht der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, das Problem klarer, er forderte gegenüber dem Islam einen härteren Kurs. In einer Rede meinte er: „Wir können nicht weiterhin Tausenden und Abertausenden Menschen erlauben, in unser Land zu strömen, von denen viele das gleiche Gedankengut haben, wie dieser brutale Killer“. Er sprach in Bezug auf in die Vereinigten Staaten kommenden Flüchtlinge aus Syrien von einer „besseren, größeren Version des Trojanischen Pferdes“. „Viele Prinzipien des radikalen Islamismus sind nicht vereinbar mit westlichen Werten und Institutionen“, erklärte Trump. „Sie versklaven Frauen und ermorden Schwule“, sagte Trump. „Ich will sie nicht in unserem Land haben.“
Obige alte Postkarte zeigt aber etwas anderes aus Orlando, den ältesten Baum der USA, eine Sumpfzypresse. Dieser Baum wurde 3500 Jahre alt. In dieser Zeit wuchs die einst kleine Sumpfzypresse zu einem mächtigen Baum heran; trotzte Hurricans, Klimaänderungen und Menschen. Der Baum war schon lange da, als die nächste große Stadt in seiner Nähe gegründet wurde: Orlando, Florida. Doch am 16. Januar 2012 starb er im Feuer, ausgelöst durch ein Streichholz, das Jugendliche in einem hohlen Zwischenraums des Baums unter Drogen entfacht hatten. Ein Zeichen für den Umgang der Menschen mit der Natur und ein schlechtes Omen für die Zukunft der Welt mit Überbevölkerung, dem Vordringen des Islam, der gnadenlosen Ausbeutung und Ausrottung der Tiere?
Samstag, 11. Juni 2016
Donnerstag, 9. Juni 2016
Würdigung Ludwig XV. von Frankreich
Ludwig XV. von Frankreich
Ludwig XV., französisch Louis XV. (* 15.2.1710 ; † 10.5.1774), vom Volk „der Vielgeliebte“ (frz. le Bien-Aimé) genannt, ist meines Erachtens ein König dem wir viel zu verdanken haben. Die Nachwelt flocht ihm keine Ruhmeskränze, eher wurde er verachtet wegen seines „lüderlichen“ Lebenswandels, denn seine Liebschaften und Vielzahl der Mätressen stören noch heute prüde und sittenstrenge Menschen, aber dieser Wesenszug vom ihm, der ein libertärer war, gestattete auch, daß er die Aufklärer gewähren ließ, im Gegensatz zu anderen Herrschern, welche die Aufklärung unterdrückten.
der jugendliche Ludwig XV.
So konnte, begünstigt durch den libertären Lebenswandel Ludwig XV. die Aufklärung in Frankreich aufblühen und auf ganz Europa ausstrahlen. Bis in unsere Zeit ist die Aufklärung unter Ludwig XV. präsent und ist das große Korrektiv gegenüber der Kirche. Bekanntlich war Ludwig XV. kein Frömmler, stand der Kirche fremd gegenüber, ganz im Gegensatz zu seiner Gattin. Vielleicht auch deshalb suchte er Zerstreuung bei diversen Geliebten und Mätressen, deren bekannteste die Madame de Pompadour, die Gräfin Dubarry und die erst 15 Jahre junge Marie-Louise O’Murphy waren. Letztere ist uns noch heute durch das bekannte Aktbild des berühmten Malers Francois Boucher geläufig. Als Marie-Louise gerade 14 war stand sie nackt Modell für Francois Boucher. Das Bild gefiel einem Höfling, der Marie-Louise Ludwig XV. vorstellte. Sie wurde eine der Mätressen des Königs und gebar ihm bald eine illegitime Tochter. Heute undenkbar, daß ein Maler eine 14jährige nackt malt und ein König oder ein Staatsoberhaupt eine Jugendliche zur Mätresse nimmt. Aber die damalige Zeit hatte ein anderes Verhältnis zum Alter, so wurde Ludwig XV. mit Erreichen des 13. Lebensjahres für volljährig erklärt und König und er heiratete im Alter von 15 Jahren die 8 Jahre ältere polnische Prinzessin Maria Leszczynska.
Mätresse Marie-Louise O’Murphy
Mätresse Gräfin Dubarry
Alles in allem war Ludwig ein toleranter Herrscher und nur wegen dieser Toleranz, die eigentlich seinen Ursprung in seinem unsittlichem Lebenswandel hat und sich auch auf gesellschaftliche Bereiche ausdehnte, konnten die französischen Aufklärer wirken. Dies betraf vor allem die Enzyklopädisten, die der französischen Revolution letztendlich den Weg ebneten. All die Denker, die den fortschrittlichen Geist Europas so prägten und noch heute prägen, begannen unter Ludwig XV. weitgehend ungestört, so u.a. d`Alembert, Montesquieu, Diderot, Rousseau und der große Voltaire.
die Dichterkrönung Voltaires
Mit Begeisterung verschlang ich zu DDR-Zeiten 2 Bücher, welche die Zeit Ludwig XV. behandelten, einmal den Roman von István Benedek „Pariser Salons“ und die literarische Korrespondenz von Melchior Grimm „Paris zündet die Lichter an“. „Pariser Salons“ ist eine fiktive durch Briefdokumente ergänzte Selbstbiografie der Julie de Lespinasse, welche die wichtigsten geistigen Strömungen jener Zeit aufzeigt und Kenntnisse über die so wichtige Epoche der europäischen Kulturgeschichte vermittelt. „Paris zündet die Lichter an“ ist von Diderots Freund, dem Diplomaten und Schriftsteller Melchior Grimm, der europäischen Fürsten von 1753 bis 1793 monatlich zweimal vertraulich über alles was in Paris in Gesellschaft, Literatur, Philosophie, Kunst, Wissenschaft und Mode an Bemerkenswertem vorging, berichtete. So entstand aus diesen Geheimberichten aus hunderten Szenen, Bildern und Anekdoten ein einzigartiges Panorama der französischen Kultur im Zeitalter der Aufklärung bis hin zur Revolution, zusammengefaßt in diesem Buch. Ich empfehle beide Bücher meinen Bloglesern zum besseren Verständnis der Zeit Ludwig XV. und der Aufklärung, die Europa in eine neue Zeit führte.
Mittwoch, 8. Juni 2016
Nostalgische Kisten-Aufkleber von kalifornischen Citrusfrüchten
Erstaunlich wie grafisch gut gelungen doch die Kisten-Aufkleber von kalifornischen Citrusfrüchten der Zeit um 1900 (bis in die Neuzeit hinein) waren. Oft gab es Kisten-Aufkleber mit Motiven, die auf den ersten Blick gar nicht an Zitronen oder Apfelsinen denken lassen, so die Aufkleber der Marke „Royal Rooster“ („Königlicher Hahn“), siehe 1. Abbildung.
Anschließend ein paar weitere alte kalifornische Aufkleber, die ich persönlich für sehr gelungen halte. Neben den kalifornischen Kisten-Aufklebern waren es vor allem die spanischen Kisten-Aufkleber, die für Citrusfrüchte Werbung machten und die ansprechende kleine Kunstwerke waren.
Anschließend ein paar weitere alte kalifornische Aufkleber, die ich persönlich für sehr gelungen halte. Neben den kalifornischen Kisten-Aufklebern waren es vor allem die spanischen Kisten-Aufkleber, die für Citrusfrüchte Werbung machten und die ansprechende kleine Kunstwerke waren.
Sonntag, 5. Juni 2016
DDR-Nostalgie: Erinnerung an "Tropica"
Ananas gab es absolut nicht in den Geschäften der DDR zu kaufen, auch nicht in Konserven. Deshalb war die Sehnsucht nach dieser Frucht besonders groß, man bildete sich als Kind ein, eine Ananas müsse himmlisch schmecken. Allein die Abbildung einer Ananas in einem Buch oder gar Werbung in einer Zeitschrift aus Westdeutschland ließ einen das Wasser im Munde zusammen laufen. Desto erstaunlicher war es, daß es „Tropica“ gab, Fruchtlimonade aus Ananas und Apfel. Hergestellt wurde sie in der Familienbrauerei Ernst Bauer in Leipzig, siehe:
1972 wurde allerdings die Brauerei verstaatlicht. „Tropica“ gab es Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre und sie schmeckte mir damals einfach nur köstlich. Allein der Gedanke Ananas-Limonade zu trinken, der war wohl entscheidend. Nur selten kam ich in den Genuß „Tropica“ zu trinken, denn in den Dessauer Geschäften gab es sie nicht, Vater brachte sie auf seinen Dienstreisen nach Leipzig aber ab und zu mit. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, aber Mitte der 60er Jahre gab es meines Wissens „Tropica“ nicht mehr, oder die Limonade wurde zur absoluten Bückware und war für normalsterbliche DDR-Bürger nicht mehr zu bekommen.
Rückblickend gesehen waren die 50er Jahre bis Mitte der 60er Jahre die beste Zeit der DDR. Später wurde alles einheitlich grau und trist, auch verschwanden die vielen kleinen Privatbetriebe, wurden verstaatlicht und oft auch ganz geschlossen. Es begann die „bleierne“ Zeit, das Durchdringen des Staatsapparates, der Behörden und in den Betrieben durch kleinbürgerliche Karrieristen, die den immer weniger großen Kuchen ganz für sich allein haben wollten, vorneweg die Stasileute. Das Ende ist bekannt.
Samstag, 4. Juni 2016
Besonders im Sommer: 4711
Es ist Sommer und es ist heiß, und wie gut, daß es „4711“, das gute „Echt Kölnisch Wasser“, gibt. Wie herrlich erfrischend sind doch ein paar Tropfen davon auf die schwitzende Haut, also ich möchte „4711“ nicht missen. „4711“ gehört einfach zum Alltag dazu, eine Marke, die schon meine Mutter und meine Großmutter benutzte. Tradition hat bei mir einen hohen Stellenwert, auch Produkte, die es schon vor 100 Jahren und länger gab, die mag ich. Die Werbung oben für „4711“ ist aus dem Jahre 1933, das Foto unten habe ich eben gemacht, mit meiner derzeitigen Flasche „4711“.
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