Montag, 18. Februar 2019

Kay Ray - Lachen gegen den gender-und- "korrekten" politischen Wahnsinn


In der Talkshow des NDR „Tietjen und Bommes“ war auch Kay Ray eingeladen. Großartig wie er gegen den derzeitigen Genderwahnsinn und das politisch korrekte Getue in unserem Land zu Feld zog. 

All das was das Volk aufstößt, daß man nicht mehr Zigeuner und Neger sagen darf, daß es neuerdings Toiletten für das „3. Geschlecht“, sogar an Schulen, geben soll, daß Schwule und Lesben, obwohl sie nicht mehr diskriminiert werden, noch immer Demos veranstalten, dabei wie wild die Regenbogenfahne schwenken, eben der ganz normale unnormale Wahnsinn in der Bundesrepublik, all das nimmt Kay Ray aufs Korn, einer der wenigen Kabarettisten, der sich traut, gegen all die Denk-und-Sprachverbote anzugehen. 

Sehr zu empfehlen die Passage mit Kay Ray aus der Sendung: 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/tietjen_und_bommes/Entertainer-und-Kabarettist-Kay-Ray,tub614.html

Sonntag, 17. Februar 2019

"Compact": Ein Joghurtbecher zuviel: Hartz-IV-Empfängerin von Armenspeisung ausgeschlossen

„Compact“ sollte man lesen und nicht die Lügenpresse der rot-grünen Demagogen. Heute mal wieder ein aufschlußreicher Artikel von Karel Meissner:

https://www.compact-online.de/ein-joghurtbecher-zuviel-hartz-empfaengerin-von-armenspeisung-ausgeschlossen

Seit Gerhard Schröder (SPD) und seine Kriechermedien die bürgerliche Mitte gegen Arbeitslose aufgewiegelt und Abturzängste durch Hartz-Gesetze zementiert haben, sind ca. 15 Jahren vergangen. Und doch ist die Saat noch fruchtbar. Während Oberschichten ungestraft Steuerbetrug begehen oder Banker die Gemeinschaft für ihre Zockereien blechen lassen, werden Gestolperte für kleinste Vergehen „gezüchtigt“. Dieses Verhalten hat vor Kirchentüren nicht halt gemacht.

Eine 56jährige Hartz-IV-Epfängerin aus Berlin Kreuzberg ging morgens regelmäßig zur Armenspeisung in der Emmaus-Kirche. Die ehemalige Taxifahrerin, so schrieb die B.Z., besuchte den Ort nicht nur der Nahrung, sondern auch der sozialen Kontakte willen (Armut macht einsam). Aber sie nahm nicht nur. Wenn die Bäckerei aus der Nachbarschaft ihr beispielsweise Kuchen geschenkt hatte, brachte sie den mit, um ihn dort zu teilen.

Dann, am 10. Januar, um 8 Uhr morgens, saß sie mit einer Bekannten am Frühstückstisch. Sie ging zur Tafel, nahm dort drei kleine Joghurtbecher: einen für sich, einen für die Bekannte und den dritten für später. Sie gesteht: „Ich bin nun mal eine starke Esserin, aber es waren noch viele Joghurts da.“ Es musste deswegen also niemand auf seine Ration verzichten.
Ein Ehrenamtlicher wies darauf hin, dass sie sich zuviel genommen habe. Es kam zum Gespräch, dann zum Wortduell und die Betroffene wurde laut. Darufhin erhielt sie für sechs Monate (!) Hausverbot. Die Pfarrerin bestätigte den Bann: Die Bedürftige sei laut geworden und habe die anderen Gäste gestört. Freilich sei man, so fügte sie mit einem Anflug christlicher Gnade hinzu, weiterhin gesprächsbereit. Dafür aber fehlt der Betroffenen nach eigener Aussage die Kraft: „Nur weil ich arm bin, lasse ich mich doch nicht erniedrigen“, sagt sie.

Genau das aber gilt in Deutschland im Jahre 2019 als selbstverständlich. Wer arm ist, hat keine Rechte mehr. Allein, dass es in der aktuellen Rekordwirtschaft private Armenspeisung geben muss, ist ein Skandal. Aber selbst bei den Tafeln ist die Verachtung offenbar eingezogen. In Supermärkten, wo arme Rentnerinnen wegen einer Cent-Differenz beim Flaschenpfand angezeigt werden, gilt diese Praxis schon seit Jahren.

BN.: 
Ja lieber schmeißt das spießbürgerliche „Fürsorge"-Personal den sowieso abgelaufenen Joghurt weg, der nicht verbraucht wird! 

„Die Pfarrerin bestätigte den Bann!“ Die hat es gerade nötig bei ihren rund 6000 Euro Monatseinkommen (Gehalt plus freier Miete). Widerlich diese Almosentuerei der Kirche, die keine gesellschaftlichen Veränderungen will, die die Abschaffung der kapitalistischen Ungleichheit so fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. 

Dieses widerliche Getue der Pfaffen erinnert mich an eine Stelle in Charles Dickens „Oliver Twist“, wo Oliver im Waisenhaus um einen Nachschlag zu der dünnen Suppe bat und das gesamte Waisenhauspersonal vor Wut und Entsetzen kreischte ob der "Unverschämtheit" von Oliver. 

Die heutigen Armen sollen auch noch dankbar für die Suppe in der Suppenküche sein und dankbar für das verfaulte Obst und Gemüse von den Tafeln. So hätten es die Ausbeuter gern!

Bob Heinz (1923-1984): Pit &. Alf, Herlcock, Sholmes &. Co. und Jan Maat

Ich liebe Comics der 1950er Jahre. Zu DDR-Zeiten kam man selten an Comics aus dem Westen heran, das ist nun anders und nun kann man all das nachholen, was man in der Kindheit verpaßt hat, so z.B. sich an den Comics von Bob Heinz erfreuen. 

Schon vor längerer Zeit kaufte ich mir die 5 Sammelbände mit den Comics von Bob Heinz „Pit und Alf“, siehe Fotos: 



Dieser Tage kaufte ich mir die gesamte Serie der Bob-Heinz-Comics „Herlock, Sholmes &. Co,“, die Anfang der 1950er Jahre in der Zeitschrift das Zelt erschienen sind und die dankenswerter Weise vom Comic Club Hannover in den 1980er Jahren ausgegraben wurde und in Piccoloform herausgegeben wurde, siehe:




Leider besitze ich bisher von der berühmten Bob-Heinz-Comic-Jugendzeitschrift „Jan Maat“ kein einziges Heft. Leider deshalb, weil ich „Jan Maat“ neben „Pit und Alf“ zu den besten Comics von Bob Heinz zähle. Eine Seite im Netz kann sehr viel besser als ich über das Schaffen von Bob Heinz berichten, ich empfehle sie sehr:

http://www.pripolis.de/bobheinz

Auf dieser Seite findet man auch die Cover von „Jan Maat“ und vieles andere aus dem Schaffen von Bob Heinz. Hier ein paar dieser Cover:






Siehe auch meinen früheren Blogbeitrag über Bob Heinz:

http://barrynoa.blogspot.com/2009/10/bn-und-bob-heinz.html

Samstag, 16. Februar 2019

Leserpost zu den Freitags-Schülerstreiks und zu der Demagogin Luisa Neubauer

NRW: bourgeoise Wohlstandskinder demonstrieren jeden Freitag und schwänzen die Schule


Während armen Eltern, deren Kinder die Schule aus privaten Gründen schwänzen, saftige Bußgelder ins Haus flattern und die Schüler zwangsweise von der Polizei in die Schule gebracht werden, da passiert den massenhaft Schule schwänzenden bourgeoisen Wohlstandskindern nichts von Seiten der Schulen und des Staates.

Leserpost zu den Freitags-Schülerstreiks und zu der Demagogin Luisa Neubauer

Betrifft diese meine Blogbeiträge:

http://barrynoa.blogspot.com/2019/02/schwedens-anti-greta-die-15jahrige.html 

http://barrynoa.blogspot.com/2019/02/wasser-predigen-und-wein-saufen-die.html


K. Hönicke per Email:

Herr Nowak, ein grosses Lob für Ihren Blog, wo man was erfährt was die Zeitungen verschweigen. 

Ich bin empört über diese Luisa, die da die Freitags-Demos anführt. Erst jetzt habe ich in einer grossen Online-Zeitung gelesen, dass dieses Stück Sch.... (B.N.: Habe ich aus Etikette-Gründen gepunktet), nach ihren Demos ein Taxi angeboten wurde, um nach Hause zu fahren, Das hat sie demonstrativ abgelehnt, wegen der Umweltverschmutzung. Sie fährt angeblich mit der S-Bahn. 

Nun muss ich bei Ihnen, bzw in dem Video sehen, wo dieses Luder überall in Urlaub fährt. Es hat mich umgehauen! Mit 21 Jahren war die schon in: Kanada, Hongkong, Polen, Schweden, Österreich, England. Marokko, Italien, Belgien, China, Frankreich, Indonesien, Niederlande, Namibia, Schottland, Schweiz,Tansania! Das hätte ich mir nie leisten können und ich bin 57 und in gar nicht mal so schlecht bezahlter Arbeit. 

Da hat dieses Luder all ihre Urlaubsfotos auf ihrem Account gelöscht, damit die Bevölkerung nicht sehen kann, wie sie in Sankt Moritz Ski fährt und durch China tourt und so weiter. Gut dass es Menschen gibt, die vor der Löschung das dokumentierten. Die Lügenpresse bringt das nicht, ist eben rot-grün verseucht bis ins Mark. 

Da will die uns die Kohle jetzt schon wegnehmen, damit wir im Kalten sitzen können, unsere Diesel-Autos stilllegen, alles wegen angeblichen Umweltschutz und selber hat die bis jetzt schon durch ihre vielen Auslandsreisen die Umwelt mehr geschädigt als ich in meinem ganzen Leben. 

Und dieses Stück Sch.... (B.N.: gepunktet) wird von den Grünen gesponsert, mit einem Stipendium und hat noch einen Hochschuljob! Da weiss man ja wer hinter allem steckt und die dummen Jugendlichen lassen sich einfangen, haben nichts gelernt, rennen Demagogen hinter her, wie schon damals bei der Hitlerjugend. Meinen Töchtern würde ich niemals gestatten bei so etwas mit zu machen, Die könnten was erleben!

Vielen, vielen Dank für den aufklärenden Artikel!
 

Freitag, 15. Februar 2019

Wasser predigen und Wein saufen: Die Klimademagogin Luisa Neubauer

Das Reisetagebuch der „Klimaschützerin“ und Berliner Initiatorin der Freitags-Schulstreiks für das Klima Luisa Neubauer (Kanada, Hongkong, Polen, Schweden, Österreich, England. Marokko, Italien, Belgien, China, Frankreich, Indonesien, Niederlande, Namibia, Schottland, Schweiz,Tansania). Sagenhaft, in wieviele Länder dieses 21jährige verkommene Subjekt geflogen ist. Könnte sich ein Hartz-IV-Empfänger in seinem ganzen Leben nicht leisten :



Der Instagram-Account von Luisa Neubauer
wurde übrigens bereinigt.
Verschwunden sind all jene Bilder, die sie beim Skifahren in St. Moritz, an Bord von Flugzeugen oder bei weltweiten Sehenswürdigkeiten zeigen.
Wasser predigen und Wein saufen.


fridays for future

Wasser predigen und Wein saufen, das ist typisch für die bourgeoise Jugend die jetzt jeden Freitag für den Klimaschutz Schule und Uni schwänzt. Daß es sich um bourgeoises Pack handelt, wird schon daran deutlich, daß Arbeiterjugendliche diesen Schwachsinn nicht mitmachen, ja nicht mitmachen dürfen, weil sie sonst als Lehrlinge sofort rausgeschmissen würden, wenn sie die Arbeit oder die Berufsschule jeden Freitag schwänzen und demonstrieren gehen. 

Führende Gallionsfigur der Freitags-Schulstreiks in Deutschland ist die Studentin Luisa Neubauer, die jetzt von der bürgerlichen Prominenz hofiert wird, von hochrangigen Politikern und Wirtschaftsbossen eingeladen wird, da sie im Gegensatz zu Pegida-Demonstranten oder Gelbwesten-Demonstranten voll ins Konzept der rotgrünen Ideologie paßt. Aufschlußreich und entlarvend, daß diese jugendliche Demagogin ein Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung (Die Grünen) innehat. Luisa Neubauer pendelt zwischen Göttingen und Berlin hin und her (was das wohl mit ihrer CO2-Bilanz macht?). Neben ihrem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung hat man ihr noch einen Uni-Job bei der Uni Göttingen zugeschanzt, es soll ihr ja finanziell an nichts fehlen. Nötig hat sie diese finanzielle Unterstützung nicht, sie stammt eben nicht aus einem Arbeiterhaushalt oder einem Haushalt von Hartz-IV-Empfängern, sondern aus einem Elternhaus der wohlhabenden Mittelschicht. 

Diese Mittelschicht ist es, deren verkorkste Söhne und Töchter sich den Luxus leisten können jeder spinnerten Sache sich zu widmen. Arme Kinder haben andere Sorgen, da geht es um die nackte Existenz. Typisch für diese Type, daß sie immer kräftig mit dem Flugzeug in Urlaub flog (Kanada, Hongkong, Polen, Schweden, Österreich, England. Marokko, Italien, Belgien, China, Frankreich, Indonesien, Niederlande, Namibia, Schottland, Schweiz, Tansania) und auch jetzt zu allerlei Treffen, wo es um das Weltklima geht, dorthin mit dem Flugzeug fliegt. Ihre eigene CO2-Bilanz ist verheerend, aber auf Demos gegen den Lehrling hetzen, der, weil er anders nicht auf Arbeit kommt, mit einem alten Auto oder alten Moped fährt. 

Wie gehabt: Wasser predigen, aber Wein saufen. Selber nicht auf Wein verzichten wollen, das soll das einfache Volk, das sind die Richtigen (die Falschen!). All diesen burgeoisen Jugendlichen würde statt der vielen Weltreisen ein Jahr in der Produktion gut tun, am besten auf dem Bau, dem Steinbruch oder an einem Fließband.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Kein kostenloses Taxi für deutsche Kranke und Gehbehinderte – Für Asylanten schon!

2016 schrieb ich schon mal einen Blogbeitrag mit dem Titel: „Der deutsche Staat bezahlt Taxifahrten zu Ämtern und zu Ärzten, allerdings nur für Asylbewerber“,siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2016/02/der-deutsche-staat-bezahlt-taxifahrten.html 

Nun haben wir 2019 und es hat sich nichts geändert: Schwerkranke oder gebrechliche alte deutsche Menschen müssen weiterhin ihr Taxi zum Arzt selbst bezahlen (wenn sie es denn können!), während junge gesunde Asylbewerber diese Taxifahrten kostenlos bekommen. 

Hier zeigt sich mal wieder der volksfeindliche ungesunde bundesdeutsche Staat, der in seiner ganzen Art und Weise von rot/grünem Denken durchsetzt ist, auch bei den nichtlinken Parteien, wie CDU/CSU oder FDP. Der arme deutsche Bürger interessiert die rot/grüne Bagage absolut nicht, viel lieber sind denen die ausländischen Einwanderer Herzenssache. 

Auch die wegen ihres sozialen Gewissens hochgelobte Sarah Wagenknecht schaut beim Leid der Kranken und Alten weg und hetzt ebenfalls gegen Pegida-Demonstranten, die gegen dieses Unrecht demonstrieren. Während „Compact“ sich wieder dieses Themas angenommen hat, schweigt die „Gelbwestin“ Wagenknecht dazu, kein Wunder, denn ihre Bewegung „Aufstehen“ ist bekanntlich mehr als ausländerfreundlich und volksfeindlich.

Hier der neueste Beitrag zu diesem Thema aus „Compact“ (https://www.compact-online.de/deutsche-fahren-3-klasse-kein-taxi-fuer-kranke-und-gehbehinderte-fuer-asylanten-schon):

Deutsche fahren 3. Klasse: Kein Taxi für Kranke und Gehbehinderte – Für Asylanten schon

Taxifahrten zu Behörden und Ärzten sind für Flüchtlinge in Sachsen wie auch in anderen Bundesländern im Bedarfsfall, über den die Heimleitung entscheidet, kostenlos. Hierbei spielt die Länge der Strecke keine Rolle – ob 400 Meter oder 80 Kilometer inklusive Wartezeit des Privatchauffeurs von bis zu vier Stunden vor dem Amt oder der Praxis. Dafür macht der Staat schon mal gern über 300 Euro locker. Pro Fahrt. Bereits Anfang 2016 hatte der MDR in seiner Sendung „exakt“ diesen Skandal aufgedeckt. Jetzt kocht die Debatte wieder hoch, denn hier schon länger lebenden gehbehinderten Kranken und Rentnern, die anders als mit dem Taxi weder Ämter noch Ärzte aufsuchen können, werden die Fahrtkosten nicht spendiert.

Während wir Rentner unsere Fahrten zu Ämtern selbst bezahlen müssen und die Krankenkassen längere Fahrten zu einer Facharztbehandlung selten übernehmen, werden Asylbewerber quer durch das Land chauffiert“, hatte sich Christel Demmler, Vorsitzende des Landesseniorenbundes Sachsen seinerzeit beschwert. Auch Thomas Meyer vom Bund der Steuerzahler war sauer: „Diese Praxis ist nicht nachvollziehbar! Das ist ein schlimmes Beispiel, wo der Staat versagt hat und die Verhältnismäßigkeit nicht wahrt.“ 

Auf der Website Asylinfo, herausgegeben von der Sächsischen Staatskanzlei, wurde argumentiert, der Flüchtlingszustrom habe die vermehrte Nutzung von Taxis als Beförderungsmittel für Asylsuchende notwendig werden lassen. Hintergrund sei unter anderem deren Ortsunkenntnis. Dies hatte gleichfalls für erboste Reaktionen im Netz gesorgt. Schließlich sind die Jungs, die kräftigen, wohlgenährten, durchtrainierten, immerhin Tausende von Kilometern auch mithilfe der Navifunktion ihrer teuren Smartphones sowie in ihren gepflegten Adidas- und Nike-Sportschuhen bis nach Deutschland gelangt – und nun sind ihnen die paar Meter um die Ecke zu Fuß nicht zuzumuten?

Gratis-Taxi für Flüchtlinge – Rentner und Kranke aber werden im Regen stehen gelassen
Empörte E-Mails und wütende Anrufe aus ganz Deutschland waren über die Landesdirektion Sachsen hereingebrochen, die Sprecher Holm Felber als „harsch und heftig“ bezeichnet hatte. Verschwendung und Unfähigkeit wurden ihr vorgeworfen. Eine bodenlose Frechheit sei es, Taxifahrten für Flüchtlinge in Auftrag zu geben, während Rentner und Kranke im Regen stehen gelassen würden, hieß es in einer der vielen empörten Beschwerden. „Ich habe den Eindruck, dass Unmut über die generelle Asylpolitik gerade auf uns projiziert wird“, so Felber mit der typisch realitätsfremden Arroganz von Privilegierten, die beiträgt zur Wut des Volkes, das sich obendrein ungerecht – zurecht – behandelt fühlt. Es ist zudem fragwürdig, sich bei diesem Skandal auf „generellen Unmut über die Asylpolitik“ herauszureden.

Krankenkasse spendiert kein Taxi für Gehbehinderte
Nun legte der MDR nach mit „Kein Taxi für Seniorin: Wenn der Weg zum Arzt unmöglich wird“, einer Geschichte über das Schicksal von Elke Seifert aus Glauchau. 44 Jahre war sie Krankenschwester. Nun braucht SIE Hilfe. Die sie nicht bekommt. Sie leidet an Parkinson, hat dadurch eine starke Wirbelsäulenkrümmung, und jeder Schritt ist schmerzhaft, nahezu unmöglich für sie. Treppen sind für die 70-Jährige unüberwindbar, Fahrten mit Bus und Bahn ausgeschlossen, was der Medizinische Dienst der Krankenversicherung auch bestätigte. Die einzige Möglichkeit, zu ihren Ärzten zu gelangen, ist das Taxi. Dennoch sagt ihre gesetzliche Kasse „Nein!“ Die darf Fahrkosten zu ambulanten Behandlungen nur in bestimmten Ausnahmefällen übernehmen. Ein solcher wäre, wenn das Sozialamt bei Elke Seifert eine „außergewöhnliche Gehbehinderung“ – kurz „aG“ – erkennen würde. Dann würde die Kasse die Kosten übernehmen. Doch die erfüllt die Seniorin vorgeblich nicht: Antrag abgelehnt. Ebenso ihr Widerspruch bei der Aufsichtsbehörde. Dazu sagt André Reichenbächer vom Kommunalen Sozialverband Sachsen lapidar: „Die gesundheitliche Situation von Frau Seifert ist alles andere als schön, aber, wie soll ich
sagen, sie ist nicht der gewöhnliche Einzelfall für das Merkzeichen „aG“. Das ist leider in dem Fall so, und wir können da auch nicht am Gesetz vorbei handeln
.“


Abgelehnte „aG“ Anträge: Damit kennt man sich bestens aus beim VdK, dem größten sozialen Interessenverband Deutschlands, der offensichtlich dankbar ist für solcherart Gesetze. Allein in Sachsen wurden im vergangenen Jahr von rund 10.000 Anträgen gerade mal 2500 genehmigt. Für Ralph Beckert, Geschäftsführer der Landesgeschäftsstelle Sachsen, muss es schon eine beidseitige Oberschenkelamputation sein, um das meistbegehrte Merkzeichen „aG“ zu erhalten. „Das ist so ein Maßstab, wo man dann sagen kann, das hat eher Erfolg.“

Nun solcherart verzweifelte Maßnahmen zwecks Erlangung des Prädikats „aG“ zu ergreifen, sei Elke Seifert nicht angeraten. Sie könnte allerdings, verkleidet mit einer Burka, versuchen, Asyl zu beantragen. Schon käme sie in den Genuss von Freifahrtscheinen. So indes bleibt ihr nur das Fazit: „Da kommt man sich verloren vor und wie ein Bettler.“ Es ist beruhigend zu wissen, dass nicht wenige derjenigen, die noch nicht so lange hier leben, damit keinerlei Probleme haben, wie ihre merkwürdige Interpretation von Dankbarkeit tagtäglich beweist…

Dienstag, 12. Februar 2019

Weitere Leserstimmen zum Fall Kretschmann (Jobcenter Dessau-Roßlau) gegen S.N.

Weitere Leserstimmen zum Fall Kretschmann (Jobcenter Dessau-Roßlau) gegen S.N.

(http://barrynoa.blogspot.com/2019/01/dessauer-jobcenter-sachbearbeiterin.html
http://barrynoa.blogspot.com/2019/01/der-fall-der-einen-schwerkranken.html
http://barrynoa.blogspot.com/2019/02/neues-im-fall-jobcenter-dessau-rolau.html
http://barrynoa.blogspot.com/2019/02/neues-im-fall-jobcenter-dessau-rolau.html)


Der Chefdirigent der Sächsischen Staatsoper und Leser meines Blogs, Christian Thielemann, siehe auch: http://barrynoa.blogspot.com/2019/01/neujahrskonzert-der-wiener.html, schrieb diese anteilnehmende Email:

"Lieber Herr Nowack,
das ist ja alles skandalös!
Ich überlege mal,wen ich an höherer Stelle anrufen kann.
Welcher Minister ist zuständig?"


B.N.:
Lieber Herr Thielemann, welcher Minister zuständig ist, das weiß ich jetzt auch nicht. Wahrscheinlich hat da ein Landesminister keinen Einfluß, eher schon der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil (SPD). Seine Partei macht ja jetzt Vorschläge wie menschlicher mit Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger in Zukunft umgegangen werden soll. Allerdings gibt es seitens der CDU schon mächtigen Protest.
  
Blogleser Olaf Täsch schrieb:

"Sehr geehrter Herr Bernd Nowak,
vielen Dank für ihren Blog ! Gut zu wissen woran man bei dieser Sachbearbeiterin war ! das diese Person zu solchen Methoden greift daran merkt man wirklich wie menschenfeindlich diese Behörde wirklich ist ! Sowas darf einfach nicht sein das Schwerkranken das Leben zur Hölle gemacht wird !


B.N.:
Da haben Sie recht, werter Herr Täsch!


Auch der „Rote Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, nahm sich des Falles an, siehe den Artikel von heute auf der Seite von http://www.rotermorgen.info („Arbeiterkorrespondenz aus Dessau“). Hier noch einmal der Text:

"In Dessau sollte der schwerstkranke, abgemagerte Hartz-IV-Empfänger S.N. trotz abgegebenen Krankenschein zum Jobcenter. Da er dies aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte, will ihm die Sachbearbeiterin Frau Kretschmann (Verdi-Mitglied) das Hartz-IV- Geld kürzen. Dies empörte seinen Vermieter Bernd Nowack so sehr, daß er viele Gruppen und Personen von ganz links bis rechts anschrieb und sie um Stellungnahme und Solidarität bat.

Typisch war, daß von der „Mainstream“-Linken nichts kam, sonder nur von Rechten, Geldspenden und juristische Tipps. Die „Mainstream“-Linke war wahrscheinlich mit der Freigabe des Kiffens beschäftigt, um das Gehirn noch schneller schädigen zu können. Diese verhängnisvolle Entwicklung der Linken seit Ende der 1970.er Jahre, den Klassenkampf zu verneinen und statt dessen die Gleichstellung von Minderheiten innerhalb des Kapitalismus in den Vordergrund zu stellen, die Basis des Kapitalismus zu erweitern und zu stabilisieren führte automatisch zum Erstarken der Rechten. So können sie sich den „Kampf gegen Rechts“ abschminken.


Was das Hauptproblem ist, daß der Gesetzgeber den Sachbearbeitern es überläßt zu entscheiden, ob er Hartz-IV-Empfänger drangsaliert oder nicht, ob er den Ärmsten der Armen das bisschen Hartz-IV-Geld kürzt oder nicht. Tor und Willkür sind dadurch weit offen. Was im normalen Berufsleben unmöglich ist, daß ein Arbeitgeber einen Arbeiter zu einem Gespräch trotz Krankenschein bestellt und der wegen seiner Krankheit nicht kommen kann, ihm deshalb das Geld kürzt, das ist mit Hartz-IV-Empfängern gesetzlich möglich. Damit sind Hartz-IV-Empfänger völlig entrechtet.

Wie die Rechtsanwältin Frau Elmenthaler mitteilte, kann eine Sachbearbeiterin verlangen, daß ein Hartz-IV-Empfänger trotz Krankenschein einen Termin wahrnehmen muß. Dieses Gesetz ist zutiefst menschenunwürdig, ja verbrecherisch. Praktisch ist, daß so brutal nicht alle Sachbearbeiter dieses Schandgesetz gegen Schwerkranke ausnutzen. So sprach z. B.ein Sachbearbeiter des Jobcenters Aachen davon, daß er nur Geldsanktionen aussprechen würde, bei Fällen, wo die Betroffenen sich trotz Nachfrage nicht meldeten und grundlos dem Termin fernblieben. Aber es gibt eben auch die Fälle, wo gefühllose Sachbearbeiter brutal Geldsanktionen aussprechen, in Fällen wo die Betroffenen absolut nicht zu einem Jobcentertermin kommen konnten, sei es weil sie 40 Grad Fieber hatten, oder weil gerade an diesem Tag ihr Partner verstorben ist.

Die Bundesrepublik fordert von anderen Ländern die Menschenrechte einzuhalten, verletzt aber laufend selbst diese Menschenrechte und gerade die Parteien, die am meisten die Menschenrechte-Fahnen hoch heben, sind diejenigen, die am wenigsten sich in der Praxis für Deutsche einsetzen.

Als einziger Linker solidarisierte sich der Rote-Morgen-Leser Reiner Wahl in seiner Email:

Lieber Bernd Nowack, endlich, seit ihrem letzten Blog, kenne ich ihre Email-Adresse. Gerne schreibe ich Ihnen, was ich bereits aufgrund ihres vorletzten Blogs in o. g. Causa unternommen habe: Da Sie annehmen, daß die genannte Dame des Jobcenters Mitglied der berüchtigten Verdi-Gewerkschaft sei, so habe ich bereits vor Tagen ein Protestmail an Verdi Sachsen-Anhalt verschickt. Dabei habe ich mir die Frage nicht verkneifen können, ob denn Frau Kretschmann auch mit einem „integrierten Flüchtling“ so umgesprungen wäre. Ihr Einverständnis voraussetzend habe ich auf ihren Blog verwiesen.

Auf ihren Blog bin ich gestoßen als Link des www.rotermorgen.info vor etwa 2 Jahren. Seither wurde es mir zur Gewohnheit 2 – 3 mal wöchentlich ihre Seite aufzurufen. Sogar mich sehr interessierende Blogs der Jahre zuvor habe ich noch „nachträglich“ gelesen.
Sowohl bei politischen Themen als auch beim Tierschutz stimme ich mit Ihnen zu 95 -98 % überein.

Selbstverständlich dürfen Sie mich namentlich nennen!
Mit vielen herzlichen Grüßen
Reiner Wahl (Jahrgang 1952
)“