Sonntag, 10. Februar 2019

Jobcenter verzichten auf Millionen von Euro, die sie von den Flüchtlingsbürgen zu bekommen haben, stattdessen drohen sie "Sanktions"-Kürzungen bei kranken deutschen Hartz-IV-Empfängern an!

Harald von Fehr, der Kooperationsleiter der „Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands“ schrieb mich und andere an. Es ging um die Flüchtlingsbürgen, denen man das Geld erlassen will. Während kranken deutschen Hartz-IV-Empfängern das Geld gekürzt werden soll, weil sie trotz Krankschreibung und Krankenhausaufenthalt und schriftlicher Entschuldigung nicht zu Terminen im Jobcenter kommen konnten, da will man auf Millionen von Geldern von Flüchtlingsbürgen großzüging verzichten?

Hier das Schreiben:  

Flüchtlingsbürgen soll man würgen – nicht den Steuerzahler!

„Bürgen soll man würgen“ – so lautet ein bekanntes Sprichwort, welches besagt, dass Bürgschaften in der Regel mit hohen Risiken verbunden sind, für die am Ende der Bürge geradezustehen hat. Doch ausgerechnet im Falle der Flüchtlingsbürgen, die dafür verantwortlich sind, dass zehntausende illegale Einwanderer ihre Familien nach Deutschland nachgeholt haben, soll diese Lebensweisheit nun keine Anwendung finden. Stattdessen will die Regierung den Steuerzahler zur Kasse bitten.


Hinter den Flüchtlings-Bürgschaften verbergen sich spezielle Aufnahmeprogramme, für die die Bundesländer – mit tatkräftiger Unterstützung durch den GEZ-Rundfunk und die Mainstreampresse – seit 2013 fleißig warben. Bürger sollten im Rahmen dieser Programme Bürgschaften für sogenannte „Flüchtlinge“ übernehmen und ihnen damit eine legale Einreise, bequem per Flugzeug, nach Deutschland ermöglichen. Die Bürgen unterzeichneten rechtlich eindeutig formulierte Verpflichtungserklärungen, denen zufolge sie für den Lebensunterhalt dieser Personen aufzukommen hatten und mit ihrem eigenen Vermögen dafür hafteten, dass sämtliche öffentlichen Mittel, die für die sogenannten „Flüchtlinge“ aufgewendet wurden, an die auszahlenden Behörden zurückerstattet werden. Mindestens 60.000 sogenannte „Flüchtlinge“, vorwiegend Verwandtschaft bereits im Land befindlicher Illegaler, wurden auf diese Weise nach Deutschland geholt.

Wie nicht anders zu erwarten war, konnten diese Einwanderer jedoch natürlich nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen, wodurch dem Sozialstaat Kosten in Millionenhöhe entstanden. Daraufhin wandten sich die Arbeitsagenturen – wie vertraglich vereinbart und bei Bürgschaften üblich – mit den aufgelaufenen Forderungen in Höhe von mindestens 21 Millionen Euro an die Flüchtlingsbürgen. Hinzu kommen aber auch noch Bescheide der 105 Jobcenter in kommunaler Trägerschaft, weshalb niemand die vollständige Höhe aller Forderungen beziffern kann. Nun fielen die etwa 20.000 Flüchtlingsbürgen aus allen Wolken, dass es sich bei den Syrern, Irakern und Nordafrikanern doch nicht, wie von Politik und Medien behauptet, um Atomphysiker, Raketeningenieure und Hirnchirurgen handelte und die Bürgschaften folglich tatsächlich fällig wurden.

Die Zahlungsbereitschaft der Flüchtlingsbürgen ist dementsprechend äußerst mager: Nur 670.000 Euro der 21 Millionen Euro offenen Forderungen wurden bislang beglichen. Im Gegensatz zu GEZ-Verweigerern oder Steuer-Schuldnern, drohen diesen Zahlungsverweigerern aber weder der Gerichtsvollzieher noch die Beugehaft: Die Arbeitsagenturen verzichten schlicht darauf, die offenen Forderungen bei den Gutmenschen zu vollstrecken. Und da es angeblich ungerecht sei, dass Bürgen für ihre Bürgschaften einzustehen haben, will jetzt die Bundesregierung die willigen Helfershelfer ihrer Politik der Masseneinwanderung aus deren selbstverschuldeten Finanzproblemen befreien – auf Kosten der Steuerzahler! Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, die Schulden der Flüchtlingsbürgen zu übernehmen.

Das ist der Gipfel der Ungerechtigkeit! Mit den Bürgschaften sollte dem Volke vorgegaukelt werden, dass die Allgemeinheit nicht für die finanziellen Risiken der Masseneinwanderung geradezustehen hätte. Genau das ist jetzt aber der Fall! Als ob das Volk nicht schon genug mit den Auswirkungen der völlig verantwortungslosen „Willkommenskultur“ zu kämpfen hätte, soll es jetzt auch noch für die Naivität und den Leichtsinn derjenigen Vorzeige-Flüchtlingshelfer finanziell aufkommen, die entscheidend zum Entstehen dieser riesigen Probleme beigetragen haben. Das darf nicht sein! Mit anbei stehender Petition an die deutsche Bundesregierung verwehren wir uns entschieden dagegen, dass wir mit unseren Steuermitteln die Verbindlichkeiten aus den Bürgschaften der Flüchtlingsbürgen tilgen sollen. Bitte sorgen auch Sie mit Ihrer Teilnahme an der Petition dafür, dass die wirklich Verantwortlichen für den finanziellen Schaden der Masseneinwanderung in die Pflicht genommen werden.

Hier gehts zur Petition:
https://www.patriotpetition.org/2019/02/08/fluechtlingsbuergen-soll-man-wuergen-nicht-den-steuerzahler

Samstag, 9. Februar 2019

Faschistische volksfeindliche Praxis: Die SED-Machthaber auf den Kreis-Ebenen in der DDR

Es hat mich sehr die Blogleserzuschrift von A. Brescio zu der Angelegenheit der Jobcenter-Schikane, siehe:  http://barrynoa.blogspot.com/2019/02/neues-im-fall-jobcenter-dessau-rolau.html beeindruckt und die Quintessenz kann ich nur bestätigen, daß es eine unheilvolle Kontinuität von preußischem Drill, Untertanengeist und Brutalität gegenüber Schwachen von Seiten der spießbürgerlichen Deutschen, denen man Machtmittel in die Hand gibt, angefangen zu Zeiten des preußischen Soldatenkönigs bis in die Jetztzeit, gibt. 

Schon Napoleon stellte dies fest. Bekannt ist dieser Spruch über die Deutschen: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."   
Auch Napoleon zugesprochen: „Ihr solltet Euch in Grund und Boden schämen“! 

In Grund und Boden schämen sollten sich auch solche Sachbearbeiter in den Jobcentern, die Schwerkranke so drangsalieren, wie es im Jobcenter Dessau-Roßlau geschieht, siehe der Umgang mit der krebskranken Frau oder mit S.N.

A. Brescio trifft den Nagel auf den Kopf mit seinen Zeilen: „Nach 1990 da setzten sich sehr viele SED-Verantwortliche in die neu geschaffenen Arbeitsämter der neuen Bundesländer ab und sie behielten das bei was sie am besten konnten: das Volk schikanieren und brutal behandeln. In den Arbeitsämtern hatten sie dazu wieder die Machtmittel in der Hand, was in der freien Wirtschaft nicht der Fall gewesen wäre.... Jürgen Fuchs hat recht, wenn er von der „SS-Haftigkeit“ und der Kontinuität zweier deutscher Diktaturen spricht.“

Das kann ich nur bestätigen, daß die volksfeindlichen SED-Funktionäre auf der Kreisebene nach der Wende nahtlos in die Ämter der Bundesrepublik übernommen wurden, Ämter, wo sie weiter die Menschen schikanieren konnten, wie sie es schon 40 Jahre getan hatten. 

Die kleinen SED-Büttel auf den unteren Ebenen waren eilfertigere Hardliner als die Berliner Spitze des Staates. Einem Markus Wolf, einem Johannes R. Becher, einem Alexander Schalck-Golodkowski, einer Wilhelmine Schirmer-Pröscher (allerdings LDPD!) kann man nur gutes nachsagen, obwohl sie an der Spitze der DDR standen. Ganz, ganz oben standen sie allerdings nicht, dort standen weit weniger menschliche Typen. 

Bestes Beispiel für die Volksfeindlichkeit der unteren SED-Bonzen war der Beschluß der Regierung der DDR Anfang der 70er Jahre, daß auch Nichtrentner bei dringenden Familienangelegenheiten in den Westen reisen dürfen, ein durchaus humanes Anliegen der damaligen DDR-Staatsoberen, welches allerdings bei den kleinen SED-Bütteln unten immer wieder sabotiert wurde. 

Als meine liebe Oma, die in Westdeutschland wohnte, sehr schwer krank wurde und die Ärzte des Krankenhauses uns mehrere Atteste sendeten, siehe Scan, daß Oma Martha nur noch kurze Zeit zu leben hätte, da war das Gesetz gerade ein paar Wochen alt, daß mein Vater als Sohn hätte zu ihr fahren dürfen. Mein Vater stellte den Antrag sofort, statt aber die Reisegenehmigung zu bekommen, wurde er zur SED-Kreisleitung bestellt, zum damaligen Chef, einem spießbürgerlichen Typen namens Karl Hertel, siehe Foto (der Herr im hellen Mantel). 


Trotz Attest kein Erbarmen seitens der SED-Kreisleitung Dessau. Erst nachdem meine Oma tot war, siehe Telegramm, durfte mein Vater zu ihr




Statt meinem Vater sein Bedauern über die Krankheit der Mutter auszudrücken, hielt er meinem Vater eine Standpauke, brüllte ihn an, daß er als Wirtschaftswissenschaftler so einen Besuchsantrag nicht zu stellen hätte, auch wenn ihm das gesetzlich zustände und machte meinen Vater herunter, drohte mit beruflichen Konsequenzen (die dann später auch eintraten, er wurde arbeitslos!). Hertel meinte, daß die Krankheit meiner Oma so schlimm wohl nicht sei. Das erinnert mich sehr an die Bemerkungen der Kretschmann, die trotz schwerer Krankheit den S.N. ins Jobenter bestellte und wenn er fernbleiben würde, ihm Sanktionen ankündigte. Wie sich die Verhalten doch ähneln!

Der lange Arm der SED-Kreisleitung reichte weit, mein Vater bekam keinen Reisepaß für den Besuch seiner Mutter. Wir waren zuhause geschockt, da immer dringlichere Anrufe aus dem Krankenhaus kamen, daß Oma immerzu nach ihrem Sohn rief, denn sie spürte den nahenden Tod. Vater sah nur einen Ausweg, eine Eingabe bei Honecker in dessen Bürgerbüro. Von dort kam grünes Licht, aber die Typen der SED-Kreisleitung nahmen es mehr als übel, daß mein Vater sich über Dessau beschwert hatte. Vater durfte fahren, aber ehe die Stempel etc. unter den Papieren waren, da war Oma gestorben, ohne daß sie ihren Sohn noch einmal gesehen hatte, was sie sich so sehnlich gewünscht hatte, siehe Scan. Vater durfte eine Woche dort bleiben und es blieb ihm nichts anderes übrig als nur noch die Beerdigung zu organisieren. 

Diese miese deutsche Mentalität der Büttel auf unteren Ebenen aus Niedertracht bestehende Gesetze noch zu verschärfen oder gar zu unterlaufen, diese Mentalität zieht sich durch die deutsche Geschichte wie ein roter Faden. Nach 1945 hätten die Siegermächte die Möglichkeit gehabt die Deutschen umzuerziehen. Anfänge waren mit der Reeducation gemacht (Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Reeducation ), aber leider wieder nach kurzer Zeit abgebrochen, so daß sich deutscher Ungeist ungehindert fortsetzen konnte, sowohl in Westdeutschland wie auch in der DDR.
Diese Mentalität des Tretens nach unten, durch formale Auslegung von Vorschriften zum Nachteil der Bürger, die ist vielen Deutschen die ein kleines Amt bekleiden oder die meinen sie könnten bestimmen, immer noch eigen.

Auch kann ich sehr nachvollzuziehen was A. Brescio zu den Schikanen im DDR-Strafvollzug schrieb. Dieser Strafvollzug war absolut nicht sozialistisch oder gar kommunistisch, sondern voll in der preußisch-militaristischen Tradition, welche auch bei den Nazis beliebt war, wenngleich ich auch anderes über die Gefängnisse in der NS-Zeit hörte, so konnte z.B. der Maler Walter Timmling in seiner Zelle malen und dies sogar mit Oelfarben. Hätte man das in DDR-Gefängnissen gekonnt?

Schaut man sich die von mir gemachten Fotos aus den 1970er Jahren an und vergleicht sie mit Fotos von Aufmärschen der Nazis, dann wird man viele Gemeinsamkeiten feststellen.


Man hätte mitmarschieren sollen, zum 1. Mai, wie die vielen angepaßten DDR-Bürger (siehe Foto von der 1. Mai - Demonstration in Dessau 1972). Mir hatte es allerdings schon gelangt, daß man als Schüler und Auszubildender dazu gezwungen wurde an diesem Tag durch die Stadt zu latschen und das Regime hochleben zu lassen. Widerlich das Ganze, zumal man stundenlang vorher an Stellplätzen stehen mußte, ehe los marschiert wurde. Wenn man Pech hatte, dann wurde einem noch eine Fahne in die Hand gedrückt, die man die ganze Zeit tragen mußte. Ab 1972, als Erwachsener, war Schluß für mich mit diesem Mumpitz. Ich marschierte bis zum Ende der DDR nie mehr mit. In Betrieben, wo ich auch in der DDR-Zeit angestellt war, wurde dies immer sehr negativ gesehen. 

Die angepaßten Typen, die all dies mitmachten, wie Marschieren zum 1. Mai, Mitglied der Kampfgruppen oder der Zivilverteidigung sein und ähnlicher widerlicher Organisationen, die bekamen natürlich bessere Arbeitsstellen und hatten mehr Geld auf dem Gehaltsstreifen. Einige Jahre gab es sogenannte Jahresendprämie in etlichen Betrieben. Die bekam ich nie, denn um diese zu bekommen mußte man im Betrieb auch gesellschaftlich tätig sein, was ich nicht machte.



Abstoßend auch die Militarisierung im DDR-System. Gelöbnisse mit Vereidigung der NVA-Soldaten fanden jahrelang auf öffentlichen Plätzen statt, siehe Foto. Die Nazizeit ließ im Geiste schön grüßen! 


Ebenso abstoßend die Aufnahmerituale in die SED. Als Bildreporter bei der Liberaldemokratischen Zeitung mußte ich dort des öfteren fotografieren, nun nicht wegen der Aufnahme in die SED, sondern wenn dort Leute wie die ehemaligen Verfolgten des Naziregimes Nagel und Pippig Reden hielten, siehe Fotos (Nagel am Rednerpult und Pippig überreicht jungen SED-Genossen die Parteibücher) oder mal ein anderer Prominenter sprach, z.B. ein sowjetischer Konsul 1974 (ein Georgier) wie auf dem Foto. 



Zum Glück gab es derlei halbreligiöse Weihe in der Liberaldemokratischen Partei nicht, in die ich eintrat. Man wurde Mitglied und fertig und Verpflichtungen gab es auch keine, außer dem Bezahlen des Monatsbeitrages. Zu Versammlungen konnte man gehen, mußte aber nicht, und so verbrachte man lieber seine knappe Freizeit anders als in irgendwelchen sinnlosen Versammlungen zu sitzen. 



Eine üble Sache war auch die „Singebewegung“. Während Jugendliche mit Rückgrat sich für die freiheitlichen Songs der 68er Bewegung oder der Libertinage („Street fighting man“, I`m free) begeisterten, traten die absoluten DDR-Hardliner unter den Jugendlichen in sogenannte „Singeklubs“ ein und sangen dort pseudorote Lieder, siehe Foto (ein Auftritt des Dessauer Singeklubs „Freundschaft“). Wer dort mitsang und damit für den sozialfaschistischen Staat agitierte, der hatte beruflich später keine Sorgen, denn dies waren die dem Regime genehmen Jugendlichen und die wurden bis zum Gehtnichtmehr gefördert.

Was nun die praktische immer wieder propagierte deutsch-sowjetische Freundschaft anlangte, so stand diese nur auf dem Papier. Die in Dessau stationierten Sowjetsoldaten wurden von den eigenen Chefs daran gehindert Freundschaften zu Dessauern zu pflegen. Es gab nur wenige offizielle Treffen und von sowjetischer Seite kamen da nur auserwählte Soldaten in den Genuß mal aus der Kaserne zu kommen, so wie zu dem Freundschaftstreffen während einer Woche des sowjetischen Films in der Dessauer Kino-Bar der Fortschritt-Lichtspiele. Aber frei sprechen war unmöglich, denn auf sowjetischer Seite war ein Politoffizier anwesend und auf deutscher der Sekretär für Agitation und Propaganda der SED-Kreisleitung Dr. Hartung und die Kreisfilmstellenleiterin Lissy Abdank, siehe Foto.

All dieses Establishment der DDR auf unterer Ebene hat den Bürgern mehr die DDR vermiest als die Mauer als solches, jedenfalls habe ich dies so empfunden. Eines muß allerdings klar gestellt werden, wenn von „Roten“ die Rede ist, dann handelt es sich fast immer nicht um wirkliche Sozialisten oder Kommunisten, die SED war weder sozialistisch, geschweige denn kommunistisch, sondern sie war eine zutiefst sozialfaschistisch entartete Partei, besonders ab den 60er Jahren. Während Stalin noch ein einheitliches neutrales Deutschland anstrebte, so verließ sein Nachfolger Chruschtschow diesen Kurs. Albanien und China, obwohl beide sozialistisch, sprachen sich unter Enver Hoxha und Mao Tse-tung immer für die Einheit Deutschlands aus. Auch dies war ein Grund, weshalb die DDR die politische Linie dieser Länder ideologisch bekämpfte.


Donnerstag, 7. Februar 2019

Neues im Fall Jobcenter Dessau-Roßlau, Frau Kretschmann gegen S.N.

Viele Blogleser interessiert, was es neues im Fall Kretschmann/S.N. gibt, siehe:
http://barrynoa.blogspot.com/2019/01/dessauer-jobcenter-sachbearbeiterin.html
http://barrynoa.blogspot.com/2019/01/der-fall-der-einen-schwerkranken.html


Sehr anrührend fand ich, daß Zossener und Nauener patriotisch gesinnte Stammtischbesucher 25 Euro sammelten und diese mir sendeten, mit dem Tipp mir eine Vollmacht von S.N. geben zu lassen und einen (nicht rot/grünen!) Rechtsanwalt aufzusuchen und mich für S.N. beraten zu lassen, was ich auch tat. Nochmals vielen, vielen Dank! 

Typisch ist, daß so etwas nicht von rotlackierten „Linken“ kam, aber von diesen demagogischen Volksfeinden habe ich auch nichts dergleichen erwartet, sind sie doch oft die Bündnispartner der berüchtigten Verdi-Gewerkschaft, wo ein Großteil der Jobcenter-Sachbearbeiter organisiert ist.

Was das Hauptproblem ist, daß der Gesetzgeber den Sachbearbeitern es überläßt zu entscheiden ob er Hartz-IV-Empfänger drangsaliert oder nicht, ob er den Ärmsten der Armen das bischen Hartz-IV-Geld kürzt oder nicht. Tor und Tür für Willkür sind dadurch weit offen. Was im normalen Berufsleben unmöglich ist, daß ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer zu einem Gespräch trotz Krankenschein bestellt und der wegen seiner Krankheit nicht kommen kann, ihm deshalb das Geld kürzt, das ist mit Hartz-IV-Empfängern gesetzlich möglich. Damit sind Hartz-IV-Empfänger völlig entrechtet. 

Wie mir die Rechtsanwältin Frau Elmenthaler mitteilte, kann eine Sachbearbeiterin verlangen, daß ein Hartz-IV-Empfänger trotz Krankenschein einen Termin wahrnehmen muß. Dieses Gesetz ist zutieftst menschenunwürdig, ja verbrecherisch. Praktisch ist, daß so brutal nicht alle Sachbearbeiter dieses Schandgesetz gegen Schwerkranke ausnutzen. So sprach z.B. ein Sachbearbeiter des Jobcenters Aachen davon, daß er nur Geldsanktionen aussprechen würde, bei Fällen, wo die Betroffenen sich trotz Nachfrage nicht meldeten und grundlos dem Termin fernblieben. Aber es gibt eben auch die Fälle, wo völlig gefühlose Sachbearbeiter brutal Geldsanktionen ausprechen, in Fällen wo die Betroffenen absolut nicht zu einem Jobcentertermin kommen konnten, sei es weil sie 40 Grad Fieber hatten, oder weil gerade an diesem Tag ihr Partner verstorben ist. 

Die Bundesrepublik fordert von anderen Ländern die Menschenrechte einzuhalten, verletzt aber laufend selbst diese Menschenrechte und gerade die Parteien die am meisten die Menschenrechte-Fahnen hochheben, sind diejenigen, die am wenigsten sich in der Praxis für Deutsche einsetzen. Wäre S.N. ein Migrant, dann würde man nicht so mit ihm umspringen und dann würden rot/grüne Typen Zeter und Mordio schreien, und diese Typen würden S.N. unterstützen, so taten das praktisch fast nur rechtsgerichtete Deutsche.  
Ausnahme der Blogleser Reiner Wahl, der kein Rechter ist.

Hier die Email des Bloglesers Reiner Wahl zu diesem Thema:
Lieber Bernd Nowack,
endlich, seit Ihrem letzen Blog, kenne ich Ihre Email-Adresse.
Gerne schreibe ich Ihnen, was ich bereits aufgrund Ihres vorletzten Blogs in o.g. Causa unternommen habe:
Da Sie annehmen, daß genannte Dame des Jobcenters Mitglied der berüchtigten verdi-Gewerkschaft sei, so habe ich bereits
vor Tagen ein Protestmail an verdi Sachsen-Anhalt verschickt. Dabei habe ich mir die Frage nicht verkneifen können, ob denn
Frau Kretschmann auch mit einem "integrierten Flüchtling" so umgesprungen wäre.

Ihr Einverständnis voraussetzend habe ich auf Ihren Blog verwiesen.
Auf Ihren Blog bin ich gestoßen als Link des www.rotermorgen.info vor etwa 2 Jahren. Seither wurde es mir zur Gewohnheit 2-3 mal
wöchentlich Ihre Seite aufzurufen. Sogar mich sehr interessierende Blogs der Jahre zuvor habe ich noch "nachträglich" gelesen.

Sowohl bei politischen Themen als auch beim Tierschutz stimme ich mit Ihnen zu 95-98% überein.
Selbstverständlich dürfen Sie mich namentlich nennen!
Mit vielen herzlichen Grüßen
Reiner Wahl ( Jahrgang 1952 )

Hier eine Email von A. Brescio, einem schon viele Jahrzehnte in Deutschland lebendem Italiener:


Werter Herr Nowak, Sie sollten mal prüfen was diese Sachbearbeiterin früher in der DDR war. Es kann natürlich auch sein, dass sie eine Spätgeborene ist, aber nach 1990 da setzten sich sehr viele SED-Verantwortliche in die neu geschaffenen Arbeitsämter der neuen Bundesländer ab und sie behielten das bei was sie am besten konnten: das Volk schikanieren und brutal behandeln. In den Arbeitsämtern hatten sie dazu wieder die Machtmittel in der Hand, was in der freien Wirtschaft nicht der Fall gewesen wäre. Lesen Sie mal das Buch über den Fall Ferruccio "Timo" Zilli, dann können Sie nachvollziehen was ich meine: Als Gefangener Timo Zilli (Gefangenen-Nr. 856082) wurde mein Landsmann, der Italiener Timo Zilli in DDR-Gefängnissen gefoltert, das von 1970 bis 1972.
Aus dem Buch:
 
Aus Ferrucio Zilli wurde in der DDR der Strafgefangene „Links". „Links" wie die Anordnung der Pritsche. Nach einem schikanös festgelegten Zellenreglement muß alles seine Ordnung haben: Der Zahnputzbecher hat rechts am Waschbecken zu stehen, der Stiel der Zahnbürste muß von rechts nach links gehen, die Borsten haben nach links zu zeigen. Nachts sind die Kleider — Naht auf Naht — zu einem Päckchen auf den Schemel zu legen, die Pantoffeln in vorgeschriebenem Winkel im Hosenschlitz. Timo Zilli weiß noch heute alle Details. Er hat oft genug Prügel gekriegt, weil er sie nicht beachtete. Zum Schlafen dürfen die Füße nicht zugedeckt werden. Wer dennoch die Zehen unter die Decke steckt, wird von den Kontrollposten unsanft geweckt. Immer noch schläft Zilli mit unbedeckten Füßen.


Der Gefangene „Links" hat nicht nur mit der preußisch-militärischen Ordnung zu kämpfen, sondern auch mit seinem „großen Maul". Er ist untaktisch, impulsiv, renitent bis zur Selbstzerstörung. Immer wieder sticht er in die Wunde: „Ihr seid wie eure Vorfahren. Ihr habt nichts gelernt", beschimpft er die Posten und Vernehmer — für die „antifaschistische DDR" die schlimmste Provokation. Timo Zilli wehrt sich gegen die Prügel. Er schlägt mit einem Stuhlbein zurück und lernt Zelle 36 des Pankower Gefängnisses kennen — die Folterzelle nennen sie die Gefangenen. Mit dem Bauch wird er auf eine schmale Holzpritsche gepreßt, seine gefesselten Hände und Füße über dem Rücken zusammengebunden. Papageienschaukel heißt diese aus vielen Diktaturen bekannte Foltermethode, bei der nach Stunden der Ermüdung der Körper auf dem Rippenbogen hin und her schaukelt. Aus den Nachbarzellen tönen die Schreie der anderen Gefangenen.

Timo Zilli "Folterzelle 36 Berlin-Pankow - Erlebnisbericht einer Stasihaft", Edition Hentrich, 1. Auflage 1993 ISBN 3-89468-060-1

Aus dem Vorwort von Christian Pross (Behandlungszentrum für Folteropfer) - Berlin im Februar 1993:

Timo Zillis besonderes Verhängnis waren sein italienisches Temperament und sein politischer Scharfsinn. Die Wärter waren deutschen Untertanengeist gewohnt. Doch hier war einer, der sich wehrte, der sich auflehnte gegen sinnlose pedantische Ordnungsrituale, der eine uniformierten Gegenüber "Nazis" nannte; hier war ein italienischer Sozialist, der die Vernehmer in Diskussionen über die Verlogenheit ihres Sozialismus verwickelte.
Robert Havemann, der diese spezifisch deutsche von Aufsehern aus Nazi-Haftzeiten kannte, hatte seine Dissidentenfreunde in der DDR gewarnt:
Verhält man sich diesen Typen gegenüber zu renitent, dann kann das tödlich sein...
Sind die Ereignisse in Rummelsburg oder Pankow einzelne Ausrutscher gewesen oder fügen sie sich in einen Zusammenhang? Man soll historische Parallelen nicht überstrapazieren. Die Schilderungen des Timo Zilli zeigen aber, daß die Reitstiefel und der Stechschritt keine zufälligen Erscheinungen der DDR waren. Zu diesen Formen gehörte ein Inhalt. Jürgen Fuchs hat von der "SS-Haftigkeit" seiner Stasi-Verfolger gesprochen, von einer Kontinuität zweier deutscher Diktaturen seit 1933.
Er, der DDR-Gefängnisse von innen kennt, attestiert den Aufzeichnungen von Timo Zilli, daß jede Zeile daran stimmt. Immer wieder hören wir von unseren Patienten im Berliner Behandlungszentrum ähnliche Geschichten aus DDR-Haftanstalten wie die von Timo Zilli.


Jürgen Fuchs hat recht, wenn er von der „SS-Haftigkeit“ und der Kontinuität zweier deutscher Diktaturen spricht. Vergessen hat er allerdings, dass dies bei weitem nicht in der Bundesrepublik überwunden wurde, Zuviele der ehemaligen Menschenknechter sind jetzt wieder in Positionen wo sie ihren preußisch-militärischen brutalen Ungeist weiterhin ausleben können und außerdem steckt dieser Ungeist noch in vielen Deutschen, wie mein Landsmann Silvio Berlusconi, der große freiheitliche italienische Politiker, als Abgeordneter des EU-Parlaments dem damaligen EU-Ratsvorsitzenden Martin Schulz und späteren SPD-Kanzlerkandidaten an den Kopf knallte, dass er gut in einem Film einen KZ-Aufseher abgeben könnte. 

Mittwoch, 6. Februar 2019

Hans Unger (1872-1936): Taormina (Sizilien) und Aschersleben

Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal einen Beitrag über zwei Bilder des Dresdener Malers Hans Unger geschrieben. Die Fotos, die ich damals machte, waren nicht gut, zeigten nicht die ganze Farbenpracht und Schönheit der Bilder, deshalb heute noch einmal dieser Artikel mit neuen Fotos.

Taormina auf Sizilien – von Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Neuzeit hinein Mekka der europäischen Künstler und Urlaubsort des europäischen Hochadels.
Taormina wurde erstmals durch Goethe als Reiseziel bekannt, hielt er sich doch während seiner Reise durch Italien (1786-1788) auch in Taormina auf, siehe seine Eintragungen in sein Reisetagebuch von 1787. Einen wahren Boom erlebte Taormina um 1900. Von Kaiser Wilhelm II., der österreichischen Kaiserin Sissi bis hin zum siamesischen König – sie alle zog es nach dem landschaftlich paradiesischen Taormina. 

Der berühmte deutsche Fotokünstler Wilhelm von Gloeden ließ sich dort dauerhaft nieder, war doch Taormina ein Ort antiker Freizügigkeit wie es ihn ansonsten im prüden Europa nirgendwo mehr gab. Seine dort entstandenen Aktfotografien begeisterten die libertäre Kunstwelt in Europa und sein Atelier zog andere Künstler, Geldmagnaten und den Adel an, die in Taormina sich ebenfalls längere Zeit aufhielten, so die Künstler Gabriele D´Annunzio, Oscar Wilde, Eleonore Duse, Anatole France, D.H. Lawrence, Thomas Mann, Richard Strauss und der Großkapitalist „Kanonenkönig“ Friedrich Alfred Krupp.



Der Dresdener Maler Hans Unger (1872 –1936) gehörte zu den deutschen Künstlern die etliche Bilder dort malten, so ein kleines Kakteenstück (siehe obiges Foto), welches sich nach seinem Tod in seinem Nachlaß fand, siehe Nachlaßstempel.



Ein weiteres Bild Ungers ist das Oelbild einer sizilianischen Villa auf Taormnina, welches durch sein südliches Flair mit einer vor dem Tor stehenden Händlerin, dem am Balkon stehenden Besitzer des Hauses und einer Palme den Betrachter begeistert. Für die Leser des Blogs ein Foto auch von diesem zauberhaften Bild.



Daß Unger, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, auch Gebrauchsgrafik machte, dies wird allerdings den wenigsten Kunstfreunden bekannt sein. So stammte ein Plakat welches für das Stadtbad Aschersleben Werbung machte von ihm. Dieses Stadtbad wurde 1903 eröffnet und ich nehme an, daß in diesem Jahr oder kurz danach das Plakat entstand. Für die sachsen-anhaltischen Heimatfreunde und für die Kunstfreunde des Blogs, siehe das Plakat unten. 


Montag, 4. Februar 2019

Leo Hohlfeld (1872-1951): "Der Spitz Wolke", 1930er Jahre


Obiges Oelbild des Spitzes Wolke begleitet mich fast mein gesamtes Leben. Meine Großeltern hatten in den 1930er Jahren einen Spitz und da kam mein Opa auf die Idee diesen Hund von einem Maler malen zu lassen. Es bot sich der Dessauer Maler Leo Hohlfeld (1872 Mecklenburg - 1951 Dessau) an, der gerade in Geldschwierigkeiten in der Zeit der großen Weltwirtschaftskrise war und das Bild für wenig Geld anfertigte. 

Mein Opa schenkte mir das Bild als Kind, da ich es sehr mochte. Dieser Spitz hatte leider kein langes Leben, er wurde auf der Straße von einem Pferdefuhrwerk überfahren. Damals war auf dem Sandberg in Dessau-Törten wenig Verkehr auf der Straße, so daß sowohl die Kinder, wie auch Hunde öfter auf der Straße herum tollen konnten. Nachbarskinder borgten sich öfter den Spitz Wolke aus, um mit ihm spazieren zu gehen, das aber ohne Leine - und da ist es dann passiert. 

Auf dem Bild von Hohlfeld ist aber der liebe kleine Spitz Wolke verewigt, das ist nicht mal den meisten Menschen vergönnt, die es aber meistens sowieso nicht verdient haben, verewigt zu werden.

Sonntag, 3. Februar 2019

Schwedens Anti-Greta: Die 15jährige Gelbwesten-Aktivistin Izabella Nilsson Jarvandi


Daß man die bundesdeutschen Systemmedien nicht lesen kann, das sollte jedem mittlerweile aufgegangen sein. Besonders die linken (pseudolinken) Medien sind volksverdummend und volksfeindlich. Da ist es ein Glück, daß es „Compact“ gibt, sowohl als Zeitschrift, wie auch online (https://www.compact-online.de), siehe Cover oben. Mit jedem Artikel dort bin ich nicht einverstanden, aber die Mehrheit der Beiträge ist sehr aufschlußreich, zumal viele Themen in der  Systempresse, die nur die Interessen des Establishments vertritt, verschwiegen werden oder wo glatt gelogen wird, was den Begriff des Volkes von der „Lügenpresse“ voll gerechtfertigt.

Sehr interessant der Artikel über die neue Jugendbewegung, wo die Systempresse nur diese Greta hochleben läßt, wo aber verschwiegen wird, daß es zur gleichen Zeit auch eine Jugend-Gelbwestenbewegung in Schweden gibt. 

Es ist doch mehr als typisch, daß man in der Bundesrepublik es durchgehen läßt, daß irregeleitete Schüler jeden Freitag die Schule schwänzen um für die Interessen der rot-grünen Ideologen zu demonstrieren. Auf der anderen Seite setzt der Staat die in Deutschland herrschende Schulpflicht mit rabiaten Mitteln durch, wo schon bei geringstem Schulschwänzen die Polizei eingesetzt wird, die zu den Schülern nach Hause kommt und sie zwangsweise zur Schule führt, wobei den Eltern noch saftige Bußgelder aufgebürdet werden - Faschismus pur, wobei zu bemerken ist, daß diese faschistischen Methoden weder in der Kaiserzeit, der Weimarer Republik, der NS-Zeit, noch der DDR-Zeit, angewendet wurden. Bekannt sind die Polizeieinsätze an deutschen Flughäfen, wo Ferienflieger starten und wo Eltern 1-2 Tage vor Schulferienbeginn mit ihren Kindern in südliche Gefilde starten wollten und sie von der Polizei gehindert wurden, wegen der deutschen Schulpflicht. 

Bei den Schülerdemonstranten, die jeden Freitag die Schule schwänzen, da pocht man auf einmal nicht auf die Schulpflicht und verhängt auch keine Bußgelder. Würden die Schüler bei Gelbwestendemos oder bei Pegida mitmarschieren, da würde garantiert der Staat hart durchgreifen. Daß dem Establishment die Greta-Demos gut in ihre Politik passen, zeigt sich auch daran, daß diese Greta von den Cliquen an der Macht eingeladen wird, da denke man nur mal an den Weltklimagipfel. Was ebenfalls die Systemmedien unterschlagen, ist, daß diese Greta krank ist, sie ist Autistin, leidet am Asperger-Syndrom, ist also nicht normal. Trotzdem fallen viele Jugendlichen auf deren wirres Zeug herein.

Der Artikel von Gert Meyer-Schulze, siehe hier:
https://www.compact-online.de/schwedens-anti-greta-die-15jaehrige-gelbwesten-aktivistin-izabella-nilsson-jarvandi


Die 15jährige Gelbwestin Izabella Nilsson Jarvandi aus Göteborg

Der schwedische Teenager Greta Thunberg ist Kult im Establishment. Diese Woche hat die Wochenzeitung „Die Zeit“ sie aufs Cover gesetzt. Andere Mainstream-Medien gehen so weit, sie als Stimme der jungen Generation abzufeiern. Der Trick: Man verkauft sie als Revoluzzerin gegen die „Eliten“. Dabei fordert sie genau das, was besagte „Eliten“ verlangen: Die bedingungslose Akzeptanz der Klimalobby und ihrer Ziele. Dass deren Interessen kaum mit der – durch Globalisierung zunehmend sich ausbreitenden – Armut großer Bevölkerungsteile kompatibel ist, zeigt die Gelbwestenrevolte.


Die haben inzwischen auch in Schweden ihre Ableger und ebenfalls ein Teenager-Girl als Sprachrohr. Die ist mit 15 Jahren sogar ein Jahr jünger als Greta und in ihrer politischen Position das Gegenteil von ihr. Name: Izabella Nilsson Jarvandi aus Göteborg. Nein, sie findet in hiesigen Mainstreammedien keine Erwähnung. Denn sie verkündet keinerlei Angst, sondern Wut. Und die richtet sich gegen neoliberale Globalisierung.


Die Tochter eines Iraners und einer Schwedin warnt die Regierung: „Ich bin so wütend auf die Politiker. Ich werde niemals schweigen und so lange kämpfen, bis in Schweden wieder Ordnung herrscht.“ Zwar würden die Schweden nicht so krass demonstrieren wie die Franzosen, aber man solle die Nachfahren der Wikinger besser nicht provozieren. Auch auf ihrem Twitter-Account hält sich die Anti-Greta nicht zurück: „Ich bin eine junge politische Aktivistin gegen den Globalismus, die Wahrheit und Gerechtigkeit für mein geliebtes Schweden sucht“, heißt es in der Selbstbeschreibung ihres Profils.

Izabellas Tweets sind knallharte Entlarvungen vom Selbstbild des „liberalen“ Establishments: „Im Vergleich zum Rest der Welt sind die EU, die Regierung und andere Machthaber die Extremisten. Wer sonst möchte seine eigenen Leute ausrotten?“ Oder: „Die Linke macht Spaß … Einerseits will man Vielfalt – gleichzeitig ist die Vielfalt nicht vorhanden, da alle gleich sind.“

Die Propaganda-Medien, so weiß sie, „sind Verräter, die dazu beitragen, die Menschen noch mehr zu spalten“. In Schweden braucht sie deren Support auch nicht. Dort ist sie bereits so bekannt, dass die Gelbwesten und andere Globalisierungsgegner mit ihrem Namen auf dem Plakat werben, wenn sie bei einer Kundgebung redet.


Der folgende Text ist ein Netzfund. Aufgestöbert unter den Kommentaren zu Greta, der neuen Klimaheiligen der Mainstream-Medien:

Eine Kollegin aus Berlin hatte heute beim Frühstück eine Familiendiskussion mit ihren beiden Kindern. Die waren gestern schulschwänzen. Für das Klima. Abends erhielt sie von ihren Kindern auf die Frage: „Wie lange wollt Ihr das durchziehen?“ die Antwort: „Solange, bis Eure Generation unserer eine bessere Welt hinterlässt. Eine gesunde Welt. In der wir wieder leben können.“ (sinngemäß)

Heute Morgen, in Absprache mit ihrem Mann, ging sie auf den gestrigen Abend ein. Sie sagte ihren Kindern, dass sie darüber nachgedacht und erkannt habe, dass sich etwas ändern muss. Zur Klimaverbesserung wird die Familie die beiden Diesel verkaufen. Und nur sich noch ein neues Auto zulegen. Fortan werden beide Kinder nur noch mit der S-Bahn oder dem Fahrrad zur Schule oder ihren Aktivitäten fahren.

Um Strahlung zu vermeiden bzw. zu reduzieren, ist sie bereit, auf Mobiltelefone zu verzichten. Es wird nur noch eins für die ganze Familie geben. Ohne Flatrate. Das ist gleichzeitig auch viel günstiger. Das Haustelefon wird, auch um „gefährliche Funkstrahlung“ zu reduzieren, wieder eine Schnur haben. Jeder bekommt eins in sein Zimmer.
Klamotten werden, um die Ausbeutung asiatischer Hilfsarbeiter oder gar Kinder zu reduzieren und um klimaschädliche Transportwege einzudämmen, nicht mehr in den einschlägigen Hip-Läden gekauft. Sondern in Nachhaltigkeits-Stores. Davon gibt es reichlich in Berlin. Dass sie nicht immer modisch sind, wird hingenommen. Tiefkühlpizzen, Burger, Fast Food, Getränke in Plastikflaschen und abgepackte Lebensmittel werden reduziert bis abgeschafft. In einem Stufenplan.

Es wird fortan mehr gekocht. Die frischen Lebensmittel dafür werden auf dem Markt gekauft. Bio muss nicht sein. Wird aber angestrebt. Preisdifferenzen zu den bisherigen Lebensmitteln werden durch gemeinsame Reduktion der Haushaltskasse bzw. der Taschengeldkonten ausgeglichen. Revolution erfordert Opfer. Meine Bekannte und ihr Mann sehen ein, dass sie bislang fast nur Fehler gemacht haben. Daher legen sie die Entscheidungen, das Klima zu verbessern und damit die Erde wieder lebenswert zu machen, in die Hände der Kinder.

Bis Montag Morgen möchte sie daher, dass die Kinder einen Maßnahmenplan entwickeln, mit dessen Hilfe alles möglichst rasch angegangen wird. Dazu kann gern auch regelmäßiges Schulschwänzen gehören. Allerdings wird es keine Entschuldigungsschreiben geben. Weder von ihrem Mann noch von ihr. Da das Teil der Revolution ist, müssen das die Kinder selbst regeln. Termin ist Montag, 7.00 Uhr. Küche. Bis jetzt haben die Kinder nicht viel dazu gesagt. Aber es ist ja noch Zeit.

Freitag, 1. Februar 2019

Heuchlerische Reden zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus

gefolterte Maus mit Bullauge („Rückenhautkammer“). Quelle: Wittig C et al – PLOS One 2015. Fig. 6

Gestern wurden in Deutschland mal wieder Krokodilstränen allenthalben vergossen, besonders bei einer Gedenfeier im Deutschen Bundestag. Es ging mal wieder um „Erinnerungskultur“, die man bersonders in den letzten Jahren immer mehr pflegt. 

"Erinnern" will man an die Verbrechen des NS-Regimes. Das ist ja an sich eine gute Sache, aber ist es doch schon mehr als merkwürdig, daß man erst fast 80 Jahre nach dem Ende des NS-Regimes dies immer intensiver betreibt, da wo die Täter alle weggestorben sind und man in früheren Jahrzehnten eben diese Täter ungeschoren ließ, ja sie in die Bundesrepublik in höchste Ämter intergrierte. Da konnte ein NSDAP-Mitglied Bundeskanzler werden, ein Ritterkreuzträger Vizekanzler sein und ein NS-Richter, der noch wenige Tage vor der Kapitulation Todesurteile gegen NS-Gegner aussprach Ministerpräsident eines Bundeslandes sein. 

Jetzt aber ergeht man sich in geheucheltem Antifaschismus? Machen das andere Nationen? Halten die auch ihre Erinnerungskultur hoch? Weder die Amis machen das, obwohl sie genügend Grund dazu hätten, wenn man nur mal an den Genozid an den Indianern denkt oder an die Sklaverei, noch machen es die Belgier, die um 1900 10 Millionen Kongolesen ermordeten und hunderttausenden Kongolesen die Arme abhackten. Im Gegenteil, da ehren die Amis noch ihre ersten Präsidenten, obwohl diese den Genozid an den Indianern und die Sklaverei auf dem Gewissen hatten und die Belgier ehren noch den König Leopold, der die 10 Millionen Kongolesen ermorden ließ und der verantwortlich war für das Abhacken der Arme, siehe dazu: http://barrynoa.blogspot.com/2014/01/zweierlei-ma-bei-volkermord.html  

Und da erwähnte Bundestagspräsident Schäuble in seiner Rede vor dem Bundestag als Opfer des NS-Regimes die Homosexuellen. Was er nicht erwähnt, daß in der NS-Zeit nur ein Bruchteil von Homosexuellen verurteilt wurden, wie später in der Bundesrepublik von 1949 bis 1994, wo der Paragraf 175 viel mehr angewendet wurde. als daß es die Nazis taten. 

Schäuble mahnte auch, daß sich das Unrecht, wie Folter und KZ´s sich nie wiederholen dürften. Da erwähnte er auch die Versuche an KZ-Insassen durch den Arzt Mengele.Schäuble verschwieg aber, daß es sehr wohl noch KZ´s gibt, wo allerdings keine Menschen gefoltert und gequält werden, sondern Tiere, dies aber in Millardengröße, gegenüber den ca. 10 Millionen Menschen die von den Nazis gequält wurden. 

Große Empörung über den KZ-Arzt Mengele, aber Fördermittel für die Folterer und Quäler in bundesdeutschen Forschungslaboren. Eine Forschergruppe in Leipzig hat z.B. ein neues „Modell“ einer sogenannten Rückenhautkammer entwickelt. Rückenkammermodelle bei Mäusen werden seit 80 Jahren in der tierexperimentellen Forschung eingesetzt, um in die Haut bei lebenden Tieren schauen zu können. Dabei wird die Rückenhaut der Maus zwischen 2 Metallrahmen gespannt, die fest zusammengeschraubt werden. In der Mitte der Metallrahmen befindet sich ein durchsichtiges Beobachtungsfenster – eine Art Bullauge. In diesem Bereich werden Löcher in die oberen Hautschichten der Maus geschnitten werden. So kann man die Blutgefäße des Tieres durch die extrem gespannte Haut beobachten. Die Autoren werten ihre Arbeit als Beitrag zum Refinement im Rahmen der 3R (Reduce, Refine, Replace)*. Aber: in den USA ist eine kleinere und leichtere Kammer bereits entwickelt worden. Hier wurden also 66 Mäuse "verforscht" (zu Tode geqält), für etwas, das es schon gibt und das man ohnehin nicht braucht! (Dokumenten-ID 4896)