Montag, 7. Februar 2011

Barry-Noa-Cartoon: Nacktscannen im Jobcenter


Heute mal wieder ein Barry-Noa-Cartoon von mir, frisch mit Paintbrush gezeichnet und in den Blog gebracht. Na, mal sehen, ob sich wieder jemand von den Beamten oder den Angestellten des öffentlichen Dienstes auf den Schlips getreten fühlt und eine Anzeige wegen Verunglimpfung macht. Als Cartoonist ist man nicht jedermanns Liebling! Cartoons können sogar ein Todesurteil zur Folge haben, da braucht man nur mal an den dänischen Cartoonisten mit den Mohammed-Karikaturen denken.

Ja, so könnte es bald aussehen – nackt ausziehen als Antragsteller für Hartz-IV-Leistungen! Und wer die Mentalität von deutschen Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst kennt, der ahnt, daß die all das machen würden was von oben angeordnet wird. Nackt ausziehen müssen sich eh schon jetzt die Hartz-IV-Bezieher, dies im übertragenen Sinne bei der Bedürftigkeitsprüfung, also da ist das tatsächliche Nacktausziehenmüssen vielleicht sogar das kleinere Übel.

Sonntag, 6. Februar 2011

Chinesen-Buben


1926 hielt sich Walter Timmling in der Schweiz auf. In dem Sanatorium Solsana in Davos wollte er seine Lungenkrankheit kurieren lassen. Über seinen Aufenthalt dort, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2009/03/neues-von-der-timmling-forschung.html .

Vor ein paar Tagen schickte mir eine Blogleserin, die sich eigentlich hauptsächlich für meine Beiträge zu Cartoons und Comics interessiert, aber zwangsläufig auch mitbekommen hat, daß ich über Timmling forsche, ein kleines Büchlein zu, welches sie mal in einem Antiquariat wegen der Illustrationen gekauft hatte. In diesem Büchlein „Chinesische Buben“ befindet sich die Inschrift „Walter Timmling Schweiz 1926“. Dies hatte sie sonst nie beachtet und erst durch meinen Blog konnte sie den Namen zuordnen. Freundlicherweise schenkte sie mir es, da es bei ihr nur noch rumstand und sie an Timmling weniger Interesse hat. Vielen Dank, liebe Blogleserin! Es ist tatsächlich die Originalschrift von Walter Timmling, dies steht zweifelsfrei fest, wie Vergleiche mit seinen Signaturen auf Bildern ergaben. Das Büchlein ist aus der Reihe „Sonne und Regen im Kinderland“ und da der 17. Band, einer Reihe die damals recht populär war.

Blättert man in dem Büchlein, so wird man feststellen, daß sich viel traditionelles im heutigen China aus der Zeit der 20er Jahre noch erhalten hat, trotz Maos Kulturrevolution! Die in dem Buch gezeichnete Prügelszene mit einem Stock kann sich auch im China von heute abspielen. Diese archaische Erziehungsmethode wird, im Gegensatz zu Deutschland, in China immer noch angewandt, siehe Webfoto wo mitten in belebter chinesischer Stadt Eltern ihren Jungen mit einem Stock schlagen. Andererseits werden von den chinesischen Eltern ihre Söhne verwöhnt und manchmal wie kleine Prinzen behandelt, im Gegensatz zu Töchtern, die nicht diese Zuwendung erfahren, eben auch ein Überbleibsel alter Traditionen.

Ganz eindeutig gibt es im Milliardenvolk der Chinesen teilweise große Armut, die Kluft zwischen arm und reich ist enorm, und dies kurz nach der Zeit der Gleichmacherei unter Mao. Hunderte Millionen Chinesen haben mittlerweise Internet und die chinesischen privaten Blogs und Homepages sind riesig in ihrer Zahl. Dieser neuen Mittelstandsschicht fehlt es an nichts und man schmunzelt, wenn man heutige Chinesenbuben von ihren Eltern in Generalsuniformen fotografiert dort veröffentlicht sieht oder wenn die deutsche Werbefigur des Lurchi von der Schuhmarke Salamander die Aufmerksamkeit eines kleinen Chinesenjungen auf sich zieht. Allenthalben hat der Westen mit seinen bekannten Marken in China Einzug gehalten, dazu gehören natürlich auch Micky und Minni, die beiden Disney-Mäuse (siehe Webfinds-Fotos).

Daß sich auch in punkto Verhältnis Mensch und Tier schon einiges in China getan hat, dies kann man in den privaten chinesischen Homepages sehen. Während man früher in Tieren nur gesehen hat, daß man sie essen kann, so sind mittlerweile Haustiere als Schmusetiere weit verbreitet. Also Hunde und Tauben kommen nicht nur in den Kochtopf, sondern Chinesen werden mehr und mehr sensibel für das Mitlebewesen Tier. Was man auch mit Neid feststellen muß, das ist die persönliche Freiheit, die Chinesen jetzt haben. In Deutschland, mit seiner Gängelei der Bürger durch Vorschriften und Verbote aller Art, wäre es unmöglich einfach eine Garküche auf der Straße oder einen Bauchladen zu betreiben, so wie das in China der Fall ist. Handel, Kleingewerbe und dergleichen werden durch die Behörden dort nicht reglementiert, so wie das in Deutschland der Fall ist. Auch die Abgabenlast, die hier den Bürgern aufgebürdet wird, die kennt man in China nicht. Wäre so eine Szene, wie auf meinem letzten Webfinds-Foto, eines Motorrads einer Familie mit so vielen Kindern drauf in Deutschland möglich? Die überhebliche Forderung deutscher Politiker um mehr Freiheitsrechte in China, die ist bezüglich der persönlichen Freiheiten dort mehr als unverschämt. Im Gegenteil, China hätte Grund mehr Freiheit in Deutschland zu fordern! Dies macht es natürlich nicht, denn im Gegensatz zu dem winzigen Deutschland, was meint sich als Lehrmeister für Großmächte aufspielen zu können, hält sich China an den Grundsatz der Nichteinmischung in fremde Angelegenheiten.  

Freitag, 4. Februar 2011

Heinz Rödel und die Waldkaterkeramik in Dessau


Vor ein paar Tagen schickte mir die bekannte Künstlerin Christine Rödel, siehe ihren Blog: http://www.roedelart.blogspot.com , Fotos und Informationen zu ihrem vor einiger Zeit hochbetagt verstorbenen Onkel Heinz Rödel. Heinz Rödel, 1910 in Gräfenthal geboren, besuchte von 1925-1928 die Keramische Fachschule. Dort arbeitete er u.a. mit den Entwürfen von Roesler. Von 1929 bis 1931 arbeitete er als Modelleur und Entwerfer für die Schramberger Majolika-Werkstatt. Er arbeitete dort eng mit Eva Zeisel, geb. Stricker zusammen, mit der er zusammen eine eigene Werkstatt aufmachen wollte, dies scheiterte an den gesellschaftlichen Zuständen. Nach langer Arbeitslosigkeit erhielt er 1937 das Angebot von den Kiesers bei ihnen in ihrer Waldkaterkeramik-Werkstatt in Dessau, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2008/05/knstlerfamilie-kieser-der-waldkater-und.html , zu arbeiten. Bis 1941, als er zum Kriegsdienst eingezogen wird, arbeitete er dort und ist an vielen der in dieser Zeit entstandenen Kunstobjekte maßgeblich beteiligt. 1949 wird Heinz Rödel Lehrer an der Keramischen Fachschule in Lichte. 1953 wird die Fachschule nach Sonneberg verlegt, Heinz Rödel arbeitet auch da als Lehrer. Später hängt er das Lehramt an den Nagel und geht wieder in die Praxis und arbeitet bis zur Erreichung seines Rentenalters künstlerisch als Entwerfer und Modelleur für die Gräfenthaler Porzellanfabrik Heinz &. Co. Anbei ein altes Foto von Heinz Rödel und eine Postkarte des damaligen Gebäudes der Waldkaterkeramik-Werkstatt in Dessau - mit freundlicher Genehmigung von Christine Rödel für die Leser des B.N.-Blogs.    

Donnerstag, 3. Februar 2011

Gedanken zum Anhaltischen Lesebuch


Natürlich habe ich Mutters Lesebücher aus ihrer Schulzeit aufgehoben und lese tatsächlich noch darin, denn sogar im Band für das 3. und 4. Schuljahr sind sehr anspruchsvolle, tiefsinnige Texte drin. Dies muß die Nachgeborenen erstaunen, denn die Texte späterer Lesebücher, z.B. die der DDR-Zeit, und erst recht die der heutigen, sind da viel schlichter und mehr Kindergartenniveau. Die Volksschule der Weimarer Zeit war also keineswegs niveaulos, was man jetzt so annimmt, sondern das Gegenteil war der Fall, wenn man mal von der Prügelerlaubnis der Lehrer absieht, die der Weimarer Republik zur Schande gereichte.

Wenn man in den anhaltischen Lesebüchern blättert (jedes Land gab eigene Lesebücher heraus), dann muß man feststellen, daß kaum Texte drin stehen die einen anhaltischen Bezug haben, der anhaltische Bär auf der Mauer führt da heutige Leser ein wenig in die Irre. Die Auswahl der Texte war meines Erachtens eine, die melancholische und ernste Gedichte und Geschichten bevorzugte, nur selten ist mal etwas lustiges zu finden, rein kindliches schon fast gar nicht. Kindheit in der Weimarer Zeit war halt keine behütete Kinderzeit, sondern hart und ernst, siehe auch meine Beiträge zur Kindheit meiner Mutter:

http://barrynoa.blogspot.com/2008/07/die-trostlose-kindheit-meiner-mutter.html ,

http://barrynoa.blogspot.com/2008/07/die-trostlose-kindheit-meiner-mutter_23.html .

Ich habe mal ein paar Seiten des Lesebuches für das 3. und 4. Schuljahr eingescannt, so Wilhelm Raabes „Die Mutter bekommt kein Geld“. Der Text zeigt, daß Kinderarbeit für die Masse der Kinder selbstverständlich war, bei den Hungerlöhnen damals. Dieses Unsoziale in der Weimarer Republik brachte sie auch zu Fall, denn nur wegen der sozialen Ungerechtigkeit konnten die Extreme in der Politik Zuspruch bekommen. Wenn man das damalige Elend der Massen mit dem extremen Luxus der damaligen Oberschicht, den Kriegsgewinnlern, den Reichen, sieht, dann sind die Parallelen zu heute unübersehbar. Man schätzt, daß in der Bundesrepublik Deutschland rund 400.000 junge Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren keiner Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Da sind nicht etwa Hartz-IV-Empfänger gemeint, die gemeinhin vom deutschen Spießbürger und vom bürgerlichen Ausbeutergesindel als Schmarotzer und als Asoziale angesehen werden, sondern Menschen die von ihrem (?) Vermögen leben können und dies nicht mal schlecht, sondern mit Partys auf Sylt und Apres Ski in Sankt Moritz. Ja und die Vermögen stammen dann meistens von den Eltern, angeblich ehrlich erworben als Unternehmer oder höherer Beamter. Ehrlich, wenn ein Unternehmer aus der Arbeit seiner Arbeiter und Angestellten derartige Gewinne ziehen kann, oder ein Beamter Gehälter vom Staat bekommt (also von uns, den Steuerzahlern) die der Normalbürger nicht im gesamten Jahr bezieht? Wer nun die wirklichen Schmarotzer und Asozialen sind, diese Typen oder z.B. diejenigen die gezwungen sind Hartz-IV zu beziehen, weil es nicht genügend Arbeit gibt die der Arbeitsleistung entsprechend bezahlt wird, dies müßte eigentlich klar sein.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Kantor Herbert Müller aus Burkhardswalde - Weesenstein und Walter Timmling


Im Juni 1984 starb in Döbra (Sachsen) Kantor Herbert Müller. Herbert Müller war ein enger Freund der Timmlings als diese nach 1945 in Weesenstein wohnten. Ebenfalls in einem Juni starb Walter Timmling, dies war 1948. Die Zeiten der Sommersonnenwende im Juni und der Wintersonnenwende im Dezember sind schon immer Zeiten gewesen wo dunkle Kräfte wirken und der Tod seine Opfer findet, dies besonders unter denen die dem Guten und Hellen zuzurechnen sind.

Kantor Herbert Müller war Kantor für Burkhardswalde-Weesenstein und ich möchte heute zwei Dokumente einscannen die in Bezug zu Walter Timmling stehen, einmal Herbert Müllers Noten des Largos für Walter Timmlings Abkündigung in der Schloßkapelle Weesenstein und außerdem ein Auszug aus einem Brief Herbert Müllers an die Witwe von Walter Timmling wo er über die gemeinsamen Ausflüge mit Walter Timmling an die Müglitz schreibt. Zur Erläuterung: Walter Timmling war ein begeisterter Sammler von Halbedelsteinen, wie Achaten und Amethysten, und diese waren in der Müglitz zu finden, wenn man denn intensiv nach ihnen suchte, was Timmling tat. Zur Ergänzung auch noch die damalige Todesanzeige von Walter Timmling und eine alte Postkarte von Schloß Weesenstein.  

Dienstag, 1. Februar 2011

Eine bisher unbekannte Plastik von Louis Jacques Gallet (1873-1955)


Es freut mich immer wieder wenn von Lesern Resonanz zu meinen Beiträgen kommt. Allerdings - ich muß es gestehen – komme ich nicht dazu alle Leser-Emails zu beantworten. Es ist keine Unhöflichkeit, aber dies ist ein nichtkommerzieller rein privater Blog, den ich so nebenher schreibe und x Anfragen etc. täglich kann ich einfach nicht beantworten. Auch ist es so, daß sehr oft Anfragen kommen, ich solle doch irgendein Kunstobjekt bewerten. Solcherart Anfragen kommen sogar aus den USA. Auch das ist mir nicht möglich, denn per Foto etwas zu bewerten ist sehr schwierig und außerdem habe ich mein Kunsthandelsgewerbe schon vor über zwei Jahren aufgegeben, siehe dazu meine Beiträge hier im Blog. Also bitte nicht böse sein, liebe Leser! Trotzdem, wie auch im sonstigen Leben: Ausnahmen bestätigen die Regel!

So freute ich mich dieser Tage über zwei interessante Emails und antwortete auch, werde sogar die Zuschriften im Blog verwerten. Es schrieb mich die bekannte Künstlerin Christine Rödel (siehe über sie: http://www.roedelart.blogspot.com ) an, die auch Leserin meines Blogs ist und teilte mir Wissenswertes über ihren erst kürzlich verstorbenen Onkel Heinz Rödel mit. Heinz Rödel war in den 40er Jahren Mitarbeiter bei der Dessauer Waldkaterkeramik und da ist es nur natürlich, daß ich für derartige Informationen immer dankbar bin, hatte ich ja über die Künstlerfamilie Kieser und deren Waldkaterkeramik schon einen längeren Beitrag hier im Blog. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich über Heinz Rödel berichten.

Heute möchte ich die Blogleser mit zwei Fotos einer Marmorplastik des Schweizer Bildhauers Louis Jacques Gallet (1873 La Chaux de Fonds - 1955 Genf) erfreuen, die mir eine weitere Blogleserin freundlicherweise für den Blog zur Verfügung stellte. Die Email-Schreiberin, die auch die Besitzerin der Plastik ist, möchte anonym bleiben, was natürlich von mir eingehalten wird. Ich selbst liebe ja Gallet, hatte in meinem 500. Blogbeitrag im April 2010 über Gallet kurz geschrieben und bin begeistert, daß es noch mehr dieser kleinen wunderschönen Frauenprofile in Marmor gehauen von Gallet gibt und daß sich derartige Objekte in guten Händen befinden, welche das Edle in Gallets Bildwerken achten. Hier der Link zu meinem damaligen Beitrag: http://barrynoa.blogspot.com/2010/04/500-blogbeitrag-ein-edles-frauengesicht.html .

Altes: Das Klubhaus der Werktätigen Dessau-Törten


Mein erstes Klubhaus wo ich als Klubhausleiter tätig war, war das kleine und baulich marode Klubhaus der Werktätigen Dessau-Törten. Vordem war ich ja nur Veranstaltungsleiter im Kulturhaus „Maxim Gorki“ in Dessau, also nur Mitarbeiter des dortigen Leiters. Das Klubhaus in Törten war ein typisches Klubhaus der Werktätigen, finanziert von einem Trägerbetrieb, in diesem Fall dem Reichsbahnausbesserungswerk Dessau (RAW), und gedacht für die Bürger des Stadtteiles Törten. Alles was es so an gesellschaftlichen Organisationen und Vereinen gab, machte ihre Sitzungen und Veranstaltungen dort, so z.B. der Wohnbezirksausschuß (WBA), die Wohnparteiorganisation der SED (WPO), die Volkssolidarität (VS), der Demokratische Frauenbund (DFD), dann Vereine, wie der Ziegenzüchterverein Törten und die Schalmeienkapelle Törten, usw. Meine Aufgabe war es dies zu managen, sowie andere Veranstaltungen zu organisieren, wie Tanzabende, Jugendtanz, Auszeichnungsfeiern etc., etc. Außerdem konnte ich den Saal, Vereinszimmer und Klubzimmer vermieten. Neben all dem gab es noch einen Jugendklub der betreut werden mußte. Die Jugendlichen trafen sich an mehreren Tagen in der Woche im Klubzimmer. Auch dort mußte für Kultur gesorgt werden. Man stand allerdings dauernd im Spannungsfeld mit der Gaststätte, die gehörte dem Konsum und die Gaststättenleiterin hatte verständlicherweise kein Interesse an Kultur, sondern an Gästen die kräftig Umsatz brachten und den meisten Umsatz und Gewinn für sie brachte der Alkoholkonsum. Ja und dem Trägerbetrieb war so ein Klubhaus auch nur eine Last, aber die Betriebe waren von Staats wegen gezwungen diese Klubhäuser zu unterhalten.

Ich habe heute mal ein paar Gästebucheinträge meines Gästebuches eingescannt wo es um Veranstaltungen im Klubhaus Törten ging. Alte Dessauer werden sich an etliche der Künstler noch erinnern, zumal einige aus Dessau stammten. So erinnere ich mich gern an das Duo Rugado mit ihren damals noch ganz jungen Braunbären, den Jongleur Werner Groicher, die Kapelle Heinz-Schütz-Trio, die Ziegendressur Harald und Tina, Frieder Simons Caspertheater Larifari, Posnas Pudelparade, die Zauberkünstler Jürgen und Torsten, die Schlangentänzerin von den Eldorados, die jugendlichen Akrobatinnen Geschwister Wald, die Country-Musiker Thomas und Gondel, die Dessauer Schriftstellerin Christa Borchert, die bei mir eine Lesung machte, die tollen Fotografen Frank Bannasch und Wolfgang Hahn, die mit ihren Dia-Shows begeisterten, der Jongleur Wilhardy oder der Artist Eugen Alke mit seiner hübschen Showpartnerin. Im Klubhaus Törten organisierte ich auch Jam-Sessions der Dessauer Rockmusiker. Manch bekannten Namen wird man auf der Autogrammliste der 78er Veranstaltung finden. Unter dieser Liste zwei Fotos vom Klubhaus Törten innen, einmal die Bar des Vereinszimmers und der Saal wo all die Veranstaltungen stattfanden. Die Tische und Stühle mußten je nach Charakter der Veranstaltung anders gestellt werden, meistens wurde so gestellt, daß die Tanzfläche frei blieb. Auf den beiden letzten Fotos ist eine Weihnachtsfeier für Törtener Kinder zu sehen, wo ich ebenfalls Jenny und Wolfgang Runge (Duo Rugado) engagiert hatte. Deren Braunbären waren für die anwesenden Kinder die Attraktion bei der Gabenverteilung.