Dienstag, 15. Februar 2011
Walter Timmling und Erxleben und Oldenburg
Wie ein Puzzle setzten sich mühsam meine Kenntnisse zu Dr. Walter Timmling zusammen. Dazu gehörten schon zu DDR-Zeiten auch Anfragen an amtliche Stellen und Personen wo ich vermutete, daß diese etwas zu Timmling beitragen könnten. Heute habe ich mal zwei Briefe von 1987 für die Blogleser eingescannt, die ich auf meine Anfragen bekam, einmal einen Brief des Heimatforschers Rudolf Peisker aus Erxleben und einen Brief vom Niedersächsischen Staatsarchiv – Stadtarchiv Oldenburg. Beide Briefe halfen mit, kleine Abschnitte im Leben und Schaffen von Walter Timmling zu erhellen. Hier noch einmal alle bisherigen Postings die direkt oder indirekt mit Walter Timmling zu tun hatten:
http://barrynoa.blogspot.com/2011/02/chinesen-buben.html
http://barrynoa.blogspot.com/2009/03/neues-von-der-timmling-forschung.html
http://barrynoa.blogspot.com/2007/12/altes-walter-timmling.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/12/der-tanatra-kunst-verlag-empfiehlt_15.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/06/walter-timmling-ausstellung-1980-in.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/06/spurensuche-gasttext-von-wienke.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/06/spurensuche-2-teil.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/04/bn-und-professor-paul-frankl.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/04/charlotte-timmling-und-die-prinzessin.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/03/bn-und-hellmuth-allwill-fritzsche.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/03/dr-horst-von-rabenau-zum-gedenken.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/02/neues-zu-walter-timmling.html
http://barrynoa.blogspot.com/2008/02/charlotte-timmling-und-bn.html
http://barrynoa.blogspot.com/2009/03/bn-und-dr-werner-meinhof.html
http://barrynoa.blogspot.com/2009/03/neues-von-der-timmling-forschung.html
http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/bn-und-lore-und-dieter-harbrucker.html
http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/zum-gedenken-prof-drphil-georg-hoeltje.html
http://barrynoa.blogspot.com/2010/06/neues-zu-prof-dr-georg-hoeltje.html
http://barrynoa.blogspot.com/2010/11/erinnerung-den-architekten-dr-wolfgang.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/das-blumenjahr-von-walter-timmling-1897.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/02/kantor-herbert-muller-aus.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/hanna-stirnemann-1899-als-lyrikerin.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/walter-timmlings-dresdener-kleine.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/silli-schulte-bauminghaus-dresdener.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/wikipedia-das-internet-lexikon-der.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/portrats-von-walter-timmling.html
http://barrynoa.blogspot.com/2010/11/erinnerung-den-architekten-dr-wolfgang.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/walter-timmlings-aquarelle-vom.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/walter-timmling-und-das-kunstmuseum.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/erinnerung-hermann-klemm-1904-1983.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/walter-timmlings-prolegomena-zur.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/walter-timmling-ausstellungen-in-den.html
http://barrynoa.blogspot.com/2011/01/literaturhinweise-zu-walter-timmling.html
Montag, 14. Februar 2011
Altes: Die Zigarettenbilderalben "Aus Wald und Flur"
Es war tatsächlich so, durch die Zigarettenbilderalben bekamen früher auch ärmere Menschen die Möglichkeit sich Wissen anzueignen. Waren Bücher, naturwissenschaftliche Nachschlagewerke, sonst nur dem reichen Bürgertum oder dem Adel aus finanziellen Gründen vorbehalten, so konnten mit den kostenlosen Zigarettenbilderalben auch diese Wissensschätze in den Schränken von jedermann stehen. Daß die Zigarettenbilderalben kein Niveau hatten, dies kann man wahrlich nicht sagen! Das Gegenteil war der Fall!
1937/ 38 kamen die Zigarettenbilderalben „Aus Wald und Flur“ heraus. Verlegt wurden sie vom Cigaretten-Bilderdienst Hamburg-Bahrenfeld. Auch diese Alben waren mir Begleiter von Kindheit an. Als ich noch nicht lesen konnte schaute ich mir mit Begeisterung die Fotos an und ich kann mich noch gut an drei Sachen erinnern, die mir besonders gefielen. Diese drei Seiten habe ich natürlich auch mit eingescannt. Einmal waren es die beiden wunderschönen Rehe, die Ricke mit ihrem Kitz, die ich schon als Vorschulkind wunderhübsch fand und wenn mir Leute erzählten, daß man diese edlen Tiere schiessen und dann essen könne, dann empfand ich das damals als ungeheuerlich. Mein absolutes Lieblingstier war aber die kleine Haselmaus, die keine Maus ist, sondern zur Familie der Bilche gehört. Ist sie nicht niedlich, wie sie auf dem Foto des Albums einen mit ihren großen Glubschaugen anschaut? Ja, und daß es neben den von mir geliebten Feuersalamandern auch noch einen Alpensalamander gibt, der rein schwarz ist, dieses Wissen habe ich einzig und allein durch eben diese Zigarettenbilderalben.
Interessierte mich der Band mit der Fauna schon als Vorschulkind, so war der Band mit der Flora erst später für mich interessant, so ab dem Alter von 10 Jahren. Es war schon nicht schlecht, wenn man durch die Landschaft stromerte und z.B. wußte wie das Froschlöffelgewächs aussieht oder daß die gelbe Wasser-Schwertlilie zwei verschiedene Blütenformen besitzt, eine, an die auch Hummeln kommen, und die andere, die nur von kleinen Schwebfliegen besucht werden kann.
Sonntag, 13. Februar 2011
Altes: Das Zigarettenbilderalbum "Deutsche Kolonien"
Ausführlich habe ich schon 2009 hier im Blog über meine Liebe zu den in meiner Familie befindlichen Zigarettenbilderalben geschrieben, über das Wissen was ich als Kind in diesen wunderbar bunten und spannenden Alben vermittelt bekam, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2009/04/bn-und-bildung-durch-zigarettenbilder.html. Heute habe ich mal unser altes Zigarettenbilderalbum „Deutsche Kolonien“ hervor gekramt und mich daran erfreut. Für die Leser des Blogs die dieses Album nicht kennen, habe ich mal ein paar Seiten eingescannt. Zu jeder der ehemaligen deutschen Kolonien gab es natürlich mehrere Seiten, es ist klar, daß ich nur ein paar einscannen wollte und so bleiben etliche ehemalige Kolonien unerwähnt. Trotzdem viel Spaß beim Anschauen! Das Album „Deutsche Kolonien“ ist heute keine teure Rarität, auf Flohmärkten oder bei ebay ist es für wenig Geld zu bekommen – dies als Hinweis für Leser, die dieses Album gern besitzen möchten.
Samstag, 12. Februar 2011
Beiträge zur anhaltischen Mundart- Teil 15: Friedrich Hoffmann
1903 erschien das Buch „John`tzer Jungens“ („Jonitzer Jungens“) von Friedrich Hoffmann in anhaltischer Mundart. Jonitz war früher ein kleines Dorf bei Dessau, welches in späterer Zeit mit dem Nachbarort Naundorf zu Waldersee wurde und seit längerer Zeit als Dessau-Waldersee zu Dessau gehört. Der Untertitel des Buches heißt: "Allerhand Jeschichten aus´s ahle John´tz" ("Allerhand Geschichten aus dem alten Jonitz"). Verleger war Carl Dünnhaupt, Dessau, siehe auch meinen Beitrag: http://barrynoa.blogspot.com/2010/03/friedhof-iii-dessau-die-grabstatten.html. 2009 wurde das Buch vom Funk-Verlag Bernhard Hein, Dessau, als Reprint neu verlegt.
Freitag, 11. Februar 2011
Altes: Aus dem Gästebuch von B.N., Teil 5
Heute wird es wohl die Dessauer Rockfans freuen, die vor über 30 Jahren die Konzerte und Tanzabende von Rockbands in den Klubhäusern der Werktätigen Dessau-Großkühnau und Dessau-Alten besucht haben. Als Klubhausleiter dieser Häuser machte es mir Spaß diese Bands einzuladen und den Dessauer Jugendlichen gefielen diese Veranstaltungen. Noch heute werde ich darauf positiv von ehemaligen Gästen angesprochen. Na dann viel Spaß bei der Nostalgie mit: Setzei, Kraal, Berliner Mädchenband, Troja, Africa Djolé, Impress-Bluesband, Blau-Rot, Scirocco, Femini, Condor-Rockband, Simple Song, Mondie, Modern-Soul-Band, Stern Meissen, SET-Köthen, Mustang und Reggae-Play.
Dienstag, 8. Februar 2011
Beiträge zur anhaltischen Mundart - Teil 14: Hermann Wäschke
Die mir liebsten anhaltischen Mundartgeschichten sind die von Hermann Wäschke. „Anhältsche Dorfjeschichten“, das sind sie wirklich! So manche Lesestunde hatte ich meinen Spaß mit den humorvollen Geschichten. Bekannt wurden die Geschichten unter „Paschlewwer Jeschichten“, spielten sie doch vorzugsweise in dem Dorf Großpaschleben bei Köthen. Über Hermann Wäschke extra etwas zu schreiben, erspare ich mir, findet man doch das meiste Wissenswerte bei Wikipedia, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_W%C3%A4schke .
Noch vor der Wende kaufte ich mir für 45,00 Mark die zweibändige Ausgabe der „Anhältschen Dorfjeschichten“, wo alle früheren Paschlewwer Jeschichten zusammen gefaßt waren. Herausgeber war der Eigenverlag der Landsmannschaften, Provinz Sachsen und Anhalt in Hannover. Zu DDR-Zeiten mußte man um die Geschichten lesen zu können die alten Exemplare besitzen oder eben auf diese Westausgabe zurück greifen. Allerdings wurden auch in der DDR Bücher von Wäschke verlegt, aber eben nicht die komplette Ausgabe der Dorfgeschichten. Ich beschränke mich bei den Fotos (von Marcel Michaelis zur Verfügung gestellt) auf die Cover der Originalausgaben, die zwischen 1900 und 1910 erschienen.
Ich habe deshalb heute alle 8 Bände fotomäßig hier im Blog veröffentlicht, weil jedes Buchcover andere Zeichnungen aufweisen kann. Als Cartoonist habe ich meine Freude an den Zeichnungen von Otto Nausester, der wunderbar die damaligen anhaltischen Dorftypen getroffen hat. Diese Zeichnungen von Otto Nausester haben meiner Meinung nach die Qualität eines Wilhelm Busch. Vergrößern Sie, liebe Blogleser, ruhig einmal die Fotos. Diese sind in hoher Auflösung und Sie werden bestimmt auch Ihre Freude an den humorigen Szenen haben.
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